Archiv für die Kategorie „Köln“

Nach Köln geschaut: MiQua

Das LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum lädt zum letzten Vortrag in diesem Jahr ein. Das Thema lautet: „Nach Köln geschaut: MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln.“ Referentinnen sind Dr. Christiane Twiehaus und Dr. Dorothea Parak
Der Vortrag findet statt am Mittwoch, 6. Dezember, 18 Uhr, im Äbte-Saal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler, Ehrenfriedstraße 19. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen findet man im Internet www.abteibrauweiler.lvr.de

Die Kölner Innenstadt wird ab 2021 um eine kulturelle Attraktion reicher: 2000 Jahre begehbare Geschichte und Archäologie auf und unter dem Rathausplatz stellt das neue MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln aus. Eine Dauerausstellung im Untergrund des Rathausplatzes zeigt einige der bedeutendsten archäologischen Denkmäler der Kölner Stadtgeschichte und des Rheinlands: das Praetorium (den Palast des römischen Statthalters), das mittelalterliche jüdische Viertel und das christliche Goldschmiedeviertel. Über diesen archäologischen Denkmälern wird ein neues Museumsgebäude mit einem Dauer-und Wechselausstellungsbereich entstehen, wo auch die jüdische Geschichte der Neuzeit und Gegenwart präsentiert wird. Vom Museumsneubau aus sind Einblicke in die Archäologie im Untergrund möglich, namentlich auf die mittelalterliche Synagoge und das jüdische Ritualbad, die Mikwe. Die beiden Kuratorinnen Dr. Christiane Twiehaus und Dr. Dorothea Parak geben Einblicke in Konzeption und Gestaltung dieses einzigartigen Museumsprojekts.

Interkommunaler Zusammenarbeit am Schulzentrum Brauweiler

Bereits seit einiger Zeit führen die beiden Bildungsbeigeordneten der Städte Pulheim und Köln intensive Gespräche, um die interkommunale Zusammenarbeit im Schulbereich am Standort Brauweiler im beiderseitigen Interesse zu verstärken.
Anfang November haben die Beigeordneten der beiden Kommunen vereinbart, dass die Verhandlungen jetzt in die operative Phase eintreten. Ziel ist es, ein Schulplatzangebot für Kölner Schülerinnen und Schüler in (mindestens) der aktuellen Größenordnung zu sichern und gleichzeitig den bedarfsgerechten Ausbau des Schulzentrums Brauweiler mit finanzieller Unterstützung der Stadt Köln voranzutreiben. Hierzu ist es erforderlich, unter Einbeziehung von Bezirksregierung und Ministerium für Schule und Bildung NRW (MSB) zweifelsfreie und rechtssichere Wege zu erarbeiten, um die Schulplätze für Kölner Kinder zu sichern und somit den erforderlichen finanziellen Einsatz der Stadt Köln abzusichern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Brauweiler – »Kölle Alaaf«

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Postkarte aus Eckernförde – Grüße aus dem Irgendwo

RudB_Post83Moin Leute,

hier flattern jetzt andauernd fotografische Grüße von Maggie herein, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Dieses Foto stammt wohl irgendwo aus der dänischen Nordsee. Sie nimmt es mit der Ortsangabe nicht so genau. Es könnte ja jemand auf die Idee kommen hinterherzufahren. Die Einsamkeit sei ihr gegönnt. Irgendwann wird Fiete Burmester sie soundso aufspüren.

Achja, auch die Autoren zieht es weit über die Grenzen Eckernförde hinaus. Hendrik Neubauer liest am 10. September bei Hammer Weine in Hamburg, – Hammer-Name wie ich finde, da könnte selbst ich zum Weintrinker werden. Am 22. September tritt dann das Autorengespann Rüskamp/Neubauer wieder gemeinsam in Köln-Stammheim und am 23. September in Brauweiler auf. Die letzten beiden Termine sind Teil des Festivalkalenders der Crime Cologne 2016. Na, hoffentlich drehen die nicht ob der Tatsache durch, im Jubiläumsjahr zweimal beim dem deutschen Krimifestival mit internationaler Besetzung vertreten zu sein.

