Archiv für die Kategorie „Schule“

Pilotprojekt zur Lernbegleitung benachteiligter Kinder gestartet

SanSa – Schule anders – nachhaltig Schwierigkeiten angehen

Das Kommunale Integrationszentrum des Rhein-Erft-Kreises (KI) hat das Pilotprojekt „SanSa – Schule anders – nachhaltig Schwierigkeiten angehen“ entwickelt und in Kooperation mit dem Bildungsbüro der Stadt Pulheim umgesetzt. Das Projekt unterstützt seit Anfang Juni 2020 insgesamt 44 Pulheimer Schülerinnen und Schüler mit und ohne Migrationshintergrund dabei, ihre schulischen Aufgaben in Zeiten der Corona-Pandemie strukturiert und erfolgreich zu bearbeiten.
„Homeschooling und Distanzlernen stellen für einige Kinder und ihre Familien eine besonders große Hürde dar, denn beengte Wohnverhältnisse, kein verfügbarer Computer und kein Internet erschweren das Lernen zuhause“, weiß Gabriele Busmann vom Bildungsbüro der Stadt Pulheim. „Bei zugewanderten Schülerinnen und Schülern kann hinzukommen, dass ihre Deutschkenntnisse noch nicht ausreichen, um die schriftlichen Aufgaben alleine verstehen und bearbeiten zu können. Wenn dann die Eltern aufgrund geringer Schulbildung oder fehlender Sprachkenntnisse nicht unterstützen können, kommen diese Kinder beim Distanzunterricht oft nicht mehr mit“, fügt sie hinzu.
Um auch diesen Kindern weiterhin gute Bildungschancen zu ermöglichen und sie lernbegleitend zu unterstützen, wurde kurzfristig das Projekt „SanSa – Schule anders – Nachhaltig Schwierigkeiten angehen“ ins Leben gerufen. Die Unterstützung findet – unter Beachtung der gültigen Hygienevorschriften und Abstandsregeln – bis zu den Sommerferien an drei Standorten in Pulheim und Brauweiler jeweils vormittags für zwei Stunden in kleinen, achtköpfigen Gruppen statt. Angeleitet werden die Schülerinnen und Schüler durch eine Fachkraft. Drucker und PCs stehen zur Verfügung.
Träger des Projektes ist der Rhein-Erft-Kreis – wobei die Maßnahme gemeinsam mit dem Bildungsbüro der Stadt Pulheim umgesetzt wird. Vorab wurde an den Pulheimer Schulen der Bedarf ermittelt. Anschließend wurden die Lerngruppen zusammengesetzt und koordiniert, die jeweils von einer Lernbegleiterin beziehungsweise einem Lernbegleiter betreut werden. Mit der Caritas Jugendeinrichtung POGO, dem evka-Familienzentrum und dem Lotsenpunkt Brauweiler hat das Bildungsbüro Kooperationspartner gefunden, die kostenlos Räumlichkeiten für das Unterstützungsangebot zur Verfügung stellen.

Das Projekt endet zunächst mit Beginn der Sommerferien, bei weiterbestehendem Bedarf ist eine Fortsetzung nicht ausgeschlossen.

Home Work – Home Office? – BVP fordert Tempo bei Digitalisierung an Pulheims Schulen

Die vergangenen Wochen der Schulschließungen und des Präsenzunterrichts infolge der Corona-Pandemie haben gezeigt, dass es an den Pulheimer Schulen an einer funktionierenden digitalen Infrastruktur, schnellem Internet, den geeigneten Lernplattformen und nicht zuletzt an Endgeräten auch für die Schülerinnen und Schüler, die zuhause nicht über entsprechende Geräte verfügen, mangelt. So entstehen möglicherweise massive Lücken in der Bildung und Bildungsungerechtigkeiten. „Die Entwicklung eines IT-Konzepts für unsere Schulen wurde bereits 2014 beschlossen – getan hat sich in der gesamten Legislaturperiode von schwarz-grün so gut wie nichts. Fast 6 Jahre wurden verschlafen und das fällt uns jetzt gewaltig auf die Füße!“, so Birgit Liste-Partsch.
Der BVP ist daher der Auffassung, dass die Zeit der Sommerferien dringend genutzt werden muss, um Pulheims Schulen fit für das Lernen auf Distanz zu machen.
Für die kommende Ratssitzung am 23.06.2020 hat der BVP daher beantragt, dass die Stadt die Zeit der Sommerferien nutzt, um den Schulen nach den Ferien geeignete Lernplattformen für den Unterricht zur Verfügung stellen zu können und möglichst kurzfristig für schnelle Internetverbindungen an unseren Schulen sorgt. Zudem soll die Stadt als Schulträger dafür sorgen, dass allen Schülerinnen und Schülern, denen aufgrund fehlender digitaler Endgeräte ein Lernen auf Distanz nicht oder kaum möglich ist, Leihgeräte zur Verfügung gestellt oder alternativ Arbeitsräume geschaffen werden, welche über digitale Endgeräte, ein leistungsstarkes LAN und Möglichkeiten zum Drucken verfügen.

