Gesamtschule in Brauweiler? Was wird hier eigentlich diskutiert?

Da die Gerüchteküche in Sachen Gesamtschule brodelt, dokumentieren wir im Folgenden die Stellungnahme der Schulleitung des Abteigymnasiums. Es scheint jedoch so zu sein, dass die Brauweiler Schüler und Eltern langsam die Nase voll haben, jahrelang mit Provisorien und Mogelpackungen zu leben. Zuerst war das Gymnasium an der Kastanienallee jahrelang eine Baustelle. Vor zwei Jahren wurde die Ganztagsschule für die 5.-Klässler eingeführt, obwohl die Rahmenbedingungen längst noch nicht gegeben waren. Kürzlich wurde das Abteigymnasium zur Europaschule ernannt, was die kulturelle Ausrichtung wunderbar unterstreicht. Wer aber spricht in solchen Momenten schon davon, dass die naturwissenschaftliche Ausbildung hier an der Schule oft nicht ausreichend ist. Dann kam die abstruse Diskussion über G9-Neu auf, ausgelöst durch die neue Landesregierung. Gestern gab es die Meldung, dass die Grundschulempfehlungen für weiterführende Schule bereits im nächsten Jahr wieder aufgehoben werden sollen. Leute, es reicht: Ich plädiere für eine verlässliche Schulpolitik, die sich nicht mit jedem lauen Lüftchen dreht und wendet.

Wir dokumentieren den Brief der Schulleitung des Abteigymnasiums Brauweiler  an die Eltern

„Sehr geehrte Damen und Herren,

seit dem Regierungswechsel in Düsseldorf  wurde von der Regierung ein Schulversuch gestartet: die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule.

Nach wie vor wird  von verschiedenen Kreisen der Bevölkerung die flächendeckende Einführung einer Gesamtschule postuliert.

Diese schulpolitischen Diskussionen sind auch an Pulheim nicht vorübergegangen.

So wurde eine Expertenkommission ins Leben gerufen, die sich mit der horizontalen und vertikalen Vernetzung eines lebenslangen Lernens befasst hat. Diese Kommission wird ihre Ergebnisse in der Ratssitzung am 21.12.2010 letztmalig erläutern, bevor sie aufgelöst wird.

Außerdem hat der Rat in einer Sondersitzung am 2.12.2010 beschlossen, am 27.02.2011 einen Bürgerentscheid durchzuführen, um über die Einrichtung einer Gesamtschule zu befinden. Um dem Entscheid stattgeben zu können, müssten 20% der wahlberechtigten Pulheimer Bürger für die Einrichtung einer Gesamtschule votieren.

Im Rahmen der von der Landesregierung gegebenen Möglichkeiten wäre, wie oben bereits gesagt, die Einrichtung einer Gemeinschaftsschule eine weitere Option. Wie Sie der Presse entnehmen konnten, wird diese Möglichkeit vor allem von den Sozialdemokraten präferiert.

Was bedeutet dies für die Europaschule Abtei-Gymnasium Brauweiler?

Die Europaschule Abtei-Gymnasium Brauweiler hat sich eindeutig positioniert:

Wir fühlen uns einer gymnasialen Ausbildung unserer Schülerinnen und Schüler verpflichtet. Dabei berücksichtigen wir die modernen Formen des Lernens schon seit langem. Unsere Schule hat sich der individuellen Förderung der Schülerinnen und Schüler verschrieben. Wir nehmen seit einigen Jahren sehr erfolgreich an der „Komm-mit Initiative“ teil, einer Initiative zur Senkung der Wiederholerquote.

Wir fühlen uns der Mehrsprachigkeit verpflichtet, demzufolge lernen alle Kinder an unserer Schule mit dem Eintritt in die Klasse 5 zwei Fremdsprachen parallel (Englisch plus Französisch oder Englisch plus Lateinisch).

Wir haben mit der Einrichtung der sogenannten „Kul-Tour-Klassen“  vor acht Jahren einen Schulversuch gestartet, der landesweit Beachtung gefunden hat; an keiner anderen Schule wird für die kulturelle Bildung der Schülerinnen und Schüler mehr getan.

Zur Standortfrage:

Es lässt sich nicht vermeiden, dass über Standortfragen diskutiert wird und dass die Gerüchteküche brodelt. Keine der Initiativen, keine der Parteien im Rat  hat sich bisher zu den Standortfragen geäußert. Über eine Umwandlung von Schulen wurde bisher nichts bekannt.

gez. H. Büttner (Schulleiter)“

Schüler und Eltern sollten sich in den nächsten Wochen eindeutig zu diesem Thema positionieren. Bereits an unserem Stand auf dem Nikolausmarkt, siehe auch „Was halten Sie von Brauweiler? #4“ haben wir Diskussionen geführt. Wir werden gerne behilflich sein, diesen Prozess hier auf brauweilerblog.de zu begleiten. Wenn wir eine einhellige Meinung zeigen, wird vielleicht deutlich, dass uns die Gesamtschuldiskussion von „Pulheimern“ aufgezwungen wird.

