Archiv für die Kategorie „Natur“

Kleiner Aufwand, große Wirkung für die Natur!

BVP stellt Antrag für Einführung von Gießpatenschaften

Die Fraktion des BVP hat für den kommenden Umweltausschuss am 18.09.2019 beantragt, dass die Verwaltung der Stadt Pulheim im Rahmen einer Kampagne Gießpaten für städtische Bäume, Sträucher und Grünflächen sucht. Es soll auch geprüft werden inwieweit ein monetärer Anreiz, z. B. durch eine Gutschrift für den Wasserverbrauch oder Ausstellung von Gutscheinen, gewährleistet werden kann.

„Die extreme Hitze und der fehlende Niederschlag – der Juni 2019 war bisher der heißeste Monat seit den Wetteraufzeichnungen – macht nicht nur Mensch und Tier zu schaffen, sondern auch Bäume und Pflanzen leiden erheblich. Hiervon betroffen sind insbesondere Pulheims Straßenbäume und Grünflächen. Zwar ist der städtische Bauhof mit Wassersäcken und Bewässerungsmaßnahmen aktiv und auch die Feuerwehr unterstützt bei Hitze- und Trockenphasen dankenswerterweise bei der Bewässerung, dies reicht jedoch für das gesamte Stadtgebiet nicht aus“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.
„Um den Fortbestand von Straßenbäumen und Grünflächen auch bei künftigen Hitzeperioden langfristig sichern zu können, halten wir eine Unterstützung durch Bürgerinnen und Bürger in Form von Gießpatenschaften für sinnvoll. Darüber hinaus sollte geprüft werden, ob die freiwilligen Gießpaten im Gegenzug ein kleines Dankeschön von der Stadt Pulheim erhalten“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

Mehr Wald für Pulheim!

Die Fraktion des BVP hat für den kommenden Umweltausschuss am 18.09.2019 beantragt, dass die Verwaltung ein nachhaltiges Konzept für mehr Waldflächen und Baumbestände im Stadtgebiet erarbeitet und umsetzt. Die Verwaltung soll dabei prüfen auf welchen privaten und städtischen Flächen eine Erstaufforstung von Waldflächen oder Baumgruppen sowie die Pflanzung von Straßenbäumen sinnvoll und möglich ist und soll die geeigneten Flächen in einer der darauf folgenden Sitzungen des Umweltausschusses darstellen. Zudem soll eruiert werden, welche finanzielle Unterstützung Privatpersonen gewährt werden kann, die auf ihren Grundstücken Bäume pflanzen und welche Fördermittel ggf. abgerufen werden können. Bei der Entwicklung des Konzeptes ist darauf zu achten, dass Bäume ausgewählt werden, die mit den Klimaveränderungen korrespondieren.

„Ziel unseres Antrags ist, dass es in absehbarer Zeit einen deutlich größeren Baum- und vorzugsweise Waldbestand als bisher in Pulheim geben soll. Während landwirtschaftlich genutzte Flächen erhalten bleiben sollten, sollen insbesondere unsere Parkanlagen – wegen der Größe insbesondere der Nordpark – und Brachland auf ihre Eignung überprüft werden. Auch Privatpersonen können durch Anreize animiert werden, mehr Bäume zu pflanzen“, so die Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch.

„Forscherinnen und Forscher der TH Zürich kamen in einer Studie zu dem Ergebnis, dass dem Klimawandel durch nichts so effektiv entgegengetreten werden kann, wie durch das Pflanzen von Bäumen. Jeder einzelne Baum bindet etwa 10 kg CO2 pro Jahr und gibt Feuchtigkeit in die Atmosphäre ab, was den natürlichen Wasserkreislauf unserer Erde unterstützt. Doch Bäume sind nicht nur Luftreiniger und Sauerstoffspender, sondern Wälder bieten darüber hinaus auch zahlreichen Tieren Lebensraum. Nicht zuletzt müssen wir uns als Kommune künftig auf Hitzeperioden wie im vergangenen und diesem Jahr einstellen und hierzu bedarf es deutlich mehr Bäume. Leider sind in den vergangenen Jahren jedoch viele Bäume in Pulheim wegen Baumaßnahmen gefällt worden. Wir sollten gerade als Stadt mit relativ wenig Waldfläche unsere Verantwortung im Hinblick auf den Klimaschutz ernst nehmen und handeln. Jeder zusätzliche Baum bedeutet mehr Lebensqualität und hilft der Umwelt und dem Klima unserer Stadt. „Forest for future! Ein Wald für Pulheim!“ ist daher ein wichtiger und nachhaltiger Schritt im Rahmen des 2017 vom Rat der Stadt Pulheim einstimmig beschlossenen Integrierten Klimaschutzkonzeptes (IKK)“, so Liste-Partsch weiter.

