Archiv für die Kategorie „Umweltschutz“

Pulheim fördert Neuerrichtung von Solaranlagen

Solaranlagen, die neu auf Pulheimer Dächern installiert werden, sind mit bis zu 1.000 Euro pro Photovoltaik-Anlage förderfähig. Auch Solarthermie-Anlagen und Stecker-Solargeräte, zum Beispiel für den Balkon, werden gefördert. Darauf weist die Stadt Pulheim Hauseigentümer hin. Sie können ab sofort schriftlich Fördermittel bei der Verwaltung beantragen, wenn ihre Solaranlage erstmalig und frühestens ab 1. Oktober 2022 in Betrieb genommen wurde. Möglich macht dies das Förderprogramm „Klimafreundliches Pulheim – Neuerrichtung von Solaranlagen“, für das insgesamt ein Budget von 70.000 Euro im Jahr 2022 und 20.000 Euro im Jahr 2023 zur Verfügung steht.

Das neue Förderprogramm „Klimafreundliches Pulheim – Neuerrichtung von Solaranlagen“ ist ein weiterer Baustein des Integrierten Klimaschutzkonzeptes der Stadt Pulheim (IKKP). Es beinhaltet insgesamt 34 Maßnahmen zur Energieeinsparung, zur Steigerung der Energieeffizienz und zum schnelleren Ausbau von erneuerbaren Energien.

Die Förderrichtlinie sowie detaillierte Informationen zum gesamten Förderprogramm und zum Antragsverfahren sind online auf der städtischen Homepage abrufbar: https://www.pulheim.de/umwelt-klima-mobilitaet/foerderprogramm-solaranlagen.php

Für Rückfragen steht Klimaschutzmanagerin Ella Schabram telefonisch unter 02238-808-642 oder per E-Mail ella.schabram@pulheim.de zur Verfügung.

