Archiv für die Kategorie „Tanztheater“

Abtei Brauweiler: spiritual ground – Baby Of Control & Evamaria Schaller & Nora Turato

Liveperformances in der Reihe »spiritual ground«

Baby of Control
Evamaria Schaller
Nora Turato
Moderation: Ben Kaufmann (Leiter des Neuen Aachener Kunstvereins)

Freitag, 17. März 2017, 19.30 Uhr
in der Abtei Brauweiler.
Eintritt frei!
(Foto:Lin Nan Zhang / FAB)

Unter dem Label spiritual ground laden die Kuratorinnen Nadia Ismail und Astrid Legge am 17. März 2017 erneut zu einem performativen Event-Abend im ehemaligen Winterrefektorium der Abtei Brauweiler ein, der die künstlerischen Genres Performance, Musik, Tanz und Theater miteinander verquickt.

Zu Gast sind das aus Offenbach am Main stammende Künstler-Kollektiv Baby of Control, die österreichische  Künstlerin Evamaria Schaller und die aus Kroatien stammende Künstlerin Nora Turato.

Baby of Control feiert mit seinen performativen Gesangsauftritten, außergewöhnlichen Kostümen sowie der filmischen Zusammenarbeit mit Rosa von Praunheim 2014 („Praunheim Memories“) bereits seit einigen Jahren Erfolge. Ihre aktionsgeladenen Darbietungen gleichen Happenings, die unterschiedlichste musikalische Stilrichtungen (Trance, Rhythm & Blues, Schlager, Hip Hop, Pop, Punk) mit performativen Handlungen und dem Einsatz fetischisierter Kostüme und Objekte zu einem Gesamtkunstwerk verschmelzen. Die Gruppe, deren Mitglieder je nach Auftritt variieren, wird eigens für spiritual ground eine musikalische Performance entwickeln.

Die international agierende Künstlerin Evamaria Schaller (*1980 Graz) bewegt sich mit ihren Arbeiten zwischen Performance-, Videokunst und Installation. Sie setzt sich stets mit dem sozialen Umfeld auseinander und nutzt ihren Körper dabei als Messinstrument. In ihren Liveperformances reagiert sie mit einfachen Handlungen und Körpereinsatz ganz unmittelbar auf den umgebenden Raum, der für sie menschliches Handeln und zwischenmenschliche Beziehungen konserviert und widerspiegelt.

Mit dem Overkill an Informationen befasst sich die aus Kroatien stammende und in Amsterdam lebende Künstlerin Nora Turato (*1991 Zagreb). Ihre als „verbal vomit“ bezeichneten Sprachperformances gleichen einem ohne Punkt und Komma hinaus geschleuderten Bewusstseinsstrom, der auf präzisen Beobachtungen des Alltags basiert und das Publikum mit einer Bandbreite gegenwärtiger Themen und ihrer medialen Darstellung konfrontiert. Über das künstlerisch gestaltete Sprechen eines Textes, über Rhythmus und Melodie der Sprache, betont Nora Turato die Dringlichkeit ihrer soziokulturellen Themen, indem sie diese druckvoll und provokativ auf den Punkt bringt.

Moderiert wird der Abend von dem künstlerischen Leiter des Neuen Aachener Kunstvereins Ben Kaufmann.

Im Anschluss legen beim ‘Flying Dinner’ die DJs Lydia Schmidt und Y Nuage des Labels unbreakmyheart im ehemaligen Winterrefektorium Musik aus den 80s, Synth Wave, French, Soviet Grooves und Lovesongs auf.

NASOWAS: Pulheimer Ballettschule Barbara Möcke präsentiert: Romeo und Julia: Modernes Ballett nach William Shakespeares Theaterstück

Seit zwei Jahren wird – mittlerweile auch samstags – geprobt, genäht und gemalt. Der Spitzentanz wird immer und immer wieder geübt. Äußerst konzentriert wird das Ballett Romeo und Julia von mehr als 180 jungen Tänzerinnen der Pulheimer Ballettschule Barbara Möcke zur Zeit einstudiert. Im Dr. Hans-Köster-Saal wird es am Freitag, 14., Samstag, 15., jeweils um 18.00 Uhr, und am Sonntag, 16. März (zwei Aufführungen um 11.00 und um 16.30 Uhr), aufgeführt.

