Archiv für die Kategorie „Kunst“
20 Jahre Kunstprojekte Synagoge Stommeln – Ausstellung in der Abtei Brauweiler
(pm) Jannis Kounellis, Richard Serra und Rosemarie Trockel sind drei von insgesamt 20 Künstlerinnen und Künstlern, die sich seit 1991 mit dem „Erinnerungsort“ Synagoge Stommeln auseinandergesetzt haben. Als der damalige Kulturdezernent von Pulheim, Gerhard Dornseifer, die Initiative zu diesem von der Stadt getragenen Projekt ergriff, war nicht abzusehen, dass daraus eine „Institution“ werden würde, die im internationalen Kunstbetrieb mit großer Aufmerksamkeit verfolgt wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Atelier Halle 30 – Offenes Atelier am 7., 8. und 9. 10 in Brauweiler
Im ‚Rahmen der „Offenen Ateliers Köln“ am Wochenende: Das Atelier Halle 30 in Brauweiler hat am Freitag ab 18.00 Uhr, Samstag ab 14.00 Uhr und Sonntag ab 11.00 Uhr geöffnet. Sachsstraße 30, Gewerbepark Brauweiler.
Kunsttage Rhein-Erft – In der Abtei Brauweiler
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Alle Infos unter www.kunsttage-rhein-erft.de
Franz Bahr auf der Artpul – die Kunstmesse in Pulheim vom 24.-26.06
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Franz Bahr ist Metallbildhauer, der seine pneumatischen Skulpturen auf der artpul in Pulheim austellt. Er gehört zu den bekannten Vertretern der postmedialen Skulptur im Rheinland. Der Künstler, der 1966 in Köln geboren wurde, studierte zunächst an der Fachhochschule Köln im Bereich Metallbildhauerei und darauf Design an der International School of Design mit Abschluss Diplom. Aufgrund seiner breiten Kenntnisse um die Materialeigenschaften gelingt es ihm, neue Materialien nicht nur als Materialien im Feld des Experimentellen einzusetzen. Die Kunsthistorikerin Dr. Barbara Aust-Wegemund beschreibt Bahrs Arbeitsweise wie folgt: „Ein zentrales Moment des Werks ist die Zeichnung, die medial digitalisiert wird, so dass ein Laser die Edelstahlformen exakt ausschneidet, die vom Künstler genau verschweißt werden. Erst dann wird durch ein Ventil Luft in die leere Hülle gepumpt. Das plastische Verfahren des Aufblasens, die Geometrie der Formen und die Sinnlichkeit des Materials bewirken auch bei großen Formaten wie Big Pillow oder Awareness of Axa eine luftige Dreidimensionalität, die nicht gewichtig im Raum liegt, sondern sich schwerelos darin ausdehnt. Das pneumatische Prinzip unterwandert den stilisierten volumenschweren Minimalismus, so entstehen reduzierte und doch energetische Figuren, die die Wahrnehmung des Betrachters herausfordern. Der Künstler, der die bildhaften Formen ausschneidet, lässt sie in der Folge dreidimensional in den Raum wachsen, so auch in der Arbeit Carnero, so wird über die Bildwirklichkeit der Kopf des Widders Wirklichkeit.“ – Die artpul findet vom 24. 06 bis 26.06 im Walzwerk in Pulheim statt. Alle Infos zu den ausstellenden Künstlern und Galerien unter: artpul.de
Raumklänge 2011 – in der Alten Kirche St. Martin in Stommeln
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Das Video „Holz arbeitet 1“ lässt die Arbeitsweise von Gabriel Maiguashca erkennen. Gemeinsam mit anderen Künstlern und Musikern bearbeitet er die unterschiedlichsten Hölzer in unterschiedlichsten Formen. Die Veranstaltungsreihe „Raumklänge 2011“ in der Alten Kirche St. Martin in Stommeln bietet ab Mittwoch eine Performance und eine Rauminstallation rund um Maiguashcas Schaffen. Am Sonntag spielt das duo Contour in der Kirche. Diesen Beitrag weiterlesen »
Wochendtipp – Thomas Struth im K 20 in Düsseldorf
