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Archiv für die Kategorie „Pulheim“

Besuch vom Mittelalter zum Sommerfest

„Herzlich willkommen in der Welt des Mittelalters“ heißt es am Samstag, 15. Juli 2017, im Caritas-Seniorenzentrum Pulheim, Steinstraße 19. Zwischen 14 und 18 Uhr kann man sich beim Sommerfest des Hauses von Dorina Krieger (Künstlername: Frau Wolle) altes Handwerk zeigen und erläutern lassen – stilecht mit fellüberzogenen Sitzgelegenheiten und einer Feuerstelle. Hinzu gesellt sich ein Spielmann. Verschiedene Auftritte der Mitarbeiter und Bewohner – mit musikalischer Begleitung durch Michael Lawen – sowie ein eigenes Programm für Kinder runden das Programm ab. Für das leibliche Wohl ist mit einem reichhaltigen Speisen- und Getränkeangebot gesorgt. Vor dem Fest gibt es einen ökumenischen Gottesdienst um 13.15 Uhr.

Geschwindigkeitstafel in der Sonnenallee

An der Einmündung zum Malvenweg ist in der Sonnenallee in Pulheim eine Geschwindigkeitstafel aufgehängt worden. Sie zeigt den Verkehrsteilnehmern die jeweilig gefahrene Geschwindigkeit an. In der Sonnenallee ist Tempo 30 angeordnet.
Nicht nur das Messen von überhöhten Geschwindigkeiten, sondern auch das Anzeigen der gefahrenen Geschwindigkeit ist wichtig. Den meisten Verkehrsteilnehmern ist oft nicht bewusst, wie schnell sie fahren. Mit der Geschwindigkeitsanzeige auf dem Display lässt sich die Verkehrssicherheit steigern. Zu schnelles Fahren wird mit einem traurigen Gesicht gestraft, das Einhalten des Tempolimits wird hingegen mit einem Lächeln belohnt.

Planungsausschuss und Umweltausschuss – Gemeinsame Sondersitzung

Der Planungsausschuss und der Umweltausschuss kommen am Mittwoch, 5. Juli,
18 Uhr, zu einer gemeinsamen Sondersitzung zusammen. Sie findet im Ratssaal des Rathauses statt und beginnt um 18 Uhr. Befassen werden sich die Ausschussmitglieder mit dem integrierten kommunalen Klimaschutzkonzept für die Stadt Pulheim und mit der Fortschreibung des Regionalplans im Regierungsbezirk Köln. Konkret geht es hier um die Potenzialstudie für Windenergiekonzentrationszonen im Stadtgebiet Pulheim.

Dreharbeiten in Pulheim – RTL Sitcom „Beste Schwestern“

Am Montag, 3. Juli, 11 bis 20 Uhr, werden in Pulheim für die von RTL produzierten Sitcom „Beste Schwestern“ (Hauptdarstellerin Miriam Boes) Dreharbeiten durchgeführt. Drehorte sind der Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum und der Marktplatz sowie die Fußgängerzone Auf dem Driesch. Zum Abstellen des Fuhrparks wird der unbefestigte Schotterparkplatz in der Alten Kölner Straße (gegenüber dem Platz vor dem Kultur- und Medienzentrum) ganztägig gesperrt.

Igelstation Pulheim – Karin Oehl sucht Nachfolger

Intensiv betreut werden müssen zurzeit vier Igelbabys mit noch geschlossenen Augen und Ohren. Die Igelmutter ist von einem Rasenmäher getötet worden. Die Folge? Karin Oehl muss die jungen Tiere auch nachts betreuen.

