Archiv für die Kategorie „Straßenbau“

Gesamtkonzept Brauweiler

Die SPD-Fraktion der Stadt Pulheim setzt sich weiter für ein Gesamtkonzept in Brauweiler ein. Auf der Grundlage des einstimmigen Beschlusses des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.08.2015 beantragen der Fraktionsvorsitzende Frank Sommer und das Brauweiler Ratsmitglied Thomas Henning, umgehend mit der Aufstellung des Konzeptes zu beginnen und für die zügige Umsetzung des Beschlusses, die Bürgerinnen und Bürger
wie auch die ortsansässige Geschäftswelt im Rahmen eines öffentlichen Beteiligungsverfahrens in die Gesamtplanung einzubinden. Für die Durchführung soll ein geeignetes Büro durch die Verwaltung beauftragt werden. Diese Vorgehensweise hat sich bei ähnlichen Projekten in benachbarten Städten bewährt.

Viele anstehende Maßnahmen in Brauweiler machen ein Gesamtkonzept unbedingt notwendig. Neben dem Projekt Guidelplatz, stehen die Umgestaltung der Bernhardstraße, die Eckbebauung der Kaiser-Otto-Straße, die Neugestaltung der Abteipassage und weitere Maßnahmen in Brauweiler an. Die Auswirkungen auf Verkehr, Barrierefreiheit, Einzelhandel und Erscheinungsbild müssen dabei besonders berücksichtigt werden.

Wie erreiche ich „Schreier“ und „Wooning“? – Vollsperrung Kreisstraße 25 (K25) zwischen Pulheim und Geyen

Bereits seit Anfang März ist die Kreisstraße 25 (K 25) zwischen Pulheim und Geyen in Fahrtrichtung Geyen gesperrt. Ab Montag, 6. Juni wird – insbesondere zur Erneuerung der Kreisstraße 25 – bis Ende August eine Vollsperrung erforderlich. Der gesamte Verkehr wird aus beiden Fahrtrichtungen über die Sonnenallee und den Ort Manstedten geführt. Die Zufahrten zu den beiden Betrieben Schreier und Wooning bleiben bestehen.
Kunden können die Gärtnerei Wooning – wie bereits seit Anfang März – weiterhin direkt von Pulheim aus über den Enzianweg erreichen. Diesen Weg müssen auch die übrigen Anlieger der Straße Am Bendacker nehmen. Die Fußgänger und Radfahrer werden entlang der K 25 gesichert durch die Baustelle geführt.
Der Gartentechnikbetrieb Schreier bleibt durchgängig direkt von Pulheim aus anfahrbar. Dafür wird für einen Zeitraum von sechs Wochen eine provisorische Zufahrt über die Geyener Straße (K 25) vom Kreisel Sonnenallee ermöglicht. Im Anschluss – wenn Mitte Juli der Kreisel Am Bendacker fertiggestellt ist und die Kanalrohre in der Einmündung Am Bendacker verlegt sind – kann der Betrieb Schreier wie die Gärtnerei Wooning über den Enzianweg angefahren werden.
Die Baufirma wird die Arbeiten im Bereich der Geyener Straße und dem Rad- und Gehweg kurzfristig aufnehmen. In diesem Zuge der Arbeiten wird eine 300 Meter lange Gabionenlärmschutzwand errichtet. Die Wand wird neben dem gemeinsamen Geh- und Radweg – getrennt durch einen kleinen Grünstreifen – entlang der K 25 errichtet. Zur Auflockerung springt die Wand an sieben Stellen zurück, damit dort Bäume gepflanzt werden können.

AOB Brauweiler – Bürgerbeteiligung?

AOB LogoWir veröffentlichen eine Pressemitteilung der Allianz Ortsmitte Brauweiler (AOB). Es wird mal wieder alles getan in Sachen Brauweiler. Nur die Bürgerinnen und Bürger werden in den Planungsprozess Brauweiler nicht miteinbezogen.

Pressemitteilung 02.05.2016

So beteiligen Politik und Verwaltung die Bürgerinnen und Bürger in Brauweiler.

