Archiv für die Kategorie „Eckernförde“

Postkarte aus Eckernförde – »Satansbraten«

Moin Leute,

gestern Abend saß ich bei Marlene auf dem Sofa. Sie hat sich auf Arte den norwegischen Krimi angesehen. Ich hatte keine Lust. Ich hatte genug Kriminalität den Tag über. Ich griff zu meinem Bier und was lag da. »Tod am Strand«. Mein lieber Scholli, ist das lange her. Ich blätterte in der ersten Folge der Rasmussen-und-die-Brix-Krimis herum und stieß auf folgende Passage:

»Hinter dem kleinen Leuchtturm schob sich ein Kutter in sein Blickfeld. Hoffmanns Kutter. Mit dem muss ich endlich mal ausführlich sprechen, dachte Rasmussen. Und dann machte er große Augen und einen langen Hals, und dann stand er auf und ging ein paar Schritte näher ans Hafenbecken. Er hatte sich nicht getäuscht. Ans Ruderhaus gelehnt, stand dort mit Sporthütchen Margarete. Dieser Satansbraten war ihm schon wieder einen Schritt voraus.«

Was Totti Hoffmann heute wohl macht? Lange nichts mehr gehört.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Foto: #LaMer © Hendrik Neubauer

Postkarte aus Eckernförde – »Ankommen«

Moin Leute,

gerne erinnere ich mich an unseren Fall »Tod am Strand«. Die Autoren Rüskamp und Neubauer haben ihn aufgeschrieben. Darin lesen wir:

„Mein kleiner grüner Kaktus steht draußen am Balkon, holari, holari, holaro…“. Margarete und die drei Knilche schmetterten auf ihrer Landpartie an die Westküste um die Wette. Die Fahrt war eigentlich ein Geburtstagsgeschenk an Fritze, sie war jedoch seit dem Frühjahr wieder und wieder verschoben worden.

„Und wenn ein Bösewicht was Ungezogenes spricht, dann hol ich meinen Kaktus und der sticht, sticht, sticht…“

Jörn verzog sein Gesicht und hüstelte sein entrüstetes Hüsteln: „Ehhhmmm, wie oft soll ich euch noch sagen, dass zuerst die Zeile kommt: Was brauch ich rote Rosen, was brauch ich roten Mohn. Wie oft wollen wir das eigentlich noch üben? Wir haben nicht mehr lange Zeit bis zu Hans Geburtstag.“

Das plötzliche Schweigen der vier versank im amtlichen Schnurren des Motors der DS. Fiete Burmester trommelte mit den Fingern auf das Lenkrad „der Göttlichen“. Margarete auf dem Beifahrersitz spitzte die Lippen, als wollte sie den Song tonlos weiterflöten. Von hinten links kam jetzt eher ein schuldbewusstes Hüsteln, denn Jörn hatte wohl das Gefühl, als hätte er die gute Stimmung zerstört. Die hatte sich sowieso nur mühsam aufgebaut, nachdem Jörn den anderen eröffnet hatte, dass er nur noch ganz schnell ein Rezept bei Dr. Petersen holen müsse und dann noch auf einen Sprung in die Apotheke. „Ihr wisst schon, die Entwässerungstabletten“. Alles in allem hatte die Aktion die Reisegesellschaft eine Stunde gekostet. St. Peter Ording war damit in ganz weite Ferne gerückt.

Fritze, der andere Knilch auf der Rückbank, schien hingegen ganz zufrieden. Ihm zuliebe hattten sie eben einen Stopp am Werksverkauf der Firma „Böklunder“ eingelegt. Fritze hatte seinen Jahresvorrat „Arenaknacker“ im Kofferraum verstaut und Fiete hatte ihm zugenickt: „Ja ich weiß, die isst du doch so gerne so gerne in der Sparkassenarena beim THW. Aber der Vorrat reicht ja nun bis Heiligabend.“

Die Knilche und Margarete kamen nie an. Seitdem ist die Fahrt nach St. Peter Ording bei uns auf der Zentralstation so etwas wie ein Running Gag.

Drücken wir die Daumen, dass Neubauer es heute Abend bis nach St. Peter schafft. Er liest heute Abend aus »Strand ohne Wiederkehr«. Bei Hagen Goetz möbel & suppenmanufaktur Pestalozzistraße 125826 St. Peter-Ording Telefon: 04863 – 9507735

Schönes Wochenende, ob in St. Peter Ording oder dem Rest der Welt, wünscht

Hans Rasmussen

P.S. P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Foto: #LaMer © Hendrik Neubauer

Postkarte aus Eckernförde – »Leuchtfeuer«

Moin Leute,

heute Morgen fand ich eine Postkarte in der Küche, Marlene ist heute Morgen ganz früh los. Ihr Morgengruß lautete:

»Und dann sind noch andre Feuer,
die mit unbewegter treuer Güte
durch das Dunkel schauen.«

Ist das etwas von Christian Morgenstern? Ja, Marlene, ich habe verstanden. Ich gelobe mich mehr zu kümmern. Und zwar erst einmal und überhaupt um dich.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.
Foto: Eckernförder Hafen © Hendrik Neubauer

Postkarte aus Eckernförde – »Unbeschriebenes Blatt«

Moin Leute,

vorhin am Hafen gefiel mir dieser Schatten des Schildes auf dem Boot. Wie ein unbeschriebenes Blatt. Ich bin gespannt auf diesen Frühling.

