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Archiv für die Kategorie „Umweltschutz“

Dansweiler: Brandermittlungen abgeschlossen

Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichem Betriebes am Sintherner Holzweg in Dansweiler brannten am 05. und 15. Juli dieses Jahres unter anderem rund 500 Autoreifen, einige Strohballen und drei Autos. Personen wurden durch die Brände nicht verletzt. Auch ein Gebäudeschaden konnte durch das Eingreifen der Einsatzkräfte frühzeitig verhindert werden. Die Polizei beschlagnahmte die Brandorte und leitete die Ermittlungen zur Brandursache ein.

Abschließend sind der unsachgemäße Umgang mit Müll und dessen Beseitigung mittels Feuer ursächlich für die beiden Brände. Einen wirtschaftlichen Vorteil in Form eines versuchten Versicherungsbetruges erkannten die Ermittler des Kriminalkommissariates 11 in Hürth in beiden Fällen nicht. Die Ermittlungsakten hinsichtlich der illegalen Müllverbrennung sind der Staatsanwaltschaft Köln übergeben worden. (bm)

Klimaschutztag in Pulheim

Der Klimawandel und seine Folgen beschäftigt die Menschen – auch in Pulheim. Welche Möglichkeiten jeder Einzelne hat, um das Klima zu schützen, präsentieren Aussteller und Referenten während des Klimaschutztages. Die Stadt Pulheim lädt für Samstag, 28. September 2019, von 12 Uhr bis 16 Uhr alle Interessierten in und rund um das Rathaus ein, sich aktiv einen Überblick zu verschaffen. Bürgermeister Frank Keppeler wird die Veranstaltung um 13 Uhr offiziell eröffnen.

Von E-Mobilität bis hin zu Kletterpflanzen
Die Besucherinnen und Besucher erhalten nicht nur zahlreiche Informationen unter anderem zu Möglichkeiten, Energie im Alltag einzusparen, Mobilität nachhaltig zu gestalten oder regenerative Energien einzusetzen. Vielmehr können die Gäste beispielsweise selber Pedelecs, Lastenräder und Elektroautos testen, das Fahrrad codieren lassen oder an Bausätzen von Autos und anderen Fahrzeugen mit Solarmodulen basteln und tüfteln. Außerdem verteilt die Stadt Pulheim an alle Interessierten Gutscheine für Kletterpflanzen zur Begrünung von Haus und Grundstück – solange der Vorrat reicht. Zu den Ausstellern gehören lokale Fachfirmen, Verbände, Organisationen und Schulen sowie die Stadt Pulheim. Weitere Informationen unter www.pulheim.de.

Auftaktveranstaltung für das Mobilitätskonzept
Klimaschutz und die Zukunft der Mobilität hängen eng zusammen. Deshalb ist der Klimaschutztag zugleich die offizielle Auftaktveranstaltung für das Mobilitätskonzept, an dem die Bürgerinnen und Bürger sich noch bis zum 30. September 2019 online aktiv beteiligen können. Am Stand des städtischen Mobilitätsmanagers können sie während des Klimaschutztages ihre Anregungen und Ideen zu diesem Thema online abgeben.

Mehr Wald für Pulheim!

Die Fraktion des BVP hat für den kommenden Umweltausschuss am 18.09.2019 beantragt, dass die Verwaltung ein nachhaltiges Konzept für mehr Waldflächen und Baumbestände im Stadtgebiet erarbeitet und umsetzt. Die Verwaltung soll dabei prüfen auf welchen privaten und städtischen Flächen eine Erstaufforstung von Waldflächen oder Baumgruppen sowie die Pflanzung von Straßenbäumen sinnvoll und möglich ist und soll die geeigneten Flächen in einer der darauf folgenden Sitzungen des Umweltausschusses darstellen. Zudem soll eruiert werden, welche finanzielle Unterstützung Privatpersonen gewährt werden kann, die auf ihren Grundstücken Bäume pflanzen und welche Fördermittel ggf. abgerufen werden können. Bei der Entwicklung des Konzeptes ist darauf zu achten, dass Bäume ausgewählt werden, die mit den Klimaveränderungen korrespondieren.