Das war’s dann wohl mit der gemeinsamen Zukunftsplanung für Brauweiler – oder?
Für die Ortsmitte Brauweiler wurden jetzt von Politik und Verwaltung bereits entscheidende Punkte auf den Weg gebracht. Obwohl am 18.August 2015 der Haupt-und Finanzausschuss beschlossen hatte, (Zitat Beschluss:)„die Verwaltung soll gemeinsam mit den Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Geschäftsleuten einen Zukunftsplan für Brauweiler erstellen, in dem wichtige Themenschwerpunkte wie zukünftige Maßnahmen am Guidelplatz, allgemeine Verkehrssituation, Einzelhandelsangebot und äußeres Erscheinungsbild beinhaltet sind“, laufen alle Entscheidungen an der Bürgerschaft vorbei.
Die AOB hat daher den Bürgermeister in einem Brief jetzt zur rechtzeitigen Umsetzung des Beschlusses mit Beteiligung der Öffentlichkeit aufgefordert.

Nach der Berichterstattung im Kölner Stadtanzeiger vom 20.04.2016 soll von der Stadt bereits ein Investorenwettbewerb für die Eckbebauung Kaiser-Otto-Straße/Ehrenfriedstraße verfolgt werden.
Weil eine städtebaulich besondere Situation betroffen ist, hatte die AOB einen Architektenwettbewerb vorgeschlagen. Um hierfür die Rahmenbedingungen zu klären, boten Lokale Agenda und AOB auch gemeinsam an, durch studentische Seminararbeiten zunächst Vorschläge erarbeiten zu lassen.

Auch das Schicksal der Abteipassage will die Stadt erst mit Kaufinteressen verhandeln, weil die Immobilie eine große Rolle für das Gesamtkonzept Ortsmitte Brauweiler spielt. Danach, wenn der Umbaubedarf feststeht, wird die Stadt, so der Kölner Stadtanzeiger, auch die Händler „in die weitere Planung“ einbeziehen. Diese Vorgehensweise kritisiert die AOB, weil nach Verkauf und Abstimmung mit der Stadt keine Möglichkeit für die Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie die Geschäftsleute für eine aktive Mitwirkung mehr besteht.

Wie die Stadt diese Mitwirkung der Öffentlichkeit handhabt, zeigte das Bebauungsplanverfahren Nr.124, Brauweiler. Trotz fristgerecht eingebrachter umfangreicher Anregungen durch die AOB erklärte die Verwaltung in ihren Unterlagen schlicht und einfach, es sei keine Stellungnahme eingegangen. Nachfragen der AOB hierzu in der Sitzung am 9.03.2016 wurden in Teilen von Politik und Verwaltung als Störung des Ablaufs kommentiert. Bislang gibt es auf die Fragen der AOB keine Antwort.

Auch der Verkehrsausschuss hat in seiner Sitzung am 20.04.2016 bereits beschlossen, dass das Ingenieurbüro sein Rahmenkonzept weiter verfolgen soll. In dieser Sitzung kündigte die Verwaltung lediglich an, dass mit Beginn der Bautätigkeit die Gold-Kraemer-Stiftung voraussichtlich im Spätherbst über die logistischen eine Informationsveranstaltung berichten soll. Früheren Forderungen der AOB nach regelmäßigen Information wurde beschieden, hierfür sei das Personal zu knapp und verwies auf Veröffentlichungen im Internet.

Die AOB hat große Sorge, dass die Beteiligung der Öffentlichkeit ausgebremst werden soll. Zwar beinhaltet der Beschluss vom Sommer 2015 zur gemeinsamen Erstellung eines Zukunftsplans für Brauweiler auch, dass die einzelnen Themen zunächst in den Fachausschüssen beraten und behandelt werden. Dies darf nach Auffassung der AOB jedoch nicht so erfolgen, dass die Ergebnisse von der Öffentlichkeit nur noch nachträglich abgenickt werden können. Deshalb erinnert die AOB den Bürgermeister an die Umsetzung des Beschlusses zur Beteiligung der Öffentlichkeit und erwartet, dass er seine Zusagen für die Entwicklung der Ortsmitte einlöst.

