Archiv für die Kategorie „Brauweiler“

Amprion zieht Leiterseile der neuen Stromleitung bei Pulheim

(PM) – Der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Amprion beginnt am Freitag, 27. April 2018, mit dem Seilzug entlang der neuen Stromleitung zwischen Rommerskirchen und Pulheim-Brauweiler. Zunächst bringt Amprion dieses Wochenende die Leiterseile auf der linken Seite der Strommaste zwischen Stommeln und Brauweiler an. Für die Arbeiten an der Leitung werden an mehreren Wochenenden bis Juli Straßen gesperrt.

In den vergangenen Monaten hat Amprion bereits Fundamente geschaffen und die Gittermasten teilweise oder komplett aufgestellt. An den neuen Masten bringt der Netzbetreiber nun Zug um Zug die Leiterseile an, durch die der Strom später fließen wird. Wo die Leitung Straßen kreuzt, kommen spezielle Gerüste zum Einsatz, um den fließenden Verkehr nicht zu gefährden. Die B59 bei Geyen und die Bergheimer Straße müssen während des Seilzuges komplett gesperrt werden. Die Sperrungen sind nur an Wochenenden vorgesehen. Eine Umleitung ist eingerichtet. In den kommenden Wochen werden die Masten einer daneben stehenden alten Stromleitung demontiert und abtransportiert. Bis Ende 2018 soll der Leitungsabschnitt in Betrieb gehen.

26 Strommasten weniger zwischen Rommerskirchen und Brauweiler

Für die in Bau befindliche Höchstspannungsfreileitung nutzt Amprion die Trassenräume der vorhandenen 110- und 220-kV-Freileitungen. Die alten Freileitungen werden zurückgebaut und die bestehenden 54 Masten durch 28 neue ersetzt, die höher ausfallen. Die Stromkreise der bisherigen 110-kV- und 220-kV-Freileitungen führt Amprion auf den neuen Masten der 380-kV-Freileitung mit. Auf diese Weise werden neue Betroffenheiten und die Auswirkungen auf Natur und Umwelt so gering wie möglich gehalten.

EnLAG Vorhaben 15

Die 380-kV-Freileitung ist ein Vorhaben des Energieleitungsausbaugesetzes (EnLAG), das die energiewirtschaftliche Notwendigkeit gesetzlich regelt. Die geplante Verbindung ist von besonderer Bedeutung für die Versorgungssicherheit Nordrhein-Westfalens und wird die Übertragungskapazität im nördlichen Rheinland erhöhen. Das ist aufgrund der zunehmenden Übertragung von Windenergie aus Nord- nach Süddeutschland und ergänzender regionaler Einspeisung von Kraftwerksleistung notwendig.

Repair-Café

Das nächste Reparatur- oder Repair-Café der Lokalen Agenda 21 in Pulheim findet am Samstag, 5. Mai, 11 bis 17 Uhr, im DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad, Donatusstraße 43, in Brauweiler, statt. Mitgebracht werden können alle Dinge, die nicht funktionieren und die man tragen kann. Die Geräte sollten gereinigt sein.
Um Wartezeiten zu vermeiden, sollten sich Interessenten vorab einen Termin sichern. Anmeldungen sind per E-Mail rc@agenda21-pulheim.de möglich.
Der Besuch des Repair-Cafés ist kostenlos. Spenden sind willkommen. Wartezeiten werden bei Kaffee und Kuchen verkürzt.

Zahnrad: Kleinkunsttag am 5. Mai, 14:00-18:00 Uhr

Es ist wieder so weit. Das DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad öffnet am 5. Mai 2018 von 14:00 bis 18:00 Uhr seine Türen zum 2. Brauweiler (Klein)Kunsttag.

Während ab 11:00 Uhr das Repair-Café seine Dienste anbietet und kleine technische Reparaturen durchführt, wird ab 12 Uhr auch das Kursprogramm gestartet: Aquarell- und Zeichenkurse, Mosaik- und JoJo Workshops bis hin zu Experimentierkursen. Nach der Eröffnung um 14:00 Uhr werden zahlreiche Aktionen auch dem breiten Publikum angeboten. Dozenten, Künstler und angehende Künstler gestalten ein abwechslungsreiches Programm für, von und mit den Besuchern der Einrichtung. Hier gilt es, nicht passiv Kunst zu konsumieren, sondern aktiv an der Gestaltung mitzuwirken.

