Archiv für die Kategorie „Masterplan“

Grundsteinlegung auf dem Guidelplatz

Das inklusive Wohn- und Kunstquartier der Gold-Kraemer-Stiftung nimmt weiter Gestalt an

Der Grundstein ist gelegt. Mit Hämmern wird die Deckplatte von Johannes Ruland, Vorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, Projektkoordinator Harry K. Voigtsberger, dem stv. Landrat Horst Lambertz, Architekt Ralf Hatzmann, Bürgermeister Frank Keppeler und Pfarrer Peter Cryan (v. li.) symbolisch befestigt.


Die Gold-Kraemer-Stiftung hat (Donnerstag, 12. April) mit der offiziellen Grundsteinlegung einen weiteren Meilenstein für das inklusive Wohn- und Kunstquartier auf dem Brauweiler Guidelplatz gesetzt.
„Wir sind stolz darauf, mit dem Wohn- und Kunstquartier die Idee einer inklusiven Gesellschaft auch im Herzen von Brauweiler zu verwirklichen“, betonte der Vorsitzende der Gold-Kraemer-Stiftung, Johannes Ruland. Er sei zutiefst davon überzeugt, dass sowohl durch die Immobilie als auch durch die Neugestaltung des Guidelplatzes mit der unmittelbaren Anbindung an die Abtei Brauweiler eine neue Wohn- und Lebensqualität entstehe, die auch eine neue Strahlkraft für die Kunst- und Kulturszene in Nordrhein-Westfalen entfachen werde. Johannes Ruland verwies in diesem Zusammenhang auf das Kunsthaus als „Herzstück“ des Platzes. Es bietet für künstlerisch begabte Menschen mit Behinderung – erstmals in der Kunstszene überhaupt – die Möglichkeit, sich unter professioneller Anleitung künstlerisch zu engagieren und beruflich zu entwickeln. Für die Stadt Pulheim bedankte sich Bürgermeister Frank Keppeler bei Vorstand und Geschäftsführung der Gold-Kraemer-Stiftung insbesondere dafür, dass diese „stets Kurs“ gehalten haben, besonders dann, wenn die Herausforderungen am größten waren. „Das Stiftungsprojekt ist für die Stadt eine ganz besondere Auszeichnung, denn durch die Idee eine Kunsthauses erhält Brauweiler eine Strahlkraft, die Menschen über die Kunst von nah und fern zusammenbringen wird“, so Frank Keppeler weiter, der nach Jahren der Ungewissheit über die Zukunft des Platzes ganz besonders die hohe Akzeptanz in der Bevölkerung hervorhob.
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Die Straßenflicker von Pulheim

Die Stadt Pulheim kümmert sich um ihre Infrastruktur. Diesmal waren die Straßen in Dansweiler an der Reihe. Schön, so denkt man sich. Aber wenn man sich dann die „Arbeit“ des pulheimer Bautrupps anschaut, so bekommt auch der Laie Zweifel an der Wirksamkeit und Nachhaltigkeit der Arbeit!

Rathaus-Kreuzung wird umgebaut

Im Jahr 2019 wird in Pulheim eine Großbaustelle eingerichtet. Zur Erhöhung der Verkehrssicherheit und der Leistungsfähigkeit wird die zentrale Rathaus-Kreuzung (zwischen Rathausgebäude, ehemaligem Postgebäude und Bahnunterführung) umgebaut. Die Planung ist in der Sitzung des Tiefbau- und Verkehrsausschusses am Mittwoch, 28. Februar, vorgestellt worden. Vorgaben für die Planung sind die konfliktfreie Führung sämtlicher Kfz-Verkehre untereinander, die störungsfreie Führung der linksabbiegenden Kfz-Verkehre und der querenden Fußgänger, die eindeutige Führung des Radverkehrs innerhalb des Knotenpunktes, die Verbreiterung der Gehwege und die Bereinigung der bestehenden Defizite (Unfallhäufungsstelle). Im Zuge der Arbeiten werden Umbaumaßnahmen am Parkplatz Steinstraße und auf der Steinstraße vorgenommen.
Der Verkehr im Kreuzungsbereich wird auch zukünftig durch Ampeln geregelt. Es wird kein Kreisverkehr gebaut. Berechnungen von Verkehrsexperten haben deutlich gemacht, dass dies nicht möglich ist.
Straßen, Geh- und Radwege werden breiter. Alle vier Fahrtrichtungen bekommen eigene Linksabbieger. An der Unterführung werden bauliche Veränderungen vorgenommen.
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Bessere Sicht