Mit freundlichen Grüßen
Allianz-Ortsmitte-Brauweiler

Kontakt
Christine Hucke
Klottener Straße 3
50259 Pulheim-Brauweiler
Mail: post@christine-hucke.de

Brauweiler – Kanalarbeiten in der Bernhardstraße

Von Montag, 25.April bis Montag, 2. Mai werden in der Bernhardstraße in Brauweiler in Höhe der Hausnummer 33 Kanalsanierungsarbeiten durchgeführt. Im Baustellenbereich wird die Straße halbseitig gesperrt. Der Verkehr wird durch eine Ampelanlage geregelt.

Stommeln – Umfangreiche Kanal- und Straßenbauarbeiten

Straße „Am Trappenbruch“ in Stommeln
Am Montag, 18. April, werden in der Straße „Am Trappenbruch“ in Stommeln umfangreiche Kanal- und Straßenbauarbeiten aufgenommen. Sie werden voraussichtlich bis Oktober andauern. Die Straßenfläche wird im Separationsprinzip erneuert. Die Fahrbahn und der Gehweg werden durch einen Bordstein getrennt. Im Zuge der Arbeiten wird ein neuer Mischwasserkanal verlegt und die Grundstücksanschlussleitungen werden erneuert. Die Arbeiten werden an der Einmündung „Maarweg“ bis zum Weg neben dem Gebäude mit der Hausnummer 20a begonnen und in Richtung Lindlacher Weg und weiter Richtung Nettegasse abschnittsweise fortgesetzt.
Die Fahrbahn erhält eine neue Asphaltdecke. Die Gehwege werden mit Betonsteinen gepflastert. In der Bauzeit wird die Straße Am Trappenbruch in den jeweiligen Bauabschnitten vollständig gesperrt. Zeitweise sind die Zufahrten zu den Grundstücken nur eingeschränkt möglich. Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich auf 525.000 Euro. Die Stadtverwaltung hatte die Anlieger bereits im Mai 2015 zu einer Bürgerinformationsveranstaltung eingeladen und über die Entwurfsplanung informiert. Bei dieser Gelegenheit ist mitgeteilt worden, dass die Anlieger an den Kosten der Erneuerungsarbeiten für die Straße beteiligt werden (KAG-Maßnahme). Die mit der Durchführung der Arbeiten beauftragte Firma wird die Anwohner mit einem Wurfzettel über den Baubeginn informieren.

Sperrung K 25 – Umleitung auch für Radfahrer und Fußgänger

Die Kreisstraße 25 (K 25) zwischen Pulheim und Geyen ist seit Anfang März in Fahrtrichtung Geyen gesperrt. Bis Ende Mai wird der aus Geyen in Richtung Pulheim fahrende Verkehr halbseitig durch die Baustelle geführt. Der Verkehr aus Pulheim wird ab dem Kreisverkehr über die Straße Sonnenallee und den Ort Manstedten umgeleitet. Die an der Kreisstraße 25 gelegenen Betriebe Wooning und Schreier bleiben direkt anfahrbar. Für sie ist eine Zufahrt über die Sonnenallee und den Enzianweg eingerichtet und ausgeschildert worden. Aus Fahrtrichtung Geyen können beide Betriebe weiterhin direkt über die Kreisstraße 25 angefahren werden.
Für Radfahrer ist in beide Richtungen eine Umleitung über die Sonnenallee, den Enzianweg und die Straße Am Bendacker ausgeschildert. Diesen Weg sollen auch die Fußgänger nehmen.
Die aktuelle Sperrung ist nach Mitteilung des städtischen Tiefbauamtes sachgerecht. Zwischen der Straße Am Bendacker und der provisorischen Fußgängerampel ist ein Ersatzradweg angelegt worden. Außerdem sind mehrere sogenannte „Querschläge“ für Versorgungsleitungen erstellt worden. Im unmittelbar an die Straße angrenzenden Bereich werden umfangreiche Arbeiten für die Verlegung von Versorgungsleitungen durchgeführt. Die Aufrechterhaltung des Zweirichtungsverkehrs wäre mit einem erhöhten Sicherheitsrisiko verbunden gewesen. Die Öffnung der Straße für den Verkehr in Richtung Geyen hätte zu einer Verlängerung der Arbeiten und zur Sperrung der Straße geführt. Eine häufig wechselnde Änderung der Umleitungsregelung wäre für die Verkehrsteilnehmer schlecht nachvollziehbar gewesen.
Die Baufirma hat angekündigt, dass die weiteren Arbeiten im Bereich der Kreisstraße kurzfristig beginnen werden.
In einer zweiten Bauphase von Juni bis Ende August ist –insbesondere zur Erneuerung der Kreisstraße 25- eine Vollsperrung erforderlich. Dann wird der gesamte Kfz-Verkehr aus beiden Fahrtrichtungen über die Sonnenallee und den Ort Manstedten geführt. Die Zufahrt zu den beiden Betrieben bleibt auch in dieser Zeit bestehen.

