Archiv für die Kategorie „Soziales“
Die Bäderfrage in Pulheim – Seid verschlungen Millionen
(red) Am 20. Dezember sollen unsere Politiker weitere 50.000 Euro freigeben, die Pulheim in eine Expertise zum ÖPP-Modell stecken darf. Viel Geld, das wohl wieder einem externen Experten zukommen wird. Dabei verdienen solche schon seit 2007 ganz vortrefflich an unserem Hallenbad-Projekt. Mindestens 850.000 Euro sind bereits in Gutachten und Pläne geflossen, ohne dass der erste Stein in Sicht ist oder nur entschieden wäre, wo er letztlich liegen wird. Rechnet man die geplante Expertise und die teure Arbeitszeit in der Verwaltung hinzu, die für die Hallenbadplanungen seit Jahren drangegeben wird, liegen die Vorlaufkosten längst jenseits der Million. Ein Beitrag von Claudia Reischauer. Diesen Beitrag weiterlesen »
7 Milliarden Menschen – 53.741 Pulheimer – davon 8.142 Brauweiler
Die Zahlen, die uns in den letzten Tagen um die Ohren gehauen werden, sind wahrlich beeindruckend. Außerdem durfte ich lernen, dass ich der 3.035.675.601 Mensch bin. Als hätte ich es schon immer geahnt. Höchste Zeit mal auf die Einwohnerdichte hier im Dorf und in den Nachbarweilern zu schauen. Am 30. September 2011 waren in Pulheim 53.741 Einwohner gemeldet. Davon waren 26.032 Männer und 27.709 Frauen. Von den 53.741 Einwohner gehören 3.503 einer anderen Staatsangehörigkeit an. Hiervon sind 1.694 Männer und 1.809 Frauen. Und so verteilen sich die Einwohner auf die einzelnen Stadtteile: Brauweiler: männlich: 3.894 weiblich: 4.248 zusammen: 8.142. Dansweiler: männlich: 1.413 weiblich: 1.538 zusammen: 2.951 Freimersdorf: männlich: 64 weiblich: 80 zusammen: 144. Diesen Beitrag weiterlesen »
SHG Handicap – jetzt auch in Pulheim präsent
(pm) Vorsitzender Stefanos Dulgerakis und seine Stellvertreterin Marlies Bertling haben kürzlich im Rathaus mit Bürgermeister Frank Keppeler und der Behindertenbeauftragten Barbara Vollmer über die Arbeit des in Bergheim gegründeten und auch in Pulheim tätigen Verein SHG (Selbsthilfegruppe) Handicap e.V. gesprochen. Handicap e.V. setzt sich seit drei Jahren gezielt für die Belange von Menschen mit Behinderung ein. Er organisiert Angebote und Projekte, mit denen Menschen mit Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. „Der Verein möchte behinderte Menschen motivieren, selber aktiv zu werden, ihr Selbstvertrauen zu stärken und sie so aus einer möglichen Isolation zu befreien,“ so Stefanos Dulgerakis. Diesen Beitrag weiterlesen »
Brauweiler Kindergarten Krabbe – “Leiterin überrascht”
(red) Das ist ein starkes Stück. Wir geben es zu, wir haben das 10-jährige Dienstjubliläum von Anneliese Hackenbroich, Leiterin des Kindergarten Krabbe in der Brauweiler Mathildenstraße, verschlafen. Ihre Kollegin Anne Stiefeling ist bereits seit 2o Jahren in der Einrichtung tätig. Daran gedacht haben der aktuelle Vorstand und die ehemaligen Vorstandsmitglieder, die Hackenbroich und Stiefeling am 27. Mai 2011 mit einem Überraschungsabend in dem Brauweiler Kindergarten geehrt haben. Weshalb wir darüber heute berichten? Der Kölner Stadtanzeiger hat in seiner Druckausgabe heute, fast fünf Monate später, dazu eine Meldung am Schwarzen Brett in seinem Rhein-Erft-Teil abgesetzt. Das finden wir nun wieder überraschend. Oder gilt in der Lokalberichterstattung: Besser spät als nie? Selbstverständlich gratulieren aber auch wir nachträglich. Die beiden machen einen tollen Job im Kindergarten Krabbe. Das wird jeder unterschreiben, dessen Kinder dort gewesen sind.
Brief aus Eckernförde – Demographie und Alltag #6
(red) „Die Demographische Entwicklung“ – die Politiker reden ständig davon, man müsse ihr Rechnung tragen. Die Wohlfahrtsverbände bauen ein Altersheim nach dem anderen. So auch in Brauweiler, das zweite ist eingeweiht, die Künstlerresidenz, naja – das leidige Thema- , die soll ja irgendwann folgen. Die Stadtverwaltungen machen sich darüber Gedanken, ob sich auf allen Fußwegen Rollatoren begegnen können, – und stoßen auf Problemfälle wie in unserer Bernhardstraße. Aber wo kommen die eigentlich Betroffenen zu Wort? Bei uns im brauweilerblog.de – Wir haben unsere Urlaubsbekanntschaft Margarete Brix gefragt. Sie ist schon lange im Ruhestand, behauptet jedoch einfach mal: „Die Demographische Entwicklung ist relativ.“ In Eckernförde, Brauweiler, überall, aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann).
