Archiv für die Kategorie „Unternehmen“

Integriertes Klimaschutzkonzept für die Stadt Pulheim – Öffentliche Auftaktveranstaltung am 25. November 2016

RudB_Post29(pm) Pulheim macht Klimaschutz – und was machst Du?“ So lautet das vorläufige Motto für die Auftaktveranstaltung zum integrierten Klimaschutzkonzept für die Stadt Pulheim. Sie findet am Freitag, 25. November, ab 16 Uhr, im Rathaus Pulheim statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich eingeladen. Bürgerinnen und Bürger, Einwohner, Unternehmen, Landwirtschaft, Handwerkerschaft, Bildungseinrichtungen, Dienstleister, Vereine, Institutionen und Organisationen sind aufgerufen, sich aktiv an der Erarbeitung des Klimaschutzkonzeptes zu beteiligen. Das Konzept soll alle klimawirksamen Bereiche abdecken und richtet sich an die gesamte Bevölkerung. Das endgültige Motto sowie ein Logo sollen im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbs gefunden werden. Die Gewinnerin oder der Gewinner dürfen sich über einen attraktiven Preis freuen.

Bei der Auftaktveranstaltung werden die verschiedenen Schritte zur Erstellung des integrierten Klimaschutzkonzeptes und die bisherige Arbeit der Stadt im Bereich Klimaschutz vorgestellt. Fachvorträge, u.a. zum Thema „Stromkosten senken mit Photovoltaik und Batteriespeicher“, leiten in das Thema ein. Zudem bietet die Veranstaltung Raum, eigene Ideen zum Klimaschutz einzubringen und sich untereinander auszutauschen. Die Erarbeitung des integrierten Klimaschutzkonzeptes orientiert sich an der Erreichung der nationalen Klimaschutzziele und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages gefördert.

Ziel des Konzeptes ist es, aus allen denkbaren Bereichen Maßnahmen zu sammeln, die zur Reduzierung von Co²- und weiteren Treibhausgasemissionen beitragen. Die Umsetzbarkeit der Maßnahmen spielt eine wichtige Rolle und ist Garant für den Erfolg des Konzeptes. Darüber hinaus sollen die Projekte, die im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes entstehen, das Leben in Pulheim noch lebenswerter machen. Im Fokus der medialen Berichterstattung stehen zumeist nationale sowie internationale Klimaschutzkonzepte, aber auch die einzelnen Kommunen haben realisiert, dass sie eine Vorbildfunktion in Sachen Klimaschutz einnehmen können. Klimaschutz ist nicht nur Aufgabe von Staaten oder von internationalen Energieerzeugern sowie Konzernen. Er beginnt auf kommunaler Ebene und bei jedem Einzelnen. Mit dem Beschluss der Stadt Pulheim, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen, besteht die große Chance, Klimaschutz in Zukunft messbar zu machen, die bisherige Klimaschutzarbeit auf den Prüfstand zu stellen und alle – wirklich alle – Ideen, Projekte und Maßnahmen in der Stadt Pulheim zum Thema Klimaschutz zusammenzubringen, sie zu bündeln, miteinander zu vernetzen und weiterzuentwickeln.

Weitere Informationen findet man auf der Homepage www.pulheim.de oder bekommt sie bei Kai Egert von der Koordinierungsstelle Umweltschutz im Rathaus, Telefon 02238-808 468 oder E-Mail kai.egert@pulheim.de.

Pulheim – Segmüller Eröffnung vor dem Aus

SegmüllerDer schlimmste Fall ist eingetreten. Das Verwaltungsgericht Köln hat den Klagen der Städte Bergheim und Leverkusen gegen die Baugenehmigung des Möbelhauses Segmüller stattgegeben. Damit steht die Eröffnung am 8. Dezember mehr als in Frage.

