Archiv für die Kategorie „Brauweiler Mühle“

Erster Mühlentag nach fünfjähriger Pause

Gemeinsam mit Peter Esser vom Geschichtsverein (li.) und Hermann Schmitz vom Mühlenverein Brauweiler bedankte sich Bürgermeister Frank Keppeler bei Ursula Esser und Christine Hucke für die Organisation des Brauweiler Mühlentages.

(PM) – Zu ersten Mühlentag nach fünfjähriger Pause in Brauweiler konnten die beiden Initiatorinnen Ursula Esser und Christine Hucke neben vielen interessierten Besucherinnen und Besucher auch Bürgermeister Frank Keppeler, Peter Esser vom Geschichtsverein und Hermann Schmitz vom neu gegründeten Mühlenverein Brauweiler willkommen heißen. Frau Esser und Frau Hucke hatten im Einvernehmen mit dem neuen Pächter die Veranstaltung am Pfingstmontag organisiert. Unterstützt wurden sie dabei vom Pulheimer Geschichtsverein, dem Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, der Deutschen Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung, der Mühlenregion Rheinland des LVR dem Rheinischen Mühlendokumentationszentrum und dem Mühlenverein Brauweiler,
Die Brauweiler Mühle hatte zuletzt im Jahr 2014 am Mühlentag teilgenommen. Wegen des zunehmenden Interesses in der Bevölkerung an dem Denkmal ist die Initiative zur Neubelegung der Veranstaltung gestartet worden. Dementsprechend nutzten viele Gäste aus der näheren und weiteren Umgebung gerne die Gelegenheit, am Tag der Offenen Tür das Denkmal bei mehreren Führungen zu besichtigen. Mit Kaffee und Kuchen, Kölsch, diversen alkoholfreien Getränken und leckeren Bratwürstchen konnte man sich nebenbei stärken und erfrischen. Kinder hatten unter dem Motto „Vom Korn zum Mehl“ Gelegenheit, auf einem Hand- Mahlstein Getreide zu mahlen und dabei unterschiedliche Getreide- und Mehlsorten kennenzulernen.
Bürgermeister Frank Keppeler würdigte das Engagement von Ursula Esser und Christine Hucke: „Dank Ihrer Initiative zur Durchführung des Mühlentages hatte die interessierte Öffentlichkeit wieder die Möglichkeit, die Mühle zu besuchen und sich mit dem historischen Bauwerk zu beschäftigen. Ich würde mich freuen, wenn der Mühlentag weiterhin regelmäßig durchgeführt wird.“
1805 ist die Windmühle errichtet worden. Mit Wind hat sie bis 1904 gearbeitet.1919 wurde ein elektrisches Mahlwerk eingebaut. Seit 1952 steht die Mühle still. Ende der 1980-ger Jahre ist der Turm renoviert worden.

Pfingstmontag ist Mühlentag

Die Brauweiler Mühle nahm zuletzt 2014 am Mühlentag teil. So freut sich der Mühlenverein Brauweiler eV. sehr, dass die Brauweiler Mühle nach fünf jähriger Pause, im Einvernehmen mit dem neuen Pächter, am Mühlentag, Pfingstmontag, von der Brauweiler Bevölkerung wieder besichtigt werden kann.

Das Interesse an die Mühle ist in der Bevölkerung zunehmend gewachsen. Dies war für den Mühlenverein der Anlass, den neuen Pächter zur Öffnung der Mühle zu bewegen.
Unterstützung kommt von dem neugegründeten „Mühlenverein Brauweiler eV.“, dem „Pulheimer Geschichtsverein“, dem „Rheinischen Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz“, der DGM – „Deutsche Gesellschaft für Mühlenkunde und Mühlenerhaltung“, der „Mühlenregion Rheinland“ des LVR und dem RMDZ, „Rheinisches Mühlendokumentationszentrum“.

Unter dem Motto „Vom Korn zum Mehl“ können Kinder auf einem Hand-Mahlstein selbst Getreide mahlen und unterschiedliche Getreide- und Mehlsorten kennen lernen.
Die Bürgerinitiative, insbesondere Frau Hucke und Frau Esser, sorgt für das leibliche Wohl.
Aus der Bevölkerung kommen Kuchen- und Kaffeespenden. Es gibt Bratwürstchen und frisch gezapftes Kölsch sowie diverse alkoholfreie Getränke.

Um 12.15 Uhr wird der Mühlentag eröffnet.
Eine Mühlenführung schließt sich an, die im Laufe des Nachmittages wiederholt wird.