Rinaldo Brandenburg unterrichtet in der Graffiti-Kunst und gestaltet mit seinem Kurs das Atrium des Zahnrads neu, daneben wird mit Zeichenmaterialien gezaubert, das Bügeleisen für neue Maltechniken eingesetzt oder am Malomat eigene künstlerische Werke umgesetzt.

Ganz besonders freut sich das Zahnrad, neben den beiden herausragenden Musikgruppen des Abteigymnasiums (die Bigband unter der Leitung von Christoph Hobinka, die Bläserklasse unter der Leitung von Anja Schreiner) auch die Jugendband Räpertua ab 15:00 Uhr als besonderes Highlight präsentieren zu dürfen. Nicht nur die Besucher des Hauses, auch der Bürgermeister Frank Keppeler werden in diesen besonderen Musikgenuss kommen.

Ein weiter zu erwähnendes Projekt findet in Zusammenarbeit mit Eric Braden, Lehrer der Gesamtschule Brauweiler statt: Unter dem Titel „sneakerdropbox2018“ werden gut erhaltene Schuhe für einen guten Zweck gesammelt. Die Sammelbox darf gerne gefüllt werden. Nähere Informationen hierzu finden sich unter Www.instagram.com/sneakerdropbox2018

Neben diesen Aktionen stellen die Kooperationspartner in Brauweiler (u.a. Ganztag Schulzentrum Brauweiler, Gymnasium Brauweiler, Gesamtschule Brauweiler, Donatusschule, Inklusion e.V.) ihre Arbeiten vor und laden zu Gesprächen, geselligem Zusammensein und künstlerischem Mitgestalten ein.

Für das leibliche Wohl sorgen die zahlreichen Kuchenspenden im Familienkäffchen.

Achtung, Fingereinklemmpapiercontainer in Brauweiler neben dem Aldi

Die Verwaltung der Stadt Pulheim scheint nicht lernfähig zu sein. Schon einmal hatte die Stadt diese Papiercontainer aufstellen lassen. Da die Einfüllklappen der Container allerdings aus Metall waren und sie damit ein erhebliches Verletzungsrisiko beherbergten, hat man die Klappen damals entfernt. Jetzt tauchten die ersten 2 Container wieder auf der Erfurter Straße auf.

Ein Blick auf Pulheim und seine Menschen

Autorenlesung mit Musik, Kaffeetrinken und Gesprächen

Die Magazingruppe „Pulheim (er)leben“ lädt am Samstag, 28. April, 15 Uhr, zu einer Autorenlesung mit Musik, Gesprächen und Kaffeetrinken in das Martinushaus, Venloer Straße 546 in Stommeln ein. Der Eintritt ist frei. Gezeigt wird die Ausstellung „Ein Blick auf Pulheim und seine Menschen“ mit Fotos, Geschichten, Gedichten und Interviews.
Im Sommer 2017 ist aus der Idee von Doris Harnisch und der Förderung durch die Malteser das Magazinprojekt „Pulheim (er)leben“ entstanden. Hier haben sich Geflüchtete und Deutsche zusammengefunden, um ihren Blick auf Pulheim in Fotos und Texten festzuhalten. Es gab eine Gruppe, die wöchentlich Foto-Exkursionen durch den Zentralort, nach Stommeln und Brauweiler sowie ins Funkhaus des WDR unternommen hat. Hierbei ist eine Vielzahl von Bildern entstanden. Eine Auswahl für den 28. April zu treffen, war schwierig, aber lösbar.
Eine andere Gruppe näherte sich Pulheim und Umgebung schreibend. Jeden Montag hat man sich im Malteserhaus getroffen, um zu ausgewählten Themen und den bereits entstandenen Fotos Texte zu verfassen. Die Texte sind teils lyrisch und teils erzählend. Der Blick auf Pulheim hat mitunter den Weg auf die frühere Heimat gefördert. Zu sehen und zu erleben sind Bilder und Texte, die teils bunt und heiter, aber auch melancholisch gefärbt sind. Eine Vielfalt, die den Bogen weit über die Kulturen hinaus spannt. Alle interessierten Menschen sind eingeladen, die Bilder zu sehen, die Texte zu hören und dabei Kaffee und Kuchen zu genießen.