Bäume leiden unter der Trockenheit – Gezieltes Gießen hilft – Stadt Pulheim setzt Bewässerungssäcke ein

Die seit Wochen anhaltende Trockenheit macht den Bäumen auch in der Stadt Pulheim schwer zu schaffen. Insbesondere junge Bäume, die sich noch in der Anwuchsphase befinden, haben Trockenheitsstress. Sie können im Gegensatz zu älteren Bäumen weniger Wasserreserven bilden, aus denen sie bei langer Trockenheit schöpfen können. Ein Gewitterregen hilft nicht viel. Die Wassermenge ist zu gering, um das Feuchtigkeitsdefizit der Bäume auszugleichen. Sie sind daher auf zusätzliche Wassergaben angewiesen.
Der Bauhof der Stadt Pulheim hat auf die Trockenperiode reagiert und für die gezielte und effektive Versorgung der Bäume im Stadtgebiet 36 Bewässerungssäcke angeschafft. Sie sind von den Bauhofmitarbeitern Ulrich Brendemühl und Bernd Rothe sowie der Kollegin Sabine Krautscheid angebracht worden. Die Säcke werden morgens von ihnen mit jeweils 75 bzw. 100 Litern Wasser gefüllt. An größeren Bäumen wurden zwei Säcke angebunden, so dass die doppelte Menge Wasser zur Verfügung steht. Über Löcher am Boden läuft das Wasser über einen Zeitraum von mehreren Stunden ab. Im Gegensatz zur herkömmlichen Bewässerungsmethode kommt es nicht zu oberflächlichem Wasserabfluss. Die Wurzeln der Bäume werden kontinuierlich versorgt. Außerdem spart diese Art der Bewässerung Zeit. Ein Faktor, der bei der großen Zahl von städtischen Bäumen eine wichtige Rolle spielt. Am Ende des Sommers werden die Wassersäcke abgenommen. Sie sind wiederverwendbar. Nach einer Probephase wird der Bauhof überlegen, ob weitere Bewässerungssäcke angeschafft werden.
Weil die Stadt in extremen Dürrephasen selbst mit Unterstützung der Feuerwehr eine hundertprozentige Versorgung der zahlreichen durstigen Bäume im öffentlichen Raum nicht gewährleisten kann, ruft sie die Bürgerinnen und Bürger dazu auf, den Stadtbäumen mit einer Extraportion Wasser zu helfen. Die Hilfe zahlt sich aus. Denn Bäume wirken in der durch Straßen und Gebäude aufgeheizten Stadt wie eine natürliche Klimaanlage, weil sie durch die Verdunstungskälte, die sie bewirken, die Lufttemperatur herabsenken. Außerdem spenden sie Schatten und puffern einen Teil der an Gebäuden entstehenden Wärmestrahlung ab. Zudem sorgen Bäume für eine bessere Luft in unseren Städten: Sie produzieren Sauerstoff und filtern Feinstaub aus der Luft heraus. Darüber hinaus bieten sie vielen Vögeln und Insekten einen Lebensraum und werten das Stadtbild auf.
Foto: Ulrich Brendemühl (re.), Bernd Rothe und Sabine Krautscheid bringen die Bewässerungssäcke an den Bäumen an und befüllen sie mit Wasser.

Unglaublich, aber wahr!

(PM) – Da war Sie, die Chance in Pulheim auf verpachteten städtischen Flächen auf Glyphosat zu verzichten. Eine Bürgerin hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.
„Eine pestizidfreie Stadt Pulheim, die auf ihren eigenen und verpachteten Flächen auf Unkrautvernichtungsmittel wie etwa das umstrittene Glyphosat verzichtet, hätte eine Vorbildfunktion für Pulheims Bürgerinnen und Bürger“, so Frank Sommer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Pulheimer Stadtrat.
Auch wenn die betroffenen Flächen nicht besonders groß sind, wäre ein pestizidfreies Pulheim ein symbolischer Akt und ein Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger. Mit diesem Beschluss hätte die Stadt gemäß dem Vorsorgeprinzip und der Mitverantwortung für den Gesundheitsschutz der Pulheimer Bürgerinnen und Bürger und dem Schutz der Umwelt gerecht werden können. Dass es geht und wie, zeigen bereits über 100 andere pestizidfreie Kommunen in Deutschland.
Der Bürgermeister und eine Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss wiesen den Antrag gegen die Stimmen der SPD und des Bürgervereins zurück.
Zur allgemeinen Überraschung stimmten auch die beiden Vertreter der Grünen-Fraktion im Ausschuss gegen ein Verbot von Glyphosat auf verpachteten städtischen Flächen.
Es ist nicht nachzuvollziehen, dass sich die Pulheimer Grünen völlig von eigenen Grundsatzbeschlüssen entfernen. In Bedburg zum Beispiel waren die Grünen mit einem ähnlichen Antrag erfolgreich.

