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Soziales Projekt „Öffentliche Grillhütte für Brauweiler“ wegen Bürokratie vor dem Aus!
Trotz großer Anstrengungen des Vereins „Die Jungs“ e.V. sowie großem Zuspruch der Bürgerschaft, vieler anderer Vereine und Förderer, muss sich der Verein nun mit großem Bedauern den immer neu gestellten Hürden beugen und das Projekt der öffentlichen Grillhütte für Brauweiler einstellen.
Nach nun knapp sechs Jahren der intensiven Planung ist dieser Schritt aufgrund der immer wieder neu entstehenden Hindernisse unumgänglich.
Die Jungs waren bereit, mithilfe von Spendengeldern, der Unterstützung von ansässigen Handwerkern und Unternehmen sowie Einnahmen aus öffentlichen und privaten Veranstaltungen, wie dem alljährlichen Sommerfest, in Brauweiler über 60.000 € für eine öffentliche Grillstätte in und für Brauweiler zu investieren.
Alles fing im Frühjahr 2015 an. Der Pulheimer Bürgermeister Frank Keppeler begrüßte und unterstützte das Vorhaben im Rahmen seiner anstehenden Bürgermeisterwahl. Im Herbst 2015 konkretisierte sich der Plan und nach einer gemeinsamen Grundstücksbegehung mit Vertretern der Stadt Pulheim sollte die Grillstätte auf dem städtischen Grundstück hinter der Kinder- und Jugendeinrichtung „Zahnrad“ in Brauweiler errichtet werden.
Trotz vieler Terminverschiebungen und Verzögerungen seitens der Stadt Pulheim, wurden nach diversen Treffen mit dem Bürgermeister und Vertretern der städtischen Ämter vom Verein im Sommer 2017 erste notwendige Investitionen getätigt. Für den vorgeschlagenen Standort wurde unter anderem ein Artenschutzgutachten in Auftrag gegeben, wonach dem Bau der Grillstätte im Umweltausschuss der Stadt Ende 2017 anschließend zugestimmt wurde.
Auch nach zahlreichen Terminen und Klärungsversuche mit den Vertretern der Stadt stockt das Vorhaben ergebnislos. Dabei hat sich die Stadt Pulheim, laut dem Verein, von Beginn an erheblich schwer damit getan, pragmatische Lösungen für ein solches Vorhaben zu finden, verbindlichen Aussagen zutreffen und das Projekt final realisieren zu wollen. Trotz Zusage des Vereins, die Grillstätte auf eigene Kosten zu errichten und für einen adäquaten Betrieb sowie die Instandhaltung zu sorgen, war seitens der Stadt die Sorge vor möglichen zusätzlichen Verpflichtungen allgegenwärtig. Im Sommer 2019 war dann auf Drängen des Vereins endlich eine Lösung gefunden und es lag ein entsprechender Vertrag unterschriftsreif vor.
Jedoch meldeten dann Ende 2019, fünf Jahre nach Bekanntwerden des Projektes, die Vorstände des TTC Brauweiler 1948 e.V. – Tennisabteilung – und dem SV Grün-Weiß Brauweiler 1961 e.V. Bedenken bei der Stadt Pulheim an und sprachen sich gegen das Vorhaben auf dem angrenzenden Gelände aus. Ein Mitgliederbeschluss liegt beiden Vorständen dazu nicht vor, wie „Die Jungs“ von Mitgliedern beider Vereine erfuhr. Die genannten Gründe gegen den Bau der Grillstätte waren die möglicherweise nicht mehr ausreichend vorhandenen öffentlichen Parkplätze für die Vereinsmitglieder der „privaten“ Vereine sowie die Angst vor möglichem Vandalismus durch Nutzer der Grillstätte.