So sieht es Schepers – »Guidelplatz – Baubeginn 2016 wird wohl nichts«

SSES_Guidel1Eine neue Folge von »So sieht es Schepers« lässt tief blicken. Neue Erkenntnisse in Sachen Guidelplatz!

Insider wissen schon seit längerem von neuen Problemen, nun gelangt es langsam an die Öffentlichkeit:
Der Baubeginn 2016 für den Guidelplatz ist kaum noch zu halten.
Bereits bekannt war, daß die Ehrenfriedstraße vor der Abtei mit Pflastersteinen gestaltet wird, um den Guidelplatz optisch an das Baudenkmal Abtei anzubinden. Jetzt stellt sich heraus, daß der Schutz der historischen Bausubstanz spezielle Flüsterpflastersteine erfordert, um Erschütterungen und Vibrationen zu reduzieren. Die daraus resultierenden Mehrkosten in Millionenhöhe trifft die Stadt Pulheim als Träger der Straßenbaulast. Die Finanzierung dieser Mehrkosten ist bisher nicht sichergestellt.
Hinzu kommt, daß die Flüsterpflastersteine nur mit Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen belastet werden dürfen. Dadurch können die Geschäfte im Ortskern nicht mehr mit großen LKW angefahren werden, was die Anlieferung in Frage stellt. Derzeit wird eine Anfahrt der Kaiser-Otto-Straße über Langgasse bzw. Friedhofsweg und Rosenhügel erwogen. Dazu müßte die Kaiser-Otto-Straße wieder durchgängig befahrbar sein, auch vor der Bäckerei. Inwieweit sich das auf die Einfahrt der geplanten Tiefgarage auswirkt, ist noch nicht klar. Es sind wohl weitere Gutachten erforderlich.
Insbesondere für große LKW ist auch die Einmündung Kaiser-Otto-Straße Ecke Rosenhügel problematisch, da sie ziemlich eng ist. Wahrscheinlich muß ein Teil des Blumenbeetes an dieser Ecke dem LKW-Verkehr geopfert werden.
Und da das mit Prüfung, Gutachten, Umwidmung und Genehmigung nun einmal dauert, wird es dieses Jahr wohl nichts mehr.
Nun denn, so bleibt wenigstens genügend Zeit, die Historiker weiter graben zu lassen.

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Allianz Ortsmitte Brauweiler (AOB) – »Wann kommt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Brauweiler?«

AOB LogoHier im Brauweilerblog werden seit Jahren die Themen „Masterplan“ und „Bürgerbeteiligung“ diskutiert. Die Stadtverwaltung Pulheim lässt von dieser Debatte nicht weiter beeindrucken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pressemitteilung der Stadt in Sachen Guidelplatz fordert die Allianz Ortsmitte Brauweiler zum wiederholten Male „gemeinsam mit den Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Geschäftsleuten einen Zukunftsplan für Brauweiler erstellen, in dem wichtige Themenschwerpunkte wie zukünftige Maßnahmen am Guidelplatz, allgemeine Verkehrssituation, Einzelhandelsangebot und äußeres Erscheinungsbild beinhaltet sind. Die einzelnen Themen sollen zunächst in den kommenden Fachausschüssen beraten und behandelt werden.“

Wann kommt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Brauweiler?

