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Archiv für die Kategorie „Dorfleben“

Maibäume werden kostenpflichtig abgegeben

Ausgabe auf dem städtischen Bauhof am Dienstag, 30. April, 18 Uhr

In der Stadt Pulheim erfolgt die Ausgabe von Maibäumen am Dienstag 30. April, wieder auf dem städtischen Bauhof. Wie bereits im vergangenen Jahr müssen pro Exemplar 5 Euro bezahlt werden. Für den Betrag erhält jeder Erwerber einen Bauhoftaler, der gegen einen Maibaum eingetauscht wird. Die Übergabe der Bäume erfolgt ab 18 Uhr. Die kostenpflichtige Abgabe ist vom Stadtrat wegen der gestiegenen Kosten und als Konsolidierungsmaßnahme beschlossen worden.
Es wird darauf hingewiesen, dass in der Nacht vom 30. April auf den 1. Mai die städtischen Grünanlagen bewacht werden. Wer beim illegalen Abschlagen eines Baumes erwischt wird, muss mit einer Anzeige rechnen.

Medienmitteilung der Bürgerinitiative BI Brauweiler Abteipassage

Der Wille von ca. 3000 Bürgern, die das Bürgerbegehren Abteipassage unterschrieben haben, um so ihr Recht auf Mitbestimmung einzufordern, ist durch die mehrheitliche Ratsentscheidung ignoriert worden. „Ich lasse mich doch nicht von Bürgern kastrieren“, so sinngemäß Fraktionsvorsitzender Werner Theisen, CDU.
Diese Einstellung zur Demokratie vertraten Gott sei Dank nicht alle Ratsmitglieder, diskutiert wurde die rechtliche Zulässigkeit des Bürgerbegehrens in der Frage, ob ein Begehren gegen einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan grundsätzlich rechtlich möglich ist. Durch Änderungen in der Gemeindeverordnung ist eine klare Entscheidung schwierig geworden.
Anstatt für das Bürgerbegehren zu stimmen wollte die Mehrheit von 33 Ratsmitgliedern von CDU, Grünen und FDP dass die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens erst durch juristische Mittel erzwungen werden muss.
Somit ist die Initiative Abteipassage gezwungen, selbst Klage einzureichen.
Die damit verbundene Verzögerung der Planung der Baumaßnahmen hat der Rat der Stadt Pulheim zu verantworten.

Dr. Amadeus Franke für die BI Brauweiler Initiative Abteipassage

Naziorte, Brauweiler und Dansweiler! Oder doch nicht?

Seit dem Wochenende hängen in Brauweiler und Dansweiler (sicherlich auch noch in anderen Orten) „Werbeplakate“ der Rechten, unter anderem mit dem Spruch: „Wir hängen nicht nur Plakate!“ Während des Nazianalsozialismus sind anders denkende Menschen aufgehangen worden.
Wollen Sie das unser Ort wieder so wird wie vor 86 Jahren (30.Januar 1933) oder machen wir etwas dagegen? Pulheim duldet kein rechtes Gedankengut, das hoffen wir zumindest! Interessant ist auch dieses Bild auf Instagram

