Archiv für die Kategorie „Gastronomie“

Pulheim: Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen

Die Ratsmitglieder haben gestern einstimmig Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen. Bürgermeister Keppeler hatte vorgeschlagen, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie für diese Saison (März bis Oktober 2020) und ein Viertel des in diesem Jahr fälligen Sportstättennutzungsentgelts zu erlassen. „Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die betroffenen Betriebe und den Engagierten in den Vereinen“, sagt Frank Keppeler.

Ausgehen unter Corona-Bedingungen – Gäste sollen Geduld mitbringen Gastro-Öffnung im Rhein-Erft-Kreis: „Jedes Bier zählt“

Servieren in Corona-Zeiten: Ohne Hygiene- und Abstandsregeln geht nichts.

Nach dem Shutdown wieder ins Stammlokal: Restaurants und Kneipen im Rhein-Erft-Kreis sind wieder am Start – doch in Zeiten der Pandemie ist die Geduld der Gäste gefragt. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin: „Wirte und Kellner freuen sich nach extrem harten Wochen auf Kundschaft. Jetzt zählt jedes getrunkene Bier“, sagt NGG-Geschäftsführerin Manja Wiesner. Mit Blick auf Abstands- und Hygieneregeln werde der Restaurantbesuch jedoch ein anderer sein. Gäste sollten mehr Zeit mitbringen als sonst – und auch Verständnis für die Situation des Personals.

„Einerseits soll die Gastronomie endlich wieder Genuss und Geselligkeit möglich machen. Andererseits darf die Branche unter keinen Umständen zum Infektionsherd werden“, so Gewerkschafterin Wiesner. Das gelte auch für die Hotellerie, die ihren Betrieb in den nächsten Wochen langsam wieder hochfahre. Im Rhein-Erft-Kreis beschäftigt das Hotel- und Gaststättengewerbe laut Arbeitsagentur rund 7.000 Menschen. Viele von ihnen seien auf den ersten vollen Lohn nach langer Zeit in Kurzarbeit angewiesen, so die NGG-Region Köln. „Deshalb gilt jetzt erst recht: Jedes Trinkgeld tut gut.“
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Pulheim: Entlastung für Vereine und Gastronomie – Bürgermeister Keppeler schlägt Gebührenerlass vor

Bürgermeister Frank Keppeler eröffnet mit Gastronom Harald Müller das neue „Wirtshaus am Markt“ im historischen Rathaus.

Das Haus der Vereine im Alten Rathaus in Pulheim verfügt seit heute wieder über eine Gastronomie: Bürgermeister Frank Keppeler hat zur Eröffnung mit dem neuen Pächter Harald Müller die umgestalteten Räumlichkeiten des „Wirtshaus am Markt“ besichtigt. „Sicherlich ist dies ein Start unter sehr schwierigen Voraussetzungen. Ich freue mich, dass es der KG Ahl Häre als Hauptmieter der städtischen Immobilie ‚Altes Rathaus‘ dennoch gelungen ist, an dieser Stelle wieder ein gastronomisches Angebot zu schaffen“, sagt Bürgermeister Keppeler.

Die Gastronomie gehört zu den am stärksten von der Coronavirus-Krise betroffenen Branchen. „Wir wollen die Betriebe im gesamten Stadtgebiet im Rahmen unserer Möglichkeiten unterstützen“, sagt Frank Keppeler. Deshalb hat der Bürgermeister den Ratsmitgliedern vorgeschlagen, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie für diese Saison (März bis Oktober 2020) zu erlassen. Mehr als 20 Gastronominnen und Gastronomen beantragen in der Regel die Sondernutzung öffentlicher Flächen für die Außengastronomie. Der Haupt- und Finanzausschuss wird darüber bereits am kommenden Dienstag, 19. Mai 2020, beraten.

Auf der Tagesordnung der Sitzung steht auch, den Vereinen und weiteren Nutzern der städtischen Sportanlagen einen Teil des Sportstättennutzungsentgelts zu erlassen. „Seit März können die Anlagen nicht mehr genutzt werden“, erläutert Bürgermeister Keppeler. „Deshalb habe ich vorgeschlagen, den Vereinen ein Viertel des in diesem Jahr fälligen Nutzungsentgelts zu erlassen und hoffe auf die Zustimmung der Ratsmitglieder.“

Corona-Schutzschirm für 7.000 Beschäftigte im Gastgewerbe gefordert

NGG fordert höheres Kurzarbeitergeld
Leere Hotels, geschlossene Restaurants: Das neuartige Coronavirus trifft im Rhein- Erft-Kreis die 690 Betriebe im Gastgewerbe besonders hart und damit auch die rund 7.000 Arbeitnehmer der Branche. Darauf weist die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) hin – und fordert einen Corona-Schutzschirm.

„Die meisten Kellnerinnen, Köche und Hotelfachangestellten müssen jetzt zuhause bleiben. Zwar können sie Kurzarbeitergeld bekommen. Das liegt aber nur bei 60 Prozent (Eltern: 67 Prozent) des ohnehin oft geringen Einkommens. Für viele Betroffene geht das an die Existenz“, sagt Manja Wiesner von der NGG-Region Köln. Die Gewerkschaft ruft deshalb den Deutschen Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) dazu auf, per Tarifvertrag eine deutliche Aufstockung des Kurzarbeitergelds für die Branche auf den Weg zubringen.