Einladung zu einer Gründungsversammlung

Der Freundeskreis Abtei Brauweiler (FAB) möchte sich um die Restaurierung der Brauweiler Mühle kümmern. Dazu ist u.a. die Gründung eines „Mühlenvereins“ notwendig.

Deshalb lädt der FAB Sie zu einer Gründungsversammlung am 27. März 2019 um 19.00 Uhr ein mit dem Ziel den „Mühlenverein Brauweiler“ zu gründen. Treffpunkt ist die Gaststätte Schugt. Die Teilnehmer an der Gründungsversammlung sind nicht automatisch Mitglieder des Vereins. Der FAB wünscht sich jedoch viele Anmeldungen und eine hohe Zustimmung zum o.g. Vorhaben.

Bitte bringen Sie aus Ihrem Bekanntenkreis weitere Interessenten mit.

Jagdwilderei in Brauweiler

Foto: Ferdinand Stegmüller

Am Samstag 11.Februar haben wildernde Hunde auf dem Feld an der Mühle in Brauweiler einen Feldhasen zu Tode gehetzt. Spaziergänger haben den Vorfall beobachtet und den zuständigen Jagdpächter informiert sowie den toten Hasen sichergestellt. Bei der Polizei und beim Landschaftswart wurde der Vorgang zur Anzeige gebracht.

Dies war nicht das erste Mal, dass bei Brauweiler Wildtiere von Hunden gehetzt und getötet werden. Kurz vor Weihnachten kam es an derselben Stelle zur Hasenhatz durch Hunde, die ihre Besitzer offensichtlich nicht unter Kontrolle hatten. Auch jetzt wieder haben 5 Hunde, die mit ihren Besitzern unterwegs waren, Hasen gehetzt. Der sehr selten gewordene Feldhase ist leicht zu verwechseln mit dem Kaninchen, von denen es rund um Brauweiler noch recht viele gibt. Der Feldhase lebt auf dem offenen Feld und ist Raubtieren wie dem Hund schutzlos ausgeliefert. Kaninchen sind deutlich kleiner, leben in unterirdischen Bauen und entfernen sich nicht weit davon. Der Feldhase hat gerade Paarungszeit und setzt seine Jungen normalerweise ab März, ist aber durch die offene Landschaft und die zunehmende Nässe im Frühjahr in seinem Bestand bedroht. Deshalb wird er von den Jägern auch schon seit vielen Jahren verschont, um den Bestand nicht noch weiter zu gefährden. Die Jäger in den Pulheimer Revieren führen regelmäßig Hasenzählungen durch und wissen ganz genau, in welchen Bereichen sich Hasen aufhalten. Umso bedauerlicher ist dieser jüngste Vorfall der Wilderei durch hetzende Hunde. Während rund um Pulheim noch vor 10 Jahren ca. 50 Hasen auf 100 ha lebten, sind es zur Zeit gerade noch 2-3.

Dies ist beileibe nicht der einzige Fall: im letzten Sommer haben Hunde am Waldrand zur Glessener Höhe bei Dansweiler einen Rehbock gehetzt und zu Tode gebissen. Auch hier haben Spaziergänger den Vorgang gemeldet. Des Weiteren hat ein weißer Schäferhund im Wald zwei Hirschkälber gerissen.

Der Hegering Pulheim und die Pulheimer Jäger bitten Hundehalter eindringlich darum, ihre Hunde beim Spazierengehen in offenen Feldbereichen an die Leine zu nehmen, auch wenn nicht überall Leinenzwang besteht. Hunde sind Raubtiere und haben einen angeborenen Jagdtrieb, der je nach Hunderasse unterschiedlich ausgeprägt ist. „Der tut das sonst nicht“ ist die übliche Ausrede, mit der sich Hundebesitzer für das unkontrollierte Verhalten ihres Vierbeiners rechtfertigen. Deshalb ersetzt eine Leine allein auch nicht die artgerechte Erziehung und Ausbildung eines Hundes, die jedem Hundehalter zu empfehlen ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass der Hund sich nicht unkontrolliert entfernt und im schlimmsten Fall sich der Halter wegen Jagdwilderei (eine Straftat, keine bloße Ordnungswidrigkeit) vor Gericht verantworten muss und dazu noch der Hund als gefährlich eingestuft wird.