Ordenswettbewerb entschieden

Foto: Stadt Pulheim

Der erste Ordenswettbewerb des Festkomitees des Pulheimer Karnevals und der Kreissparkasse Köln gemeinsam mit dem Pulheimer Wochenende war ein voller Erfolg. Die Sieger des Wettbewerbs sind kürzlich in den Räumen der Regional-Filiale der Kreissparkasse am Wilhelm-Mevis-Platz gekürt worden.
22 Orden sind für den Wettbewerb eingereicht worden. Sie sind von den Bürgerinnen und Bürgern und von einer Jury mit dem Festkomitee-Präsidenten Jürgen Klein, Martina Thiele-Effertz vom Pulheimer Wochenende und der Regionaldirektorin der Kreissparkasse Köln, Rosemarie Katzenbach, bewertet worden.
Mit großem Vorsprung machte der Sessionsorden des Dreigestirns aus Stommeln das Rennen. Prinz Jan I., Bauer Daniel und Jungfrau Renate freuten sich über den 1. Preis in Höhe von 500 EUR. Platz 2 errang der Orden der KG „Löstije Donswieler“ (300 EUR). Die Dorfgemeinschaft Geyen erhielt für Ihren Orden auf dem 3. Platz 200 EUR.
Den Publikumspreis gewann eine Pulheimer Bürgerin, die sich auf eine Fahrt mit dem Festwagen der Neuen Pulheimer KG am Veilchendienstag freuen darf.
Begeistert vom Ordenswettbewerb zeigte sich Bürgermeister Frank Keppeler, dem alle Siegerorden sehr gut gefielen.
Neben dem Gewinnerdreigestirn sorgten das Sinnersdorfer Trifolium der KG Pennebröder mit Prinz Oliver, Bauer Jens und Jungfrau Olivia, das Zweigestirn der KG Haufenlaufen mit Umsbusche Bibi I. und der Alten Lackwurst Adrian Wutke sowie Kinderprinzessin Liliana von der KG Ahl Häre für karnevalistische Stimmung.

Weiberfastnacht – Neues Konzept im Abteiort

„Sieben angeschlossenen Vereine, welche sich hauptsächlich dem Karneval im Abteiort verschrieben haben, haben vor wenigen Wochen, unter dem Dach der IG Brauweiler Vereine, einen Arbeitskreis Karneval ins Leben gerufen“, so der Vorsitzende der IG Brauweiler Michael Weyergans. „Erstes Ergebnis dieses Festausschusses ist ein neues Konzept, inklusive veränderter Veranstaltungsorte, zur Eröffnung des Straßenkarnevals an Weiberfastnacht“, so Weyergans weiter. „Der traditionelle Umzug der Vereine, mit Musikzug durch die Schulen und Bänken bzw. den Abteiort, werde dabei aber nicht verändert. Wir werden lediglich die Eröffnung des Straßenkarnevals um 11:11 Uhr mitten im Ort, direkt vor dem Gebäude der Prälatur der Abtei, vornehmen und danach, mit Musikzug, in Richtung Schützenhaus ziehen. Dort steigt dann unter dem Motto „Jecke Fasteeler! För mich, Dich un de janze Famillich“ eine große Wieverfastelovendsparty, so Weyergans. Der Stammtisch Dreigestirne, vertreten durch Sven Heinemann und Ingo Burow, freut sich, dass ihre langjährig durchgeführte Veranstaltung nun breite Unterstützung der Ortsvereine findet. „In der Abteipassage waren wir stets vom Wetter abhängig und man war etwas abseits bzw. außen vor“, so Heinemann. „Wir werden im Schützenhaus auch wieder ein karnevalistisches Rahmenprogramm, verteilt über den Tag, bieten. Dort freuen wir uns auf bunt kostümierte Jecken, können unabhängig vom Wetter feiern und bieten sicher insbesondere für Familien eine tollen Veranstaltungsort“, so Burow. Weyergans freut sich mit den weiteren an der Organisation beteiligten Vereinen auf ein tolles gemeinschaftliches Projekt für die Zukunft.
Im Schützenhaus kann auch bereits ab 11:11 Uhr gefeiert werden. Gegen 12:00 Uhr erwartet man dort dann den närrischen Umzug und das Karnevalsprogramm – mit 100% Karnevalsmusik – startet. Der Eintritt im Schützenhaus ist frei.

