Freitag ist Kaffee Klatsch Tag
Der Kaffee Klatsch meldet sich aus der Sommerpause mit einem aktuellen Thema zurück. Ute Schoormann, Event Managerin aus Leidenschaft, wurde genau wie wir von den Katastrophen Meldungen überrascht. Sie fing unmittelbar mit ihrem Netzwerk an zu handeln. Sie erzählt Manuel von ihren Aktionen und den traumatischen Erlebnissen vor Ort. Zu hören wie immer am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag als Wiederholung von 14-15 Uhr auf Antenne Pulheim 97.2.
Zahnrad – neues Programmheft ist da!
Das neue Programmheft für das 2. Halbjahr ist nun hier zum Download bereit.
FZ Kleine Strolche – Programm August und September
Für Groß und Klein hat das städtische Familienzentrum „Kleine Strolche“ auch für die Monate August und September wieder einige Angebote auf die Beine gestellt:
Spiel und Bewegung ist im „Pekip-Kurs“ der AWO mit Silja Elfers angesagt. Er findet ab Mittwoch, 18. August 2021, von 16.15 Uhr bis 17.45 Uhr statt und richtet sich an Eltern mit Babys zwischen 1,5 und 12 Monaten. Ab Freitag, 20. August 2021, können sich Eltern mit Kleinkindern zwischen 12 und 36 Monaten regelmäßig in der von Helga Rosso geleiteten „Spielgruppe“ der AWO von 9 Uhr bis 10.30 Uhr treffen und austauschen. Beide Angebote finden in der Kita „Kleine Strolche“, Am Fronhof 12, in Sinthern statt; die Anmeldung erfolgt direkt über die AWO unter der Telefonnummer 02271/603-15.
Bewegung an der frischen Luft steht beim Walking-Kurs mit Lauftherapeutin Stefanie Giesen-Vorwald im Mittelpunkt. Los geht es am Freitag, 20. August 2021, von 8.30 Uhr bis 9.30 Uhr mit dem ersten von insgesamt 14 Terminen. Treffpunkt für die erste Walking-Runde ist die städtische Kita „Kleine Strolche“. Die Kursgebühr beträgt 50 Euro. Ab Montag, 30. August 2021, steht dann von 19.30 Uhr bis 21 Uhr Yoga mit Andrea Bruckmann auf dem Programm. Die Kosten für 13 Einheiten betragen 50 Euro. Am Mittwoch, 8. September 2021, lädt das Familienzentrum um 19.30 Uhr zu dem Vortrag „Als Paar getrennt – als Eltern zusammen“ von Martina Jansen ein. Sowohl für die beiden sportlichen Angebote als auch für den Vortrag ist eine telefonische Anmeldung bei Insa Krechel, Koordinationskraft des Familienzentrums, unter 02238/96 38 65 oder per E-Mail unter fz-kleinestrolche@gmx.de erforderlich.
Vorbehaltlich der weiteren Entwicklungen im Zuge der Corona-Pandemie ist es möglich, dass Termine entfallen müssen oder als Online-Veranstaltung angeboten werden.
Neun Betrugsversuche an Senioren innerhalb weniger Stunden
Die Polizei warnt ausdrücklich vor Betrügern, die angebliche Notlagen von Familienmitgliedern als Druckmittel benutzen.
Am Montagnachmittag (2. August) haben Unbekannte versucht unter einem Vorwand mehrere zehntausende Euro von einer Seniorin aus Pulheim zu erbeuten. Die falschen Polizeibeamtinnen gaukelten der Geschädigten am Telefon vor, dass ihre Tochter einen Autounfall gehabt habe, bei dem eine Person schwere Verletzungen erlitt. Danach behaupteten die Betrügerinnen, dass eine sofortige Kaution nötig sei, um zu vermeiden, dass die Tochter in Haft müsse. Ein aufmerksamer Taxifahrer, der die Seniorin nach dem betrügerischen Anruf zu einer Bankfiliale fuhr, informierte die Polizei, bevor sie die Bank erreicht hatten.