So sieht es Schepers – »Uuuiiiihhh«

Schepers_AbrissDrama

Brief aus Eckernförde – Wichtige Hinweise

RudB_Vignette_final_2Moin, moin,
in der Zeitung lese ich von Ereignissen, von Ankündigungen und Einsichten, die mich schockieren. Oft lese ich aber auch von Dingen, die mich amüsieren. Vom Mindestlohn und dessen verheerende Auswirkungen auf die armen Taxikunden beispielsweise, oder über Minister Gabriel, der sich um eine bequeme Position zwischen Klimaschützer und Wirtschaftsförderer bemüht. Die Lektüre ist wechselvoll. Meine Gedanken kreisen und mein Gemüt ist in Wallung. Aber die ZeitungsredakteurInnen sind gnädig mit uns Lesern. Sie bauen zur Regeneration verkehrsberuhigende Elemente in den Lesefluss ein. Randrubriken ohne jede inhaltliche Relevanz, aber mit alarmierender Signalwirkung in der Überschrift. Meine Lieblingsüberschrift? in/out
Hinter diesen beiden Wörtern verbergen sich Verheißungen, aber auch vernichtende Feststellungen. Als ich einmal las, dass es mega-out sei, Hütchen zu tragen, war ich gleich obenauf und fühlte mich in meiner Leidenschaft für Hütchen nachhaltig bestätigt. Gegenwind macht frisch. Neben den „ins“ und „outs“ der Mode, bieten uns die Zeitungen und Zeitschriften auch Orientierung bei der Berufswahl und Karriereplanung. Nachdem ich erfahren hatte, dass es out sei Friseur zu lernen, dachte ich kurzfristig an die Anschaffung eines dieser praktischen Haarschneidegeräte aus dem Home-Shopping-Fernsehkanal. Die Macht der „in und out Listen“ ist allgemein unterschätzt. Wehe uns, wenn sie einst von den wirklich bösen Buben entdeckt wird. Dann ist es mit der Demokratie schnell vorbei. Doch zurück zu meiner aktuellen Frühstückslektüre, die mich erstmals an der Seriosität meiner Lieblingsrubrik zweifeln ließ. Unter „out“ stand dort passend zur Jahreszeit: Laub über den Zaun zum Nachbarn werfen. Ich stutzte kurz und fragte mich: War das denn jemals in? Ich war verunsichert. Könnte es sein, dass die Verfasser der Liste nicht sorgfältig recherchiert haben, dass sie uns LeserInnen nicht ernst nehmen? Oder ist es vielleicht so, dass Satire heutzutage besonders raffiniert getarnt wird? Ich fasste einen Vorsatz. Ich würde mitmischen. Mit eigenen Listen. Da werden sich die Zeitungsfuzzis noch wundern. Also Obacht, liebe Mitbürgerinnen. Demnächst an dieser Stelle: Maggies ultimative in und out Liste. Vorschläge für den Namen der Rubrik nehme ich noch entgegen. Vorschläge machen ist übrigens: in!
Schönes Wochenende und allen Geburtstagskindern ein glückliches neues Lebensjahr!
Ihre Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.

Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.

25 Jahre Jugendfeuerwehr Brauweiler – Provinzial Versicherung Holger Konetzki spendet 1000 Euro

Die Provinzial Rheinland Versicherung AG, vertreten durch den Geschäftsstellenleiter Holger Konetzki aus Pulheim, ist seit Jahrzehnten Partner der Stadt Pulheim und unterstützt die Löschzüge der Freiwilligen Feuerwehren. Ganz besonders steht hierbei die Jugendarbeit im Vordergrund.
Holger Konetzki überbrachte die freudige Botschaft auf der Jubiläumsveranstaltung, dass die Provinzial Rheinland Versicherung AG die Jugendfeuerwehr Brauweiler mit einer Spende von 1000 Euro unterstützt. Die große Freude war den Verantwortlichen anzusehen. Als Dankeschön für die großzügige Spende entschloss sich die Jugendfeuerwehr spontan zu einem Besuch in der Geschäftsstelle von Holger Konetzki in der Johannisstraße 8 in Pulheim. Dort wurde den Gästen „Paulchen“ der Schutzengel der Provinzial überreicht. Die Spende wurde auf dem Marktplatz offiziell übergeben.

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21. deutscher Mühlentag

BrauweilerMuehle
Am 9.Juni findet der 21. deutsche Mühlentag statt. Auch die Brauweiler Mühle kann besichtigt werden Von 11.00 – 17.00 Uhr gibt es dort Kaffee und Kuchen, Würstchen und Kölsch. Der Inhaber der Mühle erzählt um 12, 14 und um 16 Uhr Geschichten über die Mühle und über die Funktion. Kinder können selber von Hand Korn mahlen. Es werden verschieden Sorten von Mehl und Getreide gezeigt. Ach ja, die Fügel wurden der Mühle schon 1904 entfernt.

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2019 1. Halbjahr als Download.

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