Mit dem E-Bike in den Frühling: Stadtwerke Pulheim und Lions Club übergeben Hauptgewinn des Adventsgewinnkalenders 2020
Los Nummer 1578 brachte das Glück. Der glückliche Gewinner freut sich über ein neues Elektrofahrrad im Wert von 2.000 EUR – Hauptgewinn im Adventsgewinnkalender 2020 des Lions-Club Pulheim. Sponsor des E-Bikes sind die Stadtwerke Pulheim, die die Aktion bereits zum achten Mal mit der Bereitstellung eines Elektrofahrrads unterstützen.
Der Reinerlös der verkauften Kalender geht vor allem an bedürftige Kinder und Familien im Raum Pulheim. Stadtwerke-Geschäftsführer Harry Gersabeck, Lions Präsident Stefan Thoben und Lions Vizepräsident Stefan Dalewski übergaben den Gewinn im Kundenbüro der Stadtwerke:
„Wir freuen uns ein Teil dieser Aktion zu sein. Die Gelder, die für den karitativen Zweck zusammengekommen sind, zeugen vom großartigen Gemeinschaftsgeist in Pulheim und der Region.“, so Geschäftsführer Harry Gersabeck.
Unter anderem dient die Aktion auch in diesem Jahr der Finanzierung des Projektes „Lions Teller“, das bedürftigen Kindern im Ganztagsunterricht ein kostenloses Mittagessen ermöglicht.
Die Adventskalender-Aktion ist seit 20 Jahren ein großer Erfolg: Jeder Kalender ist ein Gewinnlos und birgt die Chance auf den Hauptpreis, der alljährlich am 24.12. ausgelost wird. Trotz der durch die Pandemie schwierigen Lage stellten 64 Sponsoren 387 Preise im Gesamtwert von über 17.000 Euro zur Verfügung. Die Auflage des diesjährigen Kalenders lag bei 5.000 Stück
7-Tage-Inzidenz stabil unter 100: Weitere Öffnungen ab dem 27.05.2021
Die anhaltend rückläufige Entwicklung der 7-Tage-Inzidenz im Rhein-Erft-Kreis macht weitere Öffnungsschritte ab Donnerstag, dem 27. Mai, möglich. Die „Notbremse“ des Bundes greift dann nicht mehr.
Damit fällt im Kreisgebiet die bisherige nächtliche Ausgangsbeschränkung weg.
Des Weiteren gilt:
- Treffen im öffentlichen Raum mit 1 Hausstand + 1 Person oder 5 Personen aus 2 Hausständen (Kinder bis 14, Geimpfte oder Genesene zählen dabei nicht mit)
- Einzelhandel darf ohne Termin öffnen (mit negativem Test -maximal 48 Stunden alt – oder Genesene, Geimpfte)
- Konzerte, Aufführungen im Freien möglich (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt – oder Genesene, Geimpfte)
- Kontaktfreier Sport im Freien mit bis zu 20 Personen (z.B. Yoga, Frisbee)
- Zoos, Parks sind offen (mit Termin, ohne Test)
- Freibäder für Sport, Minigolf, Kletterparks usw. offen (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt – oder Genesene, Geimpfte)
- Außengastronomie darf öffnen (mit negativem Test – maximal 48 Stunden alt – oder Genesene, Geimpfte)
- Campingplätze, Ferienwohnungen und Hotels können öffnen (z.T. mit beschränkter Kapazität, Tests usw.)
- Neben Frisör, Fußpflege nun weitere körpernahe Dienstleistungen (z.B. Massagen) mit Maske oder Test möglich
Rauchmelder warnt vor Kellerbrand in Pulheim Brauweiler
Gegen 16:40 Uhr wurde Pfingstmontag (24.05.2021) die Feuerwehr Pulheim zu einem Kellerbrand in Brauweiler alarmiert. Ein Heimrauchmelder hatte die Bewohner eines Einfamilienhauses gewarnt. Eine Bewohnerin ging dem eindringenden Piepston nach und entdeckte im Keller eine starke Rauchentwicklung. Dabei atmete sie etwas Rauch ein.
Die Feuerwehr unter der Leitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick setzte einen Trupp unter Atemschutz mit einem C-Rohr ein. Im Keller wurde ein brennender Wäschetrockner vorgefunden, der schnell gelöscht werden konnte. Gleichzeitig untersuchte der Rettungsdienst die Bewohnerin. Nachdem noch einige Nachlöscharbeiten durchgeführt waren, wurde der Keller gelüftet.
Gegen 18:00 Uhr rückten die rund 35 Einsatzkräfte der hauptamtlichen Wach sowie der Löschzüge Brauweiler und Geyen wieder ein.
110 iPads für Lehrkräfte am Abtei-Gymnasium
Die erste Lieferung der im vergangenen Herbst bestellten 1.200 iPads – darunter 690 Leihgeräte für Schülerinnen und Schüler der Pulheimer Schulen sowie Geräte für die Lehrkräfte – ist angekommen: Am Abtei-Gymnasium können die Lehrkräfte nun mit 110 Geräten arbeiten. Diese Tablets verfügen außerdem alle über den Apple-Pencil und über eine Schutzhülle mit Tastatur. Zeitnah soll die Schule in Brauweiler dann auch weitere 110 iPads für Schülerinnen und Schüler erhalten.
