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Archiv für die Kategorie „Pulheim“

Bürgermeister-Sprechstunde findet online statt

Die nächste Bürgermeister-Sprechstunde findet am Mittwoch, 10. März 2021, von 16.30 Uhr bis 18 Uhr online statt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger müssen sich deshalb zuvor anmelden und erhalten dann per E-Mail die genaue Uhrzeit sowie einen Internet-Link zu einer Videokonferenz. Diesem Link müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer folgen und können dann via Internet mit Bürgermeister Frank Keppeler sprechen.

Die Anmeldungen werden per E-Mail unter buergermeister@pulheim.de bis Montag,
8. März 2021, entgegengenommen.

Import-Export an der Marion-Dönhoff-Realschule?

Foto: Larissa Lulic

Seit mehreren Wochen läuft der Distanzunterricht an der Marion-Dönhoff-Realschule über die digitale Arbeits- und Kommunikationsplattform Logineo NRW. Mittlerweile kommen die Schülerinnen und Schüler damit gut zurecht und auch Videokonferenzen finden regelmäßig statt. Aufgaben werden digital veröffentlicht und digital wieder eingereicht. Das kann als Foto, pdf-Datei, Text o. ä. sein. Was aber, wenn in einem bestimmten Fach eine Projektarbeit angefertigt werden sollte, die nicht digital geschickt werden kann? Kreative Lösungen müssen her, bei denen der persönliche Kontakt auf ein Minimum reduziert wird. Umschlagplatz MDR? Warenaus- und abgabe auf dem Parkplatz? Das klingt nicht besonders seriös, aber genau das ist die Lösung, wenn Schülerinnen und Schüler z. B. Plakate oder andere praktische Arbeiten abgeben müssen. Über Chatgruppen können Termine und Treffpunkte vereinbart werden und die jeweilige Lehrkraft kann die angefertigten Schülerarbeiten direkt ins Auto laden. Natürlich muss auch das Wetter mitspielen. Damit nicht die Schülerinnen und Schüler alle einzeln erscheinen müssen, können die Aufgaben „ortsweise“ abgegeben werden. Zum Beispiel gibt Peter Müller aus Brauweiler fünf Poster von den Schülerinnen und Schülern aus Brauweiler ab und erhält dafür fünf Englisch-Aufgaben und ein Wollknäuel für den Textilunterricht, die er anschließend in Brauweiler verteilt oder abholen lässt. Bei all den digitalen Möglichkeiten, die teilweise schon von den Schulen genutzt werden, muss immer noch der persönliche Kontakt bestehen. Und das ist auch gut so!

„Mission digital“ gestartet: Stadtbücherei geht neue Wege

Ausbau digitaler Angebote für Buch-, Film- und Musikfans

Unter dem Motto „Mission digital“ geht die Stadtbücherei neue Wege und baut ihr digitales Angebot für alle Pulheimer Buch-, Film- und Musikfans aus: Zum 1. März 2021 stellt sie die Streamingdienste Filmfriend und Freegal Music sowie zusätzliche Lizenzen der Kinderbuch-App Tigerbooks bereit. Der Zugang zu diesen Angeboten ist mit einem gültigen Bibliotheksausweis möglich.

MakerSpace-Gegenstände wecken Neugierde und Kreativität

Und auch kleine Experimentierfans kommen zukünftig in der Stadtbücherei noch mehr auf ihre Kosten: Im Laufe des Frühjahrs können Kinder sogenannte MakerSpace-Gegenstände entweder vor Ort ausprobieren oder ausleihen. Dies sind zum Beispiel kleine Roboter oder Lern- und Experimentierkästen, die die Jüngsten dazu motivieren sollen, sich unabhängig von finanziellen Voraussetzungen mit innovativen Medien sowie zukunftsträchtigen Themen wie Robotik und Programmieren zu beschäftigen. Zu mehr Medienkompetenz und einer Attraktivitätssteigerung bei digitalen Klassenführungen und sonstigen Veranstaltungsangeboten der Stadtbücherei werden künftig auch 15 iPads beitragen.