Gülletransporter macht Feldwege unbegehbar

Wenn man von Freimersdorf über den Feldweg Richtung Simonshof geht, dann braucht man gute Gummistiefel. Hier wurden nicht nur die Felder mit Gülle vergiftet, sondern auch gleich der ganze Weg mit. Vielleicht ist es ja auch nur eine Vorsichtsmaßnahme, damit die Spaziergänger dort nicht mehr zu den Feldern gehen können und sich gesundheitliche Schäden holen. (Fotos: Jürgen Latzke)

CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf fordert vom Bürgermeister eine zeitnahe Informationsveranstaltung zur Abteipassage

Der CDU Ortsverbandsvorsitzende Michael Weyergans erinnert an das Versprechen der Verwaltung in der Septembersitzung des Planungsausschusses kurzfristig eine Informationsveranstaltung durchzuführen.

„Leider warten wir bis zum heutigen Tage auf die versprochene Informationsveranstaltung“, so Michael Weyergans, Vorsitzender des Ortsverbandes der CDU Brauweiler, Dansweiler und Freimersdorf und Ratsmitglied in seinem Schreiben an den Bürgermeister. Er hat heute den Veraltungschef der Stadt Pulheim, Frank Keppeler, schriftlich aufgefordert, die versprochene Bürgerinformationsveranstaltung zum geplanten Projekt „Abteipassage“, kurzfristig zu terminieren und bekannt zu geben.

Weyergans führt aus, „es ist dem CDU Ortsverband Brauweiler sehr bewusst, dass es sich um ein privates Bauvorhaben handelt. Die Größe des Projektes aber ist für die zukünftige Gestaltung der Brauweiler Ortsmitte und damit für die gesamte Bürgerschaft von größter Bedeutung und bedarf einer vollumfänglichen und transparenten Information.“ Von der Verwaltung erwartet der CDU-Politiker, dass hier ein Maximum an Transparenz gegenüber der Bevölkerung gezeigt wird. Dies gelte auch für die anderen Projekte im Ortskern des Abteiortes, die teilwiese zeitgleich wie nachrangig, eine Rolle spielen und in einer direkten Abhängigkeit zueinander gesehen werden müssen.

„Aufgrund teilweiser fehlender und falscher Informationen besteht ein hohes Maß an Verunsicherung in der Brauweiler Bevölkerung, in Bezug auf das Projekt des privaten Investors. Aufgrund des Beschlusses im Planungsausschusses vom September 2018 zur Einleitung der vorhabenbezogenen Bebauungsplanung, ist es jetzt zwingend geboten, die im Planungsausschuss von Seiten der Verwaltung versprochene Informationsveranstaltung durchzuführen,“ so das Ratsmitglied Weyergans. „Ein weiterer Aufschub ist der Sache nicht dienlich und der Bevölkerung nicht mehr vermittelbar“, so Weyergans weiter. „Die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf erwartet von Bürgermeister Frank Keppeler eine kurzfristig terminierte Informationsveranstaltung. Um der Bevölkerung eine Chance zur Beteiligung zu geben, schlagen wir vor, diese Veranstaltung in Form einer offenen Podiumsdiskussion durchzuführen,“ brachte es Weyergans auf den Punkt.

„Jetzt Landesmittel zur Dorferneuerung 2019 beantragen“

CDU-Landtagsabgeordnete Romina Plonsker weist auf Abgabefrist bis 28. Februar 2019 hin – Kommunen, aber auch Privatpersonen können Projekte einreichen

Insgesamt 30 Millionen Euro stellen Bund und Land Nordrhein-Westfalen in 2019 für die Stärkung des ländlichen Raums zur Verfügung. Mit 23 Millionen Euro kommt der Großteil aus der Landeskasse. „Für das Geld aus dem Programm können sich laut Ministerium alle Kommunen und Dörfer in meinen Wahlkreis sowie Privatpersonen bewerben.“ Darauf macht Romina Plonsker aufmerksam.

Konkret betrifft das Programm in der Schlossstadt Bedburg alle Ortsteile – von Blerichen bis Rath, alle Ortsteile der Kreisstadt Bergheim, in Elsdorf alle Ortsteile von Angelsdorf bis Widdendorf sowie in Pulheim ebenfalls alle Ortsteile.

