Archiv für die Kategorie „Natur“

Unglaublich, aber wahr!

(PM) – Da war Sie, die Chance in Pulheim auf verpachteten städtischen Flächen auf Glyphosat zu verzichten. Eine Bürgerin hatte einen entsprechenden Antrag gestellt.
„Eine pestizidfreie Stadt Pulheim, die auf ihren eigenen und verpachteten Flächen auf Unkrautvernichtungsmittel wie etwa das umstrittene Glyphosat verzichtet, hätte eine Vorbildfunktion für Pulheims Bürgerinnen und Bürger“, so Frank Sommer, Fraktionsvorsitzender der SPD im Pulheimer Stadtrat.
Auch wenn die betroffenen Flächen nicht besonders groß sind, wäre ein pestizidfreies Pulheim ein symbolischer Akt und ein Vorbild für die Bürgerinnen und Bürger. Mit diesem Beschluss hätte die Stadt gemäß dem Vorsorgeprinzip und der Mitverantwortung für den Gesundheitsschutz der Pulheimer Bürgerinnen und Bürger und dem Schutz der Umwelt gerecht werden können. Dass es geht und wie, zeigen bereits über 100 andere pestizidfreie Kommunen in Deutschland.
Der Bürgermeister und eine Mehrheit im Haupt- und Finanzausschuss wiesen den Antrag gegen die Stimmen der SPD und des Bürgervereins zurück.
Zur allgemeinen Überraschung stimmten auch die beiden Vertreter der Grünen-Fraktion im Ausschuss gegen ein Verbot von Glyphosat auf verpachteten städtischen Flächen.
Es ist nicht nachzuvollziehen, dass sich die Pulheimer Grünen völlig von eigenen Grundsatzbeschlüssen entfernen. In Bedburg zum Beispiel waren die Grünen mit einem ähnlichen Antrag erfolgreich.

Reinigungsaktion der Großen Laache

Zum 36. Mal wird zum Frühjahrsputz im Naturschutzgebiet „Große Laache“ am Samstag nach Karneval aufgerufen. Wir würden uns sehr freuen, wenn auch am 09.03.2019 um 14:00 Uhr wieder viele Mitbürger zum Treffpunkt an der Randkanalbrücke/Industriestraße kommen, um das Naturschutzgebiet von Unrat zu befreien. Sammelutensilien stellt der städtische Bauhof zur Verfügung; je höher die Beteiligung, desto mehr Spaß macht die Aktion. Im Anschluss sind die Helferinnen und Helfer ins Eiscafé „La Luna“ eingeladen.

Überlaufbauwerk vor der Großen Laache wird erneuert

Das undichte und marode Überlaufbauwerk (Bild) vor der Großen Laache wird im Januar 2019, im Rahmen der Gewässerunterhaltung erneuert. Dazu wird das Bachwasser am 7. Januar 2019, am Vorteich vorbei, über einen vor zwei Jahren angelegten Umleitungsgraben geleitet. Fische werden zuvor in die Teiche der Großen Laache umgesetzt. Die Umleitung ist nötig, damit sich der abgesetzte Schlamm vor dem Überlaufbauwerk entwässert und abtrocknet. Die Trocknungsphase wird etwa zwei Wochen dauern. Nach dem Abtrocknen wird ein sicherer Arbeitsraum ausgebaggert. Dann werden die maroden Eichenbohlen des Überlaufbauwerkes gezogen und ausgebaut. Auf einer stabilen Fundamentplatte werden dann zwei Fertigbetonteile gesetzt und mit einer Stahlklammer fest und dicht mit dem vorhandenen Betondurchlass verschraubt. Der Bachverband hat sich für diese Konstruktion entschieden, weil sie dauerhaft dicht bleibt, so dass der Wasserspiegel im Vorteich wieder seine berechnete Höhe hält. Diese Arbeiten werden etwa 10 Tage in Anspruch nehmen. Zum Schluss wird der sichtbare Betonrand mit Holz naturnah verkleidet und mit einer Tauchwand aus Holz verbunden. Die Tauchwand hält größere Schwemmsel und Äste ab, die sonst in die Rohrleitung unter dem Spazierweg gespült werden und Störungen verursachen können. Der Bachverband geht davon aus, dass die Arbeiten Ende Februar 2019 abgeschlossen sein werden.