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Der in Düsseldorf und Berlin lebende Fotokünstler Thomas Struth gehört zu den bedeutendsten Vertretern der deutschen Fotografie. Zahlreiche Ausstellungen während der vergangenen 15 Jahre in Europa, den USA, Japan und China haben den 1954 am Niederrhein geborenen Künstler international bekannt gemacht. Seine Arbeiten waren bereits 1992 auf der documenta IX in Kassel zu sehen. Während bisher jedoch lediglich einzelne Werk-Gruppen vorgestellt worden sind, gibt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen nun erstmals in Europa einen repräsentativen Überblick über das Gesamtschaffen Struths. Diesen Beitrag weiterlesen »
Kultur satt – am 15. Mai in und um Köln
In diesem Jahr fällt der KulturSonntag mit dem Internationalen Museumstag zusammen. In Köln fahren zu fast allen Museen Shuttlebusse. Die Veranstaltungen beschränken sich jedoch nicht nur auf die Stadt, auch in den umliegenden Kreisen gibt es viele Angebote. Die meisten Programme und Ausstellungen sind kostenlos – bei einigen Museen, die Eintritt verlangen müssen, haben die Leserinnen und Leser des Kölner Stadt-Anzeigers Vorteile! Wenn sie den Coupon des Kultur- Sonntags aus der Zeitung mitbringen, gilt freier oder ermäßigter Eintritt! Für den Rhein-Erft-Kreis haben wir eine kleine Auswahl getroffen. Diesen Beitrag weiterlesen »
Ferientipp – Altes neu entdeckt – Keramion Frechen
Bis zum 26.04.2011 noch die Ausstellung: „Altes neu entdeckt – aus dem Bestand des KERAMION“. Das KERAMION beherbergt zwei außergewöhnliche Sammlungen: internationale moderne Unikatkeramik und regionale historische Keramik. Während die Sammlung Cremer mit über 5.000 Arbeiten von mehr als 500 Keramikern eine der größten und qualitätsvollsten privaten Keramiksammlungen Deutschlands ist, spiegelt die städtische Sammlung historischer Keramik die Bedeutung der regionalen Keramiktradition wider. Hier findet sich rheinisches Steinzeug ebenso wie Irdenware und die sogenannte Oomssche Keramik. Die ausgewählten Exponate, teilweise bisher kaum präsentierte keramische Schätze, bieten einen Einblick in das weite Spektrum der Museumsbestände. Öffnungszeiten Di. – Fr., So.: 10.00 -17.00 Uhr , Sa.: 14.00 -17.00 Uhr
Art Cologne – zum 45. Mal in Köln
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Die Art Cologne hat begonnen. Wer sich einstimmen möchte, kann dies mit diesem Beitrag auf ntv tun. Und wer schon lange mal in die Kunstbar (gegenüber dem Alten Wartesaal) wollte, dem empfehlen wir den Besuch am Samstag ab 12.00 Uhr. Art Cologne Bis 16. April 2011: täglich 12.00 – 20.00 Uh, 17. April 2011: 12.00 – 18.00 Uhr.
Jason Polan – erster Artist in Residence auf dem Guidelplatz?
Im Falle des New Yorker Jason Polans bewahrheitet sich, dass, wenn man Talent sowie eine gute Idee hat und ein Projekt nur gigantisch genug anlegt, dann erhält man bereits in der Startphase weltweite Beachtung. Circa neun Millionen Porträts will er erstellen, jeden Einwohner der Metroprole New York zeichnen. Möglichst unbemerkt. Er stellt sich zum Beispiel in die Grand Central Station und skizziert die Vorbeihastenden in Windeseile, verweilt im Museum of Modern Art und wirft die Besucher in schnellen Strichen auf das Papier. Bisher hat er bereits 14.000 Bilder geschafft, die er auch auf der Straße und in Parks fertigt. Pro Zeichnung benötigt der Illustrator circa eine Minute. Warum laden wir Jason Polan nicht in das geplante Künstlerzentrum am Guidelplatz ein? Mal eben 8.000 Menschen zeichnen, das ist doch ein Klacks gegen sein aktuelles Projekt, von dem er selbst sagt: „Ich werde scheitern, ich werde wohl nicht alle zeichnen können, aber der Versuch macht mir Spaß.“ Alle bisherigen Werke kann man auf seinem Blog „http://www.everypersoninnewyork.blogspot.com“ bewundern. (Illustration: (C) Jason Polan)