„Wir können nicht wie vom Kämmerer vorgeschlagen bis zur Fertigstellung und Präsentation des Medienentwicklungsplans warten, welcher nach seinen Ausführungen „erst nach den Sommerferien, aber noch in diesem Jahr“ vorgestellt werden soll“, so die Fraktionsvorsitzende und Bürgermeisterkandidatin Birgit Liste-Partsch. „Für uns hat es absolute Priorität, dass die Digitalisierung endlich Einzug in unsere Schulen hält und unsere Schülerinnen und Schüler nicht digital abgehängt werden! Die Krise zeigt mehr als deutlich, dass wir kurzfristig abgestimmte Lernplattformen, eine moderne Infrastruktur für die Schulen und die notwendigen Endgeräte für alle am Lernprozess Beteiligten dringend benötigen Es ist bereits fünf nach zwölf!“

Grundschulkinder: Ab Montag wieder regulär Schule

Ab Montag, 15. Juni 2020, nehmen die Grundschulen zudem den Regelbetrieb mit allen Klassen wieder auf. Dies hat das Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen mitgeteilt. Die Klassen müssen jedoch untereinander getrennt werden. So darf es beispielsweise keine gemeinsame Pause zweier Klassen geben. Über die genauen Abläufe des Schulbetriebs informieren die Grundschulen die Elternschaft auf den bekannten Wegen.

Kaffee Klatsch mit Eric Braden

Freitag ist Kaffee Klatsch Tag. Heute spricht Manuel Zeh mit Eric Braden. Er ist Lehrer an der Gesamtschule Pulheim und erzählt bei Antenne Pulheim über so manches Projekt an der Schule bei welchen auch die Hörer mitmachen können und sollen. Es geht um #sneakerdropboxcharity, #kidsagainsthate und #levveunlevvelosse. Was das ist gibt es heute Abend um 19 Uhr und am Sonntag um 14 Uhr zu hören. Wie immer in Pulheim auf UKW 97,2 MHz oder im Stream http://stream.antennepulheim.de:8000/antennepulheim.

Wer schon mal neugierig ist schaut hier nach:
https://www.instagram.com/sneakerdropboxcharity
https://www.instagram.com/kidsagainsthate
https://www.instagram.com/levveunlevvelosse

Pulheim: Die Schule geht wieder los – für alle!!!

Deutschbuch? Mathebuch? Englischbuch? Alles eingepackt. Doch ein ganz wichtiges Utensil fehlt noch: Der Mund-Nasenschutz oder kurz: Maske.
Am Donnerstag, 28.5.2020, begann an der Marion-Dönhoff-Realschule das rollierende System für alle Jahrgangsstufen. Neben den 9. und 10. Klassen, die schon mehrere Wochen die Schule besuchen, durften nun auch die restlichen Schülerinnen und Schüler die Schule stundenweise einen Tag in der Woche besuchen. Rabia Aydinli aus der 5b, freute sich sehr, ihre Klassenkameraden wiederzusehen. Die meisten 5.-8. Klässler haben sich doch zuletzt am 13.03.2020 gesehen. Jedoch durften nicht alle Schülerinnen und Schüler einer Klassen zusammen in einem Raum sitzen. Die Klassen wurden geteilt. Gruppe1 fängt früher an und geht früher. Gruppe 2 kommt dementsprechend später und geht später. Vor allem die Hauptfächer stehen auf dem Plan.

