Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
Brief aus Eckernförde – Der Deutschen… # 131

Moin, moin,
der Deutschen liebstes Kind ist nach wie vor das Auto. Das wissen auch Apple und Google. Mitte der Woche fuhr ich mit Hans in seinem alten Volvo und der erzählte mir von Apple Carplay und einer Technik von Google, deren Namen ich vergessen habe. In vielen Autos der nächsten Generation, so Hans, werden jedenfalls Touchscreens eingebaut sein, die direkt mit dem Smartphone kommunizieren. Telefonieren, E-Mails abhören oder lesen, diktieren oder schreiben, Musik aus dem Handy anhören. Alles möglich. Apples und Googles Geschäftsmodell besteht übrigens darin, immer dann Geld zu verdienen, wenn der Autofahrer Umsatz macht. Oder anders formuliert: Wer an der roten Ampel schnell mal eine neue Jeans kauft oder auf der langen Geraden zwischen Neumünster–Nord und Bordesholm den nächsten Urlaub bucht, der sorgt dafür, dass bei den Shareholdern der Internetherrscher die Kasse klingelt. Die nächste Eskalationsstufe ist also erreicht. Auch beim Überholvorgang können wir demnächst bei facebook liken und mit der in Australien Wein erntenden Tochter skypen. Und die Datensammler sammeln, dass die Festplatten ächzen. Ist es das, was wir wollen? Hans jedenfalls will das nicht. Er war aber ganz entspannt und meinte, er könne gut selber entscheiden, ob er tatsächlich jeden Köder der Industrie schluckt. Und dann ergänzte er: „Wobei ich ja gegen Surfen nichts habe. Ganz im Gegenteil. Auch im Auto eine gute Sache. Seitenfenster runter, Arm raus, Handfläche leicht gespannt in den Fahrtwind und los geht´s. Luftwellenreiten. Entspannung pur!“
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Apropos handgemacht. Sonnabend, 20.00 Uhr, Utgard: Paul Botter & Jan Mohr – Bluesrock umplugged.
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
TuS Brauweiler Basketball – TuS Zülpich : TuS-Brauweiler, U14m1 08.03.14
Am Samstag, den 8.3.14, war die U14m1 des TuS-Brauweiler zu Gast beim TuS Zülpich. Für beide Teams war es ein wichtiges Spiel im Kampf um die Meisterschaft. Schon das Hinspiel war das bisher spannendste und knappste für Brauweiler gewesen, das man mit vier Punkten Differenz für sich entscheiden konnte.
Die Gäste aus Brauweiler wurden von Anfang an perfekt von den mitgereisten Eltern unterstützt und gingen als erstes in Führung. Doch schon im ersten Viertel wurde klar, dass es wieder ein knappes Spiel werden würde. Es war ein ständiges Hin und Her zwischen beiden Teams und Brauweiler ging mit einem umkämpften zwei-Punkte-Rückstand in das zweite Viertel hinein. Das Spiel wurde von Minute zu Minute immer umkämpfter und man merkte, dass beide Teams unbedingt den Sieg wollten. In der Mitte des zweiten Viertels gab es erstmal eine Führung von fünf Punkten zu Gunsten der Gäste, die sie jedoch nicht bis zur Pause halten konnten. Das Viertel endete zwar 12:10 für Brauweiler, aber so mussten sich beide Teams mit einem Unentschieden zur Pause begnügen. Das dritte Viertel fing an, wie das zweite aufgehört hatte. Das Spiel blieb eng umkämpft und die Führung wechselte stetig. Auch im dritten Viertel konnte sich kein Team vom anderen abheben und so ging Brauweiler mit einer ein-Punkt-Führung in das letzte Viertel. Viertel Nummer vier begann mit einem Spielstand von 35:34 aus Sicht der Gäste und es versprach reich an Spannung zu bleiben. Brauweiler behielt jedoch einen kühlen Kopf und erlangte aufgrund einer guten Defense und einer noch besseren Chancenverwertung ein von Punkt zu Punkt wachsendes Selbstvertrauen. Nach einem kurzen Lauf der Brauweiler in der 35. und 36. Minute des Spiels gab es erstmal eine neun-Punkte-Führung für Brauweiler in der 38. Minute. In den letzten Minuten tat Brauweiler noch etwas für die Korbdifferenz und gewann das Spiel Dank einer tollen Teamleistung mit 61:43.