Reinigungsaktion der Großen Laache

Zum 36. Mal wird zum Frühjahrsputz im Naturschutzgebiet „Große Laache“ am Samstag nach Karneval aufgerufen. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch am 09.03.2019 um 14:00 Uhr wieder viele Mitbürger zum Treffpunkt an der Randkanalbrücke/Industriestraße kommen, um das Naturschutzgebiet von Unrat zu befreien. Sammelutensilien stellt der städtische Bauhof zur Verfügung; je höher die Beteiligung, desto mehr Spaß macht die Aktion. Im Anschluss sind die Helferinnen und Helfer ins Eiscafé „La Luna“ eingeladen.

Überlaufbauwerk vor der Großen Laache wird erneuert

Das undichte und marode Überlaufbauwerk (Bild) vor der Großen Laache wird im Januar 2019, im Rahmen der Gewässerunterhaltung erneuert. Dazu wird das Bachwasser am 7. Januar 2019, am Vorteich vorbei, über einen vor zwei Jahren angelegten Umleitungsgraben geleitet. Fische werden zuvor in die Teiche der Großen Laache umgesetzt. Die Umleitung ist nötig, damit sich der abgesetzte Schlamm vor dem Überlaufbauwerk entwässert und abtrocknet. Die Trocknungsphase wird etwa zwei Wochen dauern. Nach dem Abtrocknen wird ein sicherer Arbeitsraum ausgebaggert. Dann werden die maroden Eichenbohlen des Überlaufbauwerkes gezogen und ausgebaut. Auf einer stabilen Fundamentplatte werden dann zwei Fertigbetonteile gesetzt und mit einer Stahlklammer fest und dicht mit dem vorhandenen Betondurchlass verschraubt. Der Bachverband hat sich für diese Konstruktion entschieden, weil sie dauerhaft dicht bleibt, so dass der Wasserspiegel im Vorteich wieder seine berechnete Höhe hält. Diese Arbeiten werden etwa 10 Tage in Anspruch nehmen. Zum Schluss wird der sichtbare Betonrand mit Holz naturnah verkleidet und mit einer Tauchwand aus Holz verbunden. Die Tauchwand hält größere Schwemmsel und Äste ab, die sonst in die Rohrleitung unter dem Spazierweg gespült werden und Störungen verursachen können. Der Bachverband geht davon aus, dass die Arbeiten Ende Februar 2019 abgeschlossen sein werden.

Baumfällung in der Klottener Straße/ Ecke Tomburgstraße in Brauweiler

Ein stattlicher Eschenahornbaum (acer negundo) wird am Donnerstag, 6. Dezember,
in einem Pflanzbeet der Stadt Pulheim im Bereich Klottener Straße/ Ecke Tomburgstraße in Brauweiler von einer Fachfirma gefällt. Der Baum steht in unmittelbarer Nähe zu einer sogenannten Bezirksreglerstation im Gasnetz der GVG Rhein-Erft. Die Gasleitungen verlaufen zum Teil unter dem Baum hindurch. Bei dem vorgesehenen Rückbau der Reglerstation kann nicht verhindert werden, dass wichtige Haltewurzeln des Baumes beschädigt oder abgetrennt werden. Um die Verkehrssicherheit dauerhaft gewährleisten zu können, muss der Baum im Vorfeld der Maßnahme entfernt werden. Die Stadt hat daher der GVG eine Genehmigung zum Fällen des Baumes erteilt. Die notwendige Ersatzpflanzung eines neuen Baumes soll aufgrund der vorhandenen Gasleitungen an anderer Stelle im Stadtgebiet erfolgen. Im Bereich der Klottener Straße und des Fußwegs Tomburgstraße kann es während der Fällarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen.

Olivenbaum ist Blickfang auf neuem Kreisverkehrsplatz

Bürgermeister Frank Keppeler bedankt sich bei Marek Stolarski vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco für die optisch gelungene Gestaltung der neuen Kreisverkehrsanlage.

Bürgermeister Frank Keppeler dankt Garten- und Landschaftsbau Marco für die Übernahme der Patenschaft

