Archiv für die Kategorie „Kunst“
Brauweiler Young ClassX – Neuer Nachwuchs-Musikwettbewerb startet 2026
2026 feiert „Brauweiler Young ClassX“ Premiere: Der neue Musikwettbewerb richtet sich an junge Talente aus der Region und bietet eine Plattform für herausragende Darbietungen in verschiedenen Musikformen. Der Freundeskreis Abtei Brauweiler (FAB) ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr Können vor einer fachkundigen Jury zu präsentieren, wertvolles Feedback zu erhalten und Sichtbarkeit in der regionalen Musikkultur zu gewinnen.
Was zu erwarten ist:
- Ein spannendes Programm aus verschiedensten Genres der klassischen und zeitgenössischen Musik, interpretiert von Nachwuchstalenten in unterschiedlichen Alters- und Leistungsstufen.
- Die fachkundige Jury besteht aus Henning Krautmacher (bekannt als Frontmann der HÖHNER), Michael Utz (Künstlerischer Leiter FAB) und Elsinora Arnold (Geigerin, Mentorin und Coach). Sie werden Bewertungen, konstruktives Feedback und gezielte Impulse für die weitere künstlerische Entwicklung geben.
- Wertvolle Sichtbarkeit: Auftritte im barocken Kaisersaal und bei erfolgreicher Teilnahme Auftrittsmöglichkeiten bei den CLASSIC NIGHTS 2027, idealerweise begleitet von Presse- und Social-Media-Unterstützung.
- Es gibt zudem Geldpreise und einen Publikumspreis.
Zielsetzung: Der Wettbewerb stärkt die Musikkultur in Brauweiler und Umgebung, fördert die künstlerische Entwicklung junger Talente und bietet ihnen eine wertvolle Plattform zur Netzwerkbildung mit Lehrenden und Veranstaltern.
Teilnahme:
- Offen für ambitionierte Nachwuchstalente zwischen 15 und 25 Jahren (bis zu 6 Personen – Duos, Trios oder Ensembles), die noch nicht an einer Musikhochschule oder einer ähnlich professionellen Ausbildungsstätte studieren. Ob Klassik, Jazz, Pop, ob instrumental oder vokal – es werden keine Grenzen gesetzt. Das Programm sollte zwischen 8 und 15 Minuten dauern.
- Bewerbungsschluss: 20. März 2026 Bewerbungsunterlagen umfassen ein Kurzporträt und eine kurze Videopräsentation. Ein Bewerbungsformular findet man auf der Homepage des FAB www.abtei-brauweiler.eu
Kartenvorverkauf
Eintritt: 5 Euro, zzgl. Systemgebühren
bei Reservix (www.reservix.de), allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen (Telefon: 0761/888499-99) und im Abtei-Shop.
Karten an der Abendkasse jeweils 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Abtei-Shop, Ehrenfriedstr. 19, 50259 Pulheim, Tel: 02234 98 54-212
Öffnungszeiten: Di –So 11-17 Uhr
Pulheim trauert um Chidi Kwubiri – einen Brückenbauer der Kulturen
Pulheim hat einen großen Künstler verloren! Am 2. Weihnachtstag verstarb der nigerianische Künstler Chidi Kwubiri nach langer schwerer Krankheit im Alter von 59 Jahren. Am 15.1.2026 wurde er von einer großen Trauergemeinde zu Grabe getragen und fand seine letzte Ruhestätte auf dem Friedhof Blumenstraße in Pulheim.
Mit Chidi Kwubiri verliert die Kunstwelt einen Brückenbauer zwischen den Kulturen. Der aus Nigeria stammende Künstler war ein Wanderer zwischen den Welten. 1966 in Nigeria geboren, hatte er seit seiner Kindheit nichts anderes im Sinn, als Künstler zu werden. Diesen Traum leben zu können, war für ihn das größte Glück auf Erden. Seine Heimat war Nigeria und Deutschland der Ort, an dem er seit Anfang der 90er Jahre mit seiner Familie lebte und arbeitete. Beide Kulturen beeinflussten sein Leben als Künstler stark, aber seine Inspirationen waren in seinem afrikanischen Hintergrund verwurzelt.