„Im Medienentwicklungskonzept ist als Basis zunächst eine Ausstattung von einem Gerät für drei Schülerinnen und Schülern hinterlegt. Diese erreichen wir mit den 110 weiteren Tablets, die wir demnächst erwarten“, sagte Schulleiter Martin Sina im Gespräch mit Bürgermeister Frank Keppeler, der die Geräte symbolisch übergab. Mit den bereits vorhandenen 120 iPads und 40 neuen Beamern, die alle kabellos mit iPads, Android- und Windowsgeräten verbunden werden können, sind nun in allen Fach- und fast jedem Klassenraum Präsentationen möglich. „Mit dieser Ausstattung eröffnen sich auch für den Präsenzunterricht weitere Möglichkeiten der Gestaltung“, sagte Bürgermeister Keppeler. Hier erarbeitet das Team der Schule um Medienkoordinator Thoralf Wollert entsprechende Ideen und Konzepte.
Im März waren die ersten 150 iPads an die Pulheimer Schulen ausgeliefert worden. Dabei handelte es sich um Geräte, die die Stadt bereits in den Sommerferien des vergangenen Jahres bestellt hatte und die als Leihgeräte bei Bedarf Schülerinnen und Schülern zur Verfügung gestellt werden. Die Finanzierung in Höhe von mehr als 60.000 Euro erfolgte rückwirkend aus Mitteln des Programms „Gute Schule 2020“
Anmerkung der Redaktion: Wäre es nicht viel besser gewesen Android Tablets zu kaufen? Die sind ebenso gut aber viel preiswerter!
Die Bahn kommt oder auch nicht – Thomas Bollwerk im Kaffee Klatsch
Thomas Bollwerk ist heute Gast im Kaffee Klatsch. Kommt sie oder kommt sie nicht, und wenn ja von wo nach wo, und gibt es vielleicht bessere Alternativen? Es geht um die Bahnanbindung nach Weiden oder Bocklemünd, ein Thema was ganz Pulheim schon seit Jahren beschäftigt und noch viele weitere Jahre beschäftigen wird. Zu hören am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag als Wiederholung von 14-15 Uhr auf Antenne Pulheim 97.2.
Lockerungen für den Einzelhandel: Ab Samstag dürfen die Geschäfte im Rhein-Erft-Kreis wieder mit Termin öffnen
Das Gesundheitsministerium des Landes Nordrhein-Westfalen hat heute im Rahmen einer Allgemeinverfügung formal festgestellt, dass der Rhein-Erft-Kreis den Schwellenwert von 150 bei der 7-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen hintereinander unterschritten hat. Damit treten zum Samstag, dem 22. Mai, weitere Lockerungen in Kraft.
Landrat Frank Rock freut sich über die Entwicklung der vergangenen Tage: „Durch den stabilen Rückgang der 7-Tages-Inzidenz kann der Einzelhandel im Kreis ab Samstag wieder nach dem „Click & Meet“- Verfahren öffnen.“ Neben einem Termin benötigen Kundinnen und Kunden zum Einkauf einen tagesaktuellen negativen Schnelltest. Eine Übersicht der Anbieter, die kostenlose Schnelltests durchführen, befindet sich auf der Homepage der Kreisverwaltung.
„Ich würde mich freuen, wenn Sie den Handel in dieser schwierigen Phase mit ihrem Einkauf unterstützen. Achten Sie aber bitte gleichzeitig auf die weitere Einhaltung der Corona-Schutzmaßnahmen, um die erfolgreiche Entwicklung nicht zu gefährden“, so Rock.
Geänderter Abfuhrtermin für die Entleerung der Biotonnen Pulheim
Im Bezirk Pulheim 2, Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf werden die braunen Biotonnen in KW 21 am Samstag, 29. Mai 2021, geleert und nicht – wie ursprünglich vorgesehen – am Freitag, 28. Mai 2021.
Aufstellung eines Mobilkrans: Sperrung der Pariser Straße
Die Pariser Straße wird am Freitag, 21. Mai 2021, von 6 Uhr bis 18 Uhr, im Abschnitt zwischen den beiden Kreisverkehren an der Geyener Straße und an der Plutostraße voll gesperrt. Dort wird ein Mobilkran aufgestellt. Eine Umleitung ist ausgeschildert; für Fußgänger ist der Bereich passierbar. Anlieger der Helsinkistraße, des Dubliner Weges, des Kopenhagener Weges und der Stockholmer Straße werden mittels Sicherungsposten durch die Arbeitsstelle geleitet.
Pressemitteilung der Ratsfraktionen: BVP, WfP, FDP und CDU Schutz der Gesundheit geht vor
Wem der Schutz der Gesundheit vorgeht, der hätte sich um Lösungen bemühen können.