13 Kommentare to “Gesamtschule in Brauweiler? Was wird hier eigentlich diskutiert?”

  • Claudia Müller:

    Als Mitbegründerin von ProGeamtschulePulheim bin ich sehr erstaunt über den Artikel zur Gesamtschulfrage und ich würde gerne gewisse Punkte kommentieren, bzw. richtig stellen. Als ersten Punkt finde ich wichtig Ihnen mitzuteilen, dass wir es ebenso unangemessen fänden das ein Gymnasium in Pulheim (hier meine ich immer Pulheim/Brauweiler) „fällt“, genau wie den Bedarf nach einer Gesamtschule nicht zu erkennen. Es ist so das die Elternbefragung im Januar 2010 unter den damaligen Drittklässlern hervor gebracht hat, dass sich die meisten Eltern das Gymnasium wünschen und dann die Gesamtschule. Wir kämpfen für die Gesamtschule weil die Stadtverwaltung uns unseren Bedarf abgesprochen hat. Wir sehen aber klar, dass in keinem Fall ein Gymnasium dadurch abgeschafft werden darf, vielmehr sehen wir es als Ergänzung zu den Schulen. Rein in Hinblick auf die Gymansien würden an den beiden zusammen 13-Zügigen Schulen maximal 40 Kinder (zusammen) fehlen wenn eine Gesamtschule in Pulheim geschaffen würde. Von so vielen Kinder, welche aber kaum die Abschaffung einer Schule verursachen würden, kann man aber auch nicht ausgehen. Hierzu muß man auch an die 100 Kinder pro Jahr denken die aus Pulheim abwandern, viele an Gesamtschule – in der Regel mit guter Schulempfehlung, die dann städtische Angebote nutzen würden. Vielmehr ist wohl eher von einer potentiellen Gefahr für ein Gymnasium durch die von einigen Parteien beführwortete Gemeinschaftsschule zu sehen. Es ist also Schade, dass Sie hier gezielt Stimmung gegen Gesamtschule machen, obwohl Sie Gemeinschaftschule meinen könnten. Leider kann ich Ihnen Gemeinschaftsschule auch nicht näher erklären, da diese sehr konzeptabhängig ist und die Parteien sie bis heute nicht näher definiert haben. Noch ein Gedanke zum Schluß. Die Hauptschule hat heute lediglich noch 4,5 % Anmeldung (das sind 28 Kinder pro Jahr). Wenn in naher Zukunft die verbindliche Schulempfehlung durch die Landesregierung abgeschafft wird, kann man sich vorstellen das diese Zahl noch weiter sinkt. Dann wäre die Schule nicht mehr lebensfähig. Um den verfassungsmäßigen Anspruch nach einer Hauptschule zu gewährleisten könnte man diesen auf die Gesamtschule übertragen, nicht aber auf den Schulversuch Gemeinschaftsschule. Wenn Sie weitere Fragen haben können Sie gerne mailen unter: progesamtschulepulheim@gmx.de
    Ihre Claudia Müller

    • Hendrik Neubauer:

      Hallo Frau Müller, vielen Dank für Ihren Kommentar, den wir sehr begrüßen. In unserem Blog-Beitrag geht es zunächst einmal um die Betroffenheit, dass Professor Dr. Holger Burckhart das Schulgebäude in Pulheim-Brauweiler als ideal betrachtet, in Zukunft eine Gesamtschule aufzunehmen. Da es in Zeiten leerer öffentlicher Kassen unwahrscheinlich ist, dass die Stadt Pulheim ein neues Gebäude errichten wird oder vorhandene Gebäude unter erheblichem finanziellem Aufwand umbauen wird, wird diese Äußerung als Infragestellung der bestehenden schulischen Verhältnisse an der Kastanienallee betrachtet. Es geht nicht nur um das Abteigymnasium sondern auch um die Artur-Koepchen-Realschule, die im gleichen Komplex angesiedelt ist. Wir möchten unseren Beitrag nicht als Pro oder Contra zu der Frage verstehen, ob Pulheim eine G-Schule braucht. Vielmehr meine ich, dass am Abteigymnasium nach Jahren der Unruhe wegen des Umbaus und der letzten Umstrukturierungen endlich einmal Ruhe einkehren sollte. Letztlich auch um den Pädagogen verlässliche Basis für ihre Arbeit zu geben. Und ich wiederhole auch gerne im Hinblick auf Abschaffung der Kopfnoten und der Aufhebung der verpflichtenden Empfehlung für weiterführende Schulen die Forderung: Wir sollten die Schulpolitik nicht zum Spielball parteipolitischer Halsstarrigkeit werden lassen. Kontinuität ist besser als ewiges Reformieren. Ob Pulheim eine Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule braucht oder nicht, ist eine andere Fragestellung. Dazu ein ander Mal mehr.
      Hendrik Neubauer

  • Claudia Müller:

    Hallo Herr Neubauer,
    sehr konkret sind die Konzepte der Bildungslandschaft Pulheim ja noch nicht veröffentlich worden. Laut meiner Kenntnis gibt es erst am kommenden Dienstag, in der Ratssitzung, um 16:00 Uhr den ausführlichen Bericht mit einzelheitlichen Vorschlägen.
    Vielleicht kommen Sie einfach und hören sich die Einzelheiten an.
    Ihre Claudia Müller

    • Charles Foster Cane:

      Sehr geehrte Frau Müller,
      haben Sie sich auch schon einmal Gedanken darüber gemacht,
      was so eine tolle Gesamtschule den Schülern bringen würde?

      Es gibt schon jetzt nicht genügend kompetente Lehrer in
      Brauweiler und Umgebung und die wenigen kompetenten verzwei-
      feln an ihren unmotivierten und unqualifizierten Kollegen.
      Eine Gesamtschule würde das Lehrer-Problem nur noch versch-
      limmern.
      Mir stellt sich die Frage, was die verantwortlichen Politi-
      ker, die anscheinend nicht den Hauch einer Ahnung haben (was
      muss in den Köpfen dieser Leute vorgeht…), in
      ihrer Reform-Wut noch alles verpfuschen wollen…

      Zum Ende würde ich Sie gerne bitten mir eine einzige Schul-
      politische Veränderung der letzten Jahre zu präsentieren
      (außer der Abschaffung der Kopfnoten), die auch nur den
      winzigsten Nutzen für die Schüler hatte.

      