Auf Wunsch der CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf wird die Gold-Kraemer-Stiftung in den Bauzaum an der Baustelle am Guidelplatz in Brauweiler eine Sichtöffnung erstellen. Die Anregung aus der Brauweiler Bevölkerung hat die CDU gerne aufgegriffen, und der Bauherr wird dem Wunsch folgen. So kann die berechtigte Neugier der Menschen befriedigt werden. 😉

Ausbau Bonnstraße: So sieht der Vorschlag der CDU aus

openstreetmap.de

Herr Hermann Schmitz (der aus Brauweiler) hat uns freundlicherweise den Vorschlag zum Ausbau der Bonnstraße der CDU zur Verfügung gestellt. Der Blog hat diesen Vorschlag umgehend veröffentlicht, damit eine öffentliche Diskussion möglich ist. Der Vorschlag ist ähnlich dem, der von der Bürgerwerkstatt als Umgehung Brauweiler erarbeiteten Vorschlag. Es ist lediglich eine Umgehung für Brauweiler.

Ortsumgehung Brauweiler
Dez 2016 erarbeitet in der Bürgerwerkstatt Glessen / Brauweiler 2008:
*)1: Verlängerung der L 213 um das Gewerbegebiet (RWE)
und
*)2: Weiterführung bis zur L 183 Höhe Golfplatz
*)3: der einzige Teil der Bonnstraße (L 183), der durch Wohnbebauung führt, ist der durch Brauweiler !! (aus der K 10 im Norden von Brauweiler wurde inzwischen die L213, aus der L 213 innerhalb Brauweilers wurde die K 25 und die K 5, die Ehrenfriedstraße ist die K 25, die Mathildenstraße ist die K 5)

Ausbau Bonnstraße: SPD fordert Umgehung zur Entlastung der Ortsteile Brauweiler, Sinthern und Geyen

(c) SPD-Pulheim

Die Verkehrsbelastungen auf der Bonnstraße steigen stetig. Der Vollausbau des Autobahnanschlusses Frechen Nord, der vierspurige Ausbau auf Frechener Stadtgebiet und der neue Kölner Großmarkt in Marsdorf führen in den nächsten Jahren zu weiteren erheblichen Verkehrsaufkommen auf der Bonnstraße in Pulheim.
Konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Situation auf Pulheimer Stadtgebiet sind laut Landesbetrieb Straßen NRW bisher nicht vorgesehen. Es ist jedoch wahrscheinlich, dass die Bonnstraße auch auf Pulheimer Stadtgebiet um eine Spur in jede Fahrtrichtung erweitert werden muss.

Die SPD-Fraktion hat sich mit der Verkehrssituation auf der Bonnstraße intensiv befasst. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Walter Lugt fordert eine neue Trasse: „Ab dem Knoten Freimersdorf, überwiegend auf heute schon vorhandenen Straßen, könnte die Bonnstraße um das Gewerbegebiet Brauweiler herum geführt werden. Die neue Trasse führt dann am Randkanal vorbei bis zur Bundesstraße 59 in Höhe des Möbelhauses Segmüller und von dort auf den bisherigen Straßenverlauf.“

Durch diese Maßnahme würden die Ortsteile Brauweiler, Geyen und Sinthern deutlich vom Durchgangsverkehr entlastet. Zudem gäbe es keine aufwendigen Arbeiten zur Verbreiterung der Bonnstraße vor der Haustüre der Pulheimer.