Außerdem meldeten acht weitere Senioren aus Bergheim, Kerpen und Wesseling der Polizei am Montagnachmittag ähnliche Betrugsversuche innerhalb weniger Stunden. Die Betrügerinnen und Betrüger haben sich dabei jeweils als Mitarbeitende der Polizei ausgegeben und behauptet, dass eine Tochter oder ein Sohn der Senioren in einen Verkehrsunfall verwickelt sei.
Die Polizei Rhein-Erft warnt ausdrücklich vor dieser Masche, bei der Betrüger ihre Opfer mit in Not geratenen Familienangehörigen unter Druck setzen. Polizeibeamte verlangen keine Herausgabe von Wertgegenständen oder Bargeld. Sollte Sie ein Anruf dieser Art erreichen, legen Sie auf und wählen den Notruf „110“ der Polizei oder die Rufnummer der örtlichen Polizeiwache. Halten Sie das Gespräch nicht aufrecht, denn die Täter gaukeln Ihnen die Vermittlung mit anderen Polizeibeamten vor. Bleiben Sie bei von Fremden vorgetragenen Anliegen misstrauisch und ziehen eine Vertrauensperson hinzu. Klären Sie bitte auch Personen in Ihrem persönlichen Umfeld über diese Betrugsmasche auf. Weitere Informationen erhalten Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/betrug-durch-falsche-polizisten/ (sc)
Fahndung nach 53-jährigem Vermissten

Foto: Privat
Der Vermisste ist 175 bis 185 Zentimeter groß und von kräftiger Statur. Er hat graumeliertes Haar und trägt einen Oberlippenbart. Welche Bekleidung der Vermisste trug, als er seine Wohnung verließ, ist bislang nicht bekannt.
Die Suche nach dem Vermissten mit einem Suchhund führte nicht zum Auffinden des 53-Jährigen. Daher bittet die Polizei Rhein-Erft um Mithilfe aus der Bevölkerung.
Hinweise zum Verbleib oder Aufenthalt des Vermissten Ralf Günter H. nimmt jede Polizeidienststelle über den Notruf 110 oder per Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen. (akl)
Eine Fahrradtour
Der FDP-Stadtverband Pulheim lädt zur alljährlichen Fahrradtour am 21.08.21 zur Besichtigung des Versuchszentrum Gartenbau Straelen/Köln-Auweiler der Landwirtschaftskammer Köln ein.
Treffpunkt mit den Fahrrädern und einem Corona-Negativ-Test ist um 13:00 Uhr am nördlichen Parkplatz am Pulheimer See, Industriestraße (Pletschmühle). Bei der Vorbeifahrt am Pulheimer See wird Horst Engel die aktuellen Planungen des Zweckverbandes Stöckheimer Höfe zum Pulheimer See erläutern.
Die Fahrt endet ca. 17:00 am Aurikelweg 93, wo auch für das leibliche Wohl gesorgt wird.
Anmeldung unter 02238/308160 oder 02238/53211 oder info@fdp-pulheim.de.
Pulheim: Innenraum eines Autos in Brand gesetzt
(ots) – Die Polizei geht nach jetzigem Stand der Ermittlungen von Brandstiftung aus und hofft auf Zeugenhinweise.
Nach Angaben eines Anrufers bei der Feuerwehrleitstelle soll ein Jugendlicher am Freitagmorgen (30. Juli) um 1.45 Uhr einen auf dem Drosselweg abgestellten Audi A4 Avant in Brand gesetzt haben. Dazu soll er zunächst eine Seitenscheibe eingeschlagen und brennende Gegenstände in das Wageninnere gelegt haben. Der Jugendliche flüchtete. Die Feuerwehr konnte den Wagen löschen und ein Übergreifen verhindern. Eine Zeugin gab gegenüber Polizisten an, dass sie einen lauten Knall gehört habe. Daraufhin habe sie aus dem Fenster ihrer Wohnung geschaut und eine Person in Richtung „Goldammerweg“ wegrennen sehen. Ein weiterer Zeuge begab sich aufgrund des lauten Knalls auf die Straße und bemerkte dort einen etwa 180 Zentimeter großen Jugendlichen, der komplett schwarz bekleidet war und eine schwarze Kopfbedeckung trug. Dieser Jugendliche hat bei seiner Flucht noch etwas unverständliches gerufen. Beide Zeugen gehen davon aus, dass er zu einem nicht näher beschriebenen zweiten Täter etwas zugerufen hatte.
