Neustart des Brauweiler AWO-Cafés
Wegen der Corona-Lage musste das beliebte Café der Brauweiler AWO eine längere Pause einlegen. Nun öffnet es wieder ab 10. November, und zwar an jedem zweiten Mittwoch im Monat ab 15 Uhr. Das AWO-Café bietet neben dem geselligen Zusammensein bei Kaffee und Kuchen den Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, sich über gesellschaftspolitische Themen auszutauschen oder einfach nur bei Gesellschaftsspielen zu entspannen.
Zugleich ist der 10. November der Einstieg in eine Reihe von Gesprächen mit dem Titel „Der nahe Osten und seine Herausforderungen auch für uns“. Der stellvertretende Vorsitzende AWO-Vorsitzende Toufik Kanaan wird über das Thema: „Israel und seine ungelösten Probleme seit der Staatsgründung“ berichten. Die Vorträge mit anschließender Diskussion werden in den folgenden Monaten fortgesetzt. Gäste sind herzlich willkommen.
Mülltonnenbrände in Pulheim und Frechen
(ots) – In Pulheim brannten am Samstagmorgen (30. Oktober) gegen 06.35 Uhr in einem Holzverschlag an der von-Humboldt-Straße mindestens drei Mülltonnen. Die Feuerwehr löschte den Brand. Das Feuer beschädigte den Holzverschlag leicht. Bei der Inaugenscheinnahme des Brandortes stellten die Beamten fest, dass ein in der Nähe geparktes Auto durch die Hitzeentwicklung beschädigt worden ist.
An der Fischmaar in Frechen bemerkte ein Anwohner am frühen Sonntagmorgen (31.Oktober) um 01.00 Uhr eine brennende Mülltonne und löschte sie selbständig. Kurz darauf, gegen 01.20 Uhr, riefen Bewohner der Maybachstraße die Feuerwehr zum Brand einer weiteren Mülltonne, welche gemeinsam mit der Feuerwehr gelöscht werden konnte. Durch das Feuer entstand an der Hauswand eine großflächige Rußanhaftung. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen blieben bislang erfolglos. Die Polizei fertigte Strafanzeigen gegen unbekannt.
Die Ermittler des Kriminalkommissariats 11 in Hürth bitten die Bürgerinnen und Bürger sich sofort an den Polizeinotruf 110 zu wenden, wenn ihnen Personen auffallen, die sich verdächtig im Bereich von abgestellten Mülltonnen oder Müllcontainern aufhalten. Hinweise zu den Bränden nehmen die Beamten unter der Rufnummer 02233 52-0 oder per Mail an poststelle.rhein-erft-kreis@polizei.nrw.de entgegen. (cb)
Zeugen werden dringend gebeten sich bei der Polizei zu melden.
Brauweiler: Verkehrsunfall mit verletzter Fußgängerin
(ots) – Bei einem Verkehrsunfall in Pulheim Brauweiler ist am Sonntagnachmittag (31.Oktober) gegen 15:45 Uhr eine 34-jährige Fußgängerin beim Zusammenstoß mit dem Auto einer 48-jährigen Pulheimerin schwer verletzt worden.
Laut derzeitigem Sachstand fuhr die Autofahrerin auf der Brauweiler Straße in Richtung Königsdorf, als die Fußgängerin in Höhe der Kreuzung Freimersdorfer Weg plötzlich auf die Fahrbahn trat. Dabei kam es zum Zusammenstoß zwischen dem Kleinwagen und der Fußgängerin.
Die durch den Zusammenstoß schwer verletze Frau brachten Rettungskräfte in ein Krankenhaus. Die Autofahrerin blieb unverletzt.
Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen.(bme)
Die Jungs unterstützen die Brauweiler AWO
Wie auch andere karitative Organisationen wurde die Arbeiterwohlfahrt Brauweiler von der Corona-Pandemie und dem damit verbundenen Lockdown finanziell hart getroffen. Die meisten Einnahmen fielen weg, aber die Kosten liefen weiter.
Umso mehr konnte sich die AWO nun über Hilfe aus der Nachbarschaft freuen. Getreu ihrem Motto „Die Jungs – Eine starke Gemeinschaft auch für andere“ überreichten die beiden Vorsitzenden von „Die Jungs e.V.“, Stefan Nork und David Schoknecht, eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an die AWO.
„Wir haben uns sehr über die Spende in Höhe von 1.000 € gefreut. Es ist schön, wenn man sich in schwierigen Zeiten aufeinander verlassen kann“, sagt der AWO-Vorsitzende Elmar Brix. „Ein Teil der Spende habe wir schon in die Renovierung der Spielgruppe investiert. Ein weiterer Teil wird in die technische Neuausstattung der Begegnungsstätte fließen“, so Brix weiter. Doch über den finanziellen Aspekt hinaus freut sich Brix über die Anerkennung und Wertschätzung der Arbeit der Brauweiler AWO, die mit der Spende der „Jungs“ zum Ausdruck kommt.
Sponsorenlauf für eine von der Flut getroffene Grundschule – 29073,40 Euro kamen zusammen!
