Archiv für Oktober 2013

Bäderlandschaft Stommeln und die Baumfällungen

Heute kam die PM der Stadt Pulheim in der sie unter anderem auf die Anfrage von Liste-Partsch (Fraktion Bürgerverein) eingeht. „Neben jüngeren Bäumen und Sträuchern sind für den Neubau der Gebäude sechs geschützte Bäume – drei Roteichen, eine Hainbuche, ein Feldahorn und ein Silberahorn – gefällt worden. Für sie werden Ersatzbepflanzungen vorgenommen.“

Zur Zeit wird eine Grube für den Bau eines Rückhaltebeckens und Gräben für Versorgungsleitungen ausgehoben. Es werden Container aufgestellt, die dem Leichtathletik- und dem Fußballverein als Umkleidekabinen dienen sollen. Einen Teil des Freibadgebäudes, und zwar der Eingangsbereich und der Sportlertrakt, wird ab Mitte November abgerissen. Hierbei belaufen sich die Kosten auf 155.000 Euro.

Der Rohbau für das neue Schwimmbad beginnt voraussichtlich im Februar oder im März 2014.Die Fertigstellung der neuen Bäderlandschaft ist für den Herbst 2015 geplant. In der Badesaison 2014 und 2015 kann das Freibad leider nicht benutzt werden. Die Schwimmgäste können aber das Pulheimer Hallenbad benutzen.

Weiterhin heißt es in der PM:

Auf dem Gelände „In den Benden“ wird ein neues Hallenbad mit Saunabereich gebaut. Das Freibad wird saniert, die technischen Anlagen neu geschaffen und der bestehende Sportlertrakt durch einen Neubau ersetzt. Rund 14,5 Millionen Euro werden die Gesamtmaßnahmen kosten. Für den Abbruch des alten Hallenbades in Pulheim müssen 500.000 Euro aufgebracht werden.
Das Freibad bleibt so erhalten, wie es ist: Mit Springerbecken und Sprungturm, Nichtschwimmerbecken mit Rutsche, Sportlerbecken und Kleinkinderplanschbecken. Das Hallenbad wird ein 25m-Schwimmerbecken mit fünf Bahnen und einem integrierten Sprungturm bekommen. Der Sprungturm wird ein 1m–Brett sowie eine 3m–Plattform haben. Im Sprungbereich wird das Becken 3,80 m tief sein. Außerdem wird im Hallenbad ein Lehrschwimmbecken mit durchgehendem Hubboden errichtet. Eine Verbindung zwischen den Hallen- und Freibadbereichen soll eine optimale Nutzung der Wasserflächen und der Einrichtungen gewährleisten. Als Verbindung ist hier kein Schwimmkanal gemeint, sondern die Möglichkeit, die vordere Fassade des Hallenbadgebäudes großflächig zu öffnen und eine fußläufige Verbindung mit Durchschreitbecken zu nutzen.

Zudem wird im Obergeschoss eine Sauna errichtet, die mit einem Aufzug auch behindertengerecht zu erreichen ist. Sie wird nicht den Charakter einer Wellnesslandschaft haben. Vielmehr wird es sich um eine zweckmäßige Einrichtung handeln. Der sogenannte Sportlertrakt und der Eingangsbereich werden abgerissen und neu errichtet. In dem Neubau werden die Umkleiden und Gruppenräume genau so groß sein wie die alten Räume.

Brauweiler Bilder – Draußen vor dem Torhaus der Abtei

Brauweiler Abbey BackyardWer seine Kreise rund um die Abtei Brauweiler dreht, kann immer etwas entdecken. (Foto: Hendrik Neubauer)

Brauweiler Brombeeren trotzen Sturm

Gestern nach dem Sturm im Garten gefunden: eine Brombeere! Geschützt vor dem Sturm versteckte sich die Beere hinter den stachligen Blättern. Brombeere
„Aha, ein Zeichen der Erderwärmung“, dachte ich. Überrascht, dass man Ende Oktober noch Brombeeren finden kann, musste ich aber später bei Wikipedia lesen, dass man Brombeeren sehr wohl von Juli bis einschließlich Oktober sammeln kann. Also doch kein Beleg für die uns von allen Seiten angedrohte Erderwärmung! Und Stürme sind im Herbst auch ganz normal.

„Baumfällungen am Freibad Stommeln“

Unter dieser Überschrift erreichte mich die Pressemitteilung der Fraktion Bürgerverein.