Gespräche zwischen den Parteien und ein erneutes Gespräch mit dem Bürgermeister, dem Ersten Beigeordneten der Stadt sowie der Vereine brachte keine Einigung. Seitdem konnte auch keine Lösung erzielt werden. Nach Monaten des erneuten Stillstands informierte im August 2020 letztendlich die Stadt Pulheim den Verein, dass es erneut zu Verzögerungen kommen würde. Nun sei der Bau bzw. die Verlängerung einer Straßenbahnlinie ein mögliches Hindernis. Dafür müsse erst ein Verkehrsgutachten abgewartet und ein Alternativplatz geprüft werden, um diese mögliche Straßenbahnerweiterung nach Brauweiler realisieren zu können.
Somit steht nach mehr als fünf langen und frustrierenden Jahren der Entschluss vom Verein fest und man gibt das Vorhaben zum Bau der Grillstätte auf. Einen weiteren Verzug um mindestens ein Jahr seitens der Stadt und mit äußerst ungewissem Ausgang, ob und wo eine Grillstätte überhaupt realisiert werden darf, möchte man den Spendern und Unterstützern des Vorhabens nicht weiter zumuten.
Der Verein will die gesammelten Gelder weiterhin in und für Brauweiler für alternative wohltätige Zwecke einsetzen. Daher wird der Verein im nächsten Schritt Ideen zum möglichen Einsatz dieser Gelder sammeln und darüber beraten. Dabei soll sichergestellt werden, dass mögliche Vorhaben kurzfristig, unbürokratisch und vor allem ohne Abstimmungsbedarf mit städtischen Vertretern bzw. der Stadtverwaltung umgesetzt werden können.
Der Verein bedankt sich nochmals bei Förderern und Unterstützern für das Projekt. Zweckgebunden erhaltene Gelder und Spenden werden vom Verein bei Bedarf selbstverständlich erstattet.
Detaillierte Informationen und des aktuellen Planungsstand hierzu finden Sie unter:
www.grillhuette-brauweiler.de www.diejungs.info
Pulheim: Sporthallen grundsätzlich wieder nutzbar – Hygienekonzept erforderlich
Der Stab außergewöhnliche Ereignisse (SaE) hat unter der Leitung von Bürgermeister Keppeler über die aktuelle Situation in Pulheim beraten. Thema war dabei auch die Öffnung der Schul-Turnhallen. Mit Blick auf die Vorgaben zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie hat der SaE entschieden, die Nutzung für jeweils einen Verein mit einer Sportart beziehungsweise für eine Abteilung eines Vereins pro Tag freizugeben. Es kann also keinen Nutzer-Wechsel – beispielsweise von einer Ballsportart zum Turnen – während eines Tages geben. Die Vereine müssen zudem ihre Hygienekonzepte um das Training in einer Halle ergänzen. In den nächsten Tagen wird die Stadtverwaltung dazu mit den Vereinen Kontakt aufnehmen.
Bürgermeister Keppeler kündigt Notfallfonds für Kultur und Brauchtum an
Pulheim: Kulturschaffende Vereine und Institutionen sowie brauchtumspflegende Vereine, die durch die Coronavirus-Krise wirtschaftliche Einbußen hinnehmen mussten, sollen kurzfristig Unterstützung erhalten. Bürgermeister Frank Keppeler hat den Ratsmitgliedern in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses deshalb vorgeschlagen, einen Notfallfonds in Höhe von 20.000 Euro aufzulegen. „Es sind zahlreiche kulturelle Veranstaltungen ebenso ausgefallen wie Schützen- oder Maifeste. Somit fehlen vielen Vereinen und Institutionen wichtige Einnahmen“, erläutert Frank Keppeler die Initiative, auf die sich bereits die Spitzen der Ratsfraktionen im Ältestenrat verständigt hatten.
Es ist vorgesehen, dass die Vereine und Institutionen bis maximal 2.000 Euro aus diesem Notfallfonds erhalten können, wenn sie einen entsprechenden Nachweis der wirtschaftlichen Folgen der Coronavirus-Krise erbringen. Das genaue Vorgehen wird die Verwaltung nun ausarbeiten und dem Haupt- und Finanzausschuss für dessen Sitzung am 9. Juni 2020 zur Beschlussfassung vorlegen. „Es wird ein unkompliziertes Verfahren sein, damit die Antragsteller schnell Mittel erhalten“, kündigt Bürgermeister Keppeler an. In welcher Weise der Fonds fortgeführt werden könnte, soll bei den Ende des Jahres anstehenden Haushaltsberatungen thematisiert werden, wenn die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf den städtischen Etat besser absehbar sind.