Baumfällung in der Klottener Straße/ Ecke Tomburgstraße in Brauweiler

Ein stattlicher Eschenahornbaum (acer negundo) wird am Donnerstag, 6. Dezember,
in einem Pflanzbeet der Stadt Pulheim im Bereich Klottener Straße/ Ecke Tomburgstraße in Brauweiler von einer Fachfirma gefällt. Der Baum steht in unmittelbarer Nähe zu einer sogenannten Bezirksreglerstation im Gasnetz der GVG Rhein-Erft. Die Gasleitungen verlaufen zum Teil unter dem Baum hindurch. Bei dem vorgesehenen Rückbau der Reglerstation kann nicht verhindert werden, dass wichtige Haltewurzeln des Baumes beschädigt oder abgetrennt werden. Um die Verkehrssicherheit dauerhaft gewährleisten zu können, muss der Baum im Vorfeld der Maßnahme entfernt werden. Die Stadt hat daher der GVG eine Genehmigung zum Fällen des Baumes erteilt. Die notwendige Ersatzpflanzung eines neuen Baumes soll aufgrund der vorhandenen Gasleitungen an anderer Stelle im Stadtgebiet erfolgen. Im Bereich der Klottener Straße und des Fußwegs Tomburgstraße kann es während der Fällarbeiten zu Beeinträchtigungen des Verkehrs kommen.

Olivenbaum ist Blickfang auf neuem Kreisverkehrsplatz

Bürgermeister Frank Keppeler bedankt sich bei Marek Stolarski vom Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco für die optisch gelungene Gestaltung der neuen Kreisverkehrsanlage.

Bürgermeister Frank Keppeler dankt Garten- und Landschaftsbau Marco für die Übernahme der Patenschaft

Ein stattlicher Olivenbaum ist der Blickfang auf dem neuen Kreisverkehrsplatz im Kreuzungsbereich Geyener Straße, Pariser Straße und Sonnenallee in Pulheim. Der Knotenpunkt ist vom Pulheimer Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco liebevoll und optisch sehr ansprechend gestaltet worden. Bei einem Ortstermin hat sich Bürgermeister Frank Keppeler beim Inhaber Marek Stolarski für die geleisteten Arbeiten bedankt: „Ihre freundliche und zugleich pflegeleichte Gestaltung ist ein wichtiger Bestandteil der Stadtgestaltung. Wer den Kreisverkehr sieht, freut sich über den schönen Anblick“.
Der Garten- und Landschaftsbaubetrieb Marco hat die Patenschaft für den Kreisel kürzlich übernommen und die Flächen gärtnerisch gestaltet. In der Platzmitte ist ein großer Olivenbaum gepflanzt worden. Die umgebenden Flächen wurden mit verschiedenen Steinen farbig gestaltet. Außerdem stehen kleine Palmen und weitere kleine Olivenbäume auf dem Kreisel. Auf dem Kreisel wird auf den „Patenbetrieb“ hingewiesen (www.gartenbaumarco.de). Bürgermeister Keppeler gibt sich zuversichtlich, dass noch weitere Kreisel im Stadtgebiet optisch aufgewertet werden können. „Zwar befinden sich die meisten Kreisverkehrsplätze im Stadtgebiet in der Straßenbaulast und damit im Zuständigkeitsbereich des Landes bzw. des Rhein-Erft-Kreises. Ziel der Verwaltung ist es jedoch, in Zusammenarbeit mit den Straßenbaulastträgern eine gestalterische Verbesserung zu erreichen“, so der Bürgermeister. Wer ebenfalls Interesse an der Übernahme einer Patenschaft für eine Kreisverkehrsanlage hat, wendet sich an das Tiefbauamt, Olaf Kleine-Erwig, Telefon 02238/ 808 266, E-Mail olaf.kleine-erwig@pulheim.de.

Dürre: BVP bittet Pulheimer Bevölkerung um Unterstützung!