(PM Fraktion Bürgerverein) „Unsere Freunde die Bäume sind tot…“, diese Liedzeile könnte man in Pulheim zurzeit sehr melancholisch singen. Fährt man auf den Parkplatz des Freibades Stommeln hat man freie Sicht bis zur Rutsche. Berge von Stämmen gefällter Bäume begrüßen einen und Holzkreuze erinnern mahnend an die der Motorsäge zum Opfer gefallenen Bäume. Ein stiller Protest gegen das Fällen eines alten Baumbestandes.

Vielen Bürgerinnen und Bürgern war nicht klar, dass durch den Neubau des Hallenbades in Stommeln so viele alte Bäume gefällt werden müssen. Auch die Fraktion des Bürgervereins Pulheim ist entsetzt über die Ausmaße der Rodungsmaßnahmen.

Foto Bürgerverein

Foto Bürgerverein


War dies wirklich nötig? Nein! Nach dem Verlust der Bürgernähe, nicht nur bei diesem Thema, hat Pulheim nun auch ein Stück Natur und Idylle verloren.

„Auch wenn das Freibad in Stommeln erhalten bleibt, so ist doch mit dem Verlust der Bäume die bisherige Idylle des Bades zerstört!“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch. „Wir haben eine Anfrage an den Bürgermeister gestellt, in der wir nähere Auskünfte über die Anzahl, das Alter und die Arten der gefällten Bäume verlangen“, so Liste-Partsch weiter.
Außerdem möchte die Fraktion wissen, wie viele der gefällten Bäume eigentlich unter dem Schutz der Baumschutzsatzung standen.

„Die Pulheimer Bürgerinnen und Bürger wurden nicht gefragt…, deren Meinung einfach fortgejagt!“, könnte das Ende des Liedes lauten!

Brief aus Eckernförde – Einladung #111

RudB_Vignette_final_2Ja, der Brief aus Eckernförde ist spät dran. Deswegen ohne Umschweife ran das Thema. Die Hauptstadt interessiert uns ja alle. Auch die Brauweiler. Margarete Brix, Amtsrichterin a.D macht eine Reihe auf. Das Eckernförder Bauprojekt Leuchtturm ist zugegebenermaßen kein Großprojekt wie der Berliner Flughafen, aber auch hier gab es Probleme. Unter dem Strich allerdings wurde Geld gespart. NASOWAS! Diesen Beitrag weiterlesen »

NASOWAS – Ein Kalender der besonderen Art

Am 10.10.2013 wurde in Luxemburg ein Kalender der besonderen Art veröffentlicht. Der Wille, etwas zu bewegen, gepaart mit einer guten Portion Enthusiasmus und der Unterstützung eines renommierten Fotografen führte zu der Idee, diesen künstlerischen Kalender zu gestalten.

Bis dahin nichts Besonderes werden Sie sagen, aber, dieser Kalender enthält Porträts von Menschen mit Behinderung. Trotzdem nichts Neues? Nun, ganz im Gegenteil! Es ging nämlich darum, die Persönlichkeit der Modelle in den Vordergrund zu stellen, die Aspekte, die sie einzigartig machen, den Fokus weg von der Behinderung, auf das Kind, die Frau, den Mann zu richten.

Fotograf Yves Kortum

Fotograf Yves Kortum

„In diesem Kalender sieht man 14 Models, Menschen die im Leben stehen. Sie sind stellvertretend für viele Menschen mit Behinderung die nicht sichtbar sind, denen der Mut fehlt sich zu zeigen“ so die beiden Initiatoren. „Es war uns auch ein Anliegen auf nicht sichtbare Behinderungen hinzuweisen“ so Tessy Wies.

Erwartungen, die weit übertroffen wurden

Anfang Januar 2012 kam Tessy Wies die Idee, den Fotografen Yves Kortum, dessen Fotos sie sehr schätzte, anzuschreiben, um ihn zu fragen ob er Lust hätte, einen Kalender mit behinderten Models zu machen. Yves wollte ein Projekt haben, wozu Tessy dann Sascha Lang mit ins Boot holte. Beide kannten sich schon länger, hatten sich jedoch aus den Augen verloren und auf einer Demo im Mai 2012, trafen sie sich wieder. Im Sommer 2012 unterbreiteten beide dem international renommierten Fotografen ihr Projekt und Yves Kortum stimmte zu.

Das Projekt schlief wieder etwas ein aufgrund der Knappheit der Zeit in 2012, bis Yves Tessy Anfang dieses Jahr anschrieb und fragte: „Wann machen wir denn nun deinen Kalender?“. Das Problem war, dass wir Unterstützung für dieses Projekt brauchten. Glücklicherweise stimmte Info-Handicap auf Anhieb einer Zusammenarbeit zu. So konnte es endlich losgehen.