1. Spatenstich für das Guidelplatz-Projekt

Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Gold-Kraemer Stiftung, Johannes Ruland, Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger, dem Architekten Ralf Hatzmann und dem Technischen Beigeordneten der Stadtverwaltung Pulheim, Martin Höschen, nahm die stellvertretende Bürgermeisterin anschließend den symbolischen Spatenstich vor.

„Mit einer kleinen Erdbewegung werden wir gleich Großes anstoßen. Der 1. Spatenstich ist das Startsignal für die Errichtung eines neuen, inklusiven Wohn- und Kunstquartiers im Zentrum von Brauweiler. Unser ganz großer Dank gilt der Gold-Kraemer-Stiftung, die als Investorin und Bauherrin dieses herausragende Projekt realisiert und dem Architekten, Ralph Hatzmann, der diese Pläne entwickelt hat,“ mit diesen Worten hieß die stellvertretende Bürgermeisterin Elisabeth Rehmann die Gäste in Vertretung von Bürgermeister Frank Keppeler am Mittwoch, 3. Mai, auf dem Guidelplatz willkommen. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Gold-Kraemer Stiftung, Johannes Ruland, Staatsminister a.D. Harry K. Voigtsberger, dem Technischen Beigeordneten Martin Höschen und dem Architekten Ralf Hatzmann nahm die stellvertretende Bürgermeisterin anschließend den symbolischen Spatenstich vor.
In drei Bürgerinformationsveranstaltungen ist das Großprojekt vorgestellt und erläutert worden. Der Ort Brauweiler wird durch die Neugestaltung der Ortsmitte einen wichtigen Schub erfahren. Ende 2019 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Anfang 2020 werden die neuen Gebäude und die gestaltete Platzfläche offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Die Menschen in Brauweiler, die hier leben, wohnen und arbeiten, und die Besucher des Ortes werden um Verständnis für die Beeinträchtigungen gebeten, die durch die regen Bautätigkeiten entstehen werden.
Die Pläne für die Bebauung und Gestaltung des Guidelplatzes haben eine lange, zum Teil wechselvolle Geschichte erlebt. Denn bereits seit geraumer Zeit hat es den Wunsch gegeben, der altehrwürdigen Abtei eine angemessene Bebauung gegenüber zu stellen. In den 1990iger Jahren hat sich der bedeutende Architekt Professor Böhm mit dem Projekt beschäftigt und u.a. einen Solitärbau gegenüber dem Prälaturgebäude vorgeschlagen. Anfang der 2000er Jahre präsentierte die Historica Baubetreuung eine „kleine“ Lösung mit einer Tiefgarage und vier drei- oder viergeschossigen Gebäuden mit Geschäften und Wohnungen auf städtischen Grundstücken. Das Büro hatte es zunächst abgelehnt, das private Grundstück (auf der Nordseite des Guidelplatzes/ in dem Gebäude befanden sich zuletzt ein Edeka-Markt und eine Bäckerei) einzubeziehen. 2006 konnte Historica bewegt werden, das private Grundstück in ihr Investitionsprogramm aufzunehmen. Eine neue Rechtsprechung führte plötzlich zum Erfordernis einer europaweiten Ausschreibung, die aber leider nicht zu einem Angebot führte; auch nicht durch den Projektentwickler selbst. Nun war guter Rat teuer. Woher einen Investor nehmen? Nach vielen Gesprächen und Initiativen von Kommunalpolitiken und Verwaltungsbeamten kam schließlich die Gold-Kraemer-Stiftung ins Boot. 2010 wurden die ersten, 2014 die endgültigen Verträge notariell beurkundet. Klagen gegen die Tiefgaragenzufahrt sollten das Projekt noch einmal verzögern. Der Architekt arbeitete neue Pläne mit einer kleineren Tiefgarage und einer veränderten Zufahrt aus, die jetzt umgesetzt werden. Diesen Beitrag weiterlesen »