Er entwickelte im Laufe der Jahre eine individuelle künstlerische Sprache, die „dripping technique“. Sein Traum als Künstler war es, das Leben Anderer mit seiner Kunst zu berühren und dabei subtil Botschaften seines kulturellen Hintergrunds ebenso zu transportieren wie global relevante Themen.
In den letzten 25 Jahren hat er mehrere Kunstpreise erhalten und international in renommierten Galerien und Museen ausgestellt und wurde 2016 von MISEREOR ausgewählt, das seit über 40 Jahren zur Tradition gewordene „MISEREOR-Hungertuch“ für ihre globale Fastenkampagne 2017/18 zu entwerfen. Sein Leitsatz „Ich bin, weil du bist“ spiegelte sich in seinem Engagement für Menschlichkeit und Respekt wider. Kwubiri setzte sich für Dialog, Teilhabe und Würde ein – Werte, die in seinem Werk weiterleben.
Rittergut Orr präsentiert das Kulturprogramm für das 1. Halbjahr 2026
Das Rittergut Orr startet mit einem vielfältigen und hochkarätig besetzten Kulturprogramm in das erste Halbjahr 2026. Internationale Künstlerinnen und Künstler, stilistische Offenheit und thematische Schwerpunkte prägen die neue Saison, die das Herrenhaus einmal mehr als lebendigen Ort der Kultur positioniert.
Das Programm gliedert sich in mehrere etablierte Reihen: Herrenhauskonzerte, Matineen und die JazzLounge, ergänzt durch besondere Formate aus Musik, Literatur und interdisziplinärer Kunst. Ein besonderes Highlight bildet das Frühlingsfest im April, das sich unter dem Leitmotiv „Bürgertum – zwischen Status, Bildung und Gemeinsinn“ mit gesellschaftlichen Fragen auseinandersetzt und Musik, Geschichte, Austausch und Begegnung miteinander verbindet.
Die Herrenhauskonzerte eröffnen im Januar mit dem uruguayischen Gitarristen Pablo Cámpora, der mit „Guitarra y Corazón“ eine musikalische Brücke zwischen Europa und Südamerika schlägt. Es folgen u. a. brasilianische Rhythmen zwischen Jazz und Tradition mit Mondo Chôro, keltische Musik aus der Bretagne mit AN ERMINIG, der international renommierte Marimbist Fumito Nunoya aus Japan sowie das Programm „The Story of Folk-Rock“ des Heart Strings Duet, das Klassiker von Bob Dylan bis Joni Mitchell neu beleuchtet.
Die Matineen setzen bewusst auf Offenheit und Nachwuchsförderung: Junge Musikerinnen und Musiker präsentieren ihr Können bei „Musikalische Vielfalt von jungen Talenten“, das portugiesische Trio FAYA lädt Kinder und Erwachsene zu einem interaktiven Kissenkonzert zum Thema Klimawandel ein, und historische Tanzmusik wird mit dem Duo Suchanek & Peters ins Heute geholt. Auch experimentelle Formate wie „Ort im Wort“ verbinden Musik, Sprache und Performance.
In der JazzLounge stehen internationale Einflüsse im Mittelpunkt. Der Dialog zwischen Jazz und kla
BVP: Zukunft von La Musica weiter ungewiss: Ein bitterer Abend für Pulheims Kinder und Familien
Es war ein bitterer Abend (09.12.2025) für viele Kinder und Eltern, die auf den Fortbestand von La Musica gehofft haben. Sowohl der Antrag von Bündnis 90/Die Grünen, die Kündigung des Zweckverbands für drei Jahre bis zum 31.12.2028 zurückzunehmen, den wir als BVP aufgegriffen haben, als auch unser weitergehender Antrag, für den Fall eines Ausstiegs ein tragfähiges kommunales Fördermodell zu schaffen und die Mittel dafür von 80.000 € auf 140.000 € anzuheben, fanden im Haupt- und Finanzausschuss keine Mehrheit. Zugestimmt hat ausschließlich Bündnis 90/Die Grünen.
„Wir haben den Antrag der Grünen bewusst aufgegriffen – weil diese drei Jahre Stabilität für so viele Kinder enorm wichtig gewesen wären. Für den Fall des Ausstiegs würde der von der Verwaltung vorgesehene Ansatz von 80.000 € eine Kürzung um rund 44 % gegenüber dem bisherigen Umlageanteil vorzunehmen. Das ist ein Umfang, der niemals ausreichen kann, um verlässliche musikalische Förderung zu sichern“, so Saskia Partsch, Ratsmitglied des BVP.
