Archiv für die Kategorie „Arbeit“

Ausgehen unter Corona-Bedingungen – Gäste sollen Geduld mitbringen Gastro-Öffnung im Rhein-Erft-Kreis: „Jedes Bier zählt“

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts.

Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen im Rhein-Erft-Kreis sind wieder am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin: „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführerin Manja Wiesner. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden“, so Gewerkschafterin Wiesner. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Rhein-Erft-Kreis beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 7.000 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Köln. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“
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Ausstellung „Memory“ – Fotoarbeiten der Brauweiler Künstler Martin und Annette Goretzki im 68elf studio in Köln

Die Künstler Martin und Annette Goretzki freuen sich über ihre erste Vernissage nach dem Lockdown.
Die beiden arbeiten seit vielen Jahren als Künstlerpaar zusammen und sind bekannt durch verschiedene Ausstellungen und Fotoprojekte u.a. in Pulheim und durch nationale und Internationale Ausstellung besonders im Bereich Umwelt/Energie/Ressourcen.

Jetzt sind ihre Arbeiten in Köln zu sehen:
Vom 16.5.2020 bis zum 28.6. 2020 zeigt das 68elf studio in Köln Sülz die Ausstellung „Memory“ der Brauweiler Künstler.
Es geht in der Ausstellung um Erinnerungen, die sich verändern, verblassen, sich vermischen, wachsen… und so, wie sie sind, als einzigartig und bedeutend empfunden werden und zum Selbsterlebten werden.

Gezeigt werden großformatige durch Doppelbelichtungen entstandenen Fotoarbeiten mit Erinnerungskonserven, mit überraschend Eingemachtem…..

Parallel dazu zeigt die Künstlerin Claudia Groß textile art zum Thema „Memory“

Der Kunstverein 68elf zeigt die Ausstellung vom 16.5.2020 (Vernissage 16.5.20 17.00 Uhr) bis zum 28.6.2020 in seinem 68elf studio, Gottesweg 102 – 50939 Köln.

Das 68elf studio ist ein Projektraum des Kunstvereins 68elf. Dort können Künstler-Innen des Vereins mit Gastkünstlern Partnerausstellungen realisieren. Titel der Reihe: Parallele Prozesse

Ärger um Leverkusener Rheinbrücke: Bau-Gewerkschaft kritisiert Vergabepraxis

Wenn billig am Ende teuer wird: Für die drohende Kostenexplosion beim Neubau der Leverkusener Rheinbrücke ist nach Auffassung der Gewerkschaft IG BAU auch die Vergabepraxis von Bund und Ländern verantwortlich. „Wer bei öffentlichen Aufträgen vor allem auf den günstigsten Preis schaut, handelt sich im Nachhinein oft große Scherereien ein. Wegen mangelhafter Stahlteile aus China wird jetzt ein Prestigeprojekt um Millionen teurer und Jahre später fertig – obwohl es auch Angebote mit Stahl aus der Region gab“, sagt Antonia Kühn. Die Chefin der IG BAU Rheinland spricht von einem „Sparen am falschen Ende“. Auf einer der meistbefahrenen Autobahnstrecken Deutschlands müssten Pendler und Baubeschäftigte nun die Fehler der Politik ausbaden.

Die Gewerkschaft fordert bereits seit Jahren ein Vergabeverfahren, das sich nicht nur am Preis, sondern auch an der Wirtschaftlichkeit, Qualitätsstandards und sozialen Gesichtspunkten orientiert. In der Praxis bekomme in der Regel der vermeintlich günstigste Anbieter den Zuschlag, kritisiert Kühn. „Beim Bauprozess zeigt sich dann oft, dass Projekte durch hohe Nachträge der Baufirmen deutlich teurer werden als im Vorfeld der Politik und der Öffentlichkeit suggeriert wurde.“ Diesen Beitrag weiterlesen »

Wir machen alles kaputt, einfach nur so!

