Archiv für die Kategorie „Pulheim“
Besuch aus der französischen Partnerstadt Guidel

Die Delegation aus Guidel zeigte sich von den Renaturierungsmaßnahmen am Pulheimer Bach sehr angetan. Für die Übersetzung der Fachbegriffe sorgte Übersetzerin Marie-Laure Schwind (2.v.re.).
In zwei Jahren, im Jahr 2019, wird das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Pulheim und der französischen Gemeinde Guidel gefeiert. Bei einem Besuch einer kleinen Delegation aus der Bretagne in Pulheim einigte man sich im Rahmen eines Arbeitsgespräches darauf, mit den Festvorbereitungen bald anzufangen.
Vier Tage lang haben sich der stellvertretende Bürgermeister und Delegationsleiter Jean Jacques Marteil, die Ratsmitglieder Marie France Guillemot und Maurice Le Teuff sowie die Beigeordnete Marylise Foidart im Rheinland aufgehalten. Beeindruckt zeigten sich die Franzosen von der Aquarena in Stommeln. Bei einer Führung hatten sie Gelegenheit, neben dem Schwimm- und Saunabereich auch einen Blick in den „Bauch“ des Bades (Technikräume) werfen zu können. Weiterer Höhepunkt war die Begehung der renaturierten Bereiche am Pulheimer Bach. Bachverbandvorsteher Horst Engel erläuterte den Gästen die bereits durchgeführten Maßnahmen und stellte dar, welche Projekte weiterhin anstehen. Bei dem Arbeitsgespräch über die bevorstehende 50-Jahr-Feier einigte man sich zusätzlich darauf, im Sportbereich den Austausch neu zu beleben. Fußballmannschaften und Tischtennisteams in Pulheim und Guidel sollen zum Beispiel gefragt werden, ob sie Interesse an einem Treffen mit Vereinen aus der jeweils anderen Kommune haben.
Hospiz Pulheim feiert 20-jähriges Bestehen

Aktive des Pulheimer Hospizvereins aus zwei Jahrzehnten: Gründungsvorsitzender Hansjakob Wolff (2. von links) und sein damaliger Geschäftsführer Theo Humperdinck (links) mit den aktuellen Vorstandsmitgliedern Elisabeth Rehmann (3. von links), Werner Weiland (4. von links), Karl Heinz Bossier (2. von rechts), Dr. Wolfgang Lerch (rechts) und Koordinatorin Petra Schenzler (3. von rechts)
Sein 20-jähriges Bestehen feiert der Pulheimer Hospizverein in diesem Jahr. Hervorgegangen aus der privaten Initiative einiger Pulheimer Bürgerinnen und Bürger, zählt der Verein heute über 200 Mitglieder, 40 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter und zwei hauptamtliche Koordinatorinnen. Unverändert ist allerdings das Kernziel des Vereins: Zuwendung zu Menschen in schwierigsten Lebenssituationen. Engagierte und gut ausgebildete Ehrenamtliche begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase ebenso wie Trauernde, die nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen ihr Leben neu ausrichten müssen.
Nahezu 600 Sterbenskranke und ihre Angehörigen haben die Aktiven des Hospizvereins in den letzten 20 Jahren unterstützt. Sie haben dabei die besonderen Chancen der ambulanten Hospizarbeit genutzt: Ergänzend zur Versorgung durch Ärzte und Pflegefachkräfte widmen sich die Ehrenamtlichen – frei von zeitlichen Zwängen und vorgegebenen Abläufen – eingehend den Gesprächswünschen der Sterbenskranken oder betreiben andere gemeinsame Aktivitäten im Sinne einer „Sorge für die Seele“. Zugleich unterstützen sie die Angehörigen.
In den letzten Jahren ist die Unterstützung durch den Pulheimer Hospizverein immer stärker in Anspruch genommen worden: Begleiteten 2013 noch 26 Aktive insgesamt 44 Menschen in ihrer letzten Lebensphase, so hatte der Verein 2016 bereits 40 Ehrenamtliche, die 55 sterbenskranke Menschen betreuten. Auch die Trauerbegleitung nimmt einen immer höheren Stellenwert ein: So besuchten im Jahre 2016 44 Pulheimer Bürgerinnen und Bürger Hospizangebote wie Trauercafé, Trauerfrühstück oder Trauergesprächsreihe.