Die Marion-Dönhoff-Realschule ist vorbereitet. Es gibt verschiedene Eingänge, verschiedene Räume und verschieden Pausenhöfe für die einzelnen Klassen. Zur Toilette geht es nach einem Einbahnstraßen-System. Bevor die Schülerinnen und Schüler das Schulgebäude betreten, müssen sie sich die Hände desinfizieren. Bei den Jahrgangsstufen 9 und 10 klappt das gut. Auch der Abstand von mindestens 1,5m in den Klassenräumen und auf den Schulhöfen wird weitestgehend eingehalten.
Das Lernen in den kleineren Gruppen ist vollkommen anders. Die Lehrerinnen und Lehrer nehmen am Pult hinter Plexiglas Platz und bleiben meist während der ganzen Stunde dort sitzen. Schülerinnen und Schüler der 9c befürworten die kleinen Gruppen. „Es ist viel ruhiger. Man kann besser lernen und sich besser konzentrieren“, berichtet Derya Gücük aus der 9c. So konnten sich die 9. und 10. Klässler gut auf die Klassenarbeiten vorbereiten, die schon bald nach Beginn des Unterrichts geschrieben wurden. Außerdem finden die Schülerinnen und Schüler die Toiletten in Corona-Zeiten viel sauberer vor. Sebastian Hoffman, ebenfalls 9c, ist begeistert: „Vor Corona gab es fast nie Seife. Jetzt haben wir jeden Tag welche auf den Toiletten.“ Der Hygieneplan hat demnach positive als auch negative Aspekte für alle Beteiligten. Es war nicht einfach innerhalb kürzester Zeit diesen aufzustellen. Die Schulleitung, das Krisenteam der Schule und weitere Kolleginnen und Kollegen stellten diesen vor Beginn des Unterrichts der 10. Klassen auf. Viel Zeit blieb Ihnen nicht, kam die schrittweise Öffnung der Schule dann doch schneller als gedacht. Schulleiterin Walburga Hövel:“Ich habe bald mein 40jähriges Dienstjubiläum, aber so etwas habe ich in all den Jahren noch nicht erlebt.“
Der Schulalltag ist nun ein völlig anderer. Neben den bekannten Schulmaterialien darf der Mund-Nasenschutz nicht fehlen. Es herrscht Maskenpflicht auf dem Verkehrsgelände der Schule für alle, die sich dort aufhalten. Doch eine Warnung an alle: Ein Augenrollen wegen Nichtgefallens sieht man auch trotz Maske. Jetzt heißt es: Mit den Augen lächeln, wenn auch manchmal äußerst schwierig in diesen Zeiten.

Im Vorstellungsgespräch überzeugen!

NRW.BANK fördert im elften Jahr Schulprojekt an Düsseldorfer Hauptschule

(PM) – Der Satz „Erzählen Sie doch mal etwas über sich!“ fällt nahezu in jedem Vorstellunggespräch. Doch wie präsentiert man sich authentisch und so positiv wie möglich? Außerdem, wie geht man mit einer Bewerbungssituation um, wenn es die erste ist? Jugendliche der neunten und zehnten Jahrgangsstufe der Katholischen Hauptschule St. Benedikt in Düsseldorf erfahren und üben am 25.3. und 19.08. alles rund um das Thema Selbstpräsentation und Vorstellungsgespräch. Trainer der Kölner Einstieg GmbH sind bereits zum elften Mal für das seit 2009 von der NRW.BANK unterstützte Berufsorientierungsprojekt tätig.
Die Schüler des St. Benedikt lernen in dem Training wie man ein Vorstellungsgespräch erfolgreich meistert. „Sich selber zu präsentieren fällt den meisten Schülern erstmal schwer. Daher erarbeiten wir mit den Jugendlichen unter anderem einen Gesprächsleitfaden, um sie so auf mögliche Fragen im Vorstellungsgespräch gut vorzubereiten. Hinzu kommen gezielte Übungen und Tipps für die konkrete Bewerbungssituation“, so Sabine Gärtner, Diplom-Pädagogin und Trainerin der Einstieg Studien- und Berufsberatung. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Rollenübungen zur Selbst- und Fremdwahrnehmung. So können die Schüler sehen, wie sie auf andere wirken bzw. wie sie von ihrem Gegenüber wahrgenommen werden.
Eckhard Forst, Vorsitzender des Vorstands der NRW.BANK, betont: „Die Vielfalt an Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten ist groß. Als Förderbank für Nordrhein-Westfalen liegt uns das Thema Bildung sehr am Herzen. Deshalb unterstützen wir in diesem Jahr insgesamt vier Schulprojekte zur Berufswahl: zwei in Düsseldorf, eines in eines in Erkrath und eines in Münster.“
Weitere Informationen zu den Schulprojekten der NRW.BANK und der Einstieg Studien- und Berufsberatung gibt es telefonisch unter 0221/39809-30 sowie per Mail unter beratung@einstieg.com.