Siehe auch hier: http://www.radioerft.de/erft/re/1400177/news/rhein-erft-kreis

Pulheim Brauweiler – Nach Unfall in Umspannanlage: Störungsbeseitigung läuft auf Hochtouren

Wir dokumentieren eine Pressemitteilung der RheinEnergie:

18.10.2016
Am Dienstagvormittag ist es bei Arbeiten in einer Umspannanlage in Brauweiler aus noch ungeklärter Ursache zu einem tragischen Unfall gekommen. Dabei kam ein RheinEnergie-Mitarbeiter ums Leben, ein weiterer wurde schwer verletzt. In der Folge kam es zu Stromausfällen in Teilen von Pulheim, Brauweiler, Geyen, Sinthern und Neu-Freimersdorf.
Seit dem frühen Nachmittag sind rund 80 Prozent der betroffenen Kunden wiederversorgt. Die Fachleute der RheinEnergie arbeiten daran, die Versorgung komplett wiederherzustellen. Dies kann nur aus der Umspannanlage heraus geschehen, die nach der Unfallaufnahme erst am späten Nachmittag freigegeben wurde.
Die Instandsetzungsarbeiten laufen auf Hochtouren. Der Stromausfall kann in einigen Gebieten bis in den Abend andauern.
Die RheinEnergie ist tief betroffen von diesem tragischen Unglück.

Pulheim – 1. Unternehmerfrühstück war ein schöner Erfolg

Fruehstueck(pm) Die Unternehmer und Firmeninhaber in der Stadt Pulheim sind gerne früh auf den Beinen. Diesen Eindruck konnte man bekommen, wenn man das 1. Unternehmer-frühstück kürzlich im Walzwerk in Pulheim besucht hat. Die Veranstaltung war sehr
gut besucht. Eingeladen hatten die Anwaltskanzlei LOGIN Partners und die Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Pulheim.

Um acht Uhr eröffnete Bürgermeister Frank Keppeler die Runde. Das neue Veranstaltungsformat, so der Bürgermeister, solle Unternehmerinnen und Unternehmern in ungezwungener Atmosphäre die Möglichkeit bieten, über aktuelle Themen zu diskutieren, ihr Netzwerk zu erweitern sowie sich über praxisnahe Fragen
mit Vertretern von Wirtschaft und Institutionen auszutauschen: „Die erste Veranstaltung ist bereits ein schöner Erfolg gewesen. Mehr als 100 Unternehmer sind der Einladung gefolgt. Vielen Dank für das Interesse.“ Zur zwanglosen Atmosphäre gehörte ein Frühstücksbuffet, das eine Bäckerei geliefert hatte.

Mit zwei Kurzvorträgen leiteten Sascha Kremer und Jennifer Hort-Boutouil den frühen Vormittag ein. Unter der Überschrift „Unternehmen und Social Media“ führte Sascha Kremer aus, dass in der Euphorie im Umgang z.B. mit Facebook häufig Fehler gemacht werden. Er wies auf typische Fallen hin und gab Tipps zur Vermeidung. Unter der Überschrift: „Online Reputationsmanagement und Bewertungsportale“ zeigte Jennifer Hort-Boutouil auf, wie sich z.B. Händler, Gastronomen oder Ärzte gegen Bewertungen in Portalen wehren können.

Unternehmerveranstaltungen haben in Pulheim Tradition. Bereits seit vielen Jahren lädt alljährlich die IHK zum Unternehmertag gemeinsam mit dem Wirtschaftsgremium Pulheim ein. Darüber hinaus hat die Verwaltung unter der Überschrift „Unternehmen und Stadt im Dialog“ Veranstaltungen im Stadtgebiet für die ansässigen Unternehmen und Betriebe mit ortsspezifischen Themen ins Leben gerufen.

Firmen, die Interesse haben, ein Unternehmerfrühstück auszurichten, können sich bei der städtischen Wirtschaftsförderung, David Fliegel, Telefon 02238/ 808 207, E-Mail david.fliegel@pulheim,de. melden.

Wirtschaft Pulheim – Integrations-Wegweiser für Unternehmen

Die Stadtverwaltung Pulheim hat unter der Überschrift „Wegweiser für Unternehmer zur Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt“ eine Broschüre für die in der Stadt ansässigen Unternehmer erstellt. In dem Wegweiser findet man Anlaufstellen, um Flüchtlinge schnell und effektiv in den Arbeitsmarkt zu integrieren. 
Die Borschüre ist in der Abteilung für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften, 
Josef Schmidt, Rathaus-Center, Zimmer 106, Telefon 02238/ 808 408, E-Mail josef.schmidt@pulheim.de, erhältlich. Eingesehen werden kann die Broschüre auf der Homepage www.pulheim.de (http://www.pulheim.de/file_453-228420-39268/wegweiser-für-unternehmer-zur-integration-von-flüchtlingen-in-den-arbeitsmarkt.pdf).