Und wieder macht Europa alles kaputt was es sich nach dem 2, Weltkrieg aufgebaut hat. Diesmal aber nicht durch Krieg, sondern durch die eigene Dummheit. Die Dummheit der Politik und der Presse, die sich darauf stürzt. Ja, ich spreche von der Coronakrise, eine Krise die keine werden sollte. Warum lässt sich das Volk in Europa alles gefallen? Überall wird alles im Namen von SARS-CoV-2 geschlossen, gesperrt und zerstört. Wir zerstören unsere Zukunft und treiben uns in die Armut. Der Dax ist im Sinkflug und damit auch die Altersversorgung der meisten Bürger. Lebensversicherungen werden weniger Wert, Aktien verlieren dramatisch an Wert und die Sparer verlieren ihr Geld. Und alles nur von der Angst getrieben die neue Grippe zu bekommen. Die Politik handelt so, weil sie Angst hat etwas falsch zu entscheiden. Die Politik glaubt uns schützen zu müssen. Aber was hat sie erreicht? Ausverkaufte Geschäfte hervorgerufen durch von der Politik erzeugten Panik! Das Robert Koch Institut schreibt auf seiner Website (Stand 11.3.2020 18:10 Uhr), dass es 1567 Fälle gibt wovon 3 tödlich geendet sind. Das ist eine Sterblichkeitrate von 0,19 Prozent. Zum Glück hat die Stadt Pulheim bis jetzt sehr zurückhaltend reagiert. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch, ich möchte hier nichts herunterspielen aber statistisch gesehen verhält es sich wie jedes Jahr. Was ich erreichen möchte ist, dass wir alle viel besonnener mit der Situation umgehen und ganz normal weiterleben und unseren täglichen Beschäftigungen weitergehen und uns die Hände waschen.

Im Vorstellungsgespräch überzeugen!

NRW.BANK fördert im elften Jahr Schulprojekt an Düsseldorfer Hauptschule

(PM) – Der Satz „Erzählen Sie doch mal etwas über sich!“ fällt nahezu in jedem Vorstellunggespräch. Doch wie präsentiert man sich authentisch und so positiv wie möglich? Außerdem, wie geht man mit einer Bewerbungssituation um, wenn es die erste ist? Jugendliche der neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Katholischen Hauptschule St. Benedikt in Düsseldorf erfahren und üben am 25.3. und 19.08. alles rund um das Thema Selbstpräsentation und Vorstellungsgespräch. Trainer der Kölner Einstieg GmbH sind bereits zum elften Mal für das seit 2009 von der NRW.BANK unterstützte Berufsorientierungsprojekt tätig.
Die Schüler des St. Benedikt lernen in dem Training wie man ein Vorstellungsgespräch erfolgreich meistert. „Sich selber zu präsentieren fällt den meisten Schülern erstmal schwer. Daher erarbeiten wir mit den Jugendlichen unter anderem einen Gesprächsleitfaden, um sie so auf mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten. Hinzu kommen gezielte Übungen und Tipps für die konkrete Bewerbungssituation“, so Sabine Gärtner, Diplom-Pädagogin und Trainerin der Einstieg Studien- und Berufsberatung. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Rollenübungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung. So können die Schüler sehen, wie sie auf andere wirken bzw. wie sie von ihrem Gegenüber wahrgenommen werden.
Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK, betont: „Die Vielfalt an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ist groß. Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen liegt uns das Thema Bildung sehr am Herzen. Deshalb unterstützen wir in diesem Jahr insgesamt vier Schulprojekte zur Berufswahl: zwei in Düsseldorf, eines in eines in Erkrath und eines in Münster.“
Weitere Informationen zu den Schulprojekten der NRW.BANK und der Einstieg Studien- und Berufsberatung gibt es telefonisch unter 0221/39809-30 sowie per Mail unter beratung@einstieg.com.