Öffnungszeiten zu Karneval

Die Session steuert dem Straßenkarneval entgegen. Während der „tollen Tage“ gelten in den verschiedenen Einrichtungen der Stadt Pulheim folgende Öffnungszeiten:
Stadtverwaltung:
Am 20. Februar 2020 (Weiberfastnacht) hat die Verwaltung von 8.30 Uhr bis 11 Uhr geöffnet. Am Rosenmontag (24. Februar 2020) bleibt die Verwaltung geschlossen. Am 25. Februar 2020 (Veilchendienstag) ist die Verwaltung von 8.30 Uhr bis 12 Uhr geöffnet.
Aquarena:
An Weiberfastnacht hat die Aquarena von 8 Uhr bis 12 Uhr geöffnet. Sowohl am Karnevalssonntag, 23. Februar 2020, als auch am Rosenmontag bleibt die Aquarena geschlossen.
Turn- und Sporthallen sowie die Außenanlagen der Stadt Pulheim:
Die Turn- und Sporthallen sowie die Außenanlagen der Stadt Pulheim sind an Weiberfastnacht und von Karnevalssamstag (22. Februar 2020) bis einschließlich Rosenmontag geschlossen. Die Anlagen im Stadtteil Pulheim bleiben auch am Veilchendienstag ganztägig geschlossen.

Neujahrsempfang der Senioren-Union Pulheim

Der Vorsitzende der Senioren-Union, Siegbert Renner, konnte am Samstag, 4. Januar, beim Neujahrsempfang über hundert Gäste im Saal des Schützenhauses begrüßen.
Unter den Ehrengästen waren der Bürgermeister Frank Keppeler, die 1. stellv. Bürgermeisterin Elisabeth Rehmann, der Hauptredner Prof. Dr. Wolfgang Bergsdorf, Präsident a. D. der Universität Erfurt, Frau Prof. Dr. Dr. Lehr, Bundesfamilienministerin a. D., bahnbrechend auf dem Gebiet der Altersforschung, und stellv. Vorsitzende der BAGSO, Dr. Bernhard Worms, Staatssekretär a. D. und langjähriger Präsident der ESU, Ehrenbürger der Stadt Pulheim, Dr. Wolfgang Lerch, Vorsitzender der Hospiz Pulheim sowie Dr. Georg Kippels, MdB. Außerdem wurden einige Vertreter des Rates der Stadt Pulheim und des Kreises sowie die Ortsvorsteherinnen von Geyen/Sinthern/Manstedten Birgitt Baus und von Stommeln Maria Schmitz begrüßt.
Prof. Dr. Bergsdorf ging in seiner Rede auf die Ängste und Wünsche der Menschen ein und hob die Bedeutung und Bewahrung der Demokratie hervor: „Wir haben im vergangenen Jahr den 70. Geburtstag unseres Grundgesetzes gefeiert. Wir haben allen Grund stolz zu sein, dass unsere Verfassungsväter und -mütter uns durch ihre Arbeit jahrzehntelang größtmögliche Stabilität im Politischen verschafft haben.
Uns ist es in den 70 Jahren gelungen in Frieden zu leben und den abstrakten Inhalt des 1. Artikel unseres Grundgesetzes, nach dem die Würde des Menschen unantastbar ist, immer wieder mit konkretem Leben zu füllen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Tag der offenen Tür an der Marion-Dönhoff-Realschule

Tag der offenen Tür an der Marion-Dönhoff-Realschule ist der 11.01.2020, 9-13 Uhr
Hackenbroicher Straße 66 in 50259 Pulheim

Bürgermeister Keppeler liest Grundschulkindern vor

Bürgermeister Frank Keppeler hat am Vorlesetag den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Sinthern / Geyen eine Geschichte vorgelesen.

Als Putzfrauen getarnt überfallen vier Möchtegern-Ganoven eine Bank. Alles geht ganz schnell: Die Diebe räumen das Geld aus dem Tresor und schließen die Bankangestellten ein. Doch gerade als die Räuber jubeln wollen, klicken auch schon die Handschellen – der „Todsichere Plan“ ist gescheitert. Eine spannende Geschichte von Kommissar Kugelblitz, die Bürgermeister Frank Keppeler den Kindern der 3b der Gemeinschaftsgrundschule Sinthern/Geyen vorgelesen hat. Und natürlich erweisen sich die Mädchen und Jungen als hervorragende Detektive: Sie finden ganz schnell heraus, wie die Polizei benachrichtigt werden konnte. „Das zeigt, dass ihr sehr gut zugehört habt“, lobt Frank Keppeler.

Bundesweiter Vorlesetag
Der Bürgermeister ist am bundesweiten Vorlesetag als Schirmherr der Initiative MENTOR Pulheim zu Gast bei den Drittklässlern, die ihm gebannt zuhören. „Vorlesen bedeutet nicht nur, tolle Geschichten zu hören und miteinander zu teilen. Vielmehr verbringt man dabei auch gemeinsam Zeit“, sagt Bürgermeister Keppeler, dessen Einsatz an diesem Tag auf eine Idee der Lesementorinnen und Lesementoren zurückgeht.
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Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2020 1. Halbjahr als Download.

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