„Musikalische Bildung bedeutet weit mehr als das Erlernen eines Instruments. Sie eröffnet jungen Menschen Räume, in denen sie kreativ werden, Gemeinschaft erleben und über sich hinauswachsen. Sie stärkt Konzentration, Selbstvertrauen, soziale Kompetenz – und ermöglicht kulturelle Teilhabe unabhängig vom familiären Hintergrund“, erläutert Saskia Partsch.
Damit diese Chancen bestehen, braucht es verlässliche Strukturen: stabile Ensembles, frühmusikalische Förderung, Kooperationen mit Schulen und Unterricht, der nicht jährlich auf der Kippe steht. Genau deshalb haben wir ein finanziell tragfähiges Modell vorgeschlagen, das den bisherigen Umfang sichert – egal ob mit oder ohne Zweckverband.
„Familien brauchen die Sicherheit, dass diese Angebote weiter bestehen. Ein Wegbrechen der Strukturen würde vor allem die Kinder treffen, die keine Alternativen haben.“
Für uns als BVP bleibt klar: Musikalische Bildung ist eine Investition in die Zukunft junger Menschen – und ein wertvoller Teil unseres städtischen Miteinanders.
Wir hoffen daher weiter auf ein Umdenken und setzen darauf, dass im weiteren Verfahren ein Schritt im Sinne der Kinder und Familien möglich wird. Pulheims junge Menschen verdienen eine Lösung, die trägt: Nicht irgendwann, sondern jetzt!
Brunnen auf dem Guidelplatz – Rohrbuch
Der Brunnen auf dem Guidelplatz ist derzeit wieder abgestellt. Grund dafür ist der Bruch eines beim Bau des Brunnens verlegten Rohres im Erdreich. Nun muss zunächst geprüft werden, wie der Defekt behoben werden kann.
Detlev Kümmel und Fabian Kahl m KaffeeKlatsch bei Antenne Pulheim 97,2
Detlev Kümmel und Fabian Kahl sind von Anfang an bei Bares für Rares dabei.
Was den Experten und den Händler alles verbindet und was sie neben Bares für Rares für gemeinsame Projekte planen, erzählen die beiden Manuel Zeh im Kaffeeklatsch.
Zu hören am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag von 14-15 Uhr als Wiederholung.
Klavierkabarett in der Abtei Brauweiler
Caroline Bungeroth – „Mutausbruch“ – Klavierkabarett
Samstag, 22. Februrar 2025, 20 Uhr im Kaisersaal
Erfrischend und von unglaublicher Sogkraft ist das Bühnenprogramm der Klavierkabarettistin Caroline Bungeroth. „Mutausbruch“ thematisiert den Umzug der Berlinerin nach Bern – nach immerhin 25 Jahren. So schwer kann das ja nicht sein!
Soweit die Theorie. Doch schnell prallt preußischer Großstadt-Überlebenskampf auf Schweizer Gemütlichkeit, Missverständnisse sind vorprogrammiert:
Mit dem Fahrrad auf Berlins Prenzlauer Berg kann ja nicht so viel anders sein als auf den nächsten Schweizer Berg! Oder doch?
Caroline Bungeroth besinnt sich aber auf „Ich atme ein, ich raste noch nicht aus“ und dreht am Wutausbruch, bis ein Mutausbruch draus wird. So lernt die Berliner Schnauze das „Nett sein“ von den Schweizerinnen und Schweizern.
„Mutausbruch“ bietet den Ausweg aus der Sackgasse der Wut und ermutigt, die Kurven des Lebens mit einem befreienden Lächeln zu nehmen.
Eintritt: 17 Euro – Mitglieder erhalten Rabatt, zzgl. Systemgebühren
Kartenvorverkauf
bei Reservix (www.reservix.de), allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen (Telefon: 0761/888499-99), sowie direkt über den Ticketshop der Abtei Brauweiler (www.abteibrauweiler.reservix.de/events) und im Abtei-Shop.