Insgesamt können die Trainer Kristina Flasch und Marco Gerdes stolz auf ihr Team sein, weil es nie den Kopf hat hängen lassen, wenn es mal eine schwache Phase hatte, immer zueinander gehalten und gut zusammen gespielt hat. Wichtig an diesem Tag war vor allem die Unterstützung der zahlreichen mitgereisten Fans, an die ein besonderer Dank geht. Durch diesen Sieg steht die U14m1 des TuS-Brauweiler weiterhin ungeschlagen an der Tabellenspitze. Weiter geht es am 16. März mit einem Heimspiel gegen die SG Herzogenrath/Baesweiler, die sich auf dem vierten Tabellenplatz befinden.
Für Brauweiler spielten: Chris (15), Nelson (12), Moritz Z. (10), Moritz H. (8), Nils (6), Jan (4), Cedrik (4), Tim (1), Niklas (1), Fabian, Leon, Timucin.
Die Bildergalerie Karneval 2014 ist fertig
Die Karneval Fotos 2014 sind alle eingestellt. Vielen Dank an alle Fotografen, die uns die Fotos zur Verfügung gestellt haben. Die Galerie finden Sie in der obigen Menüleiste unter Karneval. Foto Klaus Schäfer
Gospel Singen
Herzliche Einladung an alle….
· Gerne-Singer
· Wenig-Singer
· Ausprobierer
· Menschen, die in Gemeinschaft mit anderen 4 schöne Abende singend verbringen möchten….
an 4 Abenden im Frühling: 17.03., 24.03., 31.03., 07.04.
Gesungen werden moderne, groovige Gospelsongs. Leicht zu erlernende Lieder für Menschen, die gern mit anderen mehrstimmig singen möchten.
Notenkenntnisse sind nicht nötig.
Ort: Evangelisches Gemeindehaus Brauweiler,
Friedhofsweg 14, Pulheim-Brauweiler
Kosten: 20 € inkl. Noten und Getränke
Anmeldung: Ute Krause, Tel. 02234-700 388 oder ute.krause@netcologne.de
Brief aus Eckernförde – Schon gehört? #130

Moin, moin,
wenn ich Fiete treffe, dann tauschen wir Neuigkeiten aus, sprechen über das Wetter, den nächsten Urlaub und seine Tochter Frauke. Das jeweils erste von uns behandelte Thema aber ist immer das Essen. Seit ungefähr drei Jahren bekochen wir uns abwechselnd. Klar, dass neue Rezepte und Angebote auf dem Markt ganz vorn auf unserer Schnack-Agenda stehen. Bei Gisela und mir ist das anders. Gisela ist unsere Chorleiterin, ich bin die Notenwartin. Worum es geht, wenn sich unsere Wege kreuzen, liegt auf der Hand.
Was wir einander berichten, scheint mir einigermaßen vorhersehbar. Im privaten und beruflichen Umfeld hängt es von den geteilten Interessen, den Notwendigkeiten der Situation, wohl auch von der mehr oder weniger guten Laune der Gesprächsteilnehmer ab.
Was ich gleich zu Anfang erfahre, wenn ich eines der Regionalmagazine im Fernsehen einschalte, ist ebenfalls frei von Überraschungen. Allerdings frage ich mich, warum die Redakteurinnen und Redakteure davon ausgehen, dass wir uns zuvorderst für Mord, Totschlag und schwere Verkehrsunfälle interessieren. Ohne jeden Zweifel schlimme Schicksale, aber eben doch Einzelschicksale. Höchst privat in aller Regel. Aber die Kamera lässt mich teilhaben, ob ich will oder nicht. Eine schwer verletzte Frau wird nach einer Messerattacke von Rettungskräften aus dem Haus getragen. Polizisten versuchen ihre Privatsphäre zu wahren, indem sie Tücher vor die Trage halten, auf der ein Mensch um sein Leben kämpft. Das Bild wackelt. Kameramann- oder frau geben alles, um noch ein bisschen näher ran zu kommen. Vielleicht gelingt es ja, Blut vor die Optik zu kriegen.