Förderfähig seien zum Beispiel „die Gestaltung von dörflichen Plätzen, Straßen, Wegen, Freiflächen sowie Ortsrändern einschließlich ihrer Ausstattung und dorfgerechter Eingrünung, insbesondere zur Innenentwicklung“, zitiert die CDU-Landtagsabgeordnete für Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim aus dem Erlass der Bezirksregierung. Weiter seien die Schaffung, Erhaltung und der Ausbau dorfgemäßer Gemeinschaftseinrichtungen oder auch Mehrfunktionshäusern wie auch Freizeit- und Naherholungseinrichtungen einschließlich der gestalterischen Anpassung an das Ortsbild sowie des Innenausbaus förderfähig. Plonsker: „Wir fördern Projekte, die identitätsstiftend für den Ort sind, die die Grundversorgung und Infrastruktur der Menschen sicherstellen und die Entwicklung der Ortschaften vorantreiben.“

Die CDU-Landtagsabgeordnete weist darauf hin, dass sich auch Privatpersonen um Zuschüsse aus dem Dorferneuerungsprogramm bewerben können. „Gerade auf dem Land erleben wir, dass viele Menschen mit Liebe zu ihrer Heimat sich darum kümmern, dass es dort schön und heimelig ist“, hat Romina Plonsker beobachtet. Mit bis zu 50.000 Euro können Projekte von Privatpersonen gefördert werden. Der ländliche Raum ist für rund die Hälfte der Menschen in Nordrhein-Westfalen Lebensmittelpunkt oder Arbeitsstätte.

Plonsker: „Unser Ziel ist es, die Attraktivität des ländlichen Raum zu erhalten und weiter zu entwickeln. Dazu haben wir eine Fülle von Angeboten aufgelegt, wozu als eines der wichtigsten Projekte dieses Dorferneuerungsprogramm zählt.“

Sommerferienspiele 2019 – Anmeldungen ab 7. Januar 2019 möglich

Von Montag, 7. Januar, bis Freitag, 12. April 2019, können die Anmeldungen für die Sommerferienspiele 2019 im Stadtgebiet Pulheim vorgenommen werden. Wie in den vergangenen Jahren bietet das Jugendamt in Kooperation mit dem DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad in Brauweiler, mit dem Caritasverband als Träger der Jugendfreizeiteinrichtung POGO Pulheim, mit dem Jugendtreff Sinnersdorf, dem Jugendtreff Stommeln und dem Verein Ganztag in Pulheim e.V. (GiP) die Ferienbetreuung in den Sommerferien an. Für die Zeit vom 15. Juli bis 23. August 2019 können Eltern ihre Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren für maximal drei Wochen anmelden.
Die Kosten betragen pro Woche 80 Euro für das erste Kind. Geschwisterkinder zahlen 65 Euro. Für Familien, die sich in finanzieller Notsituation befinden, gibt es Ermäßigungen. Im Beitrag enthalten sind täglich ein warmes Mittagessen, Getränke und das Programm, zu dem wieder viele Ausflüge und andere Attraktionen gehören.
Die Anmeldung muss online auf der Internetseite www.unser-ferienprogramm.de/pulheim vorgenommen werden. Weitere Informationen erteilt Bianca Kremp, Jugendamt, Telefon 02238/ 808-311.

Dansweiler Glühweinabend – Wolfhelmstraße gesperrt

Der nächste Glühweinabend in Dansweiler findet am Samstag, 24. November, auf
dem Marktplatz am Lindenplatz, auf der Wolfhelmstraße und auf dem Platz vor der Kindertagesstätte statt. Veranstaltungsbeginn ist um 17 Uhr. Die Wolfhelmstraße ist von 16 bis 24 Uhr gesperrt. Der Busverkehr wird umgeleitet.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2019 1. Halbjahr als Download.

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