Karten an der Abendkasse jeweils 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung (wenn nicht ausverkauft)
Abtei-Shop, Ehrenfriedstr. 19, 50259 Pulheim, Tel: 02234 98 54-212
Öffnungszeiten: Di –So 11-17 Uhr
Die Feuerprobe gemeinsam bestehen!
Die Pfarreiengemeinschaft Brauweiler / Geyen / Sinthern und das Familienzentrums evka laden euch dazu ein, gemeinsam Neues zu entdecken. Am Samstag, den 11.1.2025, können Jugendliche mit ihren Vätern eine tolle Zeit verbringen. Sie schmieden gemeinsam als Sohn/Tochter-Vater-Team glühend heiße Eisen zu Kreuzen.
Bei dieser spannenden Aktivität kommt es auf die Zusammenarbeit an und es entstehen Möglichkeiten für gute inhaltliche Gespräche. Dieses gemeinsame Tun am Feuer öffnet und schweißt zusammen. Das Kreuz wird am Ende mitgenommen und kann zu Hause aufgehängt werden.
Begleitet werden die Teams vom Schmied Werner Wierich, der die Teilnehmer und Teilnehmerrinnen in die Kunst des Schmiedens einführen wird, sowie mit Impulsen von dem Theologen Dr. Burkhard R. Knipping.
Freuen Sie sich auf einen spannenden Tag in Ihrem Vater-Kind-Team!
Die wichtigsten Informationen
Was? Kreuz schmieden aus glühend heißen Eisen
Wer? Teilnehmen können vier Tochter-Vater-Paare bzw. Vater-Sohn-Paare, bei denen das Kind mindestens 14 Jahre alt ist.
Wann? Samstag, 11. Januar 2025 von 10 bis 17 Uhr
Wo? Kunstschmiede und Schlosserei Wierich in Bonn: www.feuerzeit-bonn.de
Kosten? 120 Euro für Vater und Tochter / Sohn, inkl. Material und Leitung
Anreise? Eigene Anreise – es gibt eine begrenzte Anzahl an Parkplätzen – Bildung von Fahrgemeinschaften wird empfohlen.
Verpflegung? Jede/r steuert mittags etwas zum gemeinsamen Buffet bei. Eigene Getränke und Zwischensnacks nach Bedarf.
Kleidung? Feste Schuhe und idealerweise mehrere Bekleidungsschichten nicht aus Kunststoff (sehr geeignet: Wolle o.ä.).
Workshop-Leiter? Werner Wierich, Schmied, Beuel
Workshop-Begleiter? Dr. Burkhard R. Knipping, Theologe, Pulheim
Anmeldung? Per Mail an Anna Zielke Anna.Zielke@Erzbistum-Koeln.de
kaethe:k Kunsthaus Offenes Atelier
Offenes Atelier: Anlässlich der 36. KunstTage Rhein-Erft öffnet das kaethe:k Kunsthaus zum vierten Mal die Türen seiner Ateliers für Besucher. Auf drei Etagen zeigt das Haus aktuelle Werke der dort arbeitenden Künstler und Künstlerrinnen Firat Tagal, Andrea Wolf, Stella Hahn, Merten Fellmann, Clara Gott, Elias von Martial, Minh-Duc Co, Luis Garcia Bohlscheid, Michelle Kykal, Anka Haller, Alexander Springob und Alexander Montag.
Die Künstler stellen ihre Arbeiten täglich in Führungen vor. Ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm ermöglicht zudem Einblicke in die vielfältigen Projekte des kaethe:k Kunsthaus.
Im Rahmen des OFFENEN ATELIER 2024 werden auch Ergebnisse der Projekte Mapping Brauweiler und RE-IMAGINE RICHEZA, die zum 1000-jährigen Jubiläum der Abtei Brauweiler entstanden sind, vorgestellt. Denn anlässlich des 1000-jährigen Jubiläums der Abtei Brauweiler erkundeten die Künstler die Geschichte der Abtei und ihre Umgebung mit Blick auf Historisches und Zeitgenössischem.
Zur Präsentation dienen auch die großen Fenster im Erdgeschoss des Kunsthauses.
Öffnungszeiten: 07. – 14. September, 11.00 – 18.00 Uhr
Rahmenprogramm: Führungen durch die Ausstellung, täglich um 16.00 Uhr