Ich will das nicht sehen. Zumindest nicht als Aufmacher, als Anreißer, als Gewähr für stabile Quoten. Und Sie?
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Keine Termine an diesem Wochenende. Ich habe ein neues Buch und freue mich auf die Kombination aus Sessel, Tee und Seitenrascheln.
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Bücherstube Brauweiler gewinnt Autorenlesung
„Wir sind dabei, wir haben gewonnen“, schrieb uns gestern Iris Meißner. Im Rahmen der Aktion „Lese-Reise“ zum Welttag des Buches haben 74 Buchhandlungen eine Lesung gewonnen.
51 Autoren touren für die „Lese-Reise“ zum Welttag des Buches − 74 Buchhandlungen sind Station. Das ergab jetzt die Auslosung. Die Aktion ist eine Kooperation des Sortimenter-Ausschusses im Börsenverein und der Arbeitsgemeinschaft von Jugendbuchverlagen (avj).
Insgesamt 25 avj-Verlage stellen ihre Autoren kostenfrei für die Lesungen zur Verfügung, teilt der SoA mit. Beworben haben sich in diesem Jahr 162 Buchhandlungen − 74 wurden nun per Losverfahren als Gewinner ermittelt. Ziel der Aktion sei es, so der SoA, rund um den Welttag des Buches am 23. April 2014 möglichst viele Autorenlesungen für Kinder und Jugendliche in möglichst vielen Buchhandlungen zu organisieren.
Sport- und Ferienfreizeit in den Osterferien
Für die zweite Osterferienwoche vom 22.-25.04.2014 bietet der TuS SW Brauweiler e.V. wieder eine Sport- und Ferienfreizeit für Schulkinder von 6 – 11 Jahren an, bei der ein abwechslungsreiches Programm durch Sport und Spiel geboten wird. Die Freizeit findet täglich von 9.00 – 13.00 Uhr in den Dreifachsporthallen der Kastanienallee statt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, Anmeldeschluss ist der 31.03.2014.
Anmeldung und weitere Informationen auf der Homepage des TuS SW Brauweilers unter www.tus-brauweiler.de, telefonisch unter 02234 / 603 65 40 oder per E-Mail an: geschaeftsstelle@tus-brauweiler.de.
NASOWAS: Pulheimer Hospizgespräche – Lesung „Oskar und die Dame in Rosa“
Oskar und die Dame in Rosa“ ist ein Roman des französischen Romanciers Eric-Emmanuel Schmitt und erzählt von dem 10-jährigen Oskar, der unheilbar an Krebs erkrankt ist.
Hildegard und Elmar Wilkes tragen ausgewählte Passagen aus der bewegenden Erzählung vor und unterbrechen diese Lesung jeweils durch ihre musikalischen Einlagen.
Referenten: Hildegard Wilkes (Gesang) und Elmar Wilkes (Gitarre)
Termin: 13. März 2014, 19.30 Uhr
Ort: Johanniter-Stift Brauweiler, Erfurter Str. 2, 50259 Brauweiler
Veranstalter: Hospiz Pulheim e.V.
Der 6. und der letzte Tag der tollen Tage
Heute ist der letzte Tag. Hier und da wird noch etwas gefeiert, im pulheimer Zentrum läuft um 13 Uhr noch der letzte Zug. Gesündigt wurde in den vergangenen Tagen auch, der eine hat etwas mehr, der andere etwas weniger gesündigt. Nicht so schlimm! Heute Abend wird in Brauweiler der Nubbel verbrannt. Und der nimmt ja bekanntlich alle Schuld auf sich, wenn auch nicht ganz freiwillig. Der Nubbel wird von dem gemeinem Volke angeklagt, dass er es verführt habe und muss nun dafür büßen, er wird verbrannt.