„Ziel unseres Antrags ist, dass es in absehbarer Zeit einen deutlich größeren Baum- und vorzugsweise Waldbestand als bisher in Pulheim geben soll. Während landwirtschaftlich genutzte Flächen erhalten bleiben sollten, sollen insbesondere unsere Parkanlagen – wegen der Größe insbesondere der Nordpark – und Brachland auf ihre Eignung überprüft werden. Auch Privatpersonen können durch Anreize animiert werden, mehr Bäume zu pflanzen“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

„Forscherinnen und Forscher der TH Zürich kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass dem Klimawandel durch nichts so effektiv entgegengetreten werden kann, wie durch das Pflanzen von Bäumen. Jeder einzelne Baum bindet etwa 10 kg CO2 pro Jahr und gibt Feuchtigkeit in die Atmosphäre ab, was den natürlichen Wasserkreislauf unserer Erde unterstützt. Doch Bäume sind nicht nur Luftreiniger und Sauerstoffspender, sondern Wälder bieten darüber hinaus auch zahlreichen Tieren Lebensraum. Nicht zuletzt müssen wir uns als Kommune künftig auf Hitzeperioden wie im vergangenen und diesem Jahr einstellen und hierzu bedarf es deutlich mehr Bäume. Leider sind in den vergangenen Jahren jedoch viele Bäume in Pulheim wegen Baumaßnahmen gefällt worden. Wir sollten gerade als Stadt mit relativ wenig Waldfläche unsere Verantwortung im Hinblick auf den Klimaschutz ernst nehmen und handeln. Jeder zusätzliche Baum bedeutet mehr Lebensqualität und hilft der Umwelt und dem Klima unserer Stadt. „Forest for future! Ein Wald für Pulheim!“ ist daher ein wichtiger und nachhaltiger Schritt im Rahmen des 2017 vom Rat der Stadt Pulheim einstimmig beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK)“, so Liste-Partsch weiter.

Mobilitätskonzept für Pulheim

Aufruf zur interaktiven Beteiligung im Internet

Ab heute, 1. Juli, sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Pulheim eingeladen, sich als Experten für ihre alltäglichen Wege und Aufenthaltsorte an einer interaktiven Beteiligung im Internet einzubringen. Mit Hilfe einer interaktiven Ideen-Karte ist es möglich, besonders attraktive Bereiche zu markieren oder andere Hinweise zu geben, Wünsche und Ideen zu nennen. Selbstverständlich ist es dabei unerlässlich auch Mängel, Problembereiche sowie mögliche unsichere Stellen mitzuteilen und diese in der Karte festzuhalten. Die Ergebnisse dieser Online-Beteiligung fließen als Bestandteil in die Stärken-Schwächen-Analyse ein. Sie helfen dabei, Maßnahmen zu entwickeln und aufzuzeigen, wie der zukünftige Verkehr innerhalb der Stadt Pulheim verbessert und stadtverträglich organisiert werden kann. Eine Teilnahme ist im Internet auf der Homepage http://www.buergerbeteiligung.de/mobilitaetpulheim bis zum 30. September möglich.
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Schülerinnen und Schüler engagieren sich für Klimaschutz

Kürzlich haben sich 80 Schülerinnen und Schüler des Abtei-Gymnasiums Brauweiler zum Workshop „AGB for Future“ getroffen. Ziel der Initiative ist es, Ideen zu entwickeln und Aktionen zu planen, wie im Schulzentrum die Anliegen von „fridays for future“ unterstützt werden können, ohne dabei Unterricht ausfallen zu lassen.
Die Schülerinnen und Schüler haben großes Interesse, sich für den Klimaschutz einzusetzen und damit etwas für ihre Zukunft zu tun. Organisiert worden ist der Workshop vom SV-Vorstand. Lehrerinnen und -Lehrer sowie Schulleiter Martin Sina haben die Veranstaltung moderiert. Als Gast hat der Klimaschutzmanager der Stadtverwaltung Pulheim, Dr. Matthias Thienemann, teilgenommen.
Vielfältige Vorschläge sind gesammelt worden. Die Ideen reichten dabei von digitalen Arbeitsblättern zur Papiervermeidung, über die Einrichtung einer Umwelt AG, bis hin zur Errichtung von Insektenhotels auf dem Schulgelände oder der Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Schulgebäudes. (Vorrang hat wohl erst einmal die Renovierung des Schulgebäudes (anm. der. Red.))
Der Workshop ist keine Einzelaktion. Weitere Termine der Initiative „AGB for Future“ sind in der Folge bereits durchgeführt worden, um Ideen zu konkretisieren und mögliche Umsetzungen zu organisieren.

Schwarz-grüne Mehrheitskoalition und FDP erlauben weitere Verwendung von Glyphosat

Schwarz-grüne Mehrheitskoalition und FDP erlauben weitere Verwendung von Glyphosat, Totalherbiziden und Neonikotinoiden auf verpachteten städtischen Ackerlandflächen!