Rückblick: Musik im Park, 6.10.2022

Für die Veranstalter überraschend kamen trotz der Herbstferien mehr als 130 Menschen, davon viele Kinder, zur MUSIK IM PARK an der Alfred-Brehm-Straße in Brauweiler. Die Bürger machten damit deutlich, wie wichtig ihnen der Erhalt dieses Parks in seiner ganzen Größe ist. Sie befürchten durch den Bau eines Feuerwehrgerätehauses könnten 2/3 der Parkfläche bebaut werden.
Es war eine friedliche, schöne Atmosphäre an diesem Nachmittag. Bei strahlendem Sonnenschein, kostenlosen Getränken, Puste Fix Seifenblasen für die Kinder und schmissiger Musik durch das weibliche Duo LAUTER KLABAUTER, die geplante Band Shuffle hatte kurzfristig abgesagt, zeigten sich alle zufrieden.
Die Erhaltung des Parks an der Alfred-Brehm-Straße, das Ziel vieler Menschen, die gekommen waren. Es liegen vier Bürgeranträge vor, die vorgestellt wurden und aus unterschiedlichen Gründen für den Erhalt plädieren: aus Klimaschutzgründen, Erhalt der alten Bäume, Frischluftschneise, grüne Oase, Treffpunkt von älteren Menschen und Familien mit Kleinkindern, Planung eines Mehrgenerationenhauses, Erhalt einer kinderfreundlichen Umgebung, Vermeidung von zunehmendem Lärm, Verkehrssicherheit für Kinder der zwei Kindergärten und der Grundschule usw.
Die Antragsteller und Antragstellerinnen der Bürgeranträge lernten sich erstmals persönlich kennen und werden bei der Verfolgung des gemeinsamen Ziels der Erhaltung des Parks zukünftig zusammenarbeiten.
Vor 59 Jahren im Bebauungsplan 17 von 1963 ist die gesamte Grünfläche an der Alfred- Brehm- Straße als öffentliche Grünanlage, zur Nutzung für die Bürger des neuen Baugebietes rund um die von-Schilling-Straße, geplant worden. Welch Weitblick der kleinen Brauweiler Kommune, schon 1963 eine öffentliche Grünanlage für ihre Bevölkerung zu schaffen.
1967 wurde diese öffentliche Grünanlage im geänderten Bebauungsplan 17a als Gemeinbedarfsfläche umgewandelt. Auf dieser Rechtsgrundlage wurde das Feuerwehrhaus erstellt, damals ein kleines Gebäude für 2-3 Feuerwehrwagen, das man als ausreichend ansah.
1963 wurde im Bebauungsplan die gesamte Grünfläche als öffentliche Grünanlage geplant. Trotz der Umwandlung in eine Gemeinbedarfsfläche 1967 ist diese Fläche bis heute, also seit 59 Jahren, eine Grün- und Spielfläche geblieben.
Der zuerst gestellte Bürgerantrag vom 20.02.2021 zielt darauf ab, die Gemeinbedarfsfläche wieder in eine unverbaubare Grünfläche umzuwandeln, so wie sie es ursprünglich einmal war. Mit dem ersten Bürgerantrag soll der Erhalt der noch verbleibenden Grünfläche einschließlich Spielplatz erneut wie 1963 planungsrechtlich festgesetzt werden.
Obwohl jemand 1967, vor 55 Jahren daran gedacht und beabsichtigt hat, im Jahr 2022 für eine mögliche Erweiterung der Feuerwehr den größten Teil der Grünfläche zu opfern? Dieses Recht kann für die Feuerwehr aus der Umwandlung der Grünfläche in die Gemeinbedarfsfläche nicht abgeleitet werden.
Diese Fakten, die vielen Besuchern nicht bekannt waren, führten zu intensiven Gesprächen. Schön, dass viele Politiker, alle Parteien waren vertreten, gekommen waren, um sich ein Bild von dem Park zu machen, einige äußerten ihre Haltung zu einem geplanten Neubau der Feuerwehr an dieser Stelle.
Auch die Brauweiler Feuerwehrleute waren eingeladen und sind erfreulicherweise gekommen. Unterschiedliche Standpunkte wurden erörtert, Meinungen wurden im guten Miteinander ausgetauscht.
Viele der Anwesenden im Park trugen sich in die Unterschriftenliste zur Erhaltung des Parks ein, es waren auch Feuerwehrleute dabei.
Eine Entscheidung über den Standort des Feuerwehrgerätehauses, es werden Standorte gesucht, kann erst dann erfolgen, wenn der Brandschutzplan für die Stadt Pulheim endlich erstellt ist, auf diesen wird seit Jahren gewartet.
Trotz der Herbstferien sind so viele Menschen zur Musik in den Park gekommen, der lebendige Beweis, Brauweiler Bürger und Bürgerinnen wollen den Park an der Alfred-Brehm-Straße erhalten, da sie ihn für sich und ihre Kinder wie seit 59 Jahren weiterhin brauchen!
Christine Hucke, Anna Langhans, Paul Menz, Angolita Werner, Verfasser des Bürgerantrages von 20.02.2021 und Organisatoren der Aktion

Musik im Park

Die Brauweiler Feuerwehr benötigt dringend ein neues Gerätehaus. Wo genau das Gebäude errichtet werden soll, ist immer noch unklar.

In der Beschlussvorlage für den Stadtrat befand sich für den Standort der Hinweis: „Die bauliche Situation lässt sich durch einen Neubau an anderer Stelle auf dem Gelände lösen.“

Wie der damalige Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Pulheim, Ralf Rahn, in der Ratssitzung am 5.Oktober 2020 ausführte, hat die Feuerwehr sich nach vorheriger Prüfung vor allem aus einsatztauglichen Gründen für den bisherigen Standort an der Alfred – Brehm – Straße ausgesprochen. Eine große Fläche des Parks an der Alfred-Brehm-Straße würde bebaut werden.

Nach Anträgen des Bürgervereins Pulheim, von Bündnis 90/ Grüne und der SPD wie Protesten aus der Brauweiler Bevölkerung, die den Park in seiner gesamten Fläche erhalten wollen, wurde von Bürgermeister Keppeler und dem ersten Beigeordneten, Herrn Batist, im Frühjahr 2021 zugesichert, dass nach alternativen Standorten für die Feuerwehr gesucht wird.

Für den Erhalt des gesamten Parks an der Alfred-Brehm- Straße wurden zwischenzeitlich insgesamt vier Bürgeranträge mit unterschiedlicher Ausrichtung gestellt.

Bis heute wurde der Brandschutzbedarfsplan für die Stadt Pulheim noch nicht verabschiedet, er legt die Kriterien fest, die ein Standort für den Neubau der Brauweiler Feuerwehr gewährleisten muss.

