Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
Babymassage
Ab Mittwoch, dem 28. August 2019 bietet evka-DAS ÖKUMENISCHE FAMILIENEZNTRUM in der Zeit von 09.00 – 10.00 Uhr einen neuen Kurs zur Babymassage an. In kleiner, vertrauter Runde weist Diplom-Ergotherapeutin Kerstin Gaillard in die verschiedenen Techniken der Babymassage ein – verständlich, einfühlsam und individuell auf die Kinder abgestimmt. Dabei bauen die sechs Sitzungen schrittweise aufeinander auf. Veranstaltungsort ist die Ev. Kita Miteinander in Brauweiler, Friedhofsweg 4. Der Kurs besteht aus 6 Einheiten und kostet 60,00 Euro. Anmeldung bis zum 20. August 2019 unter 02234/986069 oder kontakt@familienzentrum-evka.de.
Vortrag am Mittwoch, 7. August, 18 Uhr, im Äbtesaal
Franziskus Graf Wolff Metternich
Kunstschutz im Rheinland im Zweiten Weltkrieg
Referentin: Esther Heyer M.A.
Der rheinische Kunsthistoriker Franziskus Graf Wolff Metternich (1893–1978) übte von 1928 bis 1950 das Amt des Provinzial- und Landeskonservators aus. Von 1940 bis 1943 war er zudem „Beauftragter für Kunstschutz beim Oberkommando des Heeres“. Mit großem Engagement verhinderte er, dass die ausgelagerten staatlichen Kunstsammlungen Frankreichs von den nationalsozialistischen Besatzern geplündert wurden, was zu seiner Entlassung als Sonderbeauftragter führte.
Seine Verdienste um den Erhalt der rheinischen Kulturgüter führten in der Nachkriegszeit sowohl zu einer schnellen Bestätigung im Amt des rheinischen Provinzial- und Landeskonservators als auch zur internationalen fachlichen Anerkennung.
Seit 2016 widmet sich ein wissenschaftliches Projekt der kulturpolitisch und biografisch höchst spannenden Persönlichkeit Graf Wolff Metternichs, die Esther Heyer in ihrem Vortrag beleuchtet. Sie bietet darin den Ausblick auf eine Tagung zum Projektabschluss, die vom 19. bis 21. September 2019 im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler stattfindet. Das Projekt wird vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste in Magdeburg, dem LVR und den Vereinigten Adelsarchiven im Rheinland e.V. gefördert.
Esther Heyer M.A. ist Kunsthistorikerin und freie wissenschaftliche Mitarbeiterin an einem Quellenforschungsprojekt zur Überlieferung des deutschen militärischen Kunstschutzes im Zweiten Weltkrieg, angesiedelt bei den Vereinigten Adelsarchiven im Rheinland e.V. in Kooperation mit der LVR-Archivberatung. Seit 2015 widmet sie sich der Person Wolff Metternich im Rahmen ihrer Dissertation an der LMU München.
Eintritt frei
Veranstalter: LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Veranstaltungsort: LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal,
Ehrenfriedstraße 19, in Brauweiler
Kreissparkasse Köln in Brauweiler künftig am Guidelplatz

Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung (2.v.r.), hieß am Brauweiler Guidelplatz vor dem künftigen Filialstandort der Kreissparkasse Köln deren Vertreter Rita Markus-Schmitz, Regionalvorstand Rhein-Erft, Dr. Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied (2.v.l), und Bruno Hermanns, Filialdirektor, willkommen.
Auf eine moderne Filiale an neuem Standort dürfen sich die Kundinnen und Kunden der Kreissparkasse Köln in Brauweiler freuen. Bislang an der Ehrenfriedstraße beheimatet, wird die Kreissparkasse Köln im Sommer 2020 Räumlichkeiten in dem neuen Wohn- und Kunstquartier der Gold-Kraemer-Stiftung am Guidelplatz beziehen. Eine entsprechende Vereinbarung brachten die Sparkasse und die Stiftung kürzlich zu einem erfolgreichen Abschluss.