Die Stadtbücherei geht mit dem neuen Angebot auf die veränderte Nachfrage ein und eröffnet so digital neue Erlebniswelten für alle Nutzerinnen und Nutzer“, sagt Bürgermeister Frank Keppeler.

Finanziert wird der Ausbau der digitalen Angebote durch das Förderprogramm „WissensWandel“, mit dem der Deutsche Bibliotheksverband Bibliotheken und Archive seit November 2020 bei ihrer digitalen Weiterentwicklung unterstützt. Das Programm ist Teil des Zukunftsprogramms „NEUSTART KULTUR“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien. Es soll einen Beitrag dazu leisten, die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Bibliotheken und Archive zu mildern.

Filmfriend: „Film ab!“ für Klassiker, Kinderserien & Co.

Als digitale Ergänzung des umfangreichen Filmangebots auf DVD und Blu-ray stellt die Stadtbücherei mit Filmfriend eine Video-on-demand-Plattform zur Nutzung bereit.
Das Angebot reicht von deutschen Klassikern über Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino und Kinderserien sowie vielen Hintergrundinformationen. Der Zugang ist mit einem gültigen Bibliotheksausweis über
https://pulheim.filmfriend.de möglich.

Freegal Music: Täglich bis zu drei Stunden Musik und Hörbücher streamen

Freegal Music (= free + legal) ist ein aus den USA stammendes weltweites Musik-Streamingangebot für Öffentliche Bibliotheken mit mehr als 15 Millionen Musiktiteln und über 40.000 Musikvideos. Zusätzlich gibt es eine große Auswahl an Hörbüchern für Kinder. Über den Link https://pulheim.freegalmusic.com kann man täglich bis zu drei Stunden streamen und als zusätzliches Bonbon drei Titel pro Woche herunterladen.

TigerBooks: Interaktives Eintauchen in die Welt der Kinderbuchhelden

Bei TigerBooks gibt es Geschichten bekannter Kinderbuchverlage für Kinder zwischen 2 und 10 Jahren gesammelt in einer App. In einer kindersicheren Umgebung stehen über 6.000 interaktive Bücher, E-Books und Hörbücher zur Verfügung – sorgfältig ausgewählt und von einem Kinderexperten-Team zusammengestellt. Die kostenlose Ausleihe erfolgt über ein Lizenzsystem: Man meldet sich in der Tigerbooks-App mit dem Benutzerkonto der Stadtbücherei an.

Informationen zu allen Online-Angeboten findet man auch auf der Webseite der Stadtbücherei unter www.stadtbuecherei-pulheim.de. Für weitere Fragen stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbücherei telefonisch unter 02238/808-165 zur Verfügung.

Spatenstich für neue Kita am Eisvogelweg

Mit dem symbolischen Spatenstich ist am 25.02.2021 der offizielle Startschuss für die Bauarbeiten der neuen Kindertagesstätte am Eisvogelweg im Zentralort gefallen. „Pulheim versteht sich als familienfreundliche Stadt, die die Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf schafft. Ein wichtiger Baustein ist diese neue Kita, in der schon in wenigen Monaten mehr als 100 Kinder spielen können und betreut werden“, sagte Bürgermeister Frank Keppeler, der der GWG Rhein-Erft als Bauherrn für die gute Kooperation dankte.
Die GWG Rhein-Erft lässt auf dem mehr als 4.300 Quadratmeter großen Grundstück im Neubaugebiet eine zweigeschossige Kindertagesstätte in Holzbauweise errichten. In der barrierefrei gestalteten Einrichtung wird auf einer Fläche von mehr als 1.100 Quadratmetern Platz für sechs Gruppen sein: von Nestgruppen bis hin zu Gruppen für Kinder im Alter von drei bis sechs Jahren. Die GWG Rhein-Erft investiert nach eigenen Angaben rund 4,3 Mio. Euro in Bau und Grundstück. Die Einrichtung soll Mitte September 2021 fertiggestellt sein und dem Träger übergeben werden. „Zum dritten Mal errichten wir eine nachhaltige Kindertagesstätte und es soll nicht die letzte ihrer Art sein. Mein herzlicher Dank gilt unserer Architektin Frau Faßbender-Jäger, Herrn Kappler als Holzbauer und den am Bau Beteiligten“, so GWG-Geschäftsführer Achim Leirich.