In Zukunft dürfte der Bedarf an Begleitungen durch den Pulheimer Hospizverein weiter steigen. „Nach einer Studie wird die Stadt Pulheim Mitte der 2020er Jahre kreisweit die höchste Zahl an über 80-jährigen haben. Diese Entwicklung bedeutet für unseren Verein eine große Herausforderung, denn wir wollen auch in Zukunft alle Menschen unterstützen, die eine hospizliche Begleitung wünschen“, betont Vorsitzender Dr. Wolfgang Lerch.
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Friedhofskonzept – Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni
Beim Bürgerentscheid am Sonntag, 25. Juni, muss mit „Ja“ oder „Nein“ über die Frage: „Soll der Ratsbeschluss vom 15. November 2016 der Stadt Pulheim, die gelben Flächen der Friedhöfe mit den Gräbern der Verstorbenen auslaufen zu lassen, nach Ablauf der Grabnutzungsrechte zu entwidmen und einer anderen Nutzung zuzuführen, aufgehoben werden?“ entschieden werden. Die neun Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.
Voraussetzung für die Teilnahme am Bürgerentscheid ist die Vollendung des 16. Lebensjahres. Außerdem ist die deutsche Staatsangehörigkeit oder die eines Mitgliedsstaates der EU notwendig. Die Abstimmungsbenachrichtigungen werden ab Mittwoch, 31. Mai, bei den Wählerinnen und Wählern eingehen. Das Wahlbüro im Rathaus im Raum 46 im Erdgeschoss ist ab Donnerstag, 1. Juni, geöffnet (Öffnungszeiten Rathaus). Es besteht die Möglichkeit, die Briefabstimmungsunterlagen abzuholen oder den Abstimmungszettel direkt vor Ort auszufüllen und in eine Wahlurne zu stecken. Am Freitag, 23. Juni, ist das Wahlbüro bis 18 Uhr auf.
Einstimmig hat der Rat der Stadt Pulheim in seiner Sitzung am 4. April beschlossen, dass das Bürgerbegehren zum Friedhofskonzept zulässig ist. Mehrheitlich hat er entschieden, dem Bürgerbegehren nicht zu entsprechen und einen Bürgerentscheid durchzuführen.
Schützenfest in Pulheim
Das Schützenfest der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Pulheim findet von Freitag, 2. Juni, bis Montag, 5. Juni, auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus, auf dem Wilhelm-Mevis-Platz, in der Fußgängerzone Auf dem Driesch sowie auf dem abgesperrten Teil der Venloer Straße zwischen der Johannisstraße und der Bachstraße statt.
Die Öffnungszeiten sind wie folgt festgelegt worden:
Freitag, 2. Juni, von 16 bis 24 Uhr
Samstag, 3. Juni, von 10 bis 1 Uhr
Sonntag, 4. Juni, von 11 bis 24 Uhr
Montag, 5. Juni, von 11 bis 24 Uhr
Die Venloer Straße wird zwischen Johannisstraße und Bachstraße bereits am Mittwoch, 31. Mai, ab 7 Uhr, gesperrt. Aufgehoben wird die Sperrung am Dienstag, 6. Juni, 17 Uhr.
Führerscheine sichergestellt
Pulheim (ots) – Zwei Autofahrer fielen auf der Orrer Straße durch rücksichtslose Fahrweise auf.
Mehrere Zeugen standen am frühen Sonntagabend (21. Mai) um 17.30 Uhr an der Ampelanlage Orrer Straße/ Bonnstraße. Ein Vater (50) wartete an der Ampel auf der Seite des Orrer Waldes mit seinen Töchtern (acht und fünf Jahre alt) und ihren Fahrrädern. Er sah nach eigenen Angaben zwei Autos aus Richtung Venloer Straße auf sie zurasen. Die Lichtzeichenanlage zeigte für die Pkw „rot“ und für die Fußgänger „grün“. Der erste Wagen kam trotz Vollbremsung nach Zeugenaussagen erst innerhalb der Fußgängerfurt zum Stehen. Der hinter ihm fahrende Pkw wich nach rechts in den Grünstreifen aus, um einen Zusammenstoß mit dem voranfahrenden Wagen zu verhindern. Der zweite Wagen kam erst kurz vor der Fünfjährigen und ihrem Fahrrad zum Stehen. Nach einer verbalen Auseinandersetzung zwischen den Beteiligten setzten die beiden Auto-Fahrer ihre Fahrt fort. Die Zeugen merkten sich ihre Kennzeichen. Polizeibeamte suchten die Fahrer der Fahrzeuge auf. Sie beschlagnahmten die Führerscheine der Männer (37 und 48) wegen Gefährdung des Straßenverkehrs durch ihr grob verkehrswidriges und rücksichtsloses Fahren. Sie leiteten ein Strafverfahren ein. Die Ermittlungen beim Verkehrskommissariat in Hürth dauern an. (bb)
34. Internationale Automobilschau Pulheim
Die 34. Internationale Automobilschau der Interessengemeinschaft Pulheimer Vereine findet am Samstag und Sonntag, 20. und 21. Mai, auf dem Marktplatz vor dem alten Rathaus, in der Fußgängerzone Auf dem Driesch sowie auf der Venloer Straße im Bereich zwischen Bachstraße und Farehamstraße statt. Die Venloer Straße wird zwischen Orrerstraße und Farehamstraße von Freitag, 19. Mai, 19 Uhr, bis Sonntag, 21. Mai, 20 Uhr, gesperrt.