Pulheim: Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen
Die Ratsmitglieder haben gestern einstimmig Entlastungen für Vereine und Gastronomie beschlossen. Bürgermeister Keppeler hatte vorgeschlagen, die Sondernutzungsgebühren für die Außengastronomie für diese Saison (März bis Oktober 2020) und ein Viertel des in diesem Jahr fälligen Sportstättennutzungsentgelts zu erlassen. „Damit setzen wir gemeinsam ein Zeichen für die betroffenen Betriebe und den Engagierten in den Vereinen“, sagt Frank Keppeler.
Pulheimer Vereine brauchen während der Corona-Krise finanzielle Unterstützung
SPD fordert Unterstützung
Um die wirtschaftlichen Einbußen durch den Ausfall von Kultur- und Sportveranstaltungen durch die Corona-Krise für die Veranstalter abzumildern, hat die SPD-Fraktion zur Haupt- und Finanzausschusssitzung am 9. Juni 2020 beantragt, einen Prüfauftrag zu beschließen, wie den Veranstaltern ein einmaliger, finanzieller Ausgleich bis zu einem Betrag von 500 €
für nachgewiesene Auslagen bzw. Verpflichtungen gewährt werden kann.
Durch die Absage von Veranstaltungen können Sportvereinen und Kulturtreibenden durch vertragliche Bindungen erhebliche finanzielle Nachteile entstehen, die die Leistungsfähigkeit der Vereine überfordern. „Eine schnelle, solidarische und unbürokratische finanzielle Hilfe dieser unvorhersehbaren und nachgewiesenen Belastungen ist deshalb erforderlich“, so
Frank Sommer, Vorsitzender der SPD-Fraktion Pulheim.
Vereinssport und Freibad
Die aktuelle Änderung der Corona-Schutzverordnung sieht unter anderem vor, dass Freiluftsportstätten wieder genutzt werden können, wenn der Sport kontaktfrei durchgeführt wird und geeignete Vorkehrungen zur Einhaltung der Hygiene- und Abstandregelungen sowie zur Zutrittskontrolle getroffen worden sind. Gleichzeitig dürfen die Dusch- und Waschräume sowie die Umkleide- und Gemeinschaftsräume nicht genutzt werden. Das Betreten der Sportanlage durch Zuschauer bleibt weiterhin untersagt. „Aufgrund dieser Vorgaben öffnen wir die Anlagen zunächst nur für den Vereinssport und auch nur dann, wenn entsprechende Hygienekonzepte vorliegen“, sagt der Erste Beigeordnete Jens Batist. Deshalb nimmt das Sportamt kurzfristig Kontakt zu den Sportvereinen auf.
Auch die Vorbereitungen für den Start in die Freibad-Saison laufen: Anfang Juni 2020 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit das Freibad der Aquarena in Stommeln für die Badegäste öffnen kann.
Finanzielle Unterstützung für Vereine – Bewerbungsaufruf: „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“
Die Bewerbungsphase für die Spendenaktion „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“ 2020 ist gestartet. Bis zum 26. April können Vereine aus Pulheim und allen Ortsteilen Pulheims teilnehmen und ihre Vereinskasse mit einer Spende in Höhe von 500 Euro auffüllen. Zum 5. Mal in Folge findet die Aktion der Stadtwerke statt.
Ob die Kindertanzgruppe der Karnevalsgesellschaft, der kleine Tischtennisverein um die Ecke oder eine soziale Initiative – Vereine machen Pulheim lebenswert und prägen in einem besonderen Maße das Miteinander. „Wir können tagtäglich erleben, dass sich Menschen mit viel Leidenschaft und Herzblut in den Pulheimer Vereinen engagieren“, so Stadtwerke-Geschäftsführer Jens Batist. „Dieses Engagement möchten wir als Stadtwerke fördern und sichtbar machen“.