Die Totenmesse und die Verbrennung des Nubbels findet um 22:00 Uhr vor der Gaststätte „Zur alten Abtei“ statt.
Der Vorgänger des Nubbels ist übrigens der Zacheies. Der lebt bzw. stirbt jedes Jahr noch in unserem Nachbardorf Dansweiler. Aber das ist eine andere Geschichte.
Die Nubbelverbrennung wird von den „Brauweiler Karnevalsfreunde ( BKF )“ vorgenommen. Das Volk versammelt sich um 19:00 Uhr in der Gaststätte.
Brief aus Eckernförde – Woodstock 2.0? #129

Moin, moin,
von seinen Liebsten glaubt man ja Alles zu wissen. Ungeliebte Spitznamen zum Beispiel oder den vertuschten Misserfolg in der Fahrschule, das Lieblingsessen. Sowas eben. Meinen Mitbewohner Fritze Köppen zähle ich seit Jahren zu meinen engsten Freunden. Wir haben dies und das besprochen, uns gegenseitig am Krankenbett besucht, auf der Norwegenkreuzfahrt eine Kabine geteilt. Er weiß, dass ich beim 1. Staatsexamen gepfuscht habe und er hat mir gestanden, dass er mit 12 für seine Tante Siegrun geschwärmt hat. Man kann sagen, dass wir vertraut miteinander sind.
Und dann das: Letzten Sonntag kam er rein und sah aus wie ein Hippie. „Fritze, du ein Karnevalsjeck, das gibts doch nicht.“ Er schüttelte nur den Kopf, an dem seitlich die Enden eines Batik-Tuches herabhingen, das er sich umgebunden hatte. „Ne, Margarete, das ist wegen Woodstock.“
Ich verstand nur Bahnhof und dann offenbarte mir Fritze, dass er 1970 im zarten Alter von 26 Jahren ein Hippie wie aus dem Bilderbuch gewesen sei. Nur mühsam hätten ihn auch gute Freunde von Hendrix unterscheiden können, dessen letzten Auftritt er auf Fehmarn miterlebt hätte. Es sprudelte nur so aus ihm heraus, während ich mich gar nicht an seinem Love and Peace Outfit satt sehen konnte. Nach fünfminütiger, euphorischer Berichterstattung unterbrach ich ihn und fragte, warum er nie davon erzählt habe. Fritze stockte und errötete. Er war festgenommen worden. „Wegen diesem kleinen bisschen Haschisch“, nörgelte der Senior-Hippie. Festgenommen, er, der er als Frischling beim Zoll auf seine Verbeamtung auf Lebenszeit hoffte. Irgendwie hatten wohlmeinende Vorgesetzte die Sache unter den Teppich gekehrt und Fritze hatte fast 25 Jahre geschwiegen. „Margarete, das ist doch verjährt, oder?“ Ich habe ihm zur Beruhigung einen schönen Kamillentee gekocht. Unterdessen erzählte mir Fritze vom äußeren Anlass seines späten Bekenntnisses. „Am 5. Juli, kommen Sweet, Smokie und Alphaville an den Südstrand. Eckernförde kann eine richtige Festivalstadt werden. Das ist doch spitzenmäßig, Margarete. Sollen wir zusammen hin? Karten habe ich schon.“ Wie Fritze auf die Idee kommen kann, Smokie und Sweet als Erben von Ten Years After und The Who einzuordnen, ist mir ein Rätsel. Im Alter werden wir wohl ein bisschen wunderlich. Aber Open-Air am Südstrand? Nichts dagegen.
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Sonntagabend gehen wir alle zur Talkshow. Die Autoren von „Tod am Strand“ haben sich tolle Gäste eingeladen. Café Lindauhof, im alten Landarzthaus. 18.00 Uhr.
Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
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