Die Fraktionen der CDU, von WfP, des Bürgervereins und der FDP haben angekündigt, die für morgen Nachmittag geplante Sitzung des Pulheimer Stadtrates zu boykottieren. Ihre Begründung: Der Schutz der Gesundheit gehe vor, da müsse man bei der Demokratie eben schon mal Abstriche machen. Das stößt auf Unverständnis bei der SPD. Der gesetzliche Notfall einer Aufgabenübertragung auf den Hauptausschuss, der nur mit der hohen Hürde einer Zweidrittelmehrheit ausgerufen werden kann, soll hier durch die Hintertür zum Normalfall gemacht werden. Die Fraktionsvorsitzende Sylvia Fröhling zeigt sich überrascht:
„Rund um Pulheim herum tagen wieder alle Stadträte. Selbst der Kölner, seit Monaten – und der ist bedeutend größer als der Pulheimer. Hier vor Ort verzeichnen wir heute einen Inzidenzwert von 72. CDU und FDP wählten in den vergangenen Wochen Bundestags- und Landtagskandidaten auf Präsenzparteitagen mit weit über hundert Teilnehmern und Teinehmerinnen, unter reger Beteiligung auch ihrer Pulheimer Mitglieder. Die gleichen Personen machen nun massive gesundheitliche Bedenken geltend und fordern, dass die demokratischen Rechte gewählter Ratsmitglieder weiter eingeschränkt werden und somit der Ausnahmezustand zum Regelfall verklärt wird.“
Dies verärgert Torsten Rekewitz, ebenfalls Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wir suchen gemeinsam mit den Grünen und dem Bürgerverein seit vielen Wochen das Gespräch mit den anderen Fraktionen, um Alternativen – etwa ein Pairing-Abkommen – vorzuschlagen. Dann müsste der Stadtrat eben nicht mit 65 Mitgliedern zusammenkommen, sondern beispielsweise der Hälfte; könnte seine Aufgabe aber dennoch ordentlich wahrnehmen.“
Die SPD-Fraktion wird an der morgigen Stadtratssitzung selbstverständlich teilnehmen und das machen, wofür sie von den Menschen in Pulheim gewählt wurde. Als Ratsmitglied aller Fraktionen hat man die Verantwortung gegenüber dem Wähler, ansonsten wäre eine Neuwahl in Polheim zu begrüßen!
CDU, WfP, BVP und FDP kündigen Boykott der morgigen Stadtratssitzung (19.05.2021) an
Wem der Schutz der Gesundheit vorgeht, der hätte sich um Lösungen bemühen können.
Die Fraktionen der CDU, von WfP, des Bürgervereins und der FDP haben angekündigt, die für morgen Nachmittag geplante Sitzung des Pulheimer Stadtrates zu boykottieren. Ihre Begründung: Der Schutz der Gesundheit gehe vor, da müsse man bei der Demokratie eben schon mal Abstriche machen. Das stößt auf Unverständnis bei der SPD. Der gesetzliche Notfall einer Aufgabenübertragung auf den Hauptausschuss, der nur mit der hohen Hürde einer Zweidrittelmehrheit ausgerufen werden kann, soll hier durch die Hintertür zum Normalfall gemacht werden. Die Fraktionsvorsitzende Sylvia Fröhling zeigt sich überrascht:
„Rund um Pulheim herum tagen wieder alle Stadträte. Selbst der Kölner, seit Monaten – und der ist bedeutend größer als der Pulheimer. Hier vor Ort verzeichnen wir heute einen Inzidenzwert von 72. CDU und FDP wählten in den vergangenen Wochen Bundestags- und Landtagskandidaten auf Präsenzparteitagen mit weit über hundert Teilnehmern und Teinehmerinnen, unter reger Beteiligung auch ihrer Pulheimer Mitglieder. Die gleichen Personen machen nun massive gesundheitliche Bedenken geltend und fordern, dass die demokratischen Rechte gewählter Ratsmitglieder weiter eingeschränkt werden und somit der Ausnahmezustand zum Regelfall verklärt wird.“
Dies verärgert Torsten Rekewitz, ebenfalls Vorsitzender der SPD-Fraktion: „Wir suchen gemeinsam mit den Grünen und dem Bürgerverein seit vielen Wochen das Gespräch mit den anderen Fraktionen, um Alternativen – etwa ein Pairing-Abkommen – vorzuschlagen. Dann müsste der Stadtrat eben nicht mit 65 Mitgliedern zusammenkommen, sondern beispielsweise der Hälfte; könnte seine Aufgabe aber dennoch ordentlich wahrnehmen.“
Die SPD-Fraktion wird an der morgigen Stadtratssitzung selbstverständlich teilnehmen und das machen, wofür sie von den Menschen in Pulheim gewählt wurde. Als Ratsmitglied aller Fraktionen hat man die Verantwortung gegenüber dem Wähler, ansonsten wäre eine Neuwahl in Polheim zu begrüßen!