Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
Brauweiler: Wasserschaden, Nebenstelle geschlossen
Die Nebenstelle des Einwohnermeldeamtes im alten Rathaus in Brauweiler ist wegen eines Wasserschadens bis auf weiteres geschlossen.
Zahnrad: die Karawanen ziehen weiter oder unerwarteter Abschied
Heute Morgen kamen Mustafa und Rhagid zu den Mitarbeitern des Kinder- und Jugendhaus Zahnrad und berichteten von ihrem Umzug nach Neuss. Sie und ihre Familien werden dort einen Neuanfang starten. Auch Thabit ist davon betroffen und kam unsicher, zögerlich und mit gesenktem Kopf auf Michael Kreitz, Regina Künzler und Harald Walz zu. Er wusste nicht, was er sagen sollte, doch seine Körperhaltung und seine Augen sprachen Bände: Es fiel ihm sehr schwer. Täglich hat er die Mitarbeiter des Zahnrads und das Haus besucht, mit Kinder der angrenzenden Schulen gespielt oder mit ihnen gebacken, gebastelt und Billard gespielt. Noch kennt er keine Kinder in Neuss, noch fehlen Freundschaften und auch die Schule wird neues Terrain für ihn.
Dem Zahnrad-Team wurde wieder einmal bewusst, was diese Menschen auf ihrem Weg in ein neues Leben an Belastungen zu tragen haben, gleichzeitig sind sie aber auch dankbar für das Vertrauen, welches in sie gesetzt wurde. Sie durften diese Menschen ein Stück Weg begleiten in einer für sie fremden Welt mit sprachlichen Unsicherheiten und vielen Entsagungen.
So müssen auch die Mitarbeiter und Helfer vom Zahnrad immer wieder Abschied nehmen von Menschen, die ihnen während der letzten Monate sehr ans Herz gewachsen sind. Pädagogische Arbeit ist auch immer Beziehungsarbeit, die berührt und Emotionen beinhaltet. Sicher geht es vielen so, die in der Arbeit mit Flüchtlingen tätig sind. Und deshalb wünschen die Mitarbeiter des Zahnrads an dieser Stelle all jenen, die sich wie sie in ganz persönlichem Rahmen einbringen, weiterhin Erfolg und Ausdauer in ihrer Tätigkeit.
Postkarte aus Eckernförde – »Marlene will jetzt einen Hund.«
Moin Leute,
wir sind zurück. Letzte Woche waren Marlene und ich ja in diesem schnuckeligen Häuschen am Strand. Und was war da los? Nichts. Das war gut so. Es gab die eine oder andere Begegnung am Strand. Marlene will jetzt einen Hund. Damit wir wieder mehr draußen unterwegs sind. Im Urlaub kommen die Menschen auf komische Ideen. Im Alltag verläuft sich das auch wieder.
Ich wünsche einen schönen 2. Advent
euer Hans Rasmussen
P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.
Postkarte aus Eckernförde – »Rentiere, französisch ausgesprochen«
für die kommende Woche verkrümeln Marlene und ich uns in ein schnuckeliges Häuschen am Strand. Weder der Brix noch den Knilchen haben wir am Donnerstagabend beim Stammtisch in Erikas Schleiterrassen verraten, wohin wir fahren. Und wie die gebohrt haben. Fritze Köppen war kurz davor mir die Freundschaft zu kündigen und die Brix machte einen auf besorgt. Das kennt man ja alles, da wird man weich und dann steht die ganze Bagage nachher vor der Tür. Die haben ja immer Zeit, diese Rentiere, französisch ausgesprochen.
Marlene will auf jeden Fall am 2. Dezember zurück sein, dann liest Hendrik Neubauer aus „Strand ohne Wiederkehr“ und die Hans Dylan Band spielt den Soundtrack dazu. Im Leuchtturm Pavillon in Bülk.
Macht es gut, wartet ihr nur hier auf die Ankunft des Herrn, wir sind dann mal weg
euer Hans Rasmussen
P.S.Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „ Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.
Winterrefektorium der Abtei Brauweiler – Druckvorführung mit Helmut Anton Zirkelbach
Helmut Anton Zirkelbach hat sich besonders mit Radierungen einen Namen gemacht. Seine Formensprache bewegt sich zwischen expressivem Realismus und abstrahierenden wie informellen Ausdrucksweisen. Jährlich werden seine Werke im In- und Ausland sowie auf Kunstmessen präsentiert. Die Ausstellung ‚Totentanz‘, die im Winterrefektorium der Abtei Brauweiler bis Sonntag, 27. November, zu sehen ist, bietet eine konzentrierte Begegnung mit aktueller Kunst der Radierung auf höchstem Niveau. Der Eintritt ist frei.
Am Samstag, 26. November, 16 Uhr, einen Tag vor Ende der Ausstellung, bringt Helmut Anton Zirkelbach eine mobile Druckpresse mit. Er wird unter den Augen der Zuschauer zunächst die Druckplatte für eine Kaltnadel-Radierung schaffen, sie dann einfärben und abdrucken. So werden die Ausstellungsbesucher nicht nur die fertigen Produkte sehen, sondern auch den gesamten Werkprozess von der Idee bis zur signierten und nummerierten Grafik verfolgen können. Von einer Druckplatte kann man in Schwarz/Weiß oder mehrfarbig viele Blätter abziehen. Die Betrachtung eines gerade aus der Presse kommenden Blattes ist – auch für den Künstler – immer ein besonderer Moment. Um Anmeldung per E-Mail oder Telefon wird gebeten!
Freundeskreis Abtei Brauweiler e.V.
Ehrenfriedstraße 19, Brauweiler
Tel.(0 22 34) 9854 240
Fax (0 22 1) 8284 – 2633
E-Mail: Abtei-Brauweiler@lvr.de
Homepage: www.abtei-brauweiler.de