Nun ist ja erst einmal Wochenende, genießt es

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Band 3 „Strand ohne Wiederkehr“ ist am 23. Juni 2016 erschienen. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Nachruf Wolfgang Göddertz – „Stadtbild vieler Kommunen mitgeprägt“

„Wolfgang Göddertz, u.a. ein Schüler Henry Moores, ist es, der die Möglichkeiten der Geometrie auch in der gesamten Räumlichkeit auslotet. Bewusst setzt er sich dabei über statische Gesetzmäßigkeiten hinweg, wenn es darum geht Bewegung und Dynmik oder Kraft zu demonstrieren. Stählern federnde Stelen, hochragend glatte Skulpturen oder verknäulte Ballungen entwickeln jeweils ihre eigene Dynamik im Raum. Fernab jeder Kraftmeierei, die einem Hephaistos, dem antiken Schmied göttlicher Waffen wohl zugestanden war, nutzt Wolfgang Göddertz seine Herrschaft über den spröden Werkstoff Stahl zur Konstruktion hintersinnig symbolträchtiger Skulpturen.“ So sieht Klaus Flemming (Museum Abteiberg, Mönchengladbach) das Werk des bekannten Kölner Metallbildhauers Wolfgang Göddertz, der nach langer Krankheit im Alter von 71 Jahren im engsten Familienkreis gestorben ist. Göddertz hat mit seiner Familie in Sinnersdorf gewohnt. Bürgermeister Frank Keppeler würdigt die Verdienste des Verstorbenen: „Die Nachricht, dass der weltweit anerkannte Pulheimer Künstler gestorben ist, hat alle, die ihn gekannt haben, sehr traurig gestimmt. Er war ein Bildhauer, der seiner Kunst mit großer Leidenschaft nachging. Er hat mit seinen Werken im öffentlichen Raum das Stadtbild vieler Kommunen wesentlich mitgeprägt.“
Auch in Pulheim gibt es herausragende Arbeiten von Wolfgang Göddertz. Unter anderen der Brunnen vor der Horionschule und die Arbeit auf dem Kreisverkehr in Sinnersdorf, die Plastik im Barbarapak in Pulheim und die Freiplastik auf dem Golf & Country Club Velderhof.

Göddertz hat durch seine Kunstwerke im öffentlichen Raum Stadtlandschaften der Nachkriegszeit wesentlich mitgestaltet. Seine Arbeiten der Kunst am Bau entstanden meist in enger Zusammenarbeit mit den Architekten. Die weitaus meisten seiner Arbeiten befinden sich im Rheinland, im Bergischen Land und im Ruhrgebiet.

Unabhängig von seinen Auftragsarbeiten im öffentlichen Raum entstanden viele freie Skulpturen, die in Form und Technik stark durch ihre jeweiligen Schaffensperioden geprägt sind. Unter anderem stellten die Galerien Kümmel, Baukunst und Osper in Köln seine Werke aus.

Für seine Arbeiten verwendete er hauptsächlich Stahl, Edelstahl und Aluminium, die er in einer Vielzahl von Techniken bearbeitete. Zu diesen zählen Schweißen, Treibarbeiten sowie verschiedenste Formen der Oberflächenbearbeitung. Ein gemeinsames Merkmal der meisten seiner Plastiken besteht in der Verwendung und räumlichen Verschränkung oder Verknotung geometrischer Grundformen, viele seiner Skulpturen im öffentlichen Raum enthalten außerdem wind- oder wasserkinetische Elemente. Prominentestes und öffentlich bekanntestes Beispiel ist der große begehbare Brunnen auf dem Ebertplatz in Köln.
Weitere wichtige Arbeiten sind das Fassaden-Wandrelief am Breslauer Platz (jetzt in Viersen), eine weitere begehbare Brunnenanlage in Porz, die Großplastik „Induktion“ auf dem Campus der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg in Sankt Augustin, der „Netzknoten“ vor der NetCologne-Zentrale in Köln-Ossendorf und die Gestaltung des Eingangsbereiches und Innenraumes des Telekom-Gebäudes in Bonn.

Wolfgang Göddertz’ Arbeiten wurden bei zahlreichen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt und mit mehreren Preisen, unter anderem dem Rhein-Tiber-Preis und dem Kunstpreis des Rhein-Erft-Kreises, ausgezeichnet. Er hat in Pulheim-Sinnersdorf gelebt und bis zuletzt in seinem Atelier in Köln-Volkhoven gearbeitet. Seine Familie plant, ein umfassendes Werkverzeichnis zu erstellen.

Zeugen gesucht – Sexualdelikt im Hürther Schwimmbad

Rhein-Erft-Kreis (ots) – Dem Kriminalkommissariat 11 und den Schwimmbadbetreibern ist sehr daran gelegen, diesen Fall aufzuklären. Weitere Zeugen gesucht.