Die Brandermittler des Kriminalkommissariates 11 in Hürth gehen aufgrund der Begehungsweise von Brandstiftung aus und bitten weitere Zeugen, die sachdienliche Angaben machen können, sich unter Telefon 02233 52-0 oder per Email an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de zu melden. (bm)
Neue Fördermittel kurzfristig nutzen, mobile Luftfilter anschaffen
Bereits in der letzten Sitzung des Liegenschafts- und Hochbauausschusses (LHA) am 24. Juni 2021 ging es um das Thema „Luftfilter an Pulheimer Schulen und Kindertagesstätten“. Hier wurde bereits klar, welche Schwierigkeiten nach den Sommerferien wieder auf diese Einrichtungen und somit auf Kinder, Jugendliche, Eltern, Erzieher, sowie Lehrer zukommen. „Die derzeit wieder steigenden Inzidenzzahlen in Folge der „Delta-Variante“ des Corona-Virus dürften die schwierige Lage bedauerlicherweise nochmals deutlich kritischer werden lassen“, befürchtet Sylvia Fröhling, Fraktionsvorsitzende der Pulheimer SPD.
Inzwischen sind jedoch neue zusätzliche Fördermittelprogramme des Bundes und der NRW-Landesregierung in dreistelliger Millionenhöhe beschlossen worden. Mit ihnen werden mobile Luftfilter für Räume der sogenannten „Kategorie 2“ gefördert. Dies sind Räume, die nur über eingeschränkte Lüftungsmöglichkeiten – wie beispielsweise kippbare Fenster – verfügen. Eine Fördermöglichkeit, die nach Aussage der Verwaltung zum Zeitpunkt der erwähnten letzten LHA-Sitzung noch nicht bestand. „Nun aber schon, deshalb wünschen wir uns ein zügiges Handeln in Pulheim“, so Sylvia Fröhling.
„Da der Stadtrat gerade in der ‚Sommerpause‘ ist und deshalb eine solche Entscheidung nicht in einer Ausschuss- oder Ratssitzung getroffen werden kann, baten wir am vergangenen Freitag Bürgermeister Keppeler, eine sogenannte Dringlichkeitsentscheidung in die Wege zu leiten. Es kommt jetzt nämlich auf eine rasche Beantragung von Fördermitteln an! Für die in Pulheim in Frage kommenden Räume in den Schulen, den Kindertagesstätten und auch in den Sporthallen muss eine zeitnahe Beschaffung von geeigneten Geräten organisiert werden“, erklärt Torsten Rekewitz, ebenfalls SPD-Fraktionsvorsitzender im Stadtrat. „Wir sind zuversichtlich, dass es mit den neuen Fördertöpfen aus Düsseldorf und Berlin gelingen kann, etwas mehr Sicherheit vor einer Corona-Infektion für die Kinder und Jugendlichen in Pulheim, aber auch für alle Hobby-Sportler, die in den Hallen trainieren, hinzubekommen. Dafür bitten wir den Bürgermeister und die Kolleg der anderen demokratischen Fraktion im Stadtrat herzlich um Unterstützung. Gemeinsam kann es uns gelingen“, zeigt sich Torsten Rekewitz zuversichtlich.
25.000 Euro für die Betroffenen der Unwetter-Katastrophe in Erftstadt
GVG Rhein-Erft spendet an das Spendenkonto der Stadt Erftstadt
Unser Partner die GVG Rhein-Erft spendet 25.000 Euro für die vom Hochwasser betroffenen Menschen in Erftstadt. Mit der Spende unterstützt der Energieversorger die Stadt bei den anstehenden Hilfsleistungen und möchte dazu beitragen, das menschliche Leid und die enormen Schäden zu lindern.