Für die Sitzung des Planungsausschusses am 9.03.2016 legte die Pulheimer Verwaltung in ihrer Vorlage dar, wie sie das Gesamtkonzept für die Ortsmitte in Brauweiler entwickeln will.
Die AOB sieht aufgrund dieser Vorlage die Gefahr, dass nur Teilaspekte, ohne Mitwirkung der Öffentlichkeit, behandelt werden sollen. Deshalb erinnerte die AOB in dieser Sitzung an den einstimmigen Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.August 2015:
„Die Fraktionen im Rat der Stadt Pulheim sprechen sich dafür aus, dass ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung der aktuell gestellten Anträge, für den Ortsteil Brauweiler erstellt wird. Die Verwaltung soll gemeinsam mit den Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Geschäftsleuten einen Zukunftsplan für Brauweiler erstellen, in dem wichtige Themenschwerpunkte wie zukünftige Maßnahmen am Guidelplatz, allgemeine Verkehrssituation, Einzelhandelsangebot und äußeres Erscheinungsbild beinhaltet sind. Die einzelnen Themen sollen zunächst in den kommenden Fachausschüssen beraten und behandelt werden“

Einige Fraktionen bestätigten diese Erwartung und schlugen ein entsprechendes Vorgehen z.B. in Form einer zu erstellenden Machbarkeitsstudie vor. Die AOB verwies auf die Nachbarstadt Frechen, in der ein ähnlicher Planungsprozess unter Beteiligung der Bürger und Geschäftsleute beispielgebend durchgeführt wird. Warum können wir das für Brauweiler nicht auch?

Die Verwaltung schlägt in ihrer Vorlage für die Eckbebauung Kaiser-Otto-Straße vor, über einen Investorenwettbewerb ein Konzept zu finden und mit Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens die Bürgerbeteiligung zu regeln. Diese Vorgehensweise wird der städtebaulichen Bedeutung der Situation nicht gerecht. Stattdessen fordert die AOB einen Architektenwettbewerb, dem eine intensive Gesamterörterung für die Gestaltung der Ortsmitte in der Öffentlichkeit vorausgehen muss. Zusätzlich sind Lokale Agenda und AOB bereit, einen Wettbewerb unter Architekturstudenten zu fördern, umso über erste Pläne und Skizzen die Möglichkeit für eine Mitwirkung aller zu erleichtern.

Die Verwaltung nimmt in ihrer Vorlage die Ablehnung des LVR für gemeinsame Parkplätze auf dem Gelände des LVR resignierend hin und will nun durch einen Verkehrsplaner die verbleibenden Optionen prüfen lassen. Dieses Thema hatte die AOB bereits einen Tag vor der Sitzung mit dem Bürgermeister besprochen und um seinen persönlichen Einsatz in dieser wichtigen Angelegenheit geworben. In der Sitzung wurde klar die Erwartung geäußert, dass mit dem LVR erneut zu verhandeln sei. Gesprächsbedarf mit dem LVR gibt es auch wegen des Kreisels Einmündung Mathildenstraße/ Bernhardstraße, denn die beste Planungsvariante würde einen kleinen Streifen des LVR Geländes beanspruchen. Auch hier ist der Bürgermeister gefordert.

Lange Redebeiträge im Ausschuss gab es darüber, wie die Beratungsergebnisse aus den Ausschüssen über das Internet der Öffentlichkeit vermittelt werden können. Wichtiger für die AOB ist, dass alle in Brauweiler an der Erarbeitung dieser Ergebnisse mitwirken können. Auf diesen Diskurs wartet Brauweiler weiterhin.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beim Bebauungsplan Nr. 124 (Langgasse ehemalige Gärtnerei Schmitz) die gemeinsame Forderung von Lokaler Agenda, ADFC, und AOB für einen Verbindungsweg zwischen Sperlingstraße und Langgasse beraten. Diese Verbesserung wurde vom Ausschuss abgelehnt. Allerdings wird bis zur Sitzung des Rates, der abschließend entscheidet, auf Verlangen der AOB geprüft, was sich daraus ergibt, dass die fristgerecht von der AOB eingereichte Stellungnahme nicht im Verfahren berücksichtigt wurde.

