Archiv für März 2020

Papierentsorgung in Pulheim bricht zusammen

So sieht es zur Zeit an vielen Sammelstellen für Glas und Papier in Pulheim aus. Die Firma Knettenbrech kommt wohl ihren Verpflichtungen nicht mehr nach. Es ist immer wieder aufgefallen, dass das Papier nicht abgeholt wurde aber jetzt nimmt es nicht akzeptable Ausmaße an. Gerade in der Zeit, wo Toilettenpier und Hygienetücher knapp sind, muss das Recycling System 100 prozentig funktionieren. Der Verband Deutscher Papierfabriken e.V. warnt in einer Pressemitteilung vom 24.3.2020 vor coronavierusbedingten Einschränkungen bei der Altpapiersammlung und die damit verbundenen Einschränkungen in der Produktion von Hygienepapieren. Eine bitte an die Bürger lautet aber trotzdem kein Papier neben die Tonnen zu stellen.

Spendenaufruf der Caritas-Stiftung Rhein-Erft: Niedrigverdiener leiden unter der Corona-Krise

Angela Esser vom Caritasverband Rhein-Erft schlägt Alarm: Immer mehr Menschen wenden sich an die Beratungs- und Hilfsdienste der Caritas, da sie aufgrund der aktuellen Krise nicht mehr mit ihrem Geld auskommen. Angela Esser koordiniert die Caritas-Beratungsstellen im Rhein-Erft-Kreis. „Wir können nach einer genauen Prüfung der Bedürftigkeit Hilfen gewähren, doch der Topf ist schon fast leer“, klagt Esser. Um schnell und unbürokratisch zu helfen, bittet die Caritas-Stiftung Rhein-Erft um Spenden.

Zum einen sind nicht alle Beschäftigten durch Lohnfortzahlung abgesichert. Manche erhalten bereits Kurzarbeitergeld, andere haben ihren Job verloren: Geschäfte, Hotels und Gastronomiebetriebe sind nun geschlossen. Und Elternteile mit kleinen Kindern im Kindergarten- oder Grundschulalter müssen durch den Wegfall der Betreuung und Beschulung ohnehin zu Hause bleiben. So können diejenigen, die auf ihren Zusatz- oder Minijob angewiesen waren, nichts mehr dazu verdienen.

Das trifft insbesondere Alleinerziehende schwer. Aber auch einige Familien und alte Menschen mit kleinen Renten haben jetzt zu wenig Geld, ihren Lebensmittelbedarf zu decken. Selbst das Angebot der vielen Tafeln, die Bedürftigen Lebensmittel abgegeben haben, ist weggebrochen. Die hier tätigen Ehrenamtlichen, die meist über 60 Jahre alt sind, müssen vor einer Ansteckung geschützt werden. Ein Ende dieser Situation ist nicht absehbar, für manche wird es jetzt schon schwierig, die Miete für ihre Wohnung zu bezahlen.

Die Caritas-Stiftung Rhein-Erft konnte ihren Beratungsstellen nochmals Mittel zur Verfügung stellen, um Betroffenen schnell und unbürokratisch helfen zu können. Um auch in den kommenden Wochen und Monaten die Folgen der Krise etwas abfedern zu können, bittet die Stiftung dringend um weitere Spenden auf das

Konto der Caritas-Stiftung Rhein-Erft bei der Kreissparkasse Köln

IBAN DE30 3705 0299 0000 3716 74
BIC COKSDE33XXX
Stichwort „Lebensmittelhilfe“

Coronavirus – Liquiditätshilfen

Ab Freitag den 27.03.20 können Gewerbetreibende die seitens Bund und Ländern bereitgestellte Soforthilfe für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmen beantragen. Der entsprechende Link zum vollelektronischen Antragsverfahren ist ab dem 27.03.20 auf der Homepage des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie verfügbar:

https://www.wirtschaft.nrw/coronavirus-informationen-ansprechpartner
https://www.wirtschaft.nrw/nrw-soforthilfe-2020

Darüber hinaus bestehen bereits jetzt Unterstützungsmöglichkeiten zur Sicherung der Liquidität Ihres Unternehmens. Details hierzu und die jeweils zuständigen Ansprechpartner finden Sie auf den nachfolgenden Homepages:
https://www.ihk-koeln.de/Liquiditaetshilfen_fuer_von_der_Corona_Krise_betroffene_Unternehmen.AxCMS

https://www.arbeitsagentur.de/news/corona-virus-informationen-fuer-unternehmen-zum-kurzarbeitergeld