Bislang habe der Dehoga dies jedoch abgelehnt, kritisiert Wiesner. „Es kann nicht sein, dass Gastwirte und Hotelbesitzer nach Milliardenhilfen vom Staat rufen, aber auf der anderen Seite ihre Beschäftigten im Regen stehen lassen.“ Ziel müsse sein, die Einbußen für Arbeitnehmer so gering wie möglich zu halten und Arbeitsplätze in der Krise zu sichern. Wie das gehen könne, hätten die Unternehmen in der Systemgastronomie (McDonald’s, Burger King, Nordsee) gezeigt. Zusammen mit der NGG hat sich die Branche am Dienstag auf eine Aufstockung des Kurzarbeitergeldes auf 90 Prozent des Nettolohns geeinigt.

Das neue Kurzarbeitergeld wurde in der vergangenen Woche im Rekordtempo von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Danach übernimmt die Bundesagentur für Arbeit rückwirkend ab März die Sozialversicherungsbeiträge für Betriebe, in denen mindestens zehn Prozent der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind. Außerdem sagte die Bundesregierung betroffenen Firmen großzügige Kredite zu. „Gastronomen und Hoteliers sollten einen Teil der Hilfen für die Aufstockung des Kurzarbeitergeldes einsetzen. Damit können auch Fachkräfte gehalten werden – die man nach dem Ende der Corona-Pandemie wieder braucht“, so Wiesner.

Was Beschäftigte jetzt wissen müssen – von der Kinderbetreuung bis zur Lohnfortzahlung – hat die NGG im Netz zusammengefasst: www.ngg.net/corona

Kaffee und Bier

Warum nicht mal Kaffee und Kuchen in einer Mikrobrauerei? Genau das haben wir uns gedacht, als wir Christoph und Michael in ihrer schönen Brauerei besucht haben. Bier ist tatsächlich eine Wissenschaft für sich, aber wenn sie mit viel Leidenschaft vorgetragen wird, ist es mit Sicherheit nicht langweilig. Zu hören ist der Kaffee Klatsch am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag als Wiederholung von 14-15 Uhr.

Der 100 Kaffee Klatsch gab es live vor Publikum im Simonshof

Der Live Kaffee Klatsch im Simonshof. Hört rein am Freitag von 19-20:30 Uhr und am Sonntag von 14-15:30 Uhr in Überlänge als Wiederholung. Hattet Ihr auch Spaß dabei?

Futtern em Rän

Oder auch nicht wirklich. Der, trotz des schlechten Wetters relativ gut besuchte Markt, „Pulheimer Genussmeile“, auf der Venloer Strasse, war leider nur relativ erfolgreich. Aber das war nicht ein Fehler des Organisators, Aktionsring Pulheim, nein wirklich nicht. Der Markt hatte sehr viele abwechslungsreiche und hochwertige Spezialitäten, Hirschburger, Tiroler Spezialitäten, Senf aus Monschau, Wein aus Luxemburg und anderen Regionen, belgische Pommes, lokaler Honig, aber die Besucher fühlten sich nicht zum Kaufen angesprochen. Die Verkäufer standen an Ihren Verkaufsständen und man bekam den Eindruck, dass sie nur ihre Ware bewachten. Es darf ja nichts weg kommen. Wenn ich als Besucher auf den Markt gehe, dann möchte ich etwas erleben, angesprochen und zum Probieren aufgefordert werden. Wer kauft eine Flasche Wein für 18 Euro, wenn er schon 4 Euro für das Probieren bezahlen soll. Nein, so geht Erlebnisshoppen heute wirklich nicht. Schade aber vielleicht ist man ja damit schon zufrieden!

Wieder haben 2 Geschäfte Brauweiler den Rücken gekehrt

Wer mal schnell ein Gyros möchte oder einfach nur Pommes, der muss ab August weiter fahren. Der griechische Imbiss zieht aus Brauweiler weg. Vor ihm hat auch schon das Versicherungsbüro Brauweiler verlassen. Viele Geschäfte werden dem Beispiel noch folgen, da es in Brauweiler keinen Ersatz für die Räume in der Abtei Passage gibt. Der Guidelplatz ist keine Alternative, da die neuen Geschäfträume dort zu teuer sind und sie auch zu spät fertig werden. Schade auch. Ob es Brauweiler schaffen wird einen lebenden Handel zu behalten, das steht wohl in den Sternen. Irgendwann ist der Ort nur noch ein Schlafort.

Weinmarkt in Pulheim

Am Wochenende, 7. bis 9. September, findet auf dem Marktplatz, in der Blumachergasse, auf dem Wilhelm-Mevis-Platz und in der Fußgängerzone Auf dem Driesch in Pulheim der traditionelle Weinmarkt statt. Der Markt ist Freitag von 16 bis
23 Uhr, Samstag von 11 bis 23 Uhr und am Sonntag von 11 bis 22 Uhr geöffnet.
Der Wochenmarkt wird am Freitag, 7. September, auf dem Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum abgehalten.

Der Kaffee Klatsch aus dem Mediterana

Kaffee Klatsch diesmal auf der anderen Rheinseite. Wir besuchen Oliver Mathée zum Kaffee Klatsch im Mediterana. Wir plaudern in netter Atmosphäre über die Entstehung und die weitere Entwicklung des einmaligen Wellness Ortes. Wie immer am Freitag von 19-20 Uhr und Sonntag von 13-14 Uhr. Zu hören in Pulheim auf UKW auf der 97,2 und im Internet auf www.antennepulheim.de bzw hier.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2020 1. Halbjahr als Download.

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