„In dem ansprechenden Neubau der Gold-Kraemer-Stiftung finden wir ideale Möglichkeiten vor, eine neue Filiale nach modernem Raumkonzept zu gestalten“, sagte Dr. Klaus Tiedeken, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Köln, bei einer gemeinsamen Begehung des Inklusionsquartiers am Guidelplatz. „Die Investition in eine neue Filiale in zentraler Lage ist ein klares Bekenntnis zu Brauweiler als ein wichtiger Standort für die Kreissparkasse Köln.“
Johannes Ruland, Vorstandsvorsitzender der Gold-Kraemer-Stiftung, betonte: „Wir sind sehr froh darüber, mit der Kreissparkasse Köln für das Haus 4 einen Ankermieter gewonnen zu haben, der sich immer wieder auch für den Inklusionsgedanken einsetzt und damit gut in unser inklusives Wohn- und Kunstquartier passt.“
So ist es erklärter Anspruch der Kreissparkasse Köln, bei allen Neu- und Umbauten ihrer Filialen Maßnahmen für eine verbesserte Barrierefreiheit zu prüfen und nach Möglichkeit umzusetzen. In der neuen Sparkassenfiliale etwa kommt allen Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen zugute, dass sich die Kundenräume vollständig über das Erdgeschoss erstrecken (am derzeitigen Standort über das Erd- und Untergeschoss). Die künftige Filiale wird zudem – wie bereits am heutigen Standort etabliert – über einen schwellenlosen Zugang, Automatiktüren sowie Audiounterstützung und tastbare Hilfen an den Selbstbedienungsgeräten verfügen.
Den bevorstehenden Umzug wird die Kreissparkasse Köln sozusagen „zu Fuß“ vornehmen können: Der heutige und der künftige Filialstandort liegen beide im Brauweiler Zentrum nur rund 100 Meter voneinander entfernt.
Ein Baudenkmal darf abgebrochen werden – das Bayer-Kasino in Krefeld
Donnerstag, 25. Juli 2019, 18 Uhr, Äbte-Saal
Das von der Architektengemeinschaft HPP (Helmut Hentrich, Hubert Petschnigg und Partner) errichtete und 1961 eingeweihte Kasino der Bayer A.G. in Krefeld-Uerdingen ist ein Baudenkmal – doch das Baudenkmal darf abgerissen werden. So lauten die beiden Entscheidungen des Oberverwaltungsgerichtes in Münster. Helmtrud Köhren-Jansen vom LVR-Amt für Denkmalpflege bringt in ihrem Vortrag ein wenig Klarheit, warum selbst wichtige Gebäude der Nachkriegsmoderne abgebrochen werden dürfen, obwohl ihr Denkmalwert eindeutig bestätigt worden ist.
Ein Vortrag in der Reihe „Denkmalpflege im Blick“
Veranstaltungsort: LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal
Referentin: Dr. Helmtrud Köhren-Jansen, LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Veranstalter: LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland
Eintritt frei!
Kindertagespflege – Vertretungssystem stellt sich vor
(PM) – Kinder, die am Vertretungssystem in der Kindertagespflege in Pulheim teilnehmen, sind mit ihren Eltern zu einem Kennenlerntreffen in die Kindertageseinrichtung „Farbklecks“, Erfurter Straße 2 in Brauweiler herzlich eingeladen. Die Teilnehmer haben hier die Gelegenheit, den Raum, in dem dieses Angebot stattfindet, in Augenschein zu nehmen und mit den Kindertagespflegepersonen Christa Kruchen und Michelle Deissler zu sprechen. Die Treffen finden vom 5. bis 23. August jeweils montags bis freitags von 9 bis 13 Uhr und von 13.30 bis 16 Uhr statt. Weil die Anzahl der teilnehmenden Familien begrenzt ist, ist eine telefonische Anmeldung, Ruf 0151/25622431, sinnvoll. Weitere Auskünfte erteilen die Fachberatungen für die Kindertagespflege im Jugendamt, Telefon 02238/ 808 632, oder E-Mail kindertagespflege@pulheim.de.
Wieder haben 2 Geschäfte Brauweiler den Rücken gekehrt
Wer mal schnell ein Gyros möchte oder einfach nur Pommes, der muss ab August weiter fahren. Der griechische Imbiss zieht aus Brauweiler weg. Vor ihm hat auch schon das Versicherungsbüro Brauweiler verlassen. Viele Geschäfte werden dem Beispiel noch folgen, da es in Brauweiler keinen Ersatz für die Räume in der Abtei Passage gibt. Der Guidelplatz ist keine Alternative, da die neuen Geschäfträume dort zu teuer sind und sie auch zu spät fertig werden. Schade auch. Ob es Brauweiler schaffen wird einen lebenden Handel zu behalten, das steht wohl in den Sternen. Irgendwann ist der Ort nur noch ein Schlafort.