Das Jobcenter in Frechen hat eine eigene Abteilung für Selbstständige, auch hier kann man Hilfen beantragen:
https://www.jobcenter-rhein-erft.de/geschaeftsstellen/team-selbststaendige.html

Des Weiteren können Gewerbetreibende bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten in Folge der Coronavirus-Pandemie auf Antrag Gewerbesteuervorauszahlungen – unter bestimmten Voraussetzungen auch erst nach Prüfung durch das Finanzamt – herabsetzen lassen.
Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, für alle festgesetzten Abgaben (Gewerbesteuer, Grundsteuer, Hundesteuer, Vergnügungssteuer, Abfallgebühren, Abwassergebühren, Straßenreinigungsgebühren) Anträge auf Stundungen zu stellen.
Selbstverständlich wird auf Antrag dann auch geprüft, inwieweit ein Erlass von Stundungszinsen möglich ist, wenn die Stundung wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten durch die Coronavirus-Pandemie gewährt wurde.
Für Fragen stehen die Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeiter der Steuerabteilung unter den Telefonnummern 02238/808-208, -410 und -440 zur Verfügung.

Coronavirus-Pandemie: Aktuelle Lage in der Stadt Pulheim

Laut Mitteilung des Rhein-Erft-Kreises liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im gesamten Pulheimer Stadtgebiet bei 46. In häuslicher Quarantäne befinden sich 399 Menschen – 23 Personen mehr als gestern.

Gebühren für Betreuung in Tagespflege, Kita und OGS
Die kommunalen Spitzenverbände haben sich heute mit der Landesregierung auf einen Kompromiss zum Thema „Beiträge für die Betreuung in den Kindertagesstätten, der Offenen Ganztagsschule und der Kindertagespflege“ verständigt: Demnach verzichten die Kommunen für den Monat April auf die Erhebung der Beiträge. Die Einnahmeausfälle tragen Kommunen und Land jeweils zur Hälfte. Die Beiträge für die zweite Märzhälfte hingegen sollen der Verständigung zufolge nicht zurückerstattet werden. Die Betreuung in der Tagespflege, in Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag ist seit dem 16. März 2020 wegen der Coronavirus-Pandemie nur noch in wenigen Ausnahmefällen möglich.

Heilmittelerbringern droht der finanzielle Ruin

Ob Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden oder Podologen – unter den Heilmittelerbringern wächst in diesen Tagen allerorts die Verzweiflung. Grund ist, dass wegen der Corona-Krise immer mehr Patienten ihre Behandlungstermine absagen. Die selbstständigen Praxisinhaber und deren Angestellte bringt das immer näher an den Rand des wirtschaftlichen Ruins. Sollten die Praxen aus finanziellen Gründen schließen müssen, wird dies auch bei uns nicht nur jetzt in der Krise, sondern auf Dauer massive Versorgungsprobleme bringen, was am Ende allen Patienten schadet, weil es Heilungsprozesse verzögert oder unmöglich macht.

Sollte dies nicht der Fall sein, nimmt die Politik wissentlich die Insolvenz von vielen tausend Heilmittelerbringern in Kauf und gefährdet damit hunderttausende von Arbeitsplätzen und die Gesundheit der Bevölkerung. Die Heilmittelbereiche leiden seit Jahren unter sehr geringen Vergütungssätzen. Und bei den derzeitigen Umsatzrückgängen um 60 bis 90 Prozent sind die finanziellen Rücklagen dann schnell aufgebraucht, wenn es sie überhaupt gibt.

Grund für die Umsatzrückgänge ist einerseits, dass zahlreiche Patienten aus Angst vor der Corona-Welle ihre Termine absagen. Viele unserer Patienten gehören zur Risikogruppe und bleiben nun lieber zuhause. Viele glauben aber auch, dass die Praxen aufgrund der verhängten Kontaktverbote geschlossen sind. Das ist aber nicht korrekt. Physiotherapeuten sind systemrelevant, d.h. sie gehören ausdrücklich zum Kern der Gesundheitsversorgung wie Krankenhäuser, Ärzte und Apotheker auch. Sie dürfen – und müssen – weiterhin Patienten behandeln. Deshalb muss ein weiterer Rettungsschirm ganz selbstverständlich auch für uns Physiotherapeuten gelten.