Sie möchten Kontakt mit der AOB aufnehmen: Schreiben Sie eine E-Mail an die Sprecherin der AOB Christine Hucke: post@christine-hucke.de

Guidelplatz Brauweiler – Signal steht auf Grün: Stadtverwaltung hat Baugenehmigung erteilt

Wir dokumentieren die Pressemitteilung der Stadt Pulheim zum Thema „Erteilung der Baugenehmigung für den Guidelplatz“.

Für das Guidelplatz-Projekt im Herzen von Brauweiler hat die Stadtverwaltung Pulheim der Bauherrin, der Gold-Kraemer-Stiftung, die Baugenehmigung erteilt. Errichtet werden sollen eine Tiefgarage und vier Gebäude. Mit den Bauarbeiten wird die Gold-Kraemer- Stiftung nach Auskunft ihres Architekten Ralf Hatzmann im Spätsommer 2016 beginnen. Zurzeit werden die Arbeiten ausgeschrieben. Mit einer Bauzeit von mehr als zwei Jahren muss gerechnet werden.
„Wir sind davon überzeugt, dass am Guidelplatz etwas Zukunftsweisendes für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Besucher des Abteiortes entstehen wird“, so Bürgermeister Frank Keppeler. Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, zeigt sich zuversichtlich: „Die Stiftung freut sich darauf, in diesem Jahr mit dem Bau ihres inklusiven Wohn- und Kunstquartiers in Brauweiler zu beginnen. Die Baugenehmigung markiert das Ende eines langen Weges, den das Projekt in den letzten Jahren zurückgelegt hat. Der nun erfolgende Start ist aber nicht nur eine gute Nachricht für unsere Stiftung, sondern für alle, die das Projekt stets unterstützt haben und nicht zuletzt für alle Brauweiler Bürgerinnen und Bürger.“ Johannes Ruland hob besonders das Engagement des zuständigen Bauordnungsamtes der Stadt hervor. Dies habe, so Ruland, in allen Planungsphasen das Projekt immer konstruktiv begleitet. Wirkungsvoller Wegbereiter der Idee der Gold-Kraemer-Stiftung, so der Vorsitzende weiter, sei Dr. Karlheinz Gierden, durch dessen besonderes Engagement auch viele wichtige Partner für das Projekt gewonnen werden konnten. 
Die Gold-Kraemer-Stiftung realisiert als Investor den Bau eines »Inklusiven Wohn- und Kunstquartiers«. Herzstück des Gebäudeensembles ist das Kunsthaus, in dem Künstler mit und ohne Behinderung gemeinsam arbeiten können und professionelle Begleitung erfahren. Die Stiftung lädt ausdrücklich alle örtlichen Vereine, Gruppierungen und Initiativen zur konstruktiven Mitarbeit ein. 
Stadt und Stiftung werden auch in der Bauphase die Bürgerinnen und Bürger durch regelmäßige Informationsveranstaltungen über die aktuellen Entwicklungen informieren, die es auch bereits in der Planungsphase mehrfach gegeben hat.
Die Gold-Kraemer-Stiftung beabsichtigt in der geänderten Konzeption die Hochbebauung innerhalb von vier Baufeldern umzusetzen. Am westlichen Rand des Guidelplatzes befinden sich zwei Solitärbauten (Haus 1 und 2), die eine Gasse zur Langgasse bilden. Haus 3 ist der Kopfbau im Anschluss an die bereits stehenden Guidel-Arkaden. Den nördlichen Abschluss der Platzfläche bildet das langgestreckte Gebäude 4 gegenüber der Guidel-Arkade. 
Entstehen werden insgesamt 37 Wohnungen, acht Ladenlokale und ein Kunsthaus sowie eine Tiefgarage mit etwa 80 privaten Stellplätzen für die Bewohner und Nutzer der Gebäude. Die Zufahrt ist von der Kaiser-Otto-Straße aus vorgesehen. 
Auf 330 Quadratmetern werden Künstlerwerkstätten entstehen. Ein 50 Quadratmeter großer Musikraum ist in Haus 2 vorgesehen. Neben Lagerflächen sind dort zehn Appartements geplant. In den anderen beiden Gebäuden werden frei vermietbare, barrierefreie Wohnungen und Gastronomie (Haus 1) und Ladenlokale entstehen.
Auf den Baufeldern 5 und 6 wird die Gold-Kraemer-Stiftung keine Häuser errichten. Diese Grundstücke wurden an die Stadt Pulheim zurückgegeben. Die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage in der Kaiser-Otto-Straße werden – im Vergleich zur bisherigen Planung – vom Nachbargrundstück abgerückt. Der Stadt Pulheim wird die Möglichkeit eingeräumt, zu einem späteren Zeitpunkt über die Zufahrt der Tiefgarage der Stiftung eine weitere Tiefgarage unter dem angrenzenden städtischen Eigentumsbereich anbinden zu können. 