Anfang Juni 2022 wurde bekannt, dass durch die Unfallkasse festgestellte Mängel bei der Parkplatzsituation am Brauweiler Feuerwehrhaus behoben werden müssen, indem der Garten in Stellplätze umgewandelt wird. Die Verwaltung schweigt sich weiterhin zum Thema Neubau der Feuerwehr aus.

Die Bürger sind misstrauisch, dass nach nun fast zwei Jahren keine alternativen Standorte für den Neubau bekannt geworden sind, und hoffen, es gibt welche! Mit einer Aktion möchten die Brauweiler nun darauf aufmerksam machen, dass der Park weiter in Gefahr ist, vernichtet zu werden.

BÜRGER FÜR DEN PARK heißt die Aktion, die   am Donnerstag, dem 6.Oktober, ab 16.00 Uhr, im Park an der Alfred-Brehm-Straße in Brauweiler, veranstaltet wird.

Dieser Park gehört den Bürgern und Bürgerinnen. Die Brauweiler wollen deutlich machen, wie wichtig der Erhalt dieses Parks aus unterschiedlichen Gründen ist und fragen, warum noch immer keine Entscheidung für den Standort eines neuen Feuerwehrgebäudes in Brauweiler gefallen ist. Wie lange müssen sie noch warten?

In guter Atmosphäre, bei Musik und Getränken haben die Besucher vor Ort die Möglichkeit mit den Menschen, die die Bürgeranträge für den Erhalt des Parks gestellt haben, mit Ratsmitgliedern und sachkundigen Bürgern, die alle persönlich eingeladen wurden, ins Gespräch zu kommen, um zu erfahren und zu sehen, was die Antragssteller erhalten wollen.

Christine Hucke, Paul Menz, Anna Langhans, Angolita Vogel- Werner, Verfasser des ersten Bürgerantrages vom 20.2.2021 und Organisatoren der Aktion.

Westenergie-Klimaschutzpreis erstmalig in Pulheim ausgelobt – Stadt und Infrastrukturdienstleister zeichnen besonderes Umweltengagement aus

Die Stadt Pulheim verleiht in diesem Jahr erstmalig gemeinsam mit dem Infrastrukturdienstleister Westenergie einen Klimaschutzpreis, der mit einem Preisgeld von insgesamt 5.000 Euro dotiert ist. Prämiert werden lokale Ideen und Projekte, in denen sich Bürgerinnen und Bürger, Schulen, Kindergärten, Vereine, Institutionen und Unternehmen in besonderer Weise für den Schutz und Erhalt der Umwelt engagieren. Einsendeschluss ist der 30. September 2022.

„Umweltschutz beginnt mit persönlichem Engagement. Der Westenergie-Klimaschutzpreis macht diesen Einsatz sichtbar und würdigt die Menschen in unserer Stadt, die nachhaltige Themen in die Öffentlichkeit tragen“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler. „Wir hoffen, dass wir dadurch noch mehr Menschen dazu bewegen können, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Denn Umweltschutz geht von jeder und jedem einzelnen aus“, ergänzt Stefanie Samedi, Projektleiterin im Bereich Marketing, die die Initiative bei Westenergie verantwortet.

Durchstarten mit nachhaltigen Ideen: Jetzt formlos bewerben

Das Themenspektrum ist ebenso vielfältig wie die Menschen in der Region: Ob Einzelinitiative oder Gemeinschaftsaktion, ob in der Planungsphase oder bereits verwirklicht, ob als große oder kleine Aktion angelegt – alle Pulheimer Projekte zum Umwelt- und Klimaschutz sind beim Wettbewerb um den Westenergie-Klimaschutzpreis willkommen. Einzige Teilnahmevoraussetzung ist, dass die Projektidee nachhaltig ist und dem Allgemeinwohl dient. Bewerbungen können bis Ende September formlos auf maximal zwei Seiten und gerne mit Fotos an die E-Mail-Adresse klimaschutz@pulheim.de gerichtet werden. Für Rückfragen zum Wettbewerb steht Ella Schabram, Klimaschutzmanagerin der Stadt Pulheim, telefonisch unter 02238/808-642 oder per E-Mail ella.schabram@pulheim.de zur Verfügung.