Pulheimer SPD feierte Ascherdonnerstag

Den Aschermittwoch hat sie den Bundesparteien überlassen, den „Ascherdonnerstag“ aber ließ sich die Pulheimer SPD auch in Pandemie-Zeiten nicht nehmen.

Zum 13. Mal veranstalteten die örtlichen Sozialdemokraten ihr Treffen und freuten sich über eine rege Teilnahme, wenn auch aus bekannten Gründen diesmal online, per Live-Stream.

Eine passende Bühne bot hierfür die Kammeroper Köln, deren Hausherrin Esther Scharmann, mit Nachdruck auf die aktuelle Situation Ihres Hauses und der Kultur im Rhein-Erft-Kreis und der Republik insgesamt aufmerksam machte.

Anschließend wurden die beiden Fraktionsvorsitzenden der SPD, Sylvia Fröhling und Torsten Rekewitz, zu ihrer Arbeit im Stadtrat und den politischen Rahmenbedingungen interviewt. Sie berichteten von den enormen Herausforderungen, die Rat und Verwaltung vor sich haben und bemängelten den „anhaltenden Stillstand im Büro des Bürgermeisters“.

Auch Bundes-Juso-Vorsitzende Jessica Rosenbaum hatte ein Grußwort per Video-Clip geschickt. Auf satirische Art nahm dann Kabarettist Michael Vetter die mangelnde Digitalisierung in den örtlichen Behörden und Schulen ins Visier.

Auch die beiden Bewerber für die Bundestagskandidatur im Wahlkreis 91, Torsten Bielan und Aaron Spielmanns, hatten die Chance, sich vorzustellen.

Mit dem Schlusswort durch Sylvia Fröhling endete eine abwechslungsreiche, unterhaltsame Veranstaltung mit vielen zufriedenen Zuschauern.

Eine nette Geste mit Folgen. Die Stadt Pulheim verteilt KN 95 Masken ohne CE

Es war sicherlich eine gute Idee aber wenn man genauer drüber nachdenkt, dann war die Idee schlecht. Die Stadt, und zwar das Sozialamt der Stadt Pulheim, hat Schutzmasken an „Bedürftige“ unverlangt zugesandt. Die Masken wurden von dem Land NRW den Kreisen und somit den Kommunen zur Verfügung gestellt. Leider haben diese Masken kein CE Zeichen und dürfen somit nicht dem Endverbraucher zugänglich gemacht werden. Prinzipiell ist das Inverkehrbringen von Produkten ohne CE Kennung in der EU verbotet und wird geahndet. Die Stadt Pulheim wäre gut beraten gewesen die Masken nicht anzunehmen geschweige denn den Sondermüll des Landes weiter zu geben. Mal abgesehen von gesundheitlichen Schäden, die die Träger der Masken davon tragen könnten, kann es auch passieren, dass der Träger obendrein noch ein Bußgeld von 250 Euro zahlen muss, wenn er mit so einer Maske in Bus oder Bahn erwischt wird. Es handelt sich eben nicht um eine sogenannte zugelassene medizinische Maske.

Auf Anfrage hat die Stadt mitgeteilt, dass sie ja nur im Auftrage des Landes gehandelt habe. Nein, so ist es nicht, die Stadt hat die Masken dem privaten Endverbraucher zur Verfügung gestellt und dass ist verboten.

Die Gewerbeaufsicht des Landes Bremen schreibt dazu:

„Für die Aufrechterhaltung der Regelversorgung / Abläufe in Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen des Gesundheitswesens ist in der aktuellen Situation die Verfügbarkeit von bestimmten Persönlichen Schutzausrüstungen (PSA) zwingend notwendig. Die Europäische Kommission und die Bundesregierung haben darauf reagiert und für die begrenzte Dauer der derzeitigen Gesundheitsbedrohung Abweichungen von der Verordnung (EU) 2016/425 zugelassen. Mit der KOMEmpfehlung (EU) 2020/403 vom 13. März 2020 über Konformitätsbewertungs- und Marktüberwachungsverfahren im Kontext der COVID-19-Bedrohung hat die Europäische Kommission den zuständigen Behörden der Mitgliedstaaten unter anderem die Möglichkeit eröffnet, bestimmte PSA, wie Atemschutzmasken ohne CE-Kennzeichnung organisiert zu kaufen, sofern sichergestellt ist, dass diese Produkte nur medizinischen Fachkräften und nur für die Dauer der derzeitigen Gesundheitsbedrohung zur Verfügung stehen und dass sie nicht in die normalen Vertriebskanäle gelangen und anderen Verwendern zugänglich gemacht werden.