Turnen für Kinder ab Laufalter – Noch Plätze frei –

evka-Das ökumenische Familienzentrum bietet in Kooperation mit dem TuS Brauweiler den Kurs „Turnen für Kinder ab Laufalter“ an. Ziel ist es, auf spielerische Art die Entwicklung der Kinder zu fördern. Gleichzeitig werden schon von klein an soziale Kontakte unter den Kindern gefördert. Es werden zwei Kurse à 60 Minuten je nach Laufsicherheit des Kindes freitags um 09.15 Uhr oder um 10.30 Uhr angeboten. Kursbeginn ist der 13. April. 12 Einheiten kosten 90,00 Euro. Ein späterer Einstieg ist möglich. Die Kosten werden dann anteilig berechnet. Veranstaltungsort ist die Ev. Kita Miteinander, Friedhofsweg 4 in Brauweiler. Anmeldung unter 02234/986069 oder kontakt@familienzentrum-evka.de.

Zahnrad: Computer? Computer!

Zum ersten mal gestaltete das DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad in Brauweiler das „Computercamp 2.0“ und konnte sich vor Anfragen kaum retten. 26 Kinder im Alter von 10- bis 15 Jahren wurden in die Lage versetzt, neue und angesagte Computerspiele zu spielen, zu testen und Rezensionen darüber zu schreiben, welche auf www.spieleratgeber-nrw.de veröffentlicht werden.
Das DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad in Brauweiler setzte auf diesem Wege das öffentliche Begehren des Jugendförderplans nach „pädagogischer“ Bearbeitung des Themas „neue Medien“ nicht nur um, sondern arbeitete dieses sinnvoll in das eigene Konzept ein. Spiel und Spaß traten dabei nicht in den Hintergrund.
Direkt zu Beginn der Woche startete das Projekt „Jugend hackt“ mit der Vermittlung erster technischer Grundlagen, um die teilnehmenden Jugendlichen darüber zu informieren, was hacken bedeutet. Mit verschiedenen Laptops, Robotern, diversen elektrischen Bauteilen und Lötkolben wurde Einblick in die Technik vermittelt und es entstanden blinkende Postkarten, lustige Computerspiele und witzige Bürsten-Roboter mit Propellerantrieb.
Im Anschluss fand in Gruppen die Auseinandersetzung mit den ausgewählten Spielen statt. Ein solch reflektiertes Verhalten war der entscheidende Teil des Projekts: Kinder und Jugendliche lernen ihr Spielverhalten zu durchdenken und erarbeiten sich so den Weg zum selbstbestimmten Medienkonsum.
Zu den Angeboten abseits des Bildschirms zählten ein Escape-Room-Spiel, Stop-Motion-Filme mit Szenen aus Computerspielen und natürlich Fußball, Billard und Tischtennis, was intensiv und ausdauernd von den jungen „Spielern“ genutzt wurde. Die „reale Spielwelt“ hat während dieser Woche nicht an Attraktivität verloren.
Abschließend können die pädagogischen Kräfte des Kinder- und Jugendhauses Zahnrad festhalten, dass dieses Projekt nicht nur von Eltern und Kindern begeistert aufgenommen wurde, sondern auch viel Raum für pädagogisches Arbeiten auf spielerischem Wege leistet. Eine Spiele-Tester-Gruppe gründete sich direkt im Anschluss an das Projekt und weitere Aktionen während der Herbstferien sind in Planung. Medien werden stets wichtige Begleiter der Kinder- und Jugendlichen sein und müssen Einzug in die Jugendarbeit nehmen. Spielen kann jeder, sich aber reflektiv und selbstbestimmt damit auseinanderzusetzen, kann jeder lernen.
Zu den Top 4 Computerspielen der Woche zählten:
„Domiverse“ in der Kategorie ab 12 Jahren, „Unbox“, „Bridge Constructor Portal“ und das Kartenspiel „Unlock“ mit App-Anbindung.

Vorstandswahlen bei der IG Brauweiler Vereine

Auf der turnusmäßigen und sehr gut besuchten Mitgliederversammlung, in den Räumen der AWO-Begegnungsstätte im Alten Rathaus Brauweiler, legte der Vorstand seinen Rechenschafts- sowie Kassenbericht, zum Geschäftsjahr 2017, vor. Im Anschluss bzw. nach Aussprache der Berichte wurde der Vorstand der Interessengemeinschaft der Brauweiler Vereine, für seine Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr, einstimmig, durch die anwesenden Mitglieder bzw. Vereinsvertreter, entlastet.