Wer die Nase vorn hat, entscheidet eine sachkundige Jury. Auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten Preisgelder in Höhe von 2.500 Euro für den 1. Platz, 1.500 Euro für den 2. Platz und 1.000 Euro für den 3. Platz. Gut zu wissen: Auch wenn das eigene Projekt nicht zu den drei Erstplatzierten gehört, gibt es attraktive Sachpreise – zum Beispiel ein Insektenhotel, das Kleintieren wie Bienen, Wespen und nützlichen Käfern beim Nisten und Überwintern hilft.

Klimaschutzheld gewinnt zusätzliches Preisgeld

Den Klimaschutzpreis schreibt Westenergie jährlich bereits seit 1995 aus. Im vergangenen Jahr reichten engagierte Gruppen und Privatpersonen aus 328 Kommunen insgesamt 576 Projekte ein, von denen 423 einen Preis erhielten. Für die Erstplatzierten wird es dann nochmal besonders spannend: Aus allen Projekten aller Kommunen, die bei den Klimaschutzpreisen von Westenergie auf Platz 1 landeten, wählt eine Jury auch 2022 drei besonders innovative, charmante und ungewöhnliche Ideen aus. Ein offenes Votum auf den sozialen Netzwerken entscheidet schließlich, wer Klimaschutzheldin beziehungsweise Klimaschutzheld wird und ein zusätzliches, zweckgebundenes Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro sowie einen Pokal gewinnt – samt offizieller Preisverleihung.

Pulheim SPD meint: Pulheim muss sich dem Klimawandel stellen!

Mit zwei Anträgen in der laufenden Sitzungsrunde richtet die SPD Pulheim den Fokus auf Maßnahmen zum Umgang mit den Folgen des Klimawandels:

„Die aktuelle Dürre zeigt schonungslos auf, was uns in Zukunft erwartet,“ sagt Sylvia Fröhling, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion. „Deshalb beantragen wir, dass die Speicherung und Nutzung von Regenwasser in allen städtischen Liegenschaften geprüft wird. Für alle zukünftigen Bauten muss dies direkt mit geplant werden. Ob Bewässerung oder Toilettenspülung, wir müssen kostbares Trinkwasser sparen.“

Ein weiterer Antrag der Sozialdemokraten befasst sich mit einem innovativen System für Baumpflanzungen im dicht bebauten Stadtgebiet. Mit einem modularen System soll Bäumen dauerhaft ausreichend Wurzelraum geboten werden und gleichzeitig Wurzelschäden an Straßen und Wegen verhindert werden.

„Lebendiges Stadtgrün ist nicht nur schön, sondern für das Stadtklima unersetzlich,“ erklärt die umweltpolitische Sprecherin der SPD-Stadtratsfraktion Duygu Dönmez-Crugnola.

„Wenn, wie gutachterlich bestätigt, Anpflanzungen im Stadtgebiet durch fehlenden Platz für ihre Wurzeln verkümmern und stark geschädigt sind, ist das nicht nur ärgerlich, sondern auch teuer, da solche Anpflanzungen viel Geld kosten. Wir schlagen deshalb vor, zukünftig auf das TreeParker System zurückzugreifen, damit die Bäume gut wachsen können und Wurzelschäden verhindert werden.“

Fröhling betont: „Den bereits jetzt nicht mehr zu verhindernden Folgen des Klimawandels müssen wir uns mit offenen Augen stellen. Hier wird die SPD-Fraktion, neben dem aktiven Klimaschutz, einen Schwerpunkt setzen. Es gilt eine lebenswerte Stadt zu erhalten. Dafür muss unser Pulheim bereit sein, neue Wege zu gehen.“

Earth Hour 2022 – „Licht aus“ für einen lebendigen Planeten

Bald ist es wieder soweit: Am Samstag, 26. März 2022, werden wieder Millionen Menschen rund um den Globus sowie weltweit tausende Städte, Gemeinden und Unternehmen um 20.30 Uhr für 60 Minuten das Licht ausschalten, um ein deutliches Zeichen für den Klima- und Umweltschutz zu setzen. Auch Pulheim ist wieder mit von der Partie: Bereits zum sechsten Mal wird die vom WWF ins Leben gerufenen Aktion „Earth Hour“ unter dem Motto „Licht aus für einen lebendigen Planeten“ im Stadtgebiet unterstützt.

„Die Kosten für Energie sind in den vergangenen Jahren stetig gestiegen. Der Krieg in der Ukraine verschärft die Situation zusätzlich. Mit dem symbolischen Lichtausschalten in den eigenen vier Wänden rückt der eigene Energieverbrauch in den Blick. Zugleich lenkt die Aktion die Aufmerksamkeit auf das Thema Klimaschutz“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler.