So sieht es Schepers – »Jetzt aber, oder?«

Städtebau ist ein langwieriges Geschäft. Das stellt Schepers zum wiederholten Male fest. Und es klingt Demut durch. Die Bebauung am Guidelplatz geht nun tatsächlich los. Nicht, wie angekündigt am 15. März, aber am 24. April. So verkünden es einige Schilder, die auf Tätigkeiten hinweisen. Die Brauweiler haben 37 Jahre darauf gewartet. Nun kann man das Licht am Ende des Tunnels sehen. Hoffen wir, dass der Zeitrahmen (Ende 2019) eingehalten werden kann. Und die Hoffnung stirbt bekanntermaßen zuletzt.

Jetzt geht es aber los am Guidelplatz, oder?

So verkünden es jedenfalls die Schilder. Ab Montag, 24.4.17: Bebauung!

Ich hatte die letzte Infoveranstaltung zwar so verstanden, daß es schon Mitte März hätte losgehen sollen. Aber ach, ein guter Monat ist doch nur ein Wimpernschlag in der städtebaulichen Entwicklung Brauweilers!

Ich freue mich immer noch.

Friedhofskonzept – Sondersitzung des Stadtrates

Zu einer Sondersitzung des Rates der Stadt Pulheim wird am Donnerstag, 30. März 18 Uhr, in den Ratssaal des Rathauses, Alte Kölner Straße 26, eingeladen. Behandelt wird das Bürgerbegehren zum Friedhofskonzept. Es geht um die Prüfung der Zulässigkeit und die Beratung über das weitere Verfahren.

Schulzentrum Brauweiler – interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Köln

In einem Offenen Brief stellt die FDP Pulheim ihre Haltung zur interkommunalen Zusammenarbeit in Bezug auf das Schulzentrum Brauweiler dar.

Die FDP hat in 2013 der Gründung einer Gesamtschule in Brauweiler unter der Bedingung des Erhalts des Abtei-Gymnasiums zugestimmt. Sie begleitet entsprechend auch die Weiterentwicklung der Pulheimer Bildungslandschaft; deren Herausforderungen weitere Anstrengungen von Politik und Verwaltung erfordern. Angesichts des sehr hohen Finanzierungsbedarfes für den infrastrukturellen Ausbau des Schulzentrums Brauweiler unterstützt die FDP natürlich auch Gespräche mit Nachbarstätten und -kommunen. Sollten hier neue Wege und finanzielle Unterstützungen erreicht werden, dann ist das in unserem Sinne.

Allerdings wird die FDP nicht von ihrem Beschluss vom 09.07.2013 abweichen. Die Liberalen betonen daher, dass die interkommunalen Gespräche nur unter dem Vorbehalt des Erhalts des Gymnasiums erfolgen dürfen.

Zur Sitzung des Bildungs-, Kultur- Sport- und Freizeitausschusses zum 07.03.2017 reichten die Fraktionen von CDU, Grünen, BV und SPD folgenden Antrag ein: „Wir beauftragen die Verwaltung, die Möglichkeiten einer Kooperation mit der Stadt Köln am Schulzentrum Brauweiler auszuloten, vor dem Hintergrund einer möglichen baulichen Ertüchtigung in Verbindung mit der Beschulung von Kölner Schülerinnen und Schülern.“ Zu unserem Bedauern wurde unser Hinweis, die Gespräche unter Vorbehalt des Erhalts des Gymnasiums zu führen, nicht berücksichtigt. Die FDP hat daher diesen Antrag abgelehnt. Wir betonen in diesem Zusammenhang, dass die Berichterstattung im KStA nicht richtig ist. Die FDP hat diesen Antrag in der vorgelegten Version nicht unterstützt und auch nicht unterschrieben.

Zahnrad Brauweiler
Hier gibt es das Kursprogramm 2018 1. Halbjahr als Download.
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