Romeo und Julia ist eines der bekanntesten Ballette und eine große Herausforderung für die Tänzerinnen. „Die ganze Schule freut sich auf die Auftritte vor großem Publikum. Unser Ballett ist anspruchsvoll. Musik und Choreografie sind modern“, erzählt die Leiterin der Ballettschule, Babara Möcke, im Vorfeld. Hip-Hop, Jazz, Modern Dance und klassisches Ballett: Die Elemente der Tanzgenres werden in den Aufführungen ganz selbstverständlich gemischt.
In diesem Jahr wird etwas Außergewöhnliches versucht: Mit einer Videoinstallation wird das Bühnenbild erweitert. So erscheint die Abtei Brauweiler als Familienpalast der Capulets. Der Fluchtort Romeos ist der Möckesche Wohnwagen. An der Kamera ist die Designerin und Tänzerin Sandra Buchholz in der Rolle Mutter Capulet dabei. Und die Pulheimer halten zusammen! Der berühmte Balkon Julias wird von zehnjährigen Schülern eines Workshops von „Kreativ mit allen Sinnen“ aus Pulheim beigesteuert. Tänzerinnen, Mütter, Lehrer der Schule – sie alle arbeiten an den Kostümen, an der Organisation, dem Bühnenbild, der Choreografie kräftig mit und freuen sich auf die erste Vorstellung.
Alle zwei Jahre bringt die Schule ihr erfolgreiches Konzept mit einem großen Stück auf die Bühne. Die vier Vorstellungen sind stets ausverkauft.

Matt, komm verdammt noch mal doch auch nach Brauweiler!

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Dancing badly with Matt. Oder: Where the hell is Matt? Das ist ein Hit unter den You-Tube-Videos. Seit 2003 reist der Australier Matt durch die Welt und tanzt mehr schlecht als recht mit den Menschen, die er so trifft. Mittlerweile hat sich diese fixe Idee verselbstständigt und just dieser Tage ist ein neues Video herausgekommen. Das Ganze hat unheimlich großen Charme. Und es ist klasse zu sehen, wie sich Menschen überall auf der Welt durch das Ausdrucksmittel Tanz für ein paar Momente näher kommen. Hier kann man übrigens Matt zu sich in die Stadt, in das Dorf oder die eigene Hütte — auch nach Brauweilereinladen. Ein Tänzchen mit Matt auf den Hügeln des Guidelplatzes.

Kulturtipp: Tanzende Steine – Die Theatergruppe ORTO-DA in Leverkusen

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„Stones“ ist eine Vorstellung, die sich in kein Genre einordnen lässt: Sechs Darsteller erzählen als das zum Leben erwachte steinerne Denkmal des Aufstandes im Warschauer Ghetto eine faszinierende und berührende Geschichte – ohne Worte, aber begleitet von einer Collage aus Musik und historischen O-Tönen. Es ist eine aufregende Zeitreise durch die Geschichte Europas und Israels der letzten Jahrzehnte – (selbst)kritisch, ironisch, erschreckend, bewegend, amüsant. – Die ORTO-DA Theatre Group wurde 1996 in Tel Aviv gegründet. Mit ihren einzigartigen Aufführungen gewann die Gruppe mehrere Theaterpreise und begeisterte das Publikum bei internationalen Festivals. In Deutschland hat ORTO-DA bislang nur die kürzere Freilicht-Version des Stückes gezeigt. Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage NRW 2011 findet am 31. März (19.30 Uhr, Forum – Großer Saal) die Deutschland-Premiere der Bühnenversion  „Stones“ statt. Gemanagt wird die Gruppe durch Walter Palm Kulturkontor in Geyen.

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