Archiv für die Kategorie „Kunst“
Walzwerk Pulheim – Atelier 50: Ausstellung mit Bildern von Winand Mausbach
Ein Chronist seiner Zeit
Vom 22.April bis zum 1.Mai findet im Walzwerk-Atelier 50 in Pulheim eine Ausstellung mit Werken des Zeichners und Malers Winand Mausbach statt. Die Ausstellung wird am Freitag, 22.April, 19 Uhr, eröffnet. Winand Mausbach war ein Chronist seiner Zeit und Stommelner Bürger. Er ist am 20.April 2000 gestorben. Im Juli wäre er 100 Jahre geworden. Mit seinem unverwechselbaren Stil hat er Landschaften und Architektur im Rhein-Erft-Kreis gezeichnet und gemalt. Ergänzt wird die Ausstellung durch ein Projekt der Rheinischen Fachhochschule Köln, die einige Bilder des Künstlers Digital und als 3D Bilder aufbereitet hat. Die Ausstellung wird in Kooperation mit dem Heimatmuseum Stommeln und dem Kuratorium Sammlung Winand Mausbach und der WzK01 ausgerichtet. Der Eintritt ist frei.
Öffnungszeiten:
Samstag 15 bis 18 Uhr
Sonntag 11 bis 18 Uhr
Dienstag bis Freitag 16 bis 20 Uhr
Walzwerk-Atelier 50, Rommerskirchener Str. 21, Pulheim, www.walzwerk.de
infokunstinitiativewzk@gmail.com;
Abtei Brauweiler – Performative Erzählungen | Arbeiten der französischen Künstlerin Mathilde Rosier
Performative Erzählungen. Ausstellung im Rahmen der Reihe spiritual ground.
Bis 17. April 2016. Winterrefektorium der Abtei Brauweiler.
Die französische Künstlerin Mathilde Rosier arbeitet medienübergreifend in den Bereichen Videokunst, Performance, Objektkunst und Malerei. Viele ihrer überaus poetischen Rauminstallationen und begehbaren Environments entfalten sich im Spannungsfeld von figurativer Zeichnung, Malerei, Objektkunst, Film und choreografisch angeleiteten Performances mit Tänzern und Schauspielern. Zeichnungen werden mit skulpturalen Assemblagen und filmischen Sequenzen kombiniert oder mit performativen Handlungen der Künstlerin untermalt.
Rosiers Environments sind zumeist performative Erzählungen zwischen Realität, Fiktion und Traum, in denen sich archaische Rituale und unbewusste Sehnsüchte und Wünsche spiegeln. Häufig wiederkehrende Motive in ihren Arbeiten verweisen als ‚Urbilder‘ auf die vielfältigen Quellen der Künstlerin, die sowohl auf Sigmund Freuds psychoanalytische Traum- und Symboldeutung rekurrieren, als auch inspiriert sind durch kulturhistorische Artefakte und Funde bei historischen Ausgrabungen.
Mathilde Rosier (*1973 Paris) studierte von 1991–1994 zunächst Wirtschaftswissenschaften an der Dauphine Universität in Paris und schloss von 1997–1999 ein Kunststudium an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts u.a. bei Christian Boltanski in Paris an. Sie war mit Einzelausstellungen und Performances im Camden Arts Centre London, im Kunstverein Hannover sowie im Musée Jeu de Paume Paris zu sehen. Sie nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen u.a. in der Galleria de Arte Moderno in Mailand, dem Kunsthaus Graz, dem Abteiberg Museum in Mönchengladbach, der Staatsgalerie Stuttgart und der Kunsthalle Baden-Baden teil. Mathilde Rosier lebt und arbeitet im französischen Burgund und Berlin.
Ausstellung bis 17. April 2016
Winterrefektorium der Abtei Brauweiler
Öffnungszeiten:
Di bis So 14.00-17.00 Uhr
und nach Vereinbarung
Montags geschlossen
Eintritt frei
Kultur in der Abtei Brauweiler
Freundeskreis Abtei Brauweiler e.V.