Nach dem Teilnahmeschluss wählt eine Jury die 10 Gewinner aus.
„Auch Bewerber aus den Vorjahren sollten erneut mitmachen. Die Chancen für Wiederholungstäter stehen gut.“, erklärt Harry Gersabeck, Geschäftsführer der Stadtwerke Pulheim. „Wir laden insbesondere alle Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Umwelt und Karitatives herzlich ein, sich zu bewerben.“
Weitere Informationen zur Aktion „10 x 500 Euro für Pulheimer Vereine“ finden sich im Internet unter www.stadtwerke-pulheim.de/vereinssponsoring. Pro Verein darf nur eine Bewerbung von einer vertretungsberechtigten Person eingehen.
Pulheim hält zusammen
Um die Einkaufs- und Kulturlandschaft Pulheim zu retten, machen wir darauf aufmerksam, dass unsere Geschäfte, Vereine, Tanz- und Musikschulen, Theater und Kabaretts in Pulheim auch unter den aktuellen Umständen weiterhin ihre Mieten, Gehälter und andere Kosten tragen müssen.
Auch wenn Sie kaum auf das neue Buch Ihres Lieblingsautors warten können oder Sie einen neuen Pulli, oder die passende Dekoration für Ostern gerne jetzt schon zuhause hätten, wollen wir Sie darum bitten, kurz innezuhalten und darüber nachzudenken, ob Sie wirklich bei einem globalen Versandunternehmen bestellen möchten, oder Ihren Einkauf zurückstellen und ihn später in dem charmanten Laden bei Ihnen im Ort tätigen wollen. Vielleicht müssen Sie ja auch nicht auf den Einkauf warten. Vielleicht hat der Laden bereits ein Onlineangebot, von dem Sie bis jetzt nichts wussten. Vielleicht liefert der Laden sogar direkt aus. Vielleicht hat sich der kleine Laden auch schon eine andere kreative Lösung überlegt. Helfen Sie den lokalen Unternehmen und Vereinen durch Ihr Verhalten.
In Zeiten physischer Distanz müssen wir im Herzen zusammenrücken. Treten Sie nicht aus der Tanz- oder Musikschule, dem Sportverein oder einem anderen Verein aus. Denn wer jetzt austritt, darf sich nicht wundern, wenn das Angebot in unserer schönen Stadt kleiner und kleiner wird, bis es ganz verschwindet!
Qigong-Kurs im Café F.
Qigong ist eine Jahrtausende alte chinesische Atem- und Bewegungstechnik. Sie kräftigt den Körper und erhält ihn gesund und fördert Konzentration, Ausgeglichenheit und innere Ruhe.
Die Übungen sind leicht zu erlernen und können im Alltag und Beruf gut praktiziert werden. Sie sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.
Dozentin: Anja Woyna, Qigong-Lehrerin
dienstags, 16.30 – 17.30 Uhr (wöchentlich)
Kurs 1421* = 31.03.-16.06.20, Beitrag 80 €
im Café F., Venloer Str. 135, Pulheim
Verbindliche Anmeldung mit Angabe der Kurs-Nr.
unter 02238 472279 (AB) oder bildung@cafef.de
Eine Veranstaltung der Paritätischen Akademie NRW unter Mitwirkung des F. e.V.
Kommt mit raus in die Natur!
Wildkräuterspaziergang
Gemeinsam erkunden wir bei einem kleinen Wildkräuterspaziergang die zahlreichen Pflanzen denen wir täglich begegnen und erfahren Spannendes und Faszinierendes über ihre Verwendung in der Küche und in der Volksmedizin!
Dozentin: Claudia Peter,Kräuterpädagogin der Kräuterwerkstatt Pulheim
Workshop 1437* Sonntag, 29.03.2020, 14.30 – 16.00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Grosse Laache
Beitrag 10 €
Anmeldung unter 02238 472279 (AB) oder bildung@cafef.de
* Eine Veranstaltung der Paritätischen Akademie NRW unter Mitwirkung des F. e.V.