NASOWAS. Sommerzeit – Familienzeit
Dieser Werbespot ist nichts für nichts für zarte Gemüter. Aber die Ferienzeit wirft ja auch ein paar Fragen auf. Die Famile im Gruppendynamo?! Der Verein
mamamoto möchte mit frischen Ideen ein neues Familienverständnis anstoßen – das sich auch über Design, Sprache, Produkte und Themen ausdrückt. “Die moderne Familie braucht ein zeitgemäßes Gesicht, ohne Anspruch auf Vollkommenheit und jenseits von Blümchen-und-Bärchen-Infantilität. Mit viel Raum für Eigensinn. Mit dem Umdenken fängt mamamoto ganz pragmatisch im Alltag an, mit beispielhaften Aktionen und Produkten, die jungen Familien Spaß machen.” Naja, mit diesem Spot hat der Verein wohl ein wenig über das Ziel hinausgeschossen. Wir wünschen weiterhin: Schöne Ferien. Und vertragt euch. Bewegt die Welt. Rettet sie. Habt Spaß.
Notizen aus dem HFA – Ebbe in der Stadtkasse und die Folgen
Gestern tagte der Haupt- und Finanzausschuss der Stadt Pulheim. Die Online-Zeitung berichtet ausführlich. Hier nur die Schlagzeilen: Pulheim schaut auf ein 10-Millionen-Defizit. Angeheizt wurde die Situation durch das Fehlen der Jahresberichte seit 2008. Der zuständige Beigeordnete Thelen begründete dies mit personellen Problemen. In der gleichen Sitzung wurde – welch Wunder bei diesem Finanzloch – die Wirtschaftsförderung zum Thema. Beschlossen wurde ein Workshop mit einem Moderator von außen. Dem Bürgermeister von Hückeswagen. Bemerkenswert ist auch das Zeitfenster für diese Maßnahme: man sei bemüht den Workshop bis Weihnachten durchzuführen. Schlußendlich gibt es auch Neuigkeiten in Sachen Hallenbadneubau. Laut Online-Zeitung war der Teonor: “Eine schnelle Lösung wird es nicht geben, da von neuen Prämissen ausgegangen werden muss.” Besser späte Einsichten als gar keine.
„Was geht“? – Offene Kinder- und Jugendarbeit im Jugendtreff Stommeln stellt sich vor
„Was geht“? Der beliebte Begrüßungsspruch unter Jugendlichen ist der Titel der dritten Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der Offenen Jugendeinrichtungen in Pulheim. Wir leben in Brauweiler und den benachbarten Pulheimer Stadtteilen nicht auf einer Insel der Glückseligen, von daher sind solche Veranstaltungen wie diese ein guter Anlass genauer hinzuschauen. Nach dem Auftakt im vergangenen Jahr findet die nächste Veranstaltung am Donnerstag, 26. Mai, von 18.00 Uhr bis 20.00 Uhr, im Jugendtreff in Stommeln, Christinastraße 3, statt. Ralph Schmitter und sein Team werden die Jugendeinrichtung vorstellen. Wolfgang Krämer, Bewährungshelfer im ambulanten sozialen Dienst beim Landgericht Köln, referiert anschließend über das Thema Jugendkriminalität und Straftaten bei Jugendlichen. Es besteht ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussionen. Informationen erteilt das Jugendamt, Telefon 02238-808-311. Eingeladen sind Fachleute aus Verwaltung, Jugendhilfe, Politik, Vereinen, Schulen, gesellschaftliche Gruppierungen und selbstverständlich alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Willkommen sind natürlich auch die Besucher der Einrichtungen und Schülerinnen und Schüler der benachbarten Schulen. (Illustration: visipix.com)
Historische Standesamtdaten digitalisiert
Gemeinsam mit Standesbeamtin Dagmar Gottwald und Stadtarchivar Horst Kandt hat Bürgermeister Frank Keppeler die ersten Mikrofilme und digitalen Speicherungen der Inhalte alter Personenstandsbücher (Standesamtsbände) bei Dr. Arie Nabrings in Brauweiler in Empfang genommen. Dr. Nabrings hatte sich als Leiter des Archivberatungs- und Fortbildungszentrums des Landschaftsverbandes Rheinland bereit erklärt, diese aufwendigen Arbeiten in seinem Haus für die Stadt Pulheim durchführen zu lassen. Bürgermeister Keppeler dankte ihm und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Abteilung Mikrofilmstelle/Reprografie für die Übernahme und für die gute Ausführung des Auftrags. (Foto: visipix.com) Diesen Beitrag weiterlesen »