Seit 40 Jahren betreibt Karin Oehl eine Igelstation in Pulheim. Im kommenden Jahr wird sie aus gesundheitlichen Gründen aufhören. Sie sucht eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger, die oder der ihre Arbeit fortsetzt.
Karin Oehl ist Tierfreundin und betreibt die Igelstation in Eigenregie in ihrem Haus. Viele kranke oder verletzte Tiere werden zu ihr gebracht. Für Frau Oehl ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass Igel Wildtiere sind und nicht dem Finder und auch nicht der Igelstation gehören. Ziel aller tierischen Fürsorge sei, so Karin Oehl, dass das gesund gepflegte Wildtier möglichst schnell wieder ausgesetzt wird, wenn die Nahrungsgrundlagen gewährleistet sind. Ihre Igelstation ist eine Privatinitiative. Es stehen kein Verein und kein Verband dahinter. Frau Oehl betreibt ihre Station ehrenamtlich und finanziert die meisten Kosten aus ihrer privaten Börse.
Die Arbeit in einer Igelstation ist zeitintensiv. Wenn der Igel nicht selber frisst, muss er ernährt werden. Kranke oder verletzte Igel müssen tierärztlich versorgt werden.
Um Igeln zu helfen, plädiert sie dafür, heimische Gärten Igel freundlicher herzurichten und zu gestalten.
Wer Interesse hat, die Arbeit von Frau Oehl fortzusetzen, wird gebeten sich per E-Mai nc-oehlch@netcologne.de, mit ihr in Verbindung zu setzen.

In diesem Video wird gezeigt, wie die tägliche Pflege verletzter Igel aussieht: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/zu-besuch-in-der-igel-intensivstation-vid-1.6884270?video=1

Schnuppertermine Meditation im Café F.

Meditationskurs zum Entspannen und Aktivieren zum Kennenlernen

Lernen Sie Meditation als Mittel der Selbstfindung und der Besinnung kennen ! In diesen Schnupperterminen stellt die Referentin aus dem vielfältigen Angebot eine Auswahl von Meditationstechniken vor. Dabei berücksichtigt sie gerne die Wünsche der TeilnehmerInnen. Die Reise wird über Lichtmeditation, Atemmeditation, Chakren- und Engelmeditation, Herzmeditation bis hin zu dynamischeren Meditationsarten gehen.
Auch buddhistische Elemente werden mit einbezogen. Hier haben Sie Zeit, sich mit sich selbst zu beschäftigen und ein Stück besser kennen zu lernen. Meditation kann Hilfestellung bei persönlicher Weiterentwicklung geben.
Sie brauchen keine Vorkenntnisse oder Erfahrungen, nur Offenheit für das Thema und die Bereitschaft, sich darauf einzulassen.
1. Schnuppertermin (2544*) Dienstag, 04.07.
2. Schnuppertermin (2545*) Dienstag, 11.07.
Astrid Zimpel, Sozialpädagogin, Heilpraktikerin

Anmeldung verbindlich für 1. Termin 2544* = 30.06., für 2. Termin 2545* = 07.07., jeweils bis 10.00 Uhr unter 02238/472279 (AB) oder bildung@cafef.de

Alle Veranstaltungen mit dem * werden von der Paritätischen Akademie NRW veranstaltet unter Mitwirkung des F.e.V..

Friedhöfe in Pulheim auf dem Stimmzettel

Kritik an Nichtzusammenlegung von Bürgerentscheid mit Landtagswahl

(PM) – Bei einem Bürgerentscheid am Sonntag in Pulheim steht ein eher seltenes Thema auf dem Stimmzettel. Bei der dritten Abstimmung in der Geschichte der Stadt geht es um die Entwidmung von Friedhofsflächen.

Die Initiative „Mehr Demokratie“ bedauert, dass der Bürgerentscheid nicht mit der Landtagswahl am 14. Mai zusammengelegt wurde. „Die Fristen hätten eine Zusammenlegung eigentlich erlaubt. Die Stadt meinte aber, sie bräuchte für einen Bürgerentscheid eigene Abstimmungsvorstände und Abstimmungslokale, was ihrer Meinung nach nicht zu leisten gewesen wäre. Das ist falsch. Notwendig gewesen wären lediglich Wahlzettel in zwei unterschiedlichen Farben und die doppelte Anzahl an Wahlurnen“, sagt Landesgeschäftsführer Alexander Trennheuser.