Der „Integration-Point“ in Bergheim bietet als zentrale Anlaufstelle Hilfestellung rund um das Thema Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt an. Die beteiligten Institutionen versprechen sich vom „Integration-Point“ einen reibungslosen Ablauf
für Hilfe suchende Menschen. Schwerpunktaufgaben sind die Sprachförderung, die Anerkennung von Berufsabschlüssen und die Vermittlung an weitere Kontaktstellen. „Integration-Point“, Hauptstraße 44 – 46, 50126 Bergheim, Tel. 02232 9461150.
Im Wettbewerb um Fachkräfte und Auszubildende lohnt es sich, neue Wege zu gehen. Dazu gehört, die Potenziale von geflüchteten Menschen stärker zu nutzen. Damit Flüchtlinge schnell in den Arbeitsmarkt integriert werden können, brauchen sie eine individuelle Förderung. Viele Unternehmen sind bereit ihren Beitrag zu leisten und
bieten Arbeits- oder Ausbildungsplätze an. Gleichzeitig hat der Gesetzgeber
den Zugang zum Arbeitsmarkt von Flüchtlingen deutlich erleichtert.

Pulheim – Existenzgründerseminar: Nächster Termin im Juli

Für alle, die den Sprung in die Selbständigkeit wagen wollen, veranstaltet das Institut für Unternehmensgründung, Claus Dannenberg, mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung der Stadtverwaltung Pulheim nach den Bundesrichtlinien geförderte Existenzgründerseminare. Das nächste Seminar beginnt am Mittwoch, 20. Juli und endet am Donnerstag, 21. Juli Unterrichtet wird an beiden Tagen von 9 bis 18 Uhr im Rathaus Pulheim.
Weitere Termine können telefonisch oder im Internet abgefragt werden. Anmeldungen nimmt das Institut, Telefon 02237/ 657962, entgegen. Auch im Internet kann man sich anmelden: www.ifu-dannenberg.com, E-Mail office@ifu-dannenberg.com. Die Gebühr
für die Teilnahme beträgt 120 Euro. Jeder Teilnehmer erhält ein Zertifikat.

Allianz Ortsmitte Brauweiler (AOB) – »Wann kommt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Brauweiler?«

AOB LogoHier im Brauweilerblog werden seit Jahren die Themen „Masterplan“ und „Bürgerbeteiligung“ diskutiert. Die Stadtverwaltung Pulheim lässt von dieser Debatte nicht weiter beeindrucken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Pressemitteilung der Stadt in Sachen Guidelplatz fordert die Allianz Ortsmitte Brauweiler zum wiederholten Male „gemeinsam mit den Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Geschäftsleuten einen Zukunftsplan für Brauweiler erstellen, in dem wichtige Themenschwerpunkte wie zukünftige Maßnahmen am Guidelplatz, allgemeine Verkehrssituation, Einzelhandelsangebot und äußeres Erscheinungsbild beinhaltet sind. Die einzelnen Themen sollen zunächst in den kommenden Fachausschüssen beraten und behandelt werden.“

Wann kommt die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Brauweiler?

Für die Sitzung des Planungsausschusses am 9.03.2016 legte die Pulheimer Verwaltung in ihrer Vorlage dar, wie sie das Gesamtkonzept für die Ortsmitte in Brauweiler entwickeln will.
Die AOB sieht aufgrund dieser Vorlage die Gefahr, dass nur Teilaspekte, ohne Mitwirkung der Öffentlichkeit, behandelt werden sollen. Deshalb erinnerte die AOB in dieser Sitzung an den einstimmigen Beschluss des Haupt- und Finanzausschusses vom 18.August 2015:
„Die Fraktionen im Rat der Stadt Pulheim sprechen sich dafür aus, dass ein Gesamtkonzept unter Einbeziehung der aktuell gestellten Anträge, für den Ortsteil Brauweiler erstellt wird. Die Verwaltung soll gemeinsam mit den Brauweiler Bürgerinnen und Bürger sowie den ansässigen Geschäftsleuten einen Zukunftsplan für Brauweiler erstellen, in dem wichtige Themenschwerpunkte wie zukünftige Maßnahmen am Guidelplatz, allgemeine Verkehrssituation, Einzelhandelsangebot und äußeres Erscheinungsbild beinhaltet sind. Die einzelnen Themen sollen zunächst in den kommenden Fachausschüssen beraten und behandelt werden“

Einige Fraktionen bestätigten diese Erwartung und schlugen ein entsprechendes Vorgehen z.B. in Form einer zu erstellenden Machbarkeitsstudie vor. Die AOB verwies auf die Nachbarstadt Frechen, in der ein ähnlicher Planungsprozess unter Beteiligung der Bürger und Geschäftsleute beispielgebend durchgeführt wird. Warum können wir das für Brauweiler nicht auch?