Durchfahrt Venloer Straße am Donnerstag, 18. Mai, 6 bis 18 Uhr, gesperrt
Im März ist am Marktplatz in Pulheim mit dem Bau eines Wohn- und Geschäftshauses begonnen worden. Am Donnerstag, 18. Mai, wird die Venloer Straße für die Aufstellung eines Drehturmkrans von 6 bis 18 Uhr im Baustellenbereich (Hausnummern 108 bis 110) gesperrt. Die Venloer Straße kann aus beiden Fahrtrichtungen bis zum abgesperrten Bereich befahren werden. Aus Stommeln kommend wird der Verkehr über die Bachstraße umgeleitet, aus Fahrtrichtung Köln über die Schulstraße.
Auf dem 740 m² großen Grundstück wird ein drei – bis fünfgeschossiges (inklusive Dach) Gebäude errichtet. Im Untergeschoss wird es eine Tiefgarage mit 21 Stellplätzen geben. Für ein Eiscafé und zwei Ladenlokale stehen im Erdgeschoss insgesamt 500 m² zur Verfügung. In den darüber befindlichen Etagen werden 16 Wohnungen errichtet. Sie sind 35 bis 105 m² groß. Voraussichtlich im August 2018 werden die Arbeiten abgeschlossen sein.
Beschäftigungssituation in Pulheim
Mit Datum 30. Juni 2016 werden in der Stadt Pulheim 12.240 sozialversicherungs- pflichtige Beschäftigte verzeichnet. Das entspricht einer absoluten Abnahme um 257 Beschäftigte und einer relativen Abnahme um 2,1% gegenüber dem Vorjahr. Im Vergleich zu den Entwicklungen des Rhein-Erft-Kreises, NRW und des Bundesgebietes weist die Stadt Pulheim einen Rückgang gegenüber dem Jahr 2015 auf. Als Grund kann die Betriebsschließung von zwei großen Arbeitgebern innerhalb des Bewertungszeitraumes genannt werden. Zum Zeitpunkt des Auswertungsstichtages stand die Nachfolgenutzung beider Betriebe nicht fest. Die Kaufvertragsverhandlungen laufen zurzeit. Die Anzahl der Beschäftigten des neuen Möbelhauses im Gewerbegebiet Zum Schwefelberg werden in den Arbeitsmarktbericht für 2017 einfließen.
Ein Blick auf die Beschäftigungsentwicklung in Pulheim von 2006 bis 2016 verdeutlicht den insgesamt stetigen Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze. Die Steigungsrate beträgt in diesem Zeitraum 18,9%. Im Verhältnis zu der Entwicklung der relativen Bevölkerungszahlen im gleichen Zeitraum stellt die Anzahl der neuen Arbeitsplätze eine überproportionale Steigerung dar.
Die Wirtschaftszweige mit den meisten Arbeitsstellen sind im Jahr 2016 der Bereich Handel, Instandhaltung und Reparaturen von Kraftfahrzeugen, das verarbeitende Gewerbe und das Baugewerbe. Diesen Beitrag weiterlesen »
Familienflohmarkt
Am Sonntag, 7. Mai, veranstaltet das Caritas Jugendzentrum Pogo in Pulheim von 11 bis 15 Uhr einen Familienflohmarkt. Neben typischen Flohmarktständen wird für das leibliche Wohl und Spielspaß gesorgt. Bei gutem Wetter wird eine Hüpfburg aufgebaut. Jeder, der am Verkauf seiner Sachen interessiert ist, ist herzlich eingeladen sie anzubieten. Verkauft werden können Trödel, Bücher, Kleidung und Spielzeug. Es wird eine Standgebühr von 5 Euro erhoben. Tische und Stände müssen mitgebracht werden. Anmeldungen müssen bis Donnerstag, 4. Mai, vorgenommen werden. Sie werden telefonisch, Ruf 02238/ 55236, oder im Caritas Jugendzentrum, Zur offenen Tür 10, entgegengenommen.