Im Rhein-Erft-Kreis verdienen Frauen 530 Euro weniger als Männer

Sie arbeiten genauso lang, ziehen aber beim Verdienst den Kürzeren: Frauen, die im Rhein-Erft-Kreis eine Vollzeit-Stelle haben, verdienen rund 530 Euro weniger im Monat als ihre männlichen Kollegen. Darauf hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten zum Internationalen Frauentag am 8. März hingewiesen. Die NGG beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit. Danach liegt das durchschnittliche Vollzeit-Einkommen von Frauen im Rhein-Erft-Kreis aktuell bei 2.899 Euro im Monat – Männer mit der gleichen Arbeitszeit kommen auf 3.427 Euro. Das macht einen Unterschied von
15 Prozent.
„Es kann nicht sein, dass Frauen auf dem Arbeitsmarkt noch immer so stark benachteiligt sind. Viele Unternehmen in der Region nutzen das Lohngefälle aus, obwohl sie mehr zahlen müssten“, kritisiert Manja Wiesner von der NGG-Region Köln. Besonders
problematisch sei die Situation in frauendominierten Berufen – etwa im Service einer Gaststätte oder im Verkauf einer Bäckerei. Wenn hier nicht nach Tarif gezahlt werde, träfen niedrige Löhne häufig auf Teilzeitjobs und befristete Stellen. „Die Folge sind geringe Einkommen und im Alter Mini-Renten, die Frauen dann beim Amt aufstocken müssen“, so Wiesner.
Nach Einschätzung der Gewerkschafterin dürfte der tatsächliche „Gender Pay Gap“, die Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, im Rhein-Erft-Kreis bei deutlich über 15 Prozent liegen. „Bezieht man Teilzeitstellen und Minijobs in die Rechnung ein, wird die Kluft noch größer. Denn hier arbeiten mehr Frauen als Männer. Zugleich sind die Löhne im Schnitt deutlich niedriger“, sagt die NGG-Geschäftsführerin. Das zeige sich gerade im Gastgewerbe: Nach Angaben der Arbeitsagentur werden im Kreis aktuell 59 Prozent aller Teilzeit- und Minijobs in der Branche von Frauen erledigt. „Hinzu kommt, dass noch immer zu viele Frauen zu Hause bleiben – nicht zuletzt auch, weil das Ehegatten-Splitting bei der Steuer die Rollenteilung verstärkt“, so Wiesner. Damit gehe dem heimischen Arbeitsmarkt eine große Chance durch die Lappen. Mit Blick auf die Alterung der Gesellschaft und den Fachkräftemangel müssten eigentlich schon heute viel mehr Frauen ins Berufsleben einsteigen. Die NGG fordert die Unternehmen auf, die unterschiedliche Bezahlung von Frauen und Männern in vergleichbaren Positionen zu beenden. Auch die Politik sei gefordert. „Statt immer neuer Lippenbekenntnisse zum Frauentag brauchen wir einen gesetzlichen Anspruch auf gleiches Geld für gleichwertige Arbeit, der Wirkung zeigt und in den Betrieben zwingend umgesetzt werden muss. Alles andere ist im Jahr 2020 von
vorgestern“, so Wiesner.

Immer mehr Menschen im Rhein-Erft-Kreis auf Zweitjob angewiesen


Wenn ein Job nicht reicht: Rund 17.000 Menschen im Rhein-Erft-Kreis haben neben ihrer regulären Stelle noch einen Minijob. Damit stieg die Zahl der Zweitjobber innerhalb von zehn Jahren um 48 Prozent, wie die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten mitteilt. Die NGG Köln beruft sich hierbei auf neue Zahlen der Arbeitsagentur. Danach sind Zusatz-Jobs in Restaurants, Gaststätten und Hotels im Rhein-Erft-Kreis besonders verbreitet: In der Branche gab es im Juni 2019 rund 1.700 Zweitjobber – das sind 84 Prozent mehr als zehn Jahre zuvor.
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Kaffee Klatsch: Brot statt Kuchen?

Brot statt Kuchen im Kaffee Klatsch? Dieses Mal ist Brot das Thema, und wer hätte gedacht, dass man damit eine ganze Sendung machen kann?! Aber wenn jemand mit soviel Liebe und Leidenschaft arbeitet, wie der heutige Gast Alex mit seiner Partnerin, dann macht sogar dieses Thema viel Spaß und gutes Brot backen scheint doch eine kleine Wissenschaft zu sein.
Zu hören bei Antenne Pulheim 97,2 am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag von 14-15 Uhr als Wiederholung. Pulheim UKW 97,2 MHz oder im Internet.

Gesamtschule Pulheim veranstaltet Berufsmesse

Ausbildung, ein Schuljahr im Ausland oder doch Abitur? Über die vielfältigen Möglichkeiten für Schülerinnen und Schüler der neunten und zehnten Klasse, die demnächst einen Abschluss machen, informiert die Berufsmesse der Gesamtschule Pulheim am Donnerstag, 16. Januar 2020, von 18 Uhr bis 21 Uhr. Bürgermeister Frank Keppeler wird die Veranstaltung im Schulzentrum Brauweiler eröffnen.
Vertreten sind unter anderem zahlreiche mittelständische und große Unternehmen aus der Region, die an Ständen über ihre Angebote berichten. Darüber hinaus informieren die IHK Köln, die Handwerkskammer zu Köln sowie die Arbeitsagentur über berufliche Perspektiven. Die Gesamtschule selbst stellt ihr Konzept für die Oberstufe vor, und Berufskollegs aus dem Rhein-Erft-Kreis sowie aus Köln präsentieren ihre Angebote.

Bei den 4.400 Bauarbeitern im Rhein-Erft-Kreis droht 10-Euro-Lohn-Lücke

Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut 10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen im Rhein-Erft-Kreis bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Köln-Bonn mit. Betroffen davon könnte ein Großteil der rund 4.400 Bauarbeiter im Rhein-Erft-Kreis sein.

„Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen Bau-Mindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau im Rhein-Erft-Kreis schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Mehmet Perisan. Diesen Beitrag weiterlesen »

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2020 1. Halbjahr als Download.

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