Ehrenfriedstr. 19
50259 Pulheim
Tel. +49-2234-9854240
Foto: »All the Time I Walk with Time«, 2010, Performance, Museum Abteiberg Mönchengladbach/ Transfer France-NRW © Courtesy Kadel Willborn, Düsseldorf und die Künstlerin. Foto: Detlev Illgner
Schaumagazin Stiftung Kunstfonds- Finanzierung gesichert
Der Ausbau des Schaumagazin auf dem Gelände der Abtei Brauweiler ist finanziell gesichert, berichtet die Kölnische Rundschau am 14. Januar 2016. Der Bund, das Land Nordrhein-Westfalen und der Landschaftsverband Rheinland (LVR) übernehmen je ein Drittel der Baukosten von 7,5 Millionen Euro.
Das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds betreut die künstlerischen Lebenswerke national bedeutender bildender Künstler der jüngeren Zeit. Das Depot, das Kunstwerke aufnimmt, inventarisiert, sie erforscht und öffentlich hält, wird nun um ein Schaumagazin erweitert, damit die Inhalte des Künstlerarchivs auch dem breiten Publikum gezeigt werden können.
Freundeskreis Abtei Brauweiler – Kulturvorschau 2016
Das seit 2014 in Brauweiler stattfindende Europäische Festival für zeitgenössische geistliche Musik – Musica Sacra Nova – wird in diesem Jahr vom 19.-21. Mai wieder jungen, begabten Komponisten ein Podium bieten. Aus den zahlreich eingegangenen Kompositionen werden die preisgekrönten Werke für A-cappella-Chor und Orgel in der Abteikirche von herausragenden Künstlern teilweise uraufgeführt. Dieses Jahr dabei sind der international renommierte lettische Chor „Kamer …“, der „Mädchenchor am Kölner Dom“, Dominik Sustek und Michael Utz an der Orgel.
DasOpen-Air Musikfestival classic nights bietet vom 25.August.-04.September 2016 mit sechs ganz unterschiedlichen Konzerten wieder besondere musikalische Highlights. Die mit ‚Liebesschwüre und Höllenfahrten‘ betitelte „Nacht“ verspricht einen Parforceritt durch die Gefühle! Das Internationale Opernstudio Köln singt bekannte Arien und Ensembles aus Don Giovanni, La Bohème und Carmen.
Das WDR Funkhausorchester und Adrienne Haan lassen bei einer ‚Soirée Francaise‘ die schönsten Lieder berühmter Chansonniers wie Jaques Brel, Edith Piaf u. a. wiederaufleben. Umrahmt wird dies mit stimmungsvollen Orchesterwerken von Ibert und Debussy. Eine neu eingeführte, breitere Preisstaffelung (10-42 €) macht diese classic nights noch attraktiver.
Eine Trilogie zum Thema ‚Totentanz‘ setzt mit einer Ausstellung, einer Lesung und einem Konzert herbstliche Akzente. Die Trilogie startet mit einer Schau des Bilderzyklus „Tailfinger Totentanz“ des Künstlers Helmut Anton Zirkelbach. Ein weiteres Highlight ist hier das Konzert mit dem ECHO prämierten Minguet Quartett, welches das Thema musikalisch interpretiert.
Informationen über das vollständige Programm www.abtei-brauweiler.de. Das gedruckte Jahresprogramm erhalten Sie in der Abtei Brauweiler, den Vorverkaufsstellen sowie über unsere Geschäftsstelle unter der Rufnummer (0 22 34) 98 54 240.
Freundeskreis Abtei Brauweiler e.V.
Ehrenfriedstr. 19
50259 Pulheim-Brauweiler
Tel.(0 22 34) 9854 240
Fax (0 22 1) 8284 – 2633
E-Mail: Abtei-Brauweiler@lvr.de
Homepage: www.abtei-brauweiler.de
Nikolausmarkt Brauweiler – Reaktionen auf die Ausstellung „Standpunkte“
Wir haben im Vorfeld berichtet, wen Kurator Holger Hagedorn alles aufgeboten hat, um die diesjährige Kunstausstellung „Standpunkte“ während des Nikolausmarktes rund um die Abtei zu bestreiten. Der Kölner Stadtanzeiger schrieb unter der Überschrift „Zwölf namhafte Künstler widmen sich dem Thema Flüchtlinge“: „Bereits die erste Arbeit, die dem Betrachter beim Eintreten ins Auge fiel, hatte es in sich. In einer Kooperation hatten mehrere Künstler zusammen mit Kurator Hagedorn weiße, unbekleidete Schaufensterpuppen auf der Wiese im Innenhof der Abtei verteilt, die teilweise in oder unter dazu platzierten Holzbooten lagen.“ Der Artikel zitiert das Bild heran, das vor wenigen Wochen so viele Menschen weltweit bewegt hat. Der tote Flüchtlingsjunge Aylan am Strand von Bodrum, dessen Bilder Anfang September um die Welt gingen. Der bittere Titel „Gemeinschaftswerk“, so Hagedorn, sei als Kritik um unkoordinierten Vorgehen der europäischen Staatengemeinschaft bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise zu verstehen.
