Teurer Tanken im Rhein-Erft-Kreis: CDU-Sozialflügel mahnt soziale Balance an
Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind an den Zapfsäulen im Rhein-Erft-Kreis spürbar. Die steigenden Kraftstoffpreise belasten insbesondere Arbeitnehmer, Pendler und Familien.
Die CDA Rhein-Erft begrüßt daher die Arbeit der Task Force „Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges“ der Berliner Koalition. Die geplanten Maßnahmen – mehr Transparenz auf dem Kraftstoffmarkt, eine stärkere kartellrechtliche Kontrolle sowie Eingriffe zur Begrenzung kurzfristiger Preissprünge – seien wichtige Schritte gegen mögliches Marktversagen.
Gleichzeitig betont der CDU-Sozialflügel, dass eine rein marktwirtschaftliche Betrachtung der Preisentwicklung nicht ausreiche. Der politische Geschäftsführer der CDA Rhein-Erft, Werner Theisen, erklärt: „Zur Sozialen Marktwirtschaft gehört nicht nur der Markt, sondern auch ein aktiver sozialer Ausgleich durch den Staat.“
Gerade Arbeitnehmer, Pendler und Familien seien von steigenden Energiepreisen besonders betroffen und benötigten gezielte Entlastungen. Die CDA fordert daher, die energiepolitische Debatte konsequent im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft zu führen. Marktmechanismen sorgten für Effizienz, sozialer Ausgleich für Gerechtigkeit – beides müsse zusammen gedacht werden.