Dieser Fall steht nicht im Zusammenhang mit den Vorfällen in Bergheim-Ahe (Wohnpark) am Dienstag (29. März).
Ein bislang unbekannter Täter berührte am Samstag (30. Januar) in der Zeit zwischen 16:00 und 17:00 Uhr zunächst ein 11-jähriges Mädchen unsittlich und beging später mehrfach sexuelle Handlungen an sich selbst. Die Vorfälle meldeten das Mädchen und eine Zeugin dem Aufsichtspersonal, die den Mann vergeblich im Schwimmbad suchten.

Mit Beschluss des Amtsgerichts Köln wird zur Feststellung der Identität des unbekannten Mannes ein Bild veröffentlicht. Die Polizei sucht weitere Zeugen und fragt: „Wer erkennt die auf dem Bild abgebildete Person wieder und kann Angaben zu deren Identität oder Aufenthalt machen?“.

Der Gesuchte ist etwa 60 Jahre (+ / – 10 Jahre) alt und hat ein europäisches Erscheinungsbild. Er hatte graue, kurze Haare und war von normaler Statur mit leichtem Bauchansatz. Der Unbekannte sprach akzent- und dialektfreies Deutsch. Zur Tatzeit trug er eine schwarze Badehose und mehrere Unterhosen darunter. Weiterhin trug er eine Taucherbrille mit grauen Gläsern, blauer Gummiumrandung und orangefarbenem Band.

Hinweise bitte an das Kriminalkommissariat 11 in Hürth unter Telefon 02233 52-0. (bm)

»Fröschl de luxe« – »Brauweiler«-Band im Kulturbunker in Köln-Mühlheim

Am 19.03.2016 treten »Fröschl de luxe« im Café Kubus des Kulturbunkers in Köln Mühlheim auf. Viele kennen die Band noch vom ihrem Auftritt im Rahmen des Zirkusprojektes der Richeza Grundschule Brauweiler.

»Fröschl de luxe« ist eine Band aus dem Kölner Raum, zu der sich vier Musiker mit langjähriger Banderfahrung zusammengefunden haben, die nur eins wollen: Gute Musik machen und dabei Spaß haben. Bekannte und weniger bekannte Klassiker aus Rock, Rock & Roll und Rhythm & Blues präsentiert die Band – immer in kreativer Fröschl-Interpretation. „Ganz exakte Kopien der Originale machen keinen Spaß“, finden die Musiker.

So kann man Stücke von David Bowie, Johnny Cash, Leonard Cohen, Cream, Pink Floyd, The Police, The Rolling Stones, Marius Müller-Westernhagen, The Who, Johnny Winter, ZZ Top und anderen Größen der Blues-und Rock-Geschichte neu entdecken. Aber auch neuere Stücke und Eigenkompositionen finden sich im Programm. „Hauptsache es groovt“, so die Musiker. Diesen Beitrag weiterlesen »

Abtei Brauweiler – »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«

DomspitzenDr. Kathrin Pilger, Historikerin und Archivarin spricht über »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«. Die Vollendung des Kölner Doms im 19. Jahrhundert vollzog sich als gewaltiges Gemeinschaftsprojekt des Kölner Bürgertums, organisiert im Zentral-Dombauverein, und des preußischen Staates, vornehmlich verbunden mit der Person König Friedrich Wilhelms IV.  Dass diese Beziehung keineswegs immer spannungsfrei, sondern vielmehr von großer Wechselhaftigkeit geprägt war, versteht sich angesichts der besonderen kulturpolitischen Konstellationen, die im Rheinland und in Preußen zunächst im Vormärz, dann vor allem im Kulturkampf herrschten, fast von selbst. — Dennoch war das Projekt erfolgreich: Der Dom wurde fertiggestellt, und wie so oft fragte später kaum jemand mehr nach dem Wie und Warum. Dr. Kathrin Pilger, Landesarchiv NRW in Duisburg, geht in ihrem Vortrag diesen Fragen nach.

Donnerstag, 5. November 2015, 18 Uhr,
im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal 

Veranstalter:
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
 Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
 
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler.  

Brauweiler alaaf, Kölle alaaf!

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»Der Blaue Himmel« – erdmöbel vertreiben Wolken?

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Vielleicht hilft das ja. »Der Blaue Himmel« von erdmöbel. Klasse Kölner Band.

Zahnrad Brauweiler
Hier gibt es das Kursprogramm 2018 1. Halbjahr als Download.
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