Eröffnet wurde die Aussstellung am Samstagnachmittag von Prof. Dr. Frank Günter Zehnder. Der Kunsthistoriker war bis 1996 Leiter der Mittelalter-Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums in Köln, 1996-2004 Direktor des Rheinischen LandesMuseums Bonn, seit 1991 Honorarprofessor am Kunsthistorischen Institut der Universität Bonn (Kunstgeschichte und Museologie). Zehnder, seit 2009 Direktor der Internationalen Kunstakademie Heimbach, verwies auf die Funktion von Kunst in unserer Zeit: „Im ewigen Wackelzustand zwischen Chaos und Ordnung kann Kunst mit ihrem angeborenen Bekenntnis zur Weiterentwicklung, auch mit der unverzichtbaren wie unbeugsamen Individualität den andrängenden Gefahren von Vereinnahmung oder Gleichschaltung laute, aber auch stille Paroli bieten. Hier, genau an der Schwelle von Gleichgültigkeit, Ablenkung und Kaufrausch wird die Verantwortung von Kunst erkennbar, sie kann mit ihrer unendlichen reichen Sprache Weckrufe, mit ihrer Kreativität Anstöße und mit ihrem Respekt vor dem Individuellen Perspektiven überbringen, die ganz im Sinne von Joseph Beuys letztlich nicht die Hoffnung auf eine „Soziale Plastik“ sterben lassen.“ Aus dieser Funktion leite sich auch ab, welchen Platz Kunst auf einem Weihnachtsmarkt wie dem Nikolausmarkt habe: „Wundern wir uns nicht, dass auch ein Markt wie dieser mit seinen berechtigten wirtschaftlichen Interessen zu den Gralshütern der Innovation, des freien Denkens und der Fortschreibung von Kultur gezählt werden muss.“
Seit dem Nikolausmarkt 2012 integriert der Veranstalter, die Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG), Kunst in den Weihnachtsmarkt. Seit 2013 ist Holger Hagedorn als Kurator tätig. Bei der Kunst ist es aber nicht geblieben. Auch Initiativen wie die Offene Nikolauskirche und der Pilgerweg bereichern den Markt. Vorsitzender Helmut Stahl blickt zurück und gleichzeitig nach vorn: „Die ersten Reaktionen war durchweg positiv. Die “Upgrades” für nächstes Jahr haben wir aber schon angedacht. Es wird also wieder spannend.“
Atelier Halle 30 – Offenes Atelier am 6. Dezember
Im Grunde sind es doch die Verbindungen mit
Menschen, welche dem Leben seinen Wert geben.
(W. von Humboldt)
Zum Abschluss eines künstlerisch kreativen Jahres lädt das Atelier Halle 30 am 6. Dezember 2015, 11:00 – 18:00 Uhr, ein. Bei Gebäck, Glühwein und natürlich Bildern wollen die sechs Künstlerinnen mit ihren Gästen eine kleine Auszeit aus dem Weihnachtstrubel nehmen.
Foto: © Hendrik Neubauer
Ausstellungseröffnung: Grafik aus dem Künstlerarchiv | Nikolausmarkt
Am Rande des Nikolausmarktes gibt es am Sonntag, 6.12 2015, 15.30 – 17.30 Uhr bei Kaffee und Kuchen, die Eröffnung der jährlichen Ausstellung „Grafik aus dem Künstlerarchiv“ der Stiftung Kunstfonds. Die Schau zeigt Auflagen und Serien aus den Papierbeständen des Archivs für Künstlernachlässe. Die grafischen Arbeiten geben Einblicke in die verschiedenen künstlerischen Positionen, Themenwelten und Arbeitsweisen der Künstler. Einzelne Grafiken werden zum Verkauf angeboten, die Erlöse fließen in den Unterhalt des Archivs.