In der Sitzung des Umweltausschusses am 27.03.2019 stimmten die schwarz-grüne Mehrheitskoalition und die FDP für die Beschlussvorlage der Verwaltung, die die weitere Verwendung von Glyphosat, Totalherbiziden sowie Neonikotinoiden auf verpachteten städtischen Ackerlandflächen erlaubt. Ein Bürgerantrag vom Dezember 2017 zum Verzicht auf eben diese Ackergifte auf verpachteten städtischen Pachtflächen wurde abgelehnt. Lediglich bei der Pachtvergabe soll ein Verzicht auf diese Ackergifte durch ein Punktesystem positiv bewertet werden.

„Die Entscheidung von CDU, Grünen und FDP, Glyphosat und andere Herbizide/Pestizide auf städtischen Ackerflächen weiter zuzulassen, ist in unseren Augen mehr als bitter. Gerade von den Grünen hätten wir hier eine klare und deutliche Haltung erwartet! Sprechen sich doch die Grünen im Bund ganz klar gegen die Verwendung von Glyphosat aus. Aber anscheinend haben sie sich und ihre Ziele in der Koalition mit der CDU komplett aufgegeben. Ein Bonuspunkt, der bei einem Verzicht auf Glyphosat und andere Herbizide/Pestizide bei einer Bewerbung positiv berücksichtigt wird, kann sicherlich nicht als politischer Erfolg gewertet werden“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.
„Der BVP hat gegen die Beschlussvorlage der Verwaltung gestimmt, da uns ein absolutes Verbot der genannten Ackergifte auf den verpachteten Ackerlandflächen der Stadt Pulheim wichtig ist und wir unsere Verantwortung für den Schutz und das Wohl der Bevölkerung und der Umwelt in Pulheim ernst nehmen. Glyphosat z. B. schadet der biologischen Vielfalt, weil durch die Anwendung Lebensräume zerstört und Nahrungsketten unterbrochen werden. Es ist mitverantwortlich für Bienen- und Insektensterben. Es schadet Böden und Gewässern und somit letztendlich uns Menschen, weil es in unserer Nahrung und so auf unseren Tellern landet. Höchstwahrscheinlich ist es sogar krebserregend“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

„Im Liegenschaftsausschuss am 11.04.2019 und im Haupt- und Finanzausschuss am 14.05.2019 steht das Thema erneut zur Abstimmung auf der Tagesordnung. Bürgerinnen und Bürger haben dort, oder auch im Vorfeld bei Gesprächen mit ihren politischen Vertretern, die Möglichkeit ihre Meinung zu äußern und so ggf. noch Einfluss auf die Abstimmung zu nehmen“, so Liste-Partsch weiter.

Earth Hour: Eine Stunde Licht aus

Alle Pulheimerinnen und Pulheimer sind zur Teilnahme an der Earth Hour am Samstag, 30. März, 20.30 bis 21.30 Uhr, aufgerufen. Nachdem die Stadt in den Jahren 2017 und 2018 auf Anregung eines Schülers aus Sinnersdorf erfolgreich teilgenommen hatte, sollen in 2019 ebenfalls wieder alle nicht unbedingt benötigten Lichtquellen für eine Stunde ausgehen. Jeder kann an dieser Aktion teilnehmen und einen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz leisten. Die erste Earth Hour fand am 31. März 2007 statt. Sie entstand aus einer Kampagne des WWF Australia. Ihr Ziel war es, die CO2-Emissionen der größten australischen Stadt Sydney innerhalb eines Jahres um fünf Prozent zu reduzieren. 2008 entwickelte sich die Earth Hour zu einem globalen Ereignis, das von da an jedes Jahr Ende März durchgeführt wurde. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund um den Globus tausende Städte an der Aktion. In Deutschland gab es 2018 mit fast 400 teilnehmenden Kommunen einen neuen Rekord. Weltweit verschwanden über 7000 Wahrzeichen in mehr als 180 Ländern im Dunkeln
In diesem Zusammenhang wird daraufhin gewiesen, dass die Beleuchtung, die am Abend und in den Nachtstunden auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen für Licht sorgt, aus Sicherheitsgründen nicht ausgeschaltet werden darf.