„Die Bilder der Hochwasser-Katastrophe sind erschütternd. Wir fühlen mit allen Betroffenen in den Hochwasser-Regionen und unsere Gedanken sind bei den Menschen, die um ihre Angehörigen trauern, verletzt wurden oder deren Häuser zerstört sind“, so Werner Abromeit, Geschäftsführer der GVG Rhein-Erft. „Mit unserer Spende möchten wir den Menschen in Erftstadt, neben der schnellen Wiederherstellung der Gasversorgung, auf einem weiteren Weg zur Seite stehen und uns mit ihnen solidarisch zeigen“, sagt Abromeit weiter.
Erste Bilanz nach den Einsätzen – SaE: Bürgermeister Keppeler dankt Rettungskräften
Angesichts der katastrophalen Ereignisse in den vergangenen Tagen hat der Stab außergewöhnliche Ereignisse (SaE) unter der Leitung von Bürgermeister Frank Keppeler eine erste Bilanz für Pulheim gezogen: Die Feuerwehr hatte vom vergangenen Mittwoch bis zum Donnerstag mehr als 180 Einsätze. Dabei standen zumeist Keller unter Wasser, die ausgepumpt werden mussten.
Anschließend sind die Kräfte nach Erftstadt gerufen worden. Dort waren die Pulheimer Helferinnen und Helfer direkt an der Menschenrettung im Stadtteil Blessem beteiligt. Bis vor wenigen Stunden waren noch Kräfte vor Ort. „Ich danke allen Einsatzkräften, die hier ohne Rücksicht auf ihre eigene Unversehrtheit ihren Dienst getan haben“, sagt Bürgermeister Keppeler.
Mit Blick auf Pulheim konnte die Feuerwehr berichten, dass sich die Einrichtung eines eigenen Raums für die Kommunale Koordinierungsstelle (KKS) im vergangenen Jahr bewährt habe. Hier wird im Krisenfall der Einsatz der Rettungskräfte vor Ort koordiniert. Bereits am Mittwochmorgen war die KKS aktiviert worden.
Von der Arbeit der Einsatzkräfte in der KKS und in den Pulheimer Stadtteilen hatte sich Bürgermeister Keppeler am Mittwochabend selbst ein Bild gemacht. Dabei war deutlich geworden, dass die Kanalisation grundsätzlich funktioniert hat und alle Pumpen ordnungsgemäß gelaufen sind. Die Stadt Pulheim hatte in den vergangenen Jahren in den Hochwasserschutz investiert. So ist beispielsweise ein Sammler am Buschweg für mehr als vier Millionen Euro entstanden; in Sinnersdorf ist ein Regenbecken erweitert worden. Dennoch ist es in einzelnen Stadtteilen aufgrund der ungewöhnlich großen Niederschlagsmenge zu vollgelaufenen Kellern und überfluteten Straßen gekommen.
Der SaE hat nun festgelegt, dass die Situation genau analysiert wird und die Schwachstellen aufgezeigt werden. Darüber hinaus sollen – mit Blick auf die verheerenden Schäden in Erftstadt – die Hochwasser-Szenarien für den Pulheimer Bach sowie für den Randkanal gemeinsam mit den dortigen Verantwortlichen geprüft und daraus Vorschläge erarbeitet werden.
Auch die Notfallpläne der Stadt sollen nach den Erfahrungen der letzten Tage – wenn notwendig – angepasst werden. Dies wird die vor kurzem eingerichtete Stabsstelle „Katastrophen- und Bevölkerungsschutz“ in Abstimmung mit allen Beteiligten übernehmen.
„Eine solche Katastrophe war bis vor wenigen Tagen in unserer Region außerhalb jeder Vorstellungskraft. Nun müssen wir die Lehren daraus ziehen, um einen noch besseren Schutz unserer Bevölkerung zu schaffen“, sagt Bürgermeister Keppeler.
In Dansweiler sind mehrere Keller durch Grundwasser vollgelaufen. Da in Dansweiler die Kanalisation durch zu viele Neubauten seit Jahren überlastet ist, ist der Grundwasserspiegel bis an die Oberfläche gekommen und hat das Grundwasser durch die Bodenplatten in die Häuser gedrückt.