Ein schönes Wochenende wünscht

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Foto: Eckernförder Hafen © Hendrik Neubauer

Postkarte aus Eckernförde – »Da gab es Momente…«

Moin Leute,

da gab es Momente in den letzten Tagen, da roch es nach Frühling.

Ein schönes Wochenende in Eckernförde und im Rest der Welt wünscht euch

Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Foto: Eckernförder Hafen © Hendrik Neubauer

Postkarte aus Eckernförde – »Mein Acker ist das Meer«

Moin Leute,

ich habe heute frei. Und als ich in die Küche kam, fand ich einen handgeschriebenen Zettel.

»Mein Acker ist die Zeit.« Das stand da. Marlene, beste Deutschlehrerin von Welt? Das ist doch wieder irgendein Klassiker. Was willst du mir sagen?

Mein Acker ist das Meer. Ich werde das heute mal wieder überprüfen und nach Maasholm fahren.

Schönes Wochenende

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

So sieht es Schepers – »Im 7. Himmel«

Absehbares und Erstaunliches entdeckt Schepers rund um den Guidelplatz. Die neue Episode: »Im 7. Himmel«.

Gestern haben wir von Stadt und Gold-Krämer-Stiftung erfahren, wie die Planungen für den Guidelplatz aussehen (2. März-Hälfte geht es los, Ende April geht es richtig los), schon schweben sie in Brauweiler im 7. Himmel.
Jetzt nicht unbedingt die Brauweiler. Aber ein Gerüst. Und auch nicht im 7. Himmel, aber auf dem Weg dorthin.
Die Abteikirche wird eingerüstet. Das wird wohl eine Zuschauertribüne, um die Bauarbeiten am Guidelplatz beobachten zu können. Ich freue mich

Postkarte aus Eckernförde – »Nicken«

YouTube Preview Image
Moin Leute,

wir sind uns ja selten einig auf der Zentralstation. Aber gestern haben wir uns gemeinsam das neue Video der Eckernförder Bucht angeguckt. Vor der Dienstbesprechung. Das lief fast in einer Dauerschleife. Weil einer von uns immer noch ein Detail entdeckt hat.

Nur einer hatte was zu meckern.

»Schuhe auf´m Bett, das geht ja gar nicht«, blökte der Kollege. Calloe nickte. Ich auch.

Schönes Wochenende

Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Postkarte aus Eckernförde – »Kino-Krise«

Moin Leute,
Frühstückspause auf der Zentralstation. Hinrichsen steht wieder auf Mettbrötchen, seine vegane Phase hat er überwunden, Calloe knabbert tapfer ihre Möhren und ich bleibe bei Espresso, dafür doppelt.

»Wenn das so weitergeht mit dem Kino, dann gucken wir in Eckernförde weiter in die Röhre«, kommentiert Hinrichsen die neueste Entwicklung in Sachen Kinoplanung. »Da hocken sich so ein paar Knispel aus Klugscheißerhausen in den Gestaltungsbeirat und knicken mal so eben die Planung für das Sky-Kino.«

»Kaum zu glauben«, drücke ich raus, in Gedanken längst vor der Tür, würde gerne eine rauchen, will aber nicht unhöflich sein. »Ich fahre gerne nach Kiel und mache mir einen Kinoabend mit Amos.«

»Ja, Sie, Chef«, möppelt Calloe. »Ich sag nur Nahversorgung. Das gilt auch für Kultur. Und Sie, Hinrichsen, rühren ja doch nur immer in der gleichen Suppe. Wie wäre es denn mal, gutgemeinte Ratschläge von außen erst einmal sacken zu lassen. Holzweg bleibt Holzweg. Was meinen Sie denn, Rasmussen?«

»Wir haben eine Kino-Krise, Kollegen, stand in der Eckernförder Zeitung. Und der Rat sei gefragt«, versuche ich zu moderieren.
»An die Arbeit«, Hinrichsen faltet sein Brotpapier und wischt die Krümel vom Tisch.

Wir bleiben dran.

Schönes Wochenende wünscht

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.
Foto: Stohl @ Hendrik Neubauer.

Postkarte aus Eckernförde – »Blaue Stunde«

Moin Leute,

die Ostsee liegt einfach so da. Der Hafen sowieso. Wenn ich mit meinem blauen Volvo gerade an Kiekut vorbeifliege, liest sich das in den Rasmussen-und-die-Brix-Krimis so:

»Kiekut, er blieb dabei. Hier öffnete sich die Eckernförder Bucht seinem Blick, die Sonne glitzerte in den Wellen. Sein Hirn schaltete an dieser Stelle ganzjährig auf Heimat. Jetzt rannten zwei Kinder über den Strand, ein auffällig beleibter Herr reckte den Bauch in die Sonne, und die Ampel am Abzweig nach Altenhof zeigte Grün. Augen geradeaus, rief sich Rasmussen zur Ordnung. Seit Jahren fürchtete er hier, einen Auffahrunfall zu verursachen, weil er so oft raus auf die Ostsee schaute.«

Irgendwelche Probleme? Die sind für den Moment ausgesetzt. Ich hatte gestern diese blaue Stunde in Holtenau. Das tat gut. Ich bin gerüstet für den Wochenenddienst auf der Zentralstation.

Ich wünsche ein schönes Wochenende

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.
Foto: Kiel-Holtenau @ Hendrik Neubauer.

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