Der Verband, Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. Physio Deutschland bzw. Spitzenverband der Heilmittelverbände (SHV), fordert finanzielle Soforthilfen von der Gesetzlichen Krankenversicherung in Form von Ausgleichszahlungen. Wenn wir keine Leistung erbringen können, entstehen den Krankenkassen keine Kosten. Ganz im Gegenteil: Sie profitieren finanziell von dieser Situation, denn die Kosten für Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Podologie sind im Haushaltsplan der Krankenkassen bereits eingeplant. Es bringt sie also nicht in finanzielle Schwierigkeiten, den Heilmittelerbringern eine Soforthilfe auszuzahlen, um deren Umsatzeinbußen auszugleichen. Für die Krankenkassen ist das ein Nullsummenspiel. Den Heilmittelerbringern rettet das aber deren Existenz– und darauf kommt es im Moment mehr denn je an. Andernfalls ist die Versorgung mit Heilmitteln in der Zukunft gefährdet.

Wer Mundschutze nähen will, soll sich bitte melden

Die derzeitige Corona-Krise hat auch eine Welle der Hilfsbereitschaft hervorgerufen. Das zeigt sich aktuell auch beim Thema Mundschutz. Aufgrund der derzeitigen Lieferengpässe werden für risikoarme Bereiche Mundschutze selbst genäht. Auch der Caritasverband Rhein-Erft benötigt dringend diesen sogenannten Behelf-Mund-Nasen-Schutz.

Wer Interesse an der Herstellung von Mundschutzen hat, kann sich unter der E-Mail-Adresse mundschutz@caritas-rhein-erft.de an den Caritasverband werden. Hier bekommen die Freiwilligen Nähanleitungen, Details zum verwendbaren Stoff und ähnliche Informationen. „Wir benötigen Hilfe, möchten aber nicht dass jeder nun munter drauflos näht“, erklärt Pressesprecher Kaspar Müller-Bringmann. „Wer uns per E-Mail kontaktiert, erhält alle Informationen, die er benötigt. So regeln wir auch die risikoarme Übergabe der Masken“, betont der Sprecher.

Coronavirus-Pandemie: Aktuelle Lage in der Stadt Pulheim

Laut Mitteilung des Rhein-Erft-Kreises liegt die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im gesamten Pulheimer Stadtgebiet bei 43. In häuslicher Quarantäne befinden sich 376 Menschen – 62 Personen mehr als gestern.
Aus gegebenem Anlass weist die Stadtverwaltung darauf hin, dass gefälschte Briefe zur Coronavirus-Pandemie im Umlauf sind, die den offiziellen Briefkopf der Stadt Pulheim tragen. Diese Briefe stammen nicht von der Stadt Pulheim. Die Stadtverwaltung wird die entsprechenden strafrechtlichen Schritte einleiten.

Digitales Musikangebot der Abtei Brauweiler
Musik und Bilder aus der Abteikirche Brauweiler kommen jetzt auf digitalem Weg zu interessierten Pulheimer Bürgerinnen und Bürgern: Damit niemand in Zeiten der Coronavirus-Pandemie auf musikalische Darbietungen aus der Abteikirche verzichten muss, hat Michael Utz, Kantor und künstlerischer Leiter des Freundeskreis Abtei Brauweiler, gemeinsam mit Dominik Theisen Videos mit Orgelmusik und Liedern aufgenommen. Abonniert werden kann der neue YouTube-Kanal unter: https://www.youtube.com/channel/UCY-E1q1OWASYOdWMfSFQQWw.

Unterstützung für Kulturschaffende
Die Landesregierung Nordrhein-Westfalen hat eine Soforthilfe in Höhe von zunächst fünf Millionen Euro zur Unterstützung von Kulturschaffenden auf den Weg gebracht. Freischaffende, professionelle Künstlerinnen und Künstler, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie und damit verbundener Absagen von Engagements finanzielle Probleme haben, erhalten aus diesen Mitteln eine Einmalzahlung von bis zu 2.000 Euro. Nähere Auskünfte erteilt die Kulturabteilung der Stadt Pulheim unter der Rufnummer 02238/808-188.