Der Guidelplatz soll ausgebaut und einheitlich gestaltet werden. Die Platzgestaltung wird über die Ehrenfriedstraße hinweg soweit wie möglich an das Prälatur-Gebäude der ehemaligen Abtei herangeführt. Die Belange des Denkmalschutzes werden berücksichtigt. Der Platzgestaltung liegt die »Gestaltungsvariante 5« des Stadtplanungsbüros Atelier Fritschi und Stahl zugrunde.
Der nach dem Abbruch der Wohn- und Geschäftshäuser in der Kaiser-Otto-Straße und in der Ehrenfriedstraße zurückgebliebene belastete Bauschutt ist abgefahren und entsorgt worden. Seitdem ist eine Fachfirma auf der Baufläche mit der Durchführung von archäologischen Sicherungsmaßnahmen beschäftigt. Die Kosten trägt die Stadt. Der Bau des an dieser Stelle vorgesehenen provisorischen Parkplatzes hat sich deshalb etwas verzögert. Bis zum Baubeginn auf dem Guidelplatz verbleibt genügend Zeit, die Stellplätze anzulegen. Dort entstehen 44 provisorische Autoabstellplätze. Sie ersetzen die Flächen, die in der Bauphase auf dem Guidelplatz wegfallen. Die Bauzeit für den provisorischen Parkplatz wird zwei Wochen betragen. Zur Ehrenfriedstraße wird die Fläche begrünt. Die Oberfläche wird mit Mineralbeton versehen. Eine Asphaltdeckschicht kann nicht aufgetragen werden, weil Anforderungen an die Entwässerung erfüllt werden müssten. Nach der Beendigung der Bauarbeiten auf dem Guidelplatz durch die Gold-Kraemer-Stiftung wird dieser Parkplatz wieder aufgegeben und es werden dort Gebäude errichtet. Bis dahin soll eine endgültige Lösung zur Schaffung von öffentlichen Stellplätzen im Kernbereich von Brauweiler gefunden werden.
Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung vom 17. Dezember 2013 das veränderte Bebauungskonzept für den Bereich des Guidelplatzes und der neuen Verbindung zur Kaiser-Otto-Straße in Brauweiler beschlossen. Die Umsetzung machte detaillierte Anpassungen der vertraglichen Vereinbarungen zwischen der Gold-Kraemer-Stiftung und der Stadt notwendig. In seinen Sitzungen am 13. Mai und 4. November 2014 hatte sich der Stadtrat erneut mit der Neugestaltung des Guidelplatzes befasst und den abschließenden Vertragsdetails zugestimmt. In Bezug auf die Ehrenfriedstraße haben zahlreiche Verhandlungen und hilfreiche Unterstützungsmaßnahmen zur Lösung geführt. In Gesprächen mit dem Landesbetrieb Straßenbau sowie der Denkmalbehörde des Landschaftsverbandes Rheinland haben der Bürgermeister und die Stadtverwaltung die von der Stiftung gewünschte Platzerweiterung über die Straße bis zum Prälatur-Gebäude erörtert und sich über mögliche Planungsansätze ausgetauscht. Dazu war es notwendig geworden, dass sich auch der Rhein-Erft-Kreis beteiligte. Ziel war die Herabstufung der Ehrenfriedstraße von einer Landesstraße zu einer Kreisstraße. Nach einem Gespräch beim Verkehrsministerium in Düsseldorf am 10. November 2011 konnte der Rhein-Erft-Kreis die Ehrenfriedstraße und die Mathildenstraße am 1. Juli 2013 vom Land in die eigene Baulast übernehmen.
Zu weiteren Verzögerungen war es außerdem gekommen, weil gegen den von der Stadt erlassenen Bauvorbescheid Klage erhoben wurde, die am 26. Juni 2013 vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt wurde. Zuvor geführte Einigungsgespräche mit den Klägern auf Rücknahme der Klage hatten zu keinem Ergebnis geführt. Das Verwaltungsgericht Köln hat festgestellt, dass der für die Errichtung von Wohn- und Geschäftshäusern und einer Tiefgarage im Zentrum von Brauweiler erteilte Bauvorbescheid rechtswidrig ist. Dies begründete das Gericht damit, dass das von der Verwaltung beauftragte Lärmschutzgutachten insbesondere im Hinblick auf die nächtliche Nutzung der öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage Fragen offen lasse.
Unabhängig vom zunächst angestrengten Berufungsverfahren vor dem Oberverwaltungsgericht Münster hat die Gold-Kraemer-Stiftung ihre Gespräche mit der Stadtverwaltung fortgeführt und Lösungen für die Umsetzung des Guidelplatz-Projektes unter Berücksichtigung der Hinweise und Verbesserungsvorschläge des Verwaltungsgerichtes Köln erarbeitet.