In den letzten Wochen waren die Kinder der GGS Sinthern Geyen fleißig: sie haben einen Sponsorenlauf veranstaltet. Nachdem nun alle Kinder ihre Runden gelaufen sind und dann die Sponsoren wieder besucht um die Spenden einzusammeln, werden die Spendengelder am kommenden Dienstag in Gemünd an die Katholische Grundschule übergeben. Die Grundschule wurde von einer fast 3 Meter hohen Flutwelle zerstört. Es wurden unglaubliche 29073,40 Euro gespendet! Für eine vergleichsweise kleine Schule (mit nur 9 Klassen) ein unglaubliches Ergebnis. Am kommenden Dienstag wird die Freude bestimmt sehr groß in Gemünd sein.
Kaffee Klatsch mit Michael Trippel
Michael Trippel ist nicht nur Stadionsprecher beim 1.FC Köln! Von der Trippelführung in Müngersdorf über das Fanprojekt und seine Podcast Aktionen berichtet er Manuel Zeh im Kaffee Klatsch. Natürlich geht es auch um den FC 😉. Zu hören am Freitag von 19-20 Uhr und am Sonntag als Wiederholung von 14-15 Uhr.
Stadtwerke Pulheim sponsern gelbe Warnwesten

Text+Foto: R. Klein
Auf die Frage der Schulleiterin Frau Klein, wieso es wichtig sei, dass die Westen getragen würden, antworteten die SchülerInnen sofort, dass sie so besser im Straßenverkehr gesehen würden und der Schulweg damit sicherer sei. Auch im Spätnachmittag sei es wichtig die Westen zu tragen, weil es auf dem Rückweg vom Fußballtraining immer schon dunkel wäre, wusste ein Erstklässler zu berichten.
Besonders beim Überqueren von Straßen ohne Querungshilfen und in unübersichtlichen Situationen zwischen parkenden und anfahrenden Elterntaxis direkt vor der Schule, gewährleisten die Warnwesten einen hohen Schutz, da die Kinder viel besser von den AutofahrerInnen gesehen werden können. Natürlich wird auch in den anderen Jahrgangsstufen im Unterricht thematisiert, wie wichtig es ist die Warnwesten jetzt wieder zu tragen.
Köln: Anmeldestart am Welt-Aids-Tag – 14. Run of Colours steigt am 17. September 2022

Sport- und Eventfotografie
Wieder Kölner Staffelmeisterin oder -Meister gesucht
Nach der Premiere in diesem Jahr soll es auch im nächsten Jahr wieder eine Staffelwertung geben. Allerdings wird es einige Anpassungen geben. Die Staffelläufer werden nicht mehr gesondert auf die Strecke geschickt, sondern mit dem 10-km-Lauf starten und 3x 5 km laufen. Die Startgebühr für die Staffel liegt bei 45 Euro. Die sonstigen Preise bleiben gleich. Am Welt-Aids-Tag kostet die Anmeldung nur 12 statt 18 Euro. Für Gruppen gibt es gesonderte Tarife: Bei 20 Starter kostet der Startplatz pro Person 15 Euro und ab 50 Starter 13 Euro. Vor allem Firmen sind herzlich willkommen, die ein Zeichen für ein vorurteilsfreies Miteinander setzen wollen und sich für eine vielfältige und bunte Gesellschaft einsetzen. Aber auch Schüler von Schulen aus dem Regierungsbezirk Köln sind wieder herzlich eingeladen. Es gilt die Bestmarke von 85 Läufer des Richard-Riemerschmid-Berufskollegs zu schlagen. Sie stellten in diesem Jahr die bisher höchste Anzahl an Schüler und Lehrer, die gemeinsam beim Run of Colours an den Start gegangen sind. Für Schulen kostet ein Startplatz bei Anmeldung über die Schule 10 Euro.
Freie Wahl – 5 km, 10 km, 15-km-Staffel oder virtuell
Die Teilnehmer können neben der 15-km-Staffeldistanz wieder zwischen der 5-km- und 10-km-Strecke im Rheinauhafen wählen. Der 5-km-Lauf ist für Walker offen und wird als Inklusionslauf durchgeführt. Wer am 17. September 2022 nicht vor Ort sein kann, wird auch wieder die Chance haben, den Lauf virtuell zu unterstützen. „Vor allem für Firmen, die bei uns starten und deutschlandweit aktiv sind, ist es ein schönes Tool, um die Mitarbeiter einzubinden. In diesem Jahr waren somit Menschen in Nord-, Süd- und Ostdeutschland unterwegs und haben sich die Füße bunt gelaufen. Das wollen wir gerne ausbauen“, so Erik Sauer. Die Anmeldung öffnet am 1. Dezember 2021 unter www.runofcolours.de.