Coronavirus-Pandemie: Aktuelle Lage in der Stadt Pulheim

Laut Mitteilung des Rhein-Erft-Kreises ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im gesamten Pulheimer Stadtgebiet um 11 weitere Fälle auf 44 gestiegen. In häuslicher Quarantäne befinden sich 314 Menschen –118 Personen mehr als gestern.
„Der Anstieg der Fälle in Pulheim ist leider deutlich. Jeder einzelne von uns kann seinen Beitrag zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie leisten. Ich bitte alle Pulheimerinnen und Pulheimer noch einmal, sich streng an die seit Montag geltenden Regeln zu halten“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Ordnungsamts kontrollieren weiterhin, ob die Vorgaben beachtet werden. Fehlverhalten wird entsprechend geahndet.
Veranstaltungen
Derzeit finden keine städtischen Veranstaltungen statt. Dazu zählen auch die Angebote für Senioren, beispielsweise der Vortrag „Vorsorgevollmacht“, der zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden soll. Die monatlichen Frühstückstreffen der Pulheimer Wissens- und Hobbybörse fallen derzeit ebenso aus die Unterrichtsstunden des Generationenprojektes „FUKS“ (Forschen, Unterrichten, Kennenlernen und Staunen). Für Rückfragen steht die Seniorenbeauftragte der Stadt Pulheim unter der Rufnummer 02238/808-186 zur Verfügung.

Ehrenamtlicher Einkaufsservice
„Gerade jetzt, in dieser extremen Situation, erlebe ich eine große Solidarität der Menschen im gesamten Stadtgebiet. Dafür bin ich sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Keppeler. So bieten beispielsweise die Pulheimer Kirchengemeinden ehrenamtlich Nachbarschaftshilfen an. Diese Angebote richten sich vor allem an Menschen, die aufgrund der Coronavirus-Pandemie Hilfe bei der Erledigung von Einkäufen oder anderen wichtigen Besorgungen benötigen.
Einige Beispiele:
• In der Katholischen Pfarrgemeinde St. Kosmas & Damian in Pulheim haben sich viele Ehrenamtliche bereit erklärt, in der Not zu helfen. Vermittelt wird der Einkaufsservice über die Telefonnummer 02238/52459.
• Bei der katholischen Kirchengemeinde „Am Stommelerbusch“ – Stommeln, Sinnersdorf und Stommelerbusch – haben die Nachbarschaftsinitiativen „Herz und Hand“ aus Sinnersdorf und „ratundtat“ aus Stommeln ein Netz aufgebaut, über das Hilfe organisiert und unter 02238/4784432 abgerufen werden kann.
• Über den „Lotsenpunkt“ des Katholischen Kirchengemeindeverbands Brauweiler, Geyen und Sinthern unterstützen Ehrenamtliche – darunter auch Mitglieder der Initiative „Nachbarn helfen Nachbarn“ und der evangelische Christusgemeinde Brauweiler – mit einem Einkaufshilfe-Service. Dieser ist telefonisch unter 0172/2387166 oder per E-Mail lotsenpunkt@abteigemeinden.de zu erreichen.
• Die Evangelische Kirchengemeinde Pulheim bietet in ihren Bezirken einen Einkaufnotdienst für Menschen an, die aufgrund einer Vorerkrankung oder ihres Alters zu den Risikogruppen gehören. Wer Hilfe benötigt, kann sich telefonisch melden:
• Friedenskirche Sinnersdorf: 0157/3326-7426
• Kreuzkirche Stommeln: 02238/2874
• Gnadenkirche Pulheim: 02238/50938
Außerdem bieten viele Pulheimerinnen und Pulheimer in den sozialen Netzwerken schnelle Nachbarschaftshilfe an – sei es für Einkäufe, Spaziergänge mit dem Hund oder andere wichtige Erledigungen.

Finanzielle Unterstützung für Vereine – Bewerbungsaufruf: „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“

Die Bewerbungsphase für die Spendenaktion „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“ 2020 ist gestartet. Bis zum 26. April können Vereine aus Pulheim und allen Ortsteilen Pulheims teilnehmen und ihre Vereinskasse mit einer Spende in Höhe von 500 Euro auffüllen. Zum 5. Mal in Folge findet die Aktion der Stadtwerke statt.