Egal ob von zuhause oder unterwegs – der WWF lädt alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Aktion ein, mit den Hashtags #LichtAus und #EarthHour in den sozialen Netzwerken davon zu berichten. Weitere Informationen stehen online unter www.wwf.de/earth-hour zur Verfügung.

Ein Hinweis: Aus Sicherheitsgründen wird die Beleuchtung, die am Abend und in den Nachtstunden auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen für Licht sorgt, im Rahmen der Earth-Hour-Aktion nicht ausgeschaltet.

Das Bochheimer Wäldchen steht nicht mehr

Nachdem RWE am 30.11.2021 ohne Vorwarnung den direkten Weg von Buir nach Bergheim gesperrt hat, wurde heute das Bochheimer Wäldchen komplett vernichtet.

Antje Grothus, Landtagskandiditatin der Grünen im Rhein-Erft-Kreis: „RWE gibt vor, die unter dem Bochheimer Wäldchen liegenden Massen zur Stabilisierung von Böschungen im Tagebau zu benötigen. Die aktuell gewonnenen Sande und Kiese werden stattdessen aber per LKW zum Kieswerk Forster Feld verbracht und verkauft. RWE will nun wegen des beschleunigten Kohleausstiegs schnell weitere Fakten schaffen. Wir brauchen dringend eine neue Landesregierung, die dem Treiben des Bergamts der Bezirksregierung als Erfüllungsgehilfen von RWE Einhalt gebietet und die in der Leitentscheidung geforderten ökologischen Trittsteine auch real durchsetzt. Es muss endlich Schluss sein mit der rücksichtslosen Naturzerstörung.

Auf dem Weg zur Klimaneutralität und für einen nachhaltigen Strukturwandel brauchen wir unsere Wälder. Sie sind unsere Verbündeten bei der Bekämpfung des Klimawandels und des Artensterbens, dienen der Klimawandelfolgenanpassung und unserer Erholung.
Mit der bisherigen Hinterzimmerpraxis ist dem Klimawandel leider nicht beizukommen und es wird weiter auf Kosten der Zukunft unserer Kinder Geld verdient und den Anwohnern in Buir noch mehr Lärm und Verschmutzung zugemutet für ein gestriges Konzept von Wirtschaft und Energiegewinnung.“

GVG-Mini-Photovoltaik-Anlage: Ökostrom für den Eigenverbrauch

Einfach auf dem Balkon oder der Terrasse selbst Strom erzeugen

Ab sofort bietet die GVG Rhein-Erft umweltbewussten Bürgern die passende Lösung für Zuhause, um im „Kleinen“ selbst Strom zu erzeugen und dabei gleichzeitig ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern: Die neue GVG-Mini-Photovoltaik-Anlage (Mini-PV). Im Rundum-Sorglos-Paket sind Montage, Installation und Inbetriebnahme enthalten.

Mit der Mini-PV ist der erste Schritt zur nachhaltigen Strom-erzeugung gemacht. Ob ein sonniges Plätzchen im Garten, der Balkon zur Südseite oder das Flachdach in bester Sonnenlage – genau diese Standorte sind ideal für die hauseigene Ökostrom-Erzeugung. Das Besondere an der Mini-PV ist, dass sie nur zwei bis drei Quadratmeter Platz benötigt und sich somit auch für Stadtwohnungen oder kleine Gärten eignet. Den selbst erzeugten Strom können die Nutzer direkt verbrauchen. Beim Einsatz von zwei Modulen können hierbei beispielsweise die jährlichen Stromkosten für bis zu 500 kWh selbst produziertem Strom gesenkt werden. Das entspricht etwa dem jährlichen Verbrauch von Geschirrspüler und Waschmaschine.

Der Weg zur eigenen Mini-PV ist ganz leicht. Interessierte können die GVG einfach über das Anfrage-Formular auf der GVG Homepage (Rubrik Service/Energielösungen) kontaktieren und Fotos des geplanten Standorts senden. Der persönliche aktive Beitrag zur Energiewende ist dann greifbar nah.

Detaillierte Infos zur GVG-Mini-Photovoltaik-Anlage gibt es unter www.gvg.de oder telefonisch unter 02233 7909 3502.