Die Verwaltung schlägt in ihrer Vorlage für die Eckbebauung Kaiser-Otto-Straße vor, über einen Investorenwettbewerb ein Konzept zu finden und mit Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens die Bürgerbeteiligung zu regeln. Diese Vorgehensweise wird der städtebaulichen Bedeutung der Situation nicht gerecht. Stattdessen fordert die AOB einen Architektenwettbewerb, dem eine intensive Gesamterörterung für die Gestaltung der Ortsmitte in der Öffentlichkeit vorausgehen muss. Zusätzlich sind Lokale Agenda und AOB bereit, einen Wettbewerb unter Architekturstudenten zu fördern, umso über erste Pläne und Skizzen die Möglichkeit für eine Mitwirkung aller zu erleichtern.

Die Verwaltung nimmt in ihrer Vorlage die Ablehnung des LVR für gemeinsame Parkplätze auf dem Gelände des LVR resignierend hin und will nun durch einen Verkehrsplaner die verbleibenden Optionen prüfen lassen. Dieses Thema hatte die AOB bereits einen Tag vor der Sitzung mit dem Bürgermeister besprochen und um seinen persönlichen Einsatz in dieser wichtigen Angelegenheit geworben. In der Sitzung wurde klar die Erwartung geäußert, dass mit dem LVR erneut zu verhandeln sei. Gesprächsbedarf mit dem LVR gibt es auch wegen des Kreisels Einmündung Mathildenstraße/ Bernhardstraße, denn die beste Planungsvariante würde einen kleinen Streifen des LVR Geländes beanspruchen. Auch hier ist der Bürgermeister gefordert.

Lange Redebeiträge im Ausschuss gab es darüber, wie die Beratungsergebnisse aus den Ausschüssen über das Internet der Öffentlichkeit vermittelt werden können. Wichtiger für die AOB ist, dass alle in Brauweiler an der Erarbeitung dieser Ergebnisse mitwirken können. Auf diesen Diskurs wartet Brauweiler weiterhin.
In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurde beim Bebauungsplan Nr. 124 (Langgasse ehemalige Gärtnerei Schmitz) die gemeinsame Forderung von Lokaler Agenda, ADFC, und AOB für einen Verbindungsweg zwischen Sperlingstraße und Langgasse beraten. Diese Verbesserung wurde vom Ausschuss abgelehnt. Allerdings wird bis zur Sitzung des Rates, der abschließend entscheidet, auf Verlangen der AOB geprüft, was sich daraus ergibt, dass die fristgerecht von der AOB eingereichte Stellungnahme nicht im Verfahren berücksichtigt wurde.

Sie möchten Kontakt mit der AOB aufnehmen: Schreiben Sie eine E-Mail an die Sprecherin der AOB Christine Hucke: post@christine-hucke.de

Allianz Ortsmitte Brauweiler – Offener Brief an den Bürgermeister

AOB_FotoAm letzten Mittwoch, dem 22. April 2015, hat die Allianz Ortsmitte Brauwweiler ihre Gründungsversammlung gehalten. Jetzt lässt die Initiative um Ulla Esser, Christine Hucke, Manfred Kohlmann, Holger Paulsen und Jürgen Schniering ihren Worten Taten folgen. Wir dokumentieren den Offenen Brief der AOB an den Pulheimer Bürgermeister Frank Keppeler.