Nicht nur die Menschen, sondern auch die Bäume, Wildtiere und Insekten leiden unter der momentanen Hitze- und Dürreperiode. Vögel, Igel, Eichhörnchen, aber auch Insekten haben Probleme, genug Wasser zu finden. Auch die Bäume haben mit der Hitze und Trockenheit zu kämpfen. Darum appelliert der BVP an die Pulheimer Bürgerinnen und Bürgern der Natur zu helfen. Eine kleine Geste jedes Einzelnen kann derzeit Leben retten.

Um Vögeln und anderen Wildtieren wie Igeln, Eichhörnchen, usw. sowie Insekten zu helfen, können künstliche Wasserstellen auf Balkon, Terrasse oder im Garten aufgestellt werden. Schalen oder Blumenuntersetzer mit Wasser geben den Tieren die Möglichkeit, sich ausreichend mit Flüssigkeit zu versorgen.
Wichtig: Das Wasser sollte täglich gewechselt werden, damit es bei den Temperaturen nicht „umkippt“ und sich keine schädlichen Keime bilden. Die Schalen sollten möglichst flach sein. Zusätzlich bieten raue Steine, die über dem Wasserspiegel liegen, Insekten die Möglichkeit sicher ans Wasser zu kommen. Zudem dienen sie Vögeln als Anflughilfe.

Um Bäumen zu helfen, kann man pro Woche mehrere Eimer oder Gießkannen Wasser in Stammnähe aufs Erdreich schütten. Wichtig ist hier darauf zu achten, dass das Wasser auch versickert und nicht zu schnell zu gießen, sonst läuft das Wasser auf dem trockenen Boden nur ab. 

Mit wenig Aufwand kann jeder der Natur und ihren Lebewesen helfen.

Machen Sie mit! Werden Sie zum Wasser- und damit Lebensspender für unsere heimische Natur!

Fraktion Bürgerverein Pulheim

Wasser des Pulheimer Baches erneut illegal umgeleitet

Foto: Hans-Georg Apitzsch

Im Juli dieses Jahres gab es Zerstörungen und Manipulationen am Schieberbauwerk Pletschmühle des Pulheimer Baches. Dieses Bauwerk teilt das Bachwasser einmal in die Teiche des Rittergutes Orr, zum anderen in das Naturschutzgebiet Orr auf. Durch die illegalen Maßnahmen floss das gesamte Wasser Richtung Orr und in der Großen Laache fielen durch Wassermangel weite Bereiche trocken. So auch der rund einen Kilometer lange Bachlauf in der Laache selbst, wodurch viele Tiere verendeten und Pflanzen geschädigt wurden. Glücklicherweise wurde das Trockenfallen der Laache noch so rechtzeitig bemerkt, dass größere Schäden an den Teichen des Naturschutzgebietes selbst verhindert werden konnten.

Die Wiederherstellungsarbeiten zur Wassermengen-Regulierung, die der Pulheimer Bachverband vornehmen musste, waren aber so aufwändig, dass sie bis zum 31. Juli dauerten.

Insgesamt ist dem Naturschutzgebiet Große Laache ein großer Schaden entstanden, weshalb der NABU-Kreisverband Rhein-Erft, die Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises und der Pulheimer Bachverband sowie mehrere Privatpersonen Anzeige gegen Unbekannt erstattet haben. Es bleibt zu hoffen, dass dieses dreiste Umweltdelikt aufgeklärt und bestraft wird. Das Wasserverteilungs-Wehr sollte so gesichert werden, dass erneute Manipulationen erschwert bis unmöglich sind.
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Fadenmäher gefährden Igel

Das Tier war voller Maden im Gesicht und hatte durch die Infektion einen starken Abszess am Hals. In einer Tierarztpraxis ist der Igel in Narkose behandelt worden. Er wird nach Auskunft von Frau Oehl überleben, aber noch einen langen Heilungsprozess durchlaufen müssen.