Earth Hour 2021: „Licht aus. Klimaschutz an“

60 Minuten Dunkelheit als Zeichen für mehr Klimaschutz: Am Samstag, 27. März 2021, sind im Rahmen der „Earth Hour“ weltweit die Menschen aufgerufen, um 20.30 Uhr das Licht in den eigenen vier Wänden für eine Stunde auszuschalten. Pulheim beteiligt sich bereits zum fünften Mal an der vom WWF ins Leben gerufenen Aktion, die unter dem Motto „Licht aus. Klimaschutz an“ steht.

„Mit einem einfachen Klick schalten wir unser Licht ganz selbstverständlich an oder aus. Während der ‚Earth Hour‘ setzen wir mit dem Ausschalten ein bewusstes Signal für mehr Klimaschutz“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler.

Mittlerweile wird die „Earth Hour“ rund um den Globus auf allen Kontinenten in 190 Ländern begangen. Allein in Deutschland nahmen im vergangenen Jahr fast 400 Städte teil. Laut WWF werden auch in diesem Jahr erneut Millionen Menschen auf der ganzen Erde mitmachen.

Es wird daraufhin hingewiesen, dass die Beleuchtung, die am Abend und in den Nachtstunden auf öffentlichen Wegen, Straßen und Plätzen für Licht sorgt, aus Sicherheitsgründen nicht ausgeschaltet werden darf.

Klimaschutz mit System jetzt!

„Das ist ein guter Tag für den Klimaschutz in Pulheim!“ sagte Björn Leschny, Sachkundiger Bürger von Bündnis `90/Die Grünen, im Anschluss an die Sitzung des Umweltausschusses am 18. März 2021. Die Weichen für Klimaschutz mit System in Pulheim sind gestellt. Denn dem Antrag von Bündnis `90/Die Grünen, SPD und BVP, das Energie- und Klimaschutz-Management-System „eea“ (European Energy Award) einzuführen, haben elf von 19 Stimmberechtigten zugestimmt.

eea wird von vielen Kommunen mit Ambitionen in Sachen Klimaschutz seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt. Anders als der Name suggeriert, handelt es sich dabei nicht um einen Wettbewerb, an dem Pulheim nun teilnehmen wird. Das Software-gestützte und von Fachberatern begleitete System steuert die Zukunftsfähigkeit von Kommunen in Bezug auf Klima- und Umweltschutz. „Hier geht es um die Sicherung der Maßnahmen des bereits im Jahr 2017 beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzeptes für Pulheim (IKKP).“ sagte die umweltpolitische Sprecherin der SPD, Duygu Dönmez, nach der Sitzung.

Das Umwelt-Fach-Team der Grünen hat über 400 Seiten Akten der vergangenen drei Jahre gesichtet und seine Auswertung im Ausschuss vorgetragen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Das IKKP sieht vor, die 34 konkret formulierten Maßnahmen bis zum Ende des kommenden Jahres – 2022 – abzuschließen. Selbst bei wohlwollender Betrachtung sind jedoch bisher deutlich weniger als 20 Prozent davon umgesetzt. Würde es so weitergehen, bräuchte Pulheim noch 13 Jahre, um das Projekt IKKP zum Abschluss zu bringen.

Birgit Liste-Partsch vom Bürgerverein Pulheim unterstreicht: „Es ist jetzt an der Zeit, dass die Verwaltung sich nicht weiter hinter Corona und nicht besetzten Stellen versteckt. Hier muss der Chef der Verwaltung nicht nur im Hinblick auf den Klimaschutz, sondern auch zum Schutz der Mitarbeiter*innen dringend dafür Sorge tragen, dass der akute Personalnotstand in vielen Bereichen der Verwaltung endlich ein Ende hat und die Dinge umgesetzt werden können!“

eea wird keine Wunder bewirken, aber es wird helfen, endlich Transparenz in das vitale Thema Klimaschutz in Pulheim zu bringen! Zur Wahrheit gehört, dass der Rat der Stadt Pulheim der Empfehlung des Umweltausschusses in seiner nächsten Sitzung noch zustimmen muss. Hier sind die Antragsteller*innen jedoch zuversichtlich, denn der Haupt- und Finanzausschuss hatte in Vertretung des Rates das Thema zur Beratung in den Umweltausschuss delegiert, weil hier die Fachleute für das Thema Klimaschutz sitzen. Die nun eine positive Vorentscheidung getroffen haben.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2022 2. Halbjahr als Download.

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