„Bau- & Wohnträume“ in Pulheim

Am Samstag und Sonntag, 16. und 17. März, öffnen sich in Pulheim wieder die Türen des Kultur- und Medienzentrums für die beliebte Publikumsmesse „Bau- & Wohnträume“. Die größte Baumesse im Rhein-Erft-Kreis zeigt alles, was in Sachen Grundstück, Bauen, Modernisieren, Einbruchschutz, Einrichten und Energiesparen möglich und aktuell ist. Von der Planung, über die Finanzierung, bis hin zum Einzug präsentieren eine Vielzahl von Ausstellern Ideen und Innovationen für jede Zielgruppe.
Die Veranstaltung ist am Samstag, 16. März, 10 Uhr bis 17 Uhr, und am Sonntag, 17. März, 11 Uhr bis 17 Uhr, geöffnet. Der Eintritt ist wie in den vergangenen Jahren für die ganze Familie frei!
Im Jahr 2000 hat die Pro Forum GmbH als Veranstalter gemeinsam mit zahlreichen namhaften Unternehmen aus der Region zum ersten Mal zur Baumesse in Pulheim eingeladen. Demzufolge öffnet die Veranstaltung in diesem Jahr zum 19. Mal ihre Pforten. Mit ihren Themen bewegt sie sich in diesem Jahr unter der Überschrift „Inspirationen für Ihr Zuhause“ stets am Puls der Zeit und schafft für die Besucher einen Überblick zu aktuellen Trends rund ums Haus. Die Schwerpunkte der Veranstaltung liegen in der Fachkompetenz und der individuellen Beratung. Die zahlreichen Aussteller bringen vielfältige Angebote und noch mehr Wissen mit, um die Besucherinnen und Besucher umfassend zu informieren. Die Stadtverwaltung Pulheim ist mit einem eigenen Stand vertreten und berät zum Thema Klimaschutz. Begleitet wird die Baumesse von interessanten Fachvorträgen. Weitere Informationen erteilt die Pro Forum GmbH, Telefon 02271/980800, Internet www.bautage.com, E-Mail info@proforumgmbh.de.

Arbeiten am Vorteich Große Laache haben planmäßig begonnen

Mit der Wasserumleitung haben die Arbeiten zur Erneuerung des maroden Überlaufbauwerkes, am Ende des Vorteichs Große Laache begonnen. Das vor zwei Jahren hierzu errichtete Dammbalkenwehr sperrt jetzt den Bachlauf ab (Bild). Das Bachwasser wird für die Dauer der Arbeiten über einen ebenfalls hierzu angelegten Umleitungsgraben am Vorteich Große Laache vorbeigeleitet. Der Bachverband rechnet je nach Wetterlage damit, dass in wenigen Tagen der Vorteich trocken liegen wird. Fische werden in die Große Laache umgesetzt.
Nach dem Abtrocknen wird rund um das marode Überlaufbauwerk ein sicherer Arbeitsraum geschaffen, um die undichten Holzbohlen zu ziehen und ein standsicheres Fundament für das neue Überlaufbauwerk zu schaffen.
Die Arbeiten sollen Ende Februar abgeschlossen sein.

Stadt Pulheim ruft zur Teilnahme auf

Stadt Pulheim ruft zur Teilnahme auf

Alle Pulheimerinnen und Pulheimer sind zur Teilnahme an der Earth Hour am Samstag, 24. März, 20.30 bis 21.30 Uhr, aufgerufen. Nachdem die Stadt im vergangenen Jahr auf Anregung eines Schülers aus Sinnersdorf erstmalig erfolgreich teilgenommen hatte, sollen in 2018 ebenfalls wieder nicht alle unbedingt benötigten Lichter für eine Stunde ausgehen. Jeder kann an dieser Aktion teilnehmen und einen Beitrag zur Vermeidung von CO2-Emissionen und damit zum Klimaschutz leisten. Die erste Earth Hour fand am 31. März 2007 statt. Sie entstand aus einer Kampagne des WWF Australia. Ihr Ziel war es, die CO2-Emissionen der größten australischen Stadt Sydney innerhalb eines Jahres um fünf Prozent zu reduzieren. 2008 entwickelte sich die Earth Hour zu einem globalen Ereignis, das von da an jedes Jahr Ende März durchgeführt wurde. Im vergangenen Jahr beteiligten sich rund um den Globus tausende Städte an der Aktion. In Deutschland gab es 2017 mit 323 teilnehmenden Städten – und damit 80 mehr als im Jahr 2016 – einen neuen Rekord.
In diesem Zusammenhang wird daraufhin gewiesen, dass die Beleuchtung, die am Abend und in den Nachtstunden auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen für Licht sorgt, aus Sicherheitsgründen nicht ausgeschaltet werden darf.
Das Thema Klima- und Umweltschutz wird auch in den Kindertagesstätten und Schulen behandelt.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2019 2. Halbjahr als Download.

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