Ortsmitte Pulheim-Brauweiler
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Keppeler,

auf der Informationsveranstaltung am 15.01.2015 in Brauweiler zum Stand des Projektes der Gold-Krämer-Stiftung ist einem großen Publikum vor allem eines deutlich geworden. Die Stiftung, die Stadt Pulheim und die Kommunalpolitik sind in erster Linie auf das Bauvorhaben am Guidelplatz fixiert. Die Entwicklung der gesamten Ortsmitte steht dahinter zurück. Gleichzeitig sind auf dieser Veranstaltung Versprechen auch in Sachen Bürgerinformation und Bürgerbeteiligung gemacht worden, die bis heute nicht eingelöst wurden. Daher haben sich Bürgerinnen und Bürger Brauweilers in einer Initiative – Allianz-Ortsmitte-Brauweiler AOB – zusammengeschlossen. Wir nehmen den Themenkomplex Bürgerbeteiligung sehr ernst und werden diese mit unserer Initiative einfordern.
Der Gründungsaufruf vom März 2015, der zu einer ersten Versammlung am 22.04.2015 führte, liegt zu Ihrer Information diesem Schreiben bei.

Die Gründungsversammlung hat den Austausch mit Ihnen als Vertreter der Stadt, auch der Brauweiler Bürgerschaft, als einen der obersten Punkte auf die Agenda gesetzt. Wir werden Sie laufend über die Anliegen der Allianz informieren. Insbesondere fordern wir eine stärkere Beteiligung der Bevölkerung am Planungsprozess. Wir stehen für eine nachhaltige Entwicklung unseres Ortes, die die Belange der Bevölkerung tiefgreifend und nachhaltig bestimmen wird. Daher will die Allianz den regelmäßigen Austausch von Informationen und Meinungen unter allen beteiligten Akteuren fördern und ihre Beiträge in Planungen, bauliche Umsetzungen und Nutzungskonzepte einbringen, die die Bürgerschaft im aktuellen Prozess vermisst.
Großen Wert legt die Allianz auf ein durchgängiges und nachhaltiges Gesamtkonzept aus einem Guss auf der Basis der in den letzten Jahren erarbeiteten Grundlagen. Auch die Ergebnisse aus dem Beteiligungsverfahren 1998 zum Thema Ortsmitte Brauweiler und der Bürgerwerkstatt 2008 zum Thema Verkehr stehen zur neuerlichen Bewertung an.
Das aktuell am 15.01.2015 in öffentlicher Versammlung vorgestellte Projekt der Gold-Krämer-Stiftung ist dabei nur ein Teilstück in der Stadtteilentwicklung Brauweiler. Wir fordern ein Gesamtkonzept. In der derzeitigen Planung fehlen Antworten zu wichtigen Aspekten wie Ausbildung des Baubereichs Ecke Kaiser-Otto-Straße, ruhender und fließender Verkehr, Ertüchtigung der Ehrenfriedstraße, Einbindung der weiteren Straßenzüge, Konzepte zum Kulturtourismus, Wohnen und Einkaufen im Ort, Förderung von Radfahrern und Fußgängern, öffentliche Nutzung des Guidelplatzes und etliche weitere Gesichtspunkte.

Bereits in der Erörterung am 15.01.2015 wiesen Bürgerinnen und Bürger darauf hin, dass noch erhebliche Fragen zu konkreten Problemfeldern offen sind. Dringend wurde von Geschäftsinhabern auf die angespannte Situation der Parkplätze hingewiesen. Auch die Frage, wie während der Bauzeit die Interessen umliegender Geschäfte bedacht werden, blieb offen.
Deshalb muss den Betroffenen ein Forum gegeben werden um ihre Überlegungen, Anregungen und Bedenken bereits im laufenden Planungsprozess einbringen zu können. Aus den Erfahrungen der zurückliegenden Jahre mit langwierigen juristischen Streitereien sollte erkannt worden sein, dass eine frühzeitige Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger dringend geboten ist.
Die Allianz möchte vor Ort eine öffentliche Informationsstelle betreiben, damit alle Interessierten jederzeit die Möglichkeit haben, sich über den aktuellen Stand des Gesamtprojektes und ihrer
Teilbereiche zu informieren. Sie will in Bürger-Werkstätten ihre Vorstellungen zu den
verschiedenen Problemfeldern erörtern, ausarbeiten und so Beiträge zum Vorhaben leisten.
In regelmäßigem, zeitnahem Austausch mit Stadt und Investoren sollen die Ergebnisse vorgestellt, diskutiert und auf Realisierung geprüft werden. Damit soll eine breite Basis geschaffen werden, ergebnisorientiert eine attraktive Ortsmitte städtebaulich zu entwickeln. Nur so kann ein lebendiges Brauweiler für die Bürgerinnen und Bürger und alle Besucher geschaffen werden.