Ob die Kindertanzgruppe der Karnevalsgesellschaft, der kleine Tischtennisverein um die Ecke oder eine soziale Initiative – Vereine machen Pulheim lebenswert und prägen in einem besonderen Maße das Miteinander. „Wir können tagtäglich erleben, dass sich Menschen mit viel Leidenschaft und Herzblut in den Pulheimer Vereinen engagieren“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Jens Batist. „Dieses Engagement möchten wir als Stadtwerke fördern und sichtbar machen“.

Nach dem Teilnahmeschluss wählt eine Jury die 10 Gewinner aus.

„Auch Bewerber aus den Vorjahren sollten erneut mitmachen. Die Chancen für Wiederholungstäter stehen gut.“, erklärt Harry Gersabeck, Geschäftsführer der Stadtwerke Pulheim. „Wir laden insbesondere alle Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und Karitatives herzlich ein, sich zu bewerben.“

Weitere Informationen zur Aktion „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“ finden sich im Internet unter www.stadtwerke-pulheim.de/vereinssponsoring. Pro Verein darf nur eine Bewerbung von einer vertretungsberechtigten Person eingehen.

Coronavirus-Pandemie: Aktuelle Lage in der Stadt Pulheim

Laut Mitteilung des Rhein-Erft-Kreises ist die Zahl der bestätigten Coronavirus-Infektionen im gesamten Pulheimer Stadtgebiet um drei weitere Fälle auf 33 gestiegen. In häuslicher Quarantäne befinden sich unverändert 196 Menschen.
Bürgermeister Frank Keppeler hat heute erneut den Stab außergewöhnliche Ereignisse (SaE) einberufen, den er bereits vor mehreren Wochen aktiviert hatte. Dort beraten unter dem Vorsitz des Bürgermeisters die Beigeordneten der Stadt Pulheim und die Leitung der Freiwilligen Feuerwehr Pulheim. Bei Bedarf wird der Stab um Experten aus den einzelnen Ämtern der Verwaltung ergänzt. Während der heutigen Sitzung standen die neuen Vorgaben der Landesregierung Nordrhein-Westfalen ebenso auf der Tagesordnung wie der Verlauf der Kontrollen von Ordnungsamt und ehrenamtlichen Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehr am vergangenen Wochenende.
„Es hat sich gezeigt, dass die Pulheimerinnen und Pulheimer – bis auf sehr wenige Ausnahmen – die Vorgaben einhalten und somit dazu beitragen, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Dafür danke ich allen“, sagt Bürgermeister Keppeler. Die nun geltenden Regelungen werden weiterhin von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ordnungsamtes kontrolliert und – wenn nötig – auch sanktioniert.
Einzelhandel, Dienstleistung und Handwerk
Nach der „Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2“ dürfen folgende Handelsbetriebe weiterhin öffnen:
• Lebensmittelmärkte
• Wochenmärkte
• Direktvermarktung von landwirtschaftlichen Betrieben
• Abhol- und Lieferdienste
• Getränkemärkte
• Apotheken
• Sanitätshäuser
• Drogerien
• Tankstellen
• Banken und Sparkassen
• Poststellen
• Reinigungen
• Waschsalons
• Kioske und Zeitungsverkauf
• Bau-, Gartenbau- und Tierbedarfsmärkte
• Großhandel
Allerdings ist unter anderem festgelegt, dass sich nicht zu viele Kundinnen und Kunden gleichzeitig in einem Geschäft aufhalten dürfen.
Dienstleistungen, die nahe am Kunden erbracht werden müssen, sind laut neuer Verordnung nicht mehr gestattet. Darunter fallen Friseure, Nagelstudios, Tätowierer und auch Massagesalons.
Restaurants und Speisebetriebe
Enger gefasst ist nun auch die Regelung für Restaurants und Speisebetriebe: Diese dürfen ab sofort nicht mehr betrieben werden. Allerdings ist ein Außer-Haus-Verkauf gestattet. Die Speisen und Getränke dürfen in einem Umkreis von 50 Metern um den Betrieb nicht verzehrt werden.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2020 1. Halbjahr als Download.

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