Ein stattlicher Olivenbaum ist der Blickfang auf dem neuen Kreisverkehrsplatz im Kreuzungsbereich Geyener Straße, Pariser Straße und Sonnenallee in Pulheim. Der Knotenpunkt ist vom Pulheimer Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco liebevoll und optisch sehr ansprechend gestaltet worden. Bei einem Ortstermin hat sich Bürgermeister Frank Keppeler beim Inhaber Marek Stolarski für die geleisteten Arbeiten bedankt: „Ihre freundliche und zugleich pflegeleichte Gestaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Stadtgestaltung. Wer den Kreisverkehr sieht, freut sich über den schönen Anblick“.
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco hat die Patenschaft für den Kreisel kürzlich übernommen und die Flächen gärtnerisch gestaltet. In der Platzmitte ist ein großer Olivenbaum gepflanzt worden. Die umgebenden Flächen wurden mit verschiedenen Steinen farbig gestaltet. Außerdem stehen kleine Palmen und weitere kleine Olivenbäume auf dem Kreisel. Auf dem Kreisel wird auf den „Patenbetrieb“ hingewiesen (www.gartenbaumarco.de). Bürgermeister Keppeler gibt sich zuversichtlich, dass noch weitere Kreisel im Stadtgebiet optisch aufgewertet werden können. „Zwar befinden sich die meisten Kreisverkehrsplätze im Stadtgebiet in der Straßenbaulast und damit im Zuständigkeitsbereich des Landes bzw. des Rhein-Erft-Kreises. Ziel der Verwaltung ist es jedoch, in Zusammenarbeit mit den Straßenbaulastträgern eine gestalterische Verbesserung zu erreichen“, so der Bürgermeister. Wer ebenfalls Interesse an der Übernahme einer Patenschaft für eine Kreisverkehrsanlage hat, wendet sich an das Tiefbauamt, Olaf Kleine-Erwig, Telefon 02238/ 808 266, E-Mail olaf.kleine-erwig@pulheim.de.

Dürre: BVP bittet Pulheimer Bevölkerung um Unterstützung!

Nicht nur die Menschen, sondern auch die Bäume, Wildtiere und Insekten leiden unter der momentanen Hitze- und Dürreperiode. Vögel, Igel, Eichhörnchen, aber auch Insekten haben Probleme, genug Wasser zu finden. Auch die Bäume haben mit der Hitze und Trockenheit zu kämpfen. Darum appelliert der BVP an die Pulheimer Bürgerinnen und Bürgern der Natur zu helfen. Eine kleine Geste jedes Einzelnen kann derzeit Leben retten.

Um Vögeln und anderen Wildtieren wie Igeln, Eichhörnchen, usw. sowie Insekten zu helfen, können künstliche Wasserstellen auf Balkon, Terrasse oder im Garten aufgestellt werden. Schalen oder Blumenuntersetzer mit Wasser geben den Tieren die Möglichkeit, sich ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.
Wichtig: Das Wasser sollte täglich gewechselt werden, damit es bei den Temperaturen nicht „umkippt“ und sich keine schädlichen Keime bilden. Die Schalen sollten möglichst flach sein. Zusätzlich bieten raue Steine, die über dem Wasserspiegel liegen, Insekten die Möglichkeit sicher ans Wasser zu kommen. Zudem dienen sie Vögeln als Anflughilfe.

Um Bäumen zu helfen, kann man pro Woche mehrere Eimer oder Gießkannen Wasser in Stammnähe aufs Erdreich schütten. Wichtig ist hier darauf zu achten, dass das Wasser auch versickert und nicht zu schnell zu gießen, sonst läuft das Wasser auf dem trockenen Boden nur ab. 

Mit wenig Aufwand kann jeder der Natur und ihren Lebewesen helfen.

Machen Sie mit! Werden Sie zum Wasser- und damit Lebensspender für unsere heimische Natur!

Fraktion Bürgerverein Pulheim

Wasser des Pulheimer Baches erneut illegal umgeleitet

Foto: Hans-Georg Apitzsch

Im Juli dieses Jahres gab es Zerstörungen und Manipulationen am Schieberbauwerk Pletschmühle des Pulheimer Baches. Dieses Bauwerk teilt das Bachwasser einmal in die Teiche des Rittergutes Orr, zum anderen in das Naturschutzgebiet Orr auf. Durch die illegalen Maßnahmen floss das gesamte Wasser Richtung Orr und in der Großen Laache fielen durch Wassermangel weite Bereiche trocken. So auch der rund einen Kilometer lange Bachlauf in der Laache selbst, wodurch viele Tiere verendeten und Pflanzen geschädigt wurden. Glücklicherweise wurde das Trockenfallen der Laache noch so rechtzeitig bemerkt, dass größere Schäden an den Teichen des Naturschutzgebietes selbst verhindert werden konnten.

Die Wiederherstellungsarbeiten zur Wassermengen-Regulierung, die der Pulheimer Bachverband vornehmen musste, waren aber so aufwändig, dass sie bis zum 31. Juli dauerten.

Insgesamt ist dem Naturschutzgebiet Große Laache ein großer Schaden entstanden, weshalb der NABU-Kreisverband Rhein-Erft, die Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises und der Pulheimer Bachverband sowie mehrere Privatpersonen Anzeige gegen Unbekannt erstattet haben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses dreiste Umweltdelikt aufgeklärt und bestraft wird. Das Wasserverteilungs-Wehr sollte so gesichert werden, dass erneute Manipulationen erschwert bis unmöglich sind.
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