Wir bitten Sie um einen baldigen Terminvorschlag. Für eine Abstimmung hierzu ist Ansprechpartnerin der Allianz Frau Hucke.

Mit freundlichen Grüßen
Allianz-Ortsmitte-Brauweiler

Allianz Ortsmitte Brauweiler – die Bürgerinitiative hat sich am 22.04.2015 gegründet

AOB Logo(pm) Gut besucht war die Gründungsversammlung der Bürgerinitiative „Allianz-Ortsmitte-Brauweiler“ am Mittwoch, 22.04.2015 im Saal des Hotels Schugt. Eingeladen hatten Ulla Esser, Christine Hucke, Manfred Kohlmann, Holger Paulsen und Jürgen Schniering. Weil sie sich auf der Versammlung im Januar zur Bebauung auf dem Guidelplatz von Stadtverwaltung und Gold-Krämer-Stiftung nicht auskömmlich informiert fühlten, bildeten sie jetzt den Kern der Initiative. Gekommen waren Bürgerinnen und Bürger, Inhaber von Geschäften und Vertreter verschiedener Vereine. Darunter auch der Vorsitzende der Gemeinschaft Brauweiler Unternehmer (BIG), die Lokale Agenda 21 und die Geringelten mit Prinz Sven I. aus der zurückliegenden Session.
„Wir freuen uns über den Zuspruch und fühlen uns in unserem Anliegen bestätigt“, erklärten die Initiatoren. Es geht ihnen insbesondere darum, dass die Bürgerinnen und Bürger aktiv am Planungsprozess beteiligt werden.
Weil Klagen von Anliegern stattgegeben wurden, landete das Projekt für die Bebauung des Guidelplatzes zuletzt vor dem Verwaltungsgericht. Das führte nun zu überarbeiteten Plänen, die jedoch nach Auffassung der Bürgerinitiative noch erhebliche Mängel aufweisen. So fehlt ein nachhaltiges Gesamtkonzept für die Ortsmitte in das sich das Gebäude der Gold-Krämer-Stiftung einbinden muss. Zwar wurde die mangelhafte städtebauliche und architektonische Qualität dieses Projektes heftig kritisiert, jedoch sei hinzunehmen dass der Investor sein Vorhaben durchsetzen werde. Vorher müsse aber ein nachhaltiges Gesamtkonzept der gesamten Ortsmitte vorliegen. „Wie kann der Bürgermeister von einem Projekt aus einem Guss sprechen, wenn wichtige Planungsbereiche völlig ungelöst sind?“ bemängelte die Versammlung. So ist die vorgesehene Bebauung Ecke Kaiser-Otto-Straße und Ehrenfriedstraße völlig offen. Wie sich beide Baukomplexe städtebaulich vertragen kann deshalb nicht geprüft werden. In der Versammlung wurde dazu umgehend ein Planungswettbewerb gefordert. Für Besucher der geplanten Geschäfte stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Denn die hierfür reservierte Tiefgarage wurde gestrichen. Ein Parkkonzept sollte bereits im letzten Jahr vorgelegt werden, fehlt aber immer noch. Die Bürgerinitiative hat einen Fragenkatalog aufgestellt, der Einkaufen und Wohnen in der Ortsmitte, Kulturtourismus, Ertüchtigung der Ehrenfriedstraße und weiter Aspekte enthält. Der Bürgerschaft soll die Chance gegeben werden, an einer attraktiven und lebendigen Ortsmitte Brauweiler mitzuarbeiten.
Fazit der Initiative: „Das Projekt ist zu wichtig um es nur Verwaltung und Politik zu überlassen. Beide hatten viele Jahre Zeit, können aber kein überzeugendes Ergebnis vorweisen. Jetzt ist nicht nur Bürgerinformation sondern Bürgerbeteiligung dringend nötig“.
Einstimmig beauftragte die Versammlung die Initiative, in einem Brief beim Bürgermeister diese Bürgerbeteiligung einzufordern und dazu ein Gespräch anzubieten.

Kontaktadresse:
Christine Hucke
Klottener Straße 3
50259 Pulheim
Tel.: 02234-81767
Email: post(at)christine-hucke.de

Brauweilerblog – Ohne unsere Partner geht gar nichts

Blogparnter 2015Das Brauweilerblog-Partnerprogramm
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