Bei der anschließenden Wahl des Vorstandes wurde Michael Weyergans, mit großer Mehrheit, in seinem Amt als 1. Vor-sitzender der Vereinsgemeinschaft bestätigt bzw. wiedergewählt. Als 2. Vorsitzender wurde Stefan Nork sowie als Geschäftsführerin Kristina Schulz-von Baum, ebenfalls jeweils mit breiter Mehrheit, bestätigt bzw. wiedergewählt. Leider musste die Position des Kassenführers unbesetzt bleiben, da niemand, aus dem Kreise der anwesenden Mitglieder, für dieses Amt zur Verfügung stand. Weyergans dankte ausdrücklich dem ausgeschiedenen Kassenführer Helge Nellessen für seine langjährige Arbeit. Ebenfalls verabschiedet wurde die bisherige Zugleitung des Brauweiler Karnevalsumzuges, mit Zugleiter Heinz Pesch, die aus persönlichen Gründen das Amt zur Verfügung gestellt haben.

Michael Weyergans dankte sodann den Mitgliedern für das ausgesprochene Vertrauen und stellte mit Stefan Nork die kurzfristigen und mittelfristigen Ideen bzw. Ziele der IG vor, zu denen auch eine umfassende Satzungsänderung gehört. Hierdurch sollen noch mehr Brauweiler Ortsvereine und/oder Gruppierungen von der Vereinsgemeinschaft angesprochen werden.
Die IG möchte dadurch, u.a. eine stärkere Positionierung im Abteiort erzielen, einen Mehrwert für das Vereinsleben schaffen, die Geselligkeit und das Miteinander stärken, sowie für größere Abwechselung „rund um die Abtei“ sorgen. Dies unter anderem dadurch, dass man über Veränderungen, bei der Gestaltung des Vereinsdorfes auf dem Nikolausmarkt, wie auch beim Brauweiler Wochenende, respektive der Wiederbelebung des Abteifestes, intensiv nachdenkt; jedoch dann evt. auch
losgelöst von den bisherigen Strukturen oder auch Partnern. „Zudem“, so Weyergans weiter, „denken wir intensiv über zusätzliche Veranstaltungen im Abteiort nach.

Ein Interview auf Antenne Pulheim mit Peter Worms über die Grundsteinlegung

Grundsteinlegung auf dem Guidelplatz

Das inklusive Wohn- und Kunstquartier der Gold-Kraemer-Stiftung nimmt weiter Gestalt an

Der Grundstein ist gelegt. Mit Hämmern wird die Deckplatte von Johannes Ruland, Vorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, Projektkoordinator Harry K. Voigtsberger, dem stv. Landrat Horst Lambertz, Architekt Ralf Hatzmann, Bürgermeister Frank Keppeler und Pfarrer Peter Cryan (v. li.) symbolisch befestigt.


Die Gold-Kraemer-Stiftung hat (Donnerstag, 12. April) mit der offiziellen Grundsteinlegung einen weiteren Meilenstein für das inklusive Wohn- und Kunstquartier auf dem Brauweiler Guidelplatz gesetzt.
„Wir sind stolz darauf, mit dem Wohn- und Kunstquartier die Idee einer inklusiven Gesellschaft auch im Herzen von Brauweiler zu verwirklichen“, betonte der Vorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Johannes Ruland. Er sei zutiefst davon überzeugt, dass sowohl durch die Immobilie als auch durch die Neugestaltung des Guidelplatzes mit der unmittelbaren Anbindung an die Abtei Brauweiler eine neue Wohn- und Lebensqualität entstehe, die auch eine neue Strahlkraft für die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen entfachen werde. Johannes Ruland verwies in diesem Zusammenhang auf das Kunsthaus als „Herzstück“ des Platzes. Es bietet für künstlerisch begabte Menschen mit Behinderung – erstmals in der Kunstszene überhaupt – die Möglichkeit, sich unter professioneller Anleitung künstlerisch zu engagieren und beruflich zu entwickeln. Für die Stadt Pulheim bedankte sich Bürgermeister Frank Keppeler bei Vorstand und Geschäftsführung der Gold-Kraemer-Stiftung insbesondere dafür, dass diese „stets Kurs“ gehalten haben, besonders dann, wenn die Herausforderungen am größten waren. „Das Stiftungsprojekt ist für die Stadt eine ganz besondere Auszeichnung, denn durch die Idee eine Kunsthauses erhält Brauweiler eine Strahlkraft, die Menschen über die Kunst von nah und fern zusammenbringen wird“, so Frank Keppeler weiter, der nach Jahren der Ungewissheit über die Zukunft des Platzes ganz besonders die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hervorhob.
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Zahnrad Brauweiler
Hier gibt es das Kursprogramm 2018 1. Halbjahr als Download.
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