Die Erwartungen an das Projekt wurden weit übertroffen: es wurde nicht nur ein toller Kalender gestaltet, auch RTL zeigte Interesse und Sandie Lahure begleitete die Entstehung des Kalenders mit einer Kamera. Außerdem erklärte das Shopping Center „La Belle Etoile“ sich bereit, aus den Fotos eine Ausstellung zu machen! (A0 wasserfeste Leinwände)

Die Fotos auf dem Kalender sind allesamt in schwarz/weiß, was den Portraits eine noch größere Ausdrucksstärke verleiht. Zusätzlich ist der Kalender in Brailleschrift verfasst, sodass auch sehbehinderte und blinde Menschen ihn nutzen können. Da es ein „Kunstprojekt“ ist, wird der Kalender auch nicht nachproduziert, es gilt also, sich schnell zu entscheiden um eines der 750 Exemplare à 25€ zu erwerben! Der integrale Erlös steht der „Fondation Luxembourgeoise pour le Handicap“ zu.

Ein ganz großer Dank gebührt Yves Kortum, Info-Handicap, RTL, dem Shopping Center „La Belle Etoile“, all den Sponsoren und natürlich den Models, ohne die das ganze Projekt nicht möglich gewesen wäre.

Erwerben kann man den Kalender via Info-Handicap: tel: +352 3664661 oder E-Mail: info@iha.lu

Fotograf Yves Kortum

Fotograf Yves Kortum

Vielleicht ist es ja ein schönes Weihnachtsgeschenk.

Stromausfall in Teilen von Brauweiler und Dansweiler

Am heutigen Tag ist in dem Zeitraum vom 13:23 Uhr bis 14:15 Uhr in Teilen von Brauweiler und Dansweiler der Strom ausgefallen. Auf Anfrage teilte die Rheinenergie mit, dass es sich um einen Kabeldefekt gehandelt hat.

Brauweiler Oktoberfest – Der Bürgermeister kommt zum Anstich

3_Oktoberfest_BrauweilerBürgermeister Frank Keppeler wird das ausverkaufte 4. Brauweiler Oktoberfest am kommenden Samstag, mit dem traditionellen Fassanstich um 19:30 Uhr, in der Festhalle (Schützenhaus Brauweiler), eröffnen. Die Organisatoren vom Freundeskreis der Musikkapelle Schönberg weisen nochmals darauf hin, dass keine Abendkasse geöffnet sein wird. Der Einlass in das Brauweiler Schützenhaus ist ab 18:30 Uhr. Es besteht freie Platzwahl. (Foto: Hendrik Neubauer)

Neulich in Pulheim gesehen ….

Guidel

Der Wegweiser steht auf der Steinstraße und zeigt nach Norden. Wenn das im Zusammenhang mit dem Guidelplatz steht, dann wundert mich nichts mehr…

Das Möbelhaus Segmüller und die Stadt Pulheim

Das Oberverwaltungsgericht Münster hatte am 2. Oktober den Bebauungsplan „Sondergebiet Möbelhaus“ außer Vollzug gesetzt und damit ist der Bebauungsplan für dieses Projekt vorerst nicht weiter umsetzbar. Die Städte Bergheim und Leverkusen hatten geklagt. Nun hat das OVG Münster die Begründung für seine Urteile der Stadt Pulheim nachgereicht.
Das Gericht macht Verfahrensfehler und einen fehlerhaften Abwägungsprozess geltend.
Wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekannt gegeben hat, werden die jeweils 35 Seiten umfassenden Urteilsbegründungen eingehend geprüft und ausgewertet, um feststellen zu können, welche Konsequenzen und rechtliche Schritte jetzt geboten sind. Wegen der Kompliziertheit der Angelegenheit ist eine umfassende und gründliche Bearbeitung notwendig. „An der Ansiedlung des Segmüller-Möbelhauses hält die Stadt Pulheim ohne Wenn und Aber fest“, so der 1. Beigeordnete Wolfgang Thelen.

Weiterhin steht in der Mitteilung der Stadt:
„Positiv fällt ins Gewicht, dass das Gericht es weiterhin für möglich hält, dass sich die von der Stadt vorgelegte Auswirkungsanalyse, wonach die Flächenproduktivität des Möbelhauses deutlich niedriger sein könnte, als von einem Gutachter der Städte Bergheim und Leverkusen behauptet, als zutreffend erweisen könnte. Außerdem hat das Gericht festgestellt, dass das interkommunale Abstimmungsgebot den Einzelhandel in einer Nachbarstadt nicht automatisch vor Konkurrenz schützt. Wirtschaftliche und wettbewerbliche Auswirkungen eines Bauvorhabens reichen nicht aus, eine städtebauliche Schädigung von Nachbarkommunen feststellen zu können.“

Lassen wir uns überraschen.

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