Marion-Dönhoff-Realschule und OBI Köln-Pesch vereinbaren Lernpartnerschaft

Der 1. Beigeordnete Jens Batist (2. v.re.), Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart (2. v.li.), die stv. OBI-Marktleiterin Kathrin Horst (2. v.re.), von der IHK Köln, Torsten Zimmermann (li.), der stellvertretende Landrat Guido van den Berg (2. v.li.) und die erste stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Chorweiler, Eike Danke (li.), freuen sich über die vereinbarte Lernpartnerschaft; mit dabei Schülersprecher Nils Woyna (re.) und Deborah Palla (re.), Auszubildende OBI-Markt.
Kein Abschluss ohne Anschluss
(PM) – Schülerinnen und Schüler der Marion-Dönhoff-Realschule in Pulheim werden ab sofort im OBI-Baumarkt in Köln-Pesch Einblick in die Arbeitswelt nehmen. Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart und die stellvertretende OBI-Marktleiterin, Kathrin Horst, haben die Vereinbarung zu einer Lernpartnerschaft in Anwesenheit zahlreicher Gäste unterzeichnet.
Der Übergang von der Schule zum Berufsleben ist für viele Schülerinnen und Schüler nicht einfach. Ziel der Pulheimer Realschule ist es, ihre Schützlinge unter der Überschrift: „Kein Abschluss ohne Anschluss!“ in die Berufswelt zu entlassen. Schulleiterin Walburga Hövel-Burckhart freut sich auf die Kooperation: „Der Übergang von der Schule zum Berufsleben ist für viele Schülerinnen und Schüler schwer vorstellbar, denn das theoretische Wissen der einzelnen Unterrichtsfächer ist häufig ohne direkten beruflichen Praxisbezug. Diesen Praxisbezug hilft uns unser Lernpartner OBI herzustellen, so dass durch die KURS-Lernpartnerschaft die Anforderung der Arbeitswelt greifbarer gemacht werden.“
OBI arbeitet bereits seit einiger Zeit mit Schulen zusammen und hat gute Erfahrungen gemacht: „Die wenigsten jungen Leute haben realistische Vorstellungen von den Aufgaben eines Einzelhandelskaufmanns. Lernpartnerschaften mit Schulen sind wichtig für die Nachwuchsförderung, damit wir auch in Zukunft qualifizierte Kaufleute für den Einzelhandel gewinnen können, die wir so dringend benötigen“, so Kathrin Horst.
Thorsten Zimmermann, Leiter der Geschäftsstelle Rhein-Erft der Industrie- und Handelskammer zu Köln, sieht die Vorteile für beide Kooperationspartner. „Die Kooperation ist auf Dauer angelegt. Die gegenseitigen Erwartungen werden dokumentiert und der gemeinsame Erfolg regelmäßig evaluiert. Von dieser lebendigen Partnerschaft profitieren nicht nur die Schüler, die einen praxisorientierten Unterricht genießen, sondern vor allem auch die Unternehmen, die frühzeitig Kontakt mit gut informierten potenziellen Auszubildenden aufnehmen können.“
Der 1. Beigeordnete Jens Batist bedankte sich im Namen der Stadt Pulheim. „Ich danke allen, die bei dem erfolgreichen Projekt mitarbeiten und mitwirken. Sie haben allen Grund, sich zu freuen und zu feiern. Ich wünsche der Firma OBI viel Erfolg und den Schülerinnen und Schülern aufregende Erlebnisse beim Kennenlernen der Berufswelt.“
Außer den Vertretern der Lernpartner, der Stadt Pulheim, der IHK Köln und der Bezirksregierung waren der stellvertretende Landrat des Rhein-Erft-Kreises, Guido van den Berg und die erste stellvertretende Bezirksbürgermeisterin im Stadtbezirk Chorweiler, Eike Danke, vertreten. Durch das Programm führten der KURS-Koordinator Andreas Bastert, Schülersprecher Nils Woyna und die Auszubildende Deborah Palla.
Die Lernpartnerschaft ist Teil des Projektes „Kooperation und Unternehmen der Region und Schule“ (KURS), das eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln und der Industrie- und Handelskammer zu Köln, Aachen und Bonn/Rhein-Sieg ist. Im Rhein-Erftkreis werden die KURS-Lernpartnerschaften von den KURS-Koordinatoren Andreas Bastert, Gabriele Kloidt und Eva-Maria Münchrath betreut und begleitet.
Weitere Informationen zu KURS und den bestehenden Partnerschaften findet man im Internet unter www.kurs-koeln.de.