„Es kommt der Verdacht auf, dass man bei der Stadt hofft, dass das Bürgerbegehren bei einem von der Wahl getrennten Termin durch die Abstimmungshürde zu Fall gebracht wird. Das belegt einmal mehr die schädliche Wirkung des Zustimmungsquorums, das dazu einlädt, die Beteiligung an Bürgerentscheiden möglichst zu erschweren“, kritisiert Trennheuser. Bei der Abstimmung am Sonntag braucht das Bürgerbegehren neben der Mehrheit der Abstimmenden die Zustimmung von mindestens 15 Prozent aller Stimmberechtigten.

Laut Mehr Demokratie wird die je nach Gemeindegröße zwischen zehn und 20 Prozent liegende Hürde in NRW bei jedem zweiten Bürgerentscheid nicht übersprungen. „Bei jeder zweiten Abstimmung gehen die Bürger also umsonst an die Urne. Das verursacht Frust und Politikverdrossenheit“, meint Trennheuser. Mehr Demokratie fordert deshalb die Abschaffung von Quoren bei Bürgerentscheiden.

Auslöser des Bürgerentscheids ist ein Beschluss des Stadtrats über ein neues Friedhofskonzept. Im Rahmen dessen sollen 2.090 Grabstätten auf Pulheimer Friedhöfen geschlossen und nach Ablauf der Nutzungsrechte entwidmet werden.

Die Stadt begründet ihr neues Konzept mit bedeutenden Veränderungen im Friedhofswesen aufgrund gesellschaftlicher Entwicklungen. Durch die Reduzierung von Grabflächen und neue Grabtypen werde sich der Pflegeaufwand mittel- bis langfristig stark verringern. Die Stadt rechnet mit Einsparungen von 166.000 Euro jährlich.

Für die Initiative „Zukunft Friedhof“ steht der Ratsbeschluss im Widerspruch zu den menschlichen, ethischen und christlichen Werten. Er verstoße gegen die Würde der Toten und sei nicht nur für die betroffenen Hinterbliebenen nicht zu akzeptieren. Die Kosten sänken erst, wenn alle Gräber abgelaufen und die Flächen entwidmet seien. Dies werde mehrere Jahrzehnte dauern. Bis dahin müsse die Verwaltung die Flächen bereits abgelaufener Gräber pflegen. Durch die auslaufenden Gräber werde der Pflegeaufwand für die Stadt steigen.

Hintergrund:

Bürgerentscheid über Entwidmung von Friedhofsflächen in Pulheim
www.nrw.mehr-demokratie.de/pulheim.html

Die Abstimmungshürde
www.nrw.mehr-demokratie.de/quorum.html

Donnerstag, 22. Juni: Einwohnermeldeamt nur bis 18 Uhr geöffnet

Das Einwohnermeldeamt (EMA) der Stadtverwaltung Pulheim im Rathaus-Center, Alte Kölner Straße 26, ist am Donnerstag, 22. Juni, nur bis 18 Uhr (statt bis 19 Uhr) geöffnet.