Sehr häufig werden im Frühjahr und Sommer Igel mit schweren Verletzungen, die auf den Einsatz von Teller- oder Fadenmähern zurückzuführen sind, zu Karin Oehl in die Pulheimer Igelstation gebracht, Betroffen sind bei den Tieren zumeist die Beine und die Köpfe (siehe Foto).
Zumeist können die Tierärzte die Leiden der verletzten Igel nur beenden. Deshalb wird im Interesse der Tiere um Vorsicht bei der Feld- und Gartenarbeit gebeten. Unter Sträuchern und im Gestrüpp halten Igel ihren Tagesschlaf und bauen ihre Schlaf- und Aufzuchtnester. Durch Mähen mit Teller- und Fadenmähern an solchen versteckten und unübersichtlichen Stellen werden viele Igel verletzt und verenden qualvoll. Vor dem Mähen sollte kontrolliert werden, ob sich im Gras Tiere verstecken oder aufhalten. Der Unterwuchs von Hecken sollte am besten gar nicht gemäht werden. Karin Oehl bittet außerdem darum, keine Gifte in den Gärten zu verwenden, Kellerschächte abzudecken und bei Teichen mit steil abfallenden Rändern eine Ausstiegshilfe für hineingefallene Tiere anzubringen
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Bauhofes haben sich nach Auskunft von Bauhofleiter Michael Funk ebenfalls mit diesem Thema befasst und sich vorgenommen, bei ihren Arbeiten in der freien Feldflur auf Tiere zu achten und besonders vorsichtig zu sein.

4. März 2017: zum 34. Mal Frühjahrsputz im Naturschutzgebiet

(PM) – Wie in den vergangenen Jahren steht auch in diesem Jahr nach den Karnevalstagen das Großreinemachen rund um das Naturschutzgebiet Große Laache wieder auf dem Programm des CDU-Ortsverbandes Pulheim: Für Samstag, 4. März 2017, 14 Uhr, lädt der ehemalige Ortsvorsteher Hansjakob Wolff zur traditionellen Aktion „Saubere Laache“ ein. Treffpunkt für die Helfer ist die Brücke über den Randkanal am Ende der Industriestraße.

Wolff hofft auch bei der 34. Auflage der Aktion auf eine rege Beteiligung der Bevölkerung: „Nur mit einer großen Helferschar können wir das Feuchtgebiet komplett vom Unrat befreien.“
Der CDU liegt das Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt nun schon seit Jahrzehnten am Herzen. Zur ersten Säuberung der Laache rückten Wolff und seine Mitstreiter 1984 an. Seither ist es erfolgreiche Tradition: Wolff gelingt es jedes Jahr, am Samstag nach Karneval mehrere Dutzend Helfer zum Reinemachen in freier Natur zu bewegen.

„Mit unserer Müllaktion wollen wir dieses Stück unberührter Natur bewahren und die Bürger zu umweltbewusstem Handeln anspornen“, so der CDU-Politiker. Dass die Christdemokraten ein wirkliches Problem erkannt haben, beweisen die Ergebnisse der vergangenen Jahre: Immer wieder füllte der Müll aus dem kleinen Naturschutzgebiet einen ganzen Lastwagen.

Auch schon Tradition: Nach der Müllsammlung treffen sich die Teilnehmer gegen 16:00 Uhr im Eiscafé „La Luna“, Rathausstr. 3.

Postkarte aus Eckernförde – »Meer! Du Drecksack!«

Jetzt liegt es wieder da. Still und ruhig. Die Wogen plätschern an den Strand. Hier und da ein paar Zerstörungen und Verwirbelungen. Der eine oder andere Strandkorb steht Kopf.

Es ist schon phänomenal. Das Meer. Heute wieder Sehnsuchtsort. Gestern noch ein wildes Tier, das seine Fratze zeigt. Jetzt ist ja alles wieder gut, du kannst aber auch ein ganz übler Drecksack sein. Das waren so meine Gedanken, als ich heute Morgen zur Zentralstation fuhr.

Ich wünsche euch allen ein entspanntes Wochenende

euer Hans Rasmussem

P.S. Apropos Drecksack. Es soll Küstenabschnitte geben, an denen verschwinden Männer im Meer. Spurlos. Nachzulesen in »Strand ohne Wiederkehr«. Hier gibt es eine neue Besprechung unseres letzten Abenteuers. Wer reinhören möchte, Ilana von Bücherreich spricht ab Minute 8:47 über Band 3 der Rasmussen-und-die-Brix-Trilogie:.Bücherreich. Literatur-Podcast

Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2019 1. Halbjahr als Download.

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