Gezeigt werden Arbeiten von Renate Anger, Gerda Brodbeck, Ludger Gerdes, Jockel Heene, Erich Lütkenhaus, Herbert Press, Kurt M. Schulz-Schönhausen.
Die Ausstellung wird gezeigt vom 9. bis zum 18. Dezember 2015 und vom 12. bis zum 29. Januar 2016. Die Öffnungszeiten sind Dienstag von 10 bis 12 Uhr und Mittwoch bis Donnerstag zwischen 10 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr.
Die Röumlichkeiten des Künstlerarchivs sind über den Abteipark zu erreichen. Es handelt sich um die Gebäude auf der Höhe des Feldtors.
Vor einem Jahr, am 8.12.2014, besuchte Monika Grütters, Kulturstaatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler. Grütters besichtigte die unterschiedlichen Arbeits- und Lagerbereiche des Archivs. Damit die Inhalte des Künstlerarchivs auch dem breiten Publikum gezeigt werden können, ist ein Erweiterungsbau des Künstlerarchivs zum Schaumagazin geplant. Ein derartiges öffentliches Angebot wurde das kulturelle Angebot enorm aufwerten.
Das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds betreut die künstlerischen Lebenswerke national bedeutender bildender Künstler der jüngeren Zeit. Es ist ein Depot, das Kunstwerke aufnimmt, inventarisiert, sie erforscht und öffentlich hält. Die Kunstwerke des Archivs sind Thema kunst- und restaurierungswissenschaftlicher Forschungen und sind als Leihgaben in nationalen und internationalen Ausstellungshäusern zu sehen.
Jetzt gibt es offensichtlich eine neue Entwicklung in Sachen Schaumagazin, wie wir einer Pressemitteilung der CDU entnehmen:
Die CDU Brauweiler, Dansweiler, Freimersdorf bedankt sich bei Kulturstaatssekretärin Monika Grütters und bei der Bundesregierung. Im Koalitionsvertrag der jetzigen Regierung vom 14. Dezember 2013 ist die Förderung des „Schaumagazins für Künstlernachlässe in der Abtei Brauweiler“ ausdrücklich genannt. Bei der Haushaltsverabschiedung im Bundestag am Freitag wurden dafür insgesamt 2,5 Mill. Euro bewilligt, 500.000,- Euro für das Jahr 2016 und 2 Mill. im Jahr 2017. Auch die Landesregierung und der LVR haben ihre Zusagen über ihren Finanzbeitrag gegeben. Somit ist die Finanzierung gesichert. Das Schaumagazin kann gebaut werden. Nun wird von LVR einen Bauantrag stellen, den die Stadt Pulheim genehmigen wird.
Im Schaumagazin werden Ausstellungen der Künstlernachlässe stattfinden. Dann können dort Besichtigungen organisiert und An- und Verkäufe getätigt werden.
„Es geht weiter in Brauweiler“ so Hermann Schmitz, „wenn auch langsam, aber zielführend“.
Als Erweiterung zum Nachlassarchiv bildet das Schaumagazin einen weiteren Schritt hin zur „Kunst und Künstlerstadt“ Pulheim-Brauweiler zusammen mit der Abtei und dem Kunst- und Wohnquartier der Gold-Kraemer-Stiftung auf dem Guidelplatz.
Archiv für Künstlernachlässe | Stiftung KunstfondsAuf der Insel50259 Pulheim-Brauweiler
Brauweiler Nikolausmarkt – Standpunkte | Kunstausstellung in der Abtei
Seit 2012 gehört Kunst zum regelmäßigen Programm des Weihnachtsmarktes in und um die Abtei Brauweiler herum. In diesem präsentieren sich 13 Künstler im Prälaturhof, Säulensaal/Winterrefektorium, Kreuzgang und Marienhof. Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am 5. Dezember 2015 um 16.00 Uhr durch Bürgermeister Frank Keppeler und Prof. Dr. Frank Günter Zehnder (Direktor Internationale Kunstakademie Heimbach). Im Verlauf der zweitägigen Ausstellung gibt es Jam Sessions, Künstlergespräche und Führungen (Samstag und Sonntag 15:00–19:00 Uhr). Die Ausstellung widmet sich aktuellen Themen wie der Flüchtlingsproblematik.