Damit ist dann auch erklärt, dass die Stadt keine Genehmigung hat, diese Masken anderen, als medizinischen Fachkräften zur Verfügung zu stellen.

Wenn eine Apotheke diese Masken verkaufen würde, dann würde die Stadt sofort einschreiten. Die Stadt duldet keine Fehler nur ihre eigenen.

Spiel und Spaß in den Osterferien

Jetzt für Ferienspiele und Tagesangebote anmelden

Pulheim, 23. Februar 2021 – Das städtische Jugendamt und das Caritas-Jugendzentrum Pogo haben für die diesjährigen Osterferien ein abwechslungsreiches Workshop-Programm mit Spiel und Spaß für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren auf die Beine gestellt. Die Ferienspiele finden im Zeitraum vom 29. März bis 9. April 2021 täglich von 8 Uhr bis 16 Uhr in Kleingruppen mit maximal sechs Teilnehmerinnen und Teilnehmern statt. Der Teilnahmebetrag liegt bei 40 Euro pro Woche inklusive Mittagessen. Anmeldungen sind bis Dienstag, 16. März 2021, beim Caritas-Jugendzentrum Pogo telefonisch unter 02238/55236 oder per E-Mail unter ferienspiele-pulheim@caritas-rhein-erft.de möglich.

Für all diejenigen, die nur an einzelnen Tagen in den Osterferien etwas unternehmen möchten, bietet das Jugendamt der Stadt Pulheim folgende Tagesangebote an:

    • 29. März 2021: Ausflug zum Glessener Mühlenhof für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, Teilnahmebeitrag: 5 Euro
    • 7. April 2021: Ein Tag im Wald für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren, kostenfrei
    • 8. April 2021: Besuch im Jump House, Köln für Kinder und Jugendliche im Alter von 8 bis 14 Jahren, Teilnahmebetrag: 34 Euro

Anmeldungen für die Tagesangebote nimmt Bianca Kremp bis Freitag, 19. März 2021, telefonisch unter 02238/808-311 oder per E-Mail unter bianca.kremp@pulheim.de entgegen.

Abhängig von den Entwicklungen in der Coronavirus-Pandemie behält sich das Jugendamt Änderungen vor. Alle Änderungen werden frühzeitig per E-Mail und online unter www.pulheim.de unter „Familie, Jugend und Soziales“ mitgeteilt.

Coronavirus-Pandemie: Sportflächen öffnen für Vereine

Die Stadt Pulheim öffnet die Freiluft-Sportanlagen wieder für Vereine. Eine entsprechende Regelung hat der Stab außergewöhnliche Ereignisse (SaE) unter der Leitung von Bürgermeister Frank Keppeler heute getroffen. Die Vereine müssen zuvor bei der Verwaltung Konzepte vorlegen, die mit den aktuellen Vorgaben der Coronaschutzverordnung übereinstimmen.
Darüber hinaus hat sich der SaE erneut mit der Thematik befasst, wie mit den Elternbeiträgen für die Betreuung in der Kindertagespflege, in den Kindertagesstätten und im Offenen Ganztag für den Monat Februar verfahren wird. Hierzu wird die Verwaltung einen Vorschlag vorlegen, sobald die entsprechenden Vorgaben des Landes Nordrhein-Westfalen bekannt sind.