Brauweiler: Sachbeschädigung an E-Bike-Ladestation
(ots) – Unbekannte haben am Donnerstag (18. Juli) die Ladestation an der Ehrenfriedstraße durch Feuer beschädigt.
Eine Zeugin fuhr gegen 22:00 Uhr mit ihrem Auto auf den Parkplatz an der Abtei Brauweiler. In diesem Moment flüchteten drei Jugendliche von der Ladestation für E-Bikes in Richtung Ehrenfriedstraße. Die Unbekannten hatten einen Karton in einem der sechs vorhandenen Fächer der Ladestation angezündet. Durch das Feuer wurde das Ladefach derart beschädigt, dass es nicht mehr zu nutzen ist. Die Zeugin verständigte über Notruf die Feuerwehr.
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nach weiteren Zeugen, die Angaben zu der Tat und den flüchtigen Jugendlichen machen können. Es handelt sich hierbei um zwei Jungen und ein Mädchen. Das Mädchen trug einen grauen Pullover und einer der Jungen führte ein Fahrrad mit sich. Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 21 in Bergheim unter der Rufnummer 02233 52-0 entgegen. (wp)
Zahnrad: Internationale Betreuer bei den Ferienspielen

Bürgermeister Frank Keppeler und Teilnehmer des internationalen Workcamps gehen ins Rennen, Regina Künzler (1.v.l.) und Michael Kreitz (4.v.l.) vom Brauweiler Zahnrad unterstützen.
Mitten im Geschehen: Bürgermeister Frank Keppeler, der das Ferienlager gerade während der „Highland Games“-Aktion besucht, ist sofort mitten im Geschehen. Schnell ist eine Mannschaft zusammengestellt, die natürlich außer Konkurrenz startet. Fünf Teilnehmerinnen und Teilnehmer stehen nun gemeinsam auf zwei langen Brettern hintereinander, die Füße jeweils in Schlaufen festgesteckt. Die Aufgabe: Mit vereinten Kräften sollen sie unter diesen Bedingungen ein Rennen laufen. Das ist gar nicht so einfach, denn zunächst einmal muss ein gleicher Rhythmus gefunden und das Gleichgewicht gehalten werden. Doch am Ende gelingt es der mit internationalen Teilnehmern besetzten Mannschaft, erfolgreich das Ziel zu erreichen.
Die anderen Teammitglieder, die die Aufgabe mit Bürgermeister Keppeler meistern, kommen aus Mexiko, Spanien, Serbien, Frankreich und Italien. Sie gehören zu den insgesamt sieben Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Internationalen Workcamps, das unter Federführung des städtischen Jugendamts in Kooperation mit dem Zahnrad und den Internationalen Jugendgemeinschaftsdiensten (ijgd) Bonn während der Ferienspiele stattfindet. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 16 bis 19 Jahren sind zwei Wochen in Pulheim und wohnen im Brauweiler Pfadfinderheim.
Schon eine Woche vor Beginn der Ferienspiele sind sie angereist und haben sich gemeinsam mit ihren beiden Betreuerinnen Köln und die Umgebung angeschaut. Die Ukrainerin Mariia Olenchenko studiert in Deutschland Soziale Arbeit und macht als Ansprechpartnerin für die Teilnehmer des Workcamps ein Studium begleitendes Praktikum. „Die sieben Jugendlichen aus aller Welt sind bei der Ferienfreizeit als Betreuer der Kinder eng eingebunden“, berichtet sie. Sprachbarrieren gibt es nicht: „Die Verständigung läuft im Notfall mit Zeichen und Gesten“, sagt sie schmunzelnd. Die Jugendlichen kommen aus unterschiedlichen Gründen: Einige von ihnen lernen Deutsch in der Schule und wollen so ihre Sprachkenntnisse verbessern, andere wollen andere Länder erleben und mit Kindern arbeiten.
Die Internationalität der Brauweiler Ferienspiele spiegelt sich nicht nur durch das Workcamp und in den schottischen Traditionen wider, sondern auch in der Dekoration: Überall wehen Fahnen von unzähligen Ländern. Auch Michael Kreitz, Leiter des „Zahnrads“, und Mitarbeiterin Regina Künzler genießen diese Atmosphäre während der Ferienspiele. „Es ist jedes Jahr spannend zu erleben, wie die Kinder hier gemeinsam spielen, kreativ sind und einfach Spaß haben“, sagt Kreitz.