Schreiben der CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf an den Bürgermeister

Die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf möchte der Brauweiler Bevölkerung keinen staubigen Schotterparkplatz mehr zumuten. Deshalb hat sie beim Bürgermeister beantragt, den Belag auf dem geplanten provisorischen Parkplatz, der an der Kaiser-Otto-Straße und Ehrenfriedstraße entstehen soll, mit einem anderen Belag zu errichten und die Randzonen zu begrünen.
Hier das Schreiben an den Bürgermeister:

Stadt Pulheim
Bürgermeister Frank Keppeler
Postfach 1345

50259 Pulheim
26. Juni 2015

Abriss Häuser
Kaiser-Otto-Straße und Ehrenfriedstraße
Arbeiten werden in den Sommerferien durchgeführt

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Keppeler,

in der o.g. Presseinfo kündigen Sie an, dass der vorgesehenen Abriss der Gebäude Kaiser-Otto-Straße 2 – 4 und Ehrenfriedstraße 34 – 36 in den Sommerferien durchgeführt und ein provisorischer Schotterparkplatz errichtet werden soll.

Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass die Brauweiler Bevölkerung keinen Schotter mehr auf Parkplätzen sehen und ertragen kann.

Deshalb beantrage ich (auch im Namen der CDU Brauweiler), die Fläche in anderer Form zum provisorischen Platz zu errichten. Es gibt zahlreiche Bespiele von befestigten, wasserdurchlässigen Wegen.

Da damit zurechnen ist, dass die Bauarbeiten auf dem Guidelplatz mehrere Jahre in Anspruch nehmen werden (das ist auch witterungsabhängig), sollte der o.g. provisorischen Parkplatz mit einfacher Begrünung zur Kaiser-Otto-Straße und Ehrenfriedstraße abgeschlossen werden. Es sollte eine einfache, aber der Abtei angemessene Bepflanzung sein.

Ich hoffen auf Zustimmung und verbleibe
mit freundlichem Gruß,

Ihr
Hermann Schmitz

Hermann Schmitz (Br)
(Vorsitzender)

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