Stadt ruft Spielplatzkommission ins Leben

Die Stadtverwaltung Pulheim ruft eine Spielplatzkommission ins Leben, in der Fachpersonen aus Kindertagesstätten, Schulen und mobile Jugendarbeit sowie engagierte Spielplatzpaten und Eltern bei der Gestaltung von Spielplätzen mitarbeiten können. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern soll damit gefördert werden.
Ziel der gemeinsamen Arbeit soll sein, Prioritäten zu setzen, wann welche Spielfläche neugestaltet wird. Die Ausstattung der Flächen soll zukünftig ebenfalls stärker auf die Wünsche von Kindern ausgerichtet sein. Derzeit wird von vier Terminen im Jahr ausgegangen, an denen die Kommission zusammenkommt. Die erforderliche Organisation der Arbeit (Einladungen, Protokolle, Vorlagen für den Jugendhilfeausschuss) sowie die Aufbereitung von grundlegenden Informationen zum Thema übernimmt das Jugendamt.
Wer Interesse an der Mitarbeit in der Pulheimer Spielplatzkommission hat oder weitergehende Informationen wünscht, meldet sich bei Michael Meyer im Jugendamt, Rathauscenter, Telefon 02238/808490, E-Mail michael.meyer@pulheim.de.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es aktuell 89 Spielplätze. Diese Spielplätze werden regelmäßig gewartet. Defekte Spielgeräte werden ausgetauscht oder repariert. Jedes Jahr werden zwei Spielplätze neu gestaltet. Die Entscheidung darüber, welche Plätze das sind, wird nicht willkürlich getroffen. Grundlage für die Planung ist die Erhebung von statistischen Werten. Zukünftig soll dieses Verfahren durch die Mitarbeit der Spielplatzkommission ergänzt werden.

Bürgerentscheid Pulheim – die heiße Phase beginnt

Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt der Friedhöfe

„Wir sind sehr positiv gestimmt“, sagt Jürgen Berger, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Friedhofsflächen in Pulheim. „Die Plakate hängen und viele Bürger bekunden ihre Unterstützung. Oft werden wir von Leuten angesprochen, die wir gar nicht kennen. Die Resonanz reicht von Zuspruch bis hin zu interessierten Fragen, was denn nun tatsächlich mit den Flächen passieren soll, wenn diese entwidmet sind. Und das ist genau der Punkt, der vielen Bürgern sauer aufstößt“, so Berger weiter „Keiner kann sagen, was in einigen Jahrzehnten mit den entwidmeten Flächen passieret! Viele Angehörige haben Angst, dass die letzte Ruhestäte ihrer Angehörigen verloren geht oder gar Bauland wird. – Teile der Verwaltung haben sich bereits mit einer möglichen Bebauung befasst – . Würde der Ratsbeschluss umgesetzt, würde die Entwidmung nach Angaben der Verwaltung weit mehr als 2000 Grabstellen betreffen. Und viele haben auch Angst, dass das erst der Anfang ist, denn ursprünglich sollten ganze Friedhöfe geschlossen werden. Die Menschen sind zum Teil verzweifelt. Da ist zum Beispiel die Mutter, die ihr Kind durch eine Krebserkrankung verloren hat, oder der junge Mann, der seine Lebenspartnerin beisetzen musste. Aber auch für viele andere Menschen ist der Gedanke, dass man so respektlos mit unseren Verstorbenen umgehen will, unbegreiflich.“ Zudem sprechen nach Aussagen der Initiatoren auch viele Sachargumente gegen die Entwidmung der Friedhofsflächen. Das Gutachten basiert zum Teil auf überalterten Daten. So geht es z.B. von sinkenden Bevölkerungszahlen aus. Fakt ist aber, dass laut amtlichen Prognosen die Bevölkerungszahl in Pulheim künftig deutlich steigen wird. Schlussendlich kämen in dem Zeitraum des Auslaufens der Flächen sogar höhere Kosten auf die Stadt zu, da die freien Grabflächen mitgepflegt werden müssen. Und ob die erhofften Einsparungen in 50-70 Jahren wirklich eintreffen, kann selbst der Gutachter nicht mit Sicherheit sagen. Eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Betrachtung hat erst gar nicht stattgefunden. „Wir bitten alle Pulheimerinnen und Pulheimer: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und gehen Sie zur Wahl! Aus Respekt, Anstand und Pietät unseren Verstobenen und deren Angehörigen gegenüber! Das sind wir unseren Verstorbenen schuldig“. „Wenn Sie nicht wollen, dass Teilschließungen der Friedhöfe Wirklichkeit werden, sollten Sie mit „Ja“ stimmen“, so Berger weiter.

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