Sozialberatung in der Brauweiler AWO
In der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt in Brauweiler im alten Rathaus am Konrad-Adenauer-Platz 2 wird der stellvertretende AWO-Vorsitzende Toufik Kanaan am 3. November und am 17. November jeweils zwischen 18:00 und 19:00 Uhr eine Sprechstunde zur Sozialberatung anbieten. Es handelt sich dabei nicht um eine Rechtsberatung, sondern um Hilfestellung bei Alltagsproblemen, wie z.b. Unterstützung bei Antragstellungen. Die Beratung ist kostenlos. Nähere Informationen, auch über die AWO Brauweiler allgemein, sind zu finden auf der Website https://www.awo-ov-brauweiler-dansweiler-ev.de/
Weiter Stillstand beim Abteiquartier Brauweiler? Die SPD hakt nach
Ursprünglich sollte es einmal sehr schnell gehen: Als vor Jahren eine Projektentwicklungsgesellschaft die sanierungsbedürftige Abteipassage in Brauweiler erwarb, legte sie Pläne vor, das marode Gebäude abzureißen und an seiner Stelle das „Abteiquartier“ mit einem großen Supermarkt, modernen Wohnungen und einer Tiefgarage zu errichten. Stadtverwaltung und eine große Mehrheit im Stadtrat begrüßten dieses Projekt, das den Ortskern beleben und die Einkaufsmöglichkeiten im Ort verbessern soll. Der Investor beantragte zügig einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan, angrenzende Bebauungspläne wurden angepasst und kurze Zeit später wurden die Bäume auf dem Parkplatz gefällt, um den Weg für archäologische Sondierungen freizumachen. Als dann die Klagen einer Initiative gegen die Pläne vor Gericht scheiterten, schien der Weg zum raschen Bau des Abteiquartiers geebnet.
Doch seitdem hat sich auf dem Gelände nichts getan. Das Gebäude steht – mit Ausnahme von zwei kleinen Läden – leer. Die Skizzen und Animationen zum geplanten Objekt vergilben in einem Ladenlokal. Das leere Gebäude gibt dem Brauweiler Ortskern einen Hauch von Tristesse. Dennoch gibt die Webseite des Investors weiter 2021 als Datum der Fertigstellung an!
Warum geht es nicht weiter mit dem Projekt? Bereits in der Diskussion im zuständigen Ausschuss hatte das Brauweiler SPD-Stadtratsmitglied Harald Thomas auf Grund seiner Erfahrung mit ähnlichen Bauvorhaben in Brauweiler gefordert: „Der Bau des Abteiquartiers wird hoffentlich nicht so lange dauern wie die Elbphilharmonie Hamburg, der Hauptstadtflughafen Berlin oder der Brauweiler Guidelplatz!“ Nun sieht es aber doch ganz so aus, als würde ein weiteres Bauvorhaben im Ortskern auf viele Jahre unvollendet bleiben.
Ursache dafür sind mehrere Probleme. Der künftige Hauptmieter REWE möchte Veränderungen am Gebäude. Deshalb muss der Bebauungsplan geändert und wohl auch die Öffentlichkeit erneut beteiligt werden, obwohl dies gerade schon einmal geschehen ist. Dieses Verfahren wird sich hinziehen. Die öffentlichen Stellplätze in der Tiefgarage müssen ausgeschrieben und nach öffentlichem-rechtlichem Vergabeverfahren vergeben werden. Und da der Rhein-Erft-Kreis vor dem Gebäude an der Kreuzung Ehrenfriedstraße/ Bernhardstraße endlich den Kreisverkehr bauen will, der bereits seit 2008 geplant ist, müssen die beiden Baustellen koordiniert werden, um ein Chaos zu vermeiden. Und ein weiteres Hindernis wird wohl schließlich die chronische Personalknappheit in der Pulheimer Stadtverwaltung sein, die womöglich eine zügige Bearbeitung dieser Dinge erschwert.
Wie lange das alles dauern wird, steht in den Sternen. Die Stadtverwaltung sieht sich außer Stande, dazu Angaben zu machen, geht aber davon aus, dass 2024, im Jahr zum 1000-jährigen Jubiläum der Abteigründung, bestenfalls eine Baustelle steht. Und REWE hat seinen Vertrag für den bisherigen Laden schon mal vorsichtshalber bis 2025 verlängert.
Die SPD verfolgt diese zögerliche Entwicklung kritisch, steht im Kontakt mit dem Investor und fragt nun nach dem aktuellen Stand der kritischen Punkte: „Wie weit ist die neue Planung? Folgt eine weitere Beteiligung der Öffentlichkeit? Wie ist der Stand der Ausschreibung für die öffentlichen Stellplätze? Hat die Stadt ausreichend Personalkapazität, um das Verfahren zügig zu bearbeiten?“, führt Torsten Rekewitz, Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtrat, die wichtigsten Fragen zusammen. „Vor allem erwarten wir aber, dass die Stadt sowohl die Ratsgremien als auch besonders die Öffentlichkeit über den Fortgang des Projektes regelmäßig informiert. Wir fordern die Stadt Pulheim auch auf, mit dem Investor Gespräche zu führen, in welcher Form eine Zwischennutzung der leeren Ladenlokale möglich ist, zum Beispiel als Ateliers für Künstler, als Ausstellungs- oder Probenräume. So könnte nicht nur der Kunst geholfen werden, sondern auch der Brauweiler Ortskern mit Leben erfüllt werden.“