Wir haben den Kurator Holger Hagedorn gebeten stichwortartig die Highlights zu skizzieren:
Lydia Nüüd, Estland mit einer 15 -teiligen Diagonalinstallation im Marienhof, dort auch Fredrik Erichsen mit seinen KUBUS um die Marienstatue,
Konstantinos Gavrias mit eindringlichen Portraits von in Deutschland lebenden Griechen im Kreuzgang
Er ist in der Klasse von Rita McBride an der Kunstakademie Düsseldorf, aber auch internationales Topmodell, demnächst in der VW Werbung präsent…
Dorissa Lem mit außergewöhnlichen Holzskulpturen im Kreuzgang
Rebecca Höltgen aus Neuss mit hierzu passenden fotographischen Architekturmodulationen
Dennis Oswald mit Sturmfotografien, diese waren schon in internationalen Magazinen veröffentlicht
Margret Schopen-Richter mit einer Installation aus Möbelelementen aus vom Tagebau vernichteten Häusern,
Der Neusser Künstler Jürgen Zaun zeigt a.A. Arbeiten zum Thema Lampedusa, oder ein mit schweren Steinen gefülltes Holzboot,
der Prälaturhof wird mit einer vierteiligen Installation von Holger Hagedorn, betitelt : GEMEINSCHAFTSWERK, zum Thema Flüchtlinge mit Booten und Puppen bespielt.
„Frauen und ihre Leidenschaften“ – Atelier Halle 30 stellt im Café F. aus
„Frauen und ihre Leidenschaften“ – Die Künstlerinnengemeinschaft Atelier Halle 30 stellt bis 15. Januar 2016 im Café F. in Pulheim aus.
Café F. Venloer Str. 135
50259 Pulheim
11.00 – 13.00 Uhr
Dauer: bis 15.01.2016
Öffnungszeiten: Di-Fr 10-14 Uhr
www.cafef.de
Pulheim Nordpark – ZWÖLF-HOLZ Skulpturenprojekt
Der ROTARY CLUB PULHEIM lädt ein zur Eröffnung von ZWÖLF-HOLZ Skulpturenprojekt von HOLGER HAGEDORN, Schürgespfad, gegenüber Parkfriedhof 26.09.2015 16.00 Uhr:
Die Installation ZWÖLF-HOLZ im Nordpark besteht aus 12 teilweise großformatigen Holzskulpturen. Die biomorphen Formen erinnern an Pilze und entstanden aus verwachsenen Holzabschnitten wie Astgabelungen. Einige Hölzer wurden vom Rittergut Orr zu Verfügung gestellt, andere stammen aus Pulheimer Ortsteilen. Die beiden größten Skulpturen stammen von einer über 200 jährigen Eiche vom Niederrhein. Bei zahlreichen Arbeitstreffen im dafür vorbereiteten Werkstattbereich des Caritas Jugendzentrums OT POGO erarbeiteten die beteiligten 19 Schüler und Schülerinnen aus den vom Künstler zuvor mit der Kettensäge gestalteten Grundformen die glatt geschliffenen Objekte. Besonders spannend war die spontane Zusammenarbeit mit Flüchtlingen aus dem benachbarten Wohnheim, da zumeist keine sprachliche Kommunikation möglich war und durch nonverbale Zeichen die Kooperation entstand.
Die (hauptsächlich) beeteiligten Schüler-innen waren: Hendrik Hirsch, Anika Poersch, Sandro Klapper, Christoph Bauer, Max Röder, Miriam Menz, Michaela Seriecu-Hermann, Jonas, Bauer, Julia Voss, Anika Pfaff, Leonie Grellner, Claudia Ollig, Moana Klein, Tristan Kaufhold
Holger Hagedorn MultimediaKünstler
*29.5.1965 Rees/Niederrhein: seit 1989 freischaffender Multimedia-Künstler: M alerei, Installation, Metall- und Holzplastik, Performance, Land-art, seit 1999 Kunst + Kirche, Kirchenausstattungen, Objekte, Projekte
diverse Lehraufträge, seit 2012 Dozent an der Internationalen Kunstakademie Heimbach (IKAH)
seit 2013 Kurator Abtei Brauweiler, Juror in diversen Kunstinstitutionen seit 2013 Projekt KUNSTINSEL Martinsee Zons mit Lüpertz-Pavillion
zahlreiche Ausstellungen im In-und Ausland