SPD Pulheim: „Schul- und Kitaöffnung sind planlos und unverantwortlich“

Die SPD Pulheim kritisiert die Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts für einzelne Klassen und der vollen Öffnung der Kinderbetreuung in NRW:

Der zweite Schritt wird vor dem ersten gemacht, ohne Rücksicht auf die Folgen. Eine Schul- und Kitaöffnung muss zwingend mit regelmäßigen, engmaschigen Schnelltests begleitet werden, um Neuinfektionen in diesem Umfeld so gut es geht zu verhindern. Die Beschäftigten müssen vorrangig geimpft werden. Dies alles hätte geregelt werden müssen, bevor Schulen und Kitas geöffnet werden.
In der aktuellen Situation mit stagnierenden und sogar steigenden Infektionszahlen ist diese Öffnung unverantwortliches Handeln der Landesregierung. Es werden nicht nur Kinder und das Personal in den Kitas und Schulen gefährdet, sondern auch deren ganzes Umfeld. Schulgemeinden, aber auch die lokalen Gesundheitsämter werden wieder einmal von der Landesregierung in eine prekäre Lage gebracht.

Die Wiederaufnahme des Unterrichts für einzelne Jahrgangsstufen in der aktuellen Form ist unverantwortlich. Die Infektionszahlen sind bei weitem nicht tief genug abgesunken und parallel dazu ist bereits an den aktuellen Zahlen absehbar, dass die wesentlich gefährlicheren Coronamutationen auf dem Vormarsch sind. Aus anderen Ländern weiß man sehr genau, dass gerade Schulen und Kitas unter diesen Bedingungen Infektionsherde erster Ordnung sind.

Leider hat die Landesregierung in dieser Frage völlig versagt. Trotz zahlreicher Vorschläge hat sie so gut wie nichts getan, um die Wiederaufnahme des Schulunterrichts und des Kitabetriebs angemessen zu sichern. FFP2-Masken für Lehrkräfte und Lüftungshinweise reichen nicht. Rollierender Unterricht scheitert spätestens dann, wenn weitere Jahrgangsstufen in den Präsenzunterricht zurückkehren sollen. Ein stimmiges Konzept liegt nicht vor.

Bereits heute kann man einen deutlichen Infektionsanstieg in den kommenden Wochen prognostizieren. Dieser wird nicht nur auf Kinder und Personal in Schulen und Kitas beschränkt sein, sondern auch Eltern, Großeltern und andere Angehörige betreffen. Anstatt eine dritte Welle mit Konsequenz im Keim zu ersticken, wird diese nun mit der übereilten und vor allem miserabel vorbereiteten Schul- und Kitaöffnung befeuert.

Für den Vorstand
David Hochhausen

Für die Stadtratsfraktion
Sylvia Fröhling und Torsten Rekewitz

Stadtbahnvorhaben Widdersdorf – Brauweiler – Niederaußem

Rhein-Erft-Kreis und Projektpartner stellen Abschlussbericht zur Vorstudie vor

Der ÖPNV und insbesondere der Schienenverkehr bilden das Rückgrat eines innovativen und leistungsstarken Verkehrssystems der Zukunft. Deshalb möchte der Rhein-Erft-Kreis mehr Menschen zum Umstieg vom PKW auf umweltschonendere Verkehrsmittel motivieren und sucht gemeinsam mit seinen Projektpartnern aus dem Stadt Umland Netzwerk (S.U.N.), den Städten Bergheim, Pulheim und Köln den Anschluss an den Stadtbahnverkehr in Köln. Nun liegt eine umfassende Vorstudie vor, die zeigt, was es braucht, um den Nahverkehr zukunftsfähig zu machen. Den gesamten Prozess der Vorstudie begleiteten auch die Rhein-Erft-Verkehrsgesellschaft, die Kölner Verkehrs-Betriebe und der Nahverkehr Rheinland. Bürgerinnen und Bürger können zudem im Rahmen der beginnenden Öffentlichkeitsarbeit online bereits erste Impulse zur Machbarkeitsstudie geben.

„Der Rhein-Erft-Kreis wächst und rückt damit näher an Köln. Da die Metropole schon seit Jahren nach der besten Variante einer Schienenanbindung für den Stadtteil Widdersdorf sucht, bot es sich für den Rhein-Erft-Kreis an, an diese Überlegungen räumlich anzuknüpfen“, so Landrat Frank Rock.

Die Vorstudie zeigt: der Ausbau des Schienenverkehrs bietet viel Potenzial!

Ende 2019 beauftragte der Rhein-Erft-Kreis das Büro Stadtverkehr aus Hilden mit der Erstellung einer Vorstudie. Ziel war es, aus einer Fülle von möglichen Trassenführungen und Betriebskonzepten, zwei aussichtsreiche Varianten abzuleiten, die dann in einer späteren Machbarkeitsstudie vertiefend untersucht werden sollen. In einer Machbarkeitsstudie wird auch eine Nutzen-Kosten-Bewertung vorgenommen. Das Gutachten zeigt, dass sich diese Bewertung mit jeder Anbindung weiterer Orte westlich von Köln positiver darstellt. Bei einem positiven Nutzen-Kosten-Verhältnis mit einem Wert größer als 1 besteht die Möglichkeit, den Bau der Stadtbahn durch Bundes- und Landesgelder gefördert zu bekommen.

Laut dem Gutachten ist eine Stadtbahn von Köln in Richtung Niederaußem verkehrlich und siedlungsstrukturell grundsätzlich sinnvoll und machbar. Die Vorstudie legt hier zugrunde, dass in allen drei Städten zukünftig Baugebiete in räumlicher Nähe zur möglichen Stadtbahntrasse ausgewiesen werden. So könnten die Städte der Nachfrage nach zusätzlicher Siedlungsfläche gerecht werden und mit mindestens 2.100 Wohneinheiten auch für zusätzliche Nachfragepotenziale der Stadtbahn sorgen.

Die Projektpartner hatten ursprünglich verabredet, die Vorstudie in einer gemeinsamen Sitzung der Fachausschüsse der Städte Bergheim, Pulheim und Köln, der Bezirksvertretungen Lindenthal und Ehrenfeld sowie des Rhein-Erft-Kreises zu präsentieren. Pandemie-bedingt fand die Präsentation am 17.02.2021 in einer Online-Veranstaltung für die politischen Vertreter*innen der beteiligten Kommunen statt.

 

Wie geht es weiter?

Im nächsten Schritt soll nun die Öffentlichkeit über das Ergebnis der Vorstudie informiert werden und sich dabei auch mit eigenen Vorstellungen zu Wort melden können. Der Rhein-Erft-Kreis (www.rhein-erft-kreis.de/stadtbahnvorhaben-niederaussem) und die Stadt Köln (www.stadt-koeln.de/artikel/70863)werden ihre Online-Angebote nach dem 17.02.2021 schrittweise mit Beteiligungs- und Informationsangeboten befüllen.

Neben der Verlinkung der Kurz- und Langfassung werden Informationen zu einer möglichen Stadtbahnstrecke bereitgestellt. Zum Dialog lädt der Rhein-Erft-Kreis in einer Blitz-Befragung ein. Hierbei werden 5 Fragen an die Bevölkerung über mehrere Wochen online gestellt und anschließend ausgewertet.

In den folgenden Monaten werden im Rhein-Erft-Kreis und in Köln die Fachausschüsse und Bezirksvertretungen jeweils in eigener Sitzung die Ergebnisse der Vorstudie beraten.

Voraussichtlich im Sommer 2021 soll der Beschluss über die in einer Machbarkeitsstudie zu untersuchenden Varianten und sonstigen Rahmenbedingungen durch die politischen Gremien der beteiligten Projektpartner gefasst werden. Im Kölner Gebiet wird es auf Basis der Vorstudie insbesondere um die Klärung gehen, ob in der Machbarkeitsstudie die Linie 1 oder Linie 4 zur Erschließung von Widdersdorf vertieft betrachtet werden soll. Während der Machbarkeitsstudie soll die Einbindung der Öffentlichkeit noch deutlich intensiviert werden.

Bis zum Sommer hofft der Rhein-Erft-Kreis Klarheit darüber zu erlangen, wie die bei der Zukunftsagentur Rheinisches Revier beantragten Strukturfördermittel zur Finanzierung der Machbarkeitsstudie zur Verfügung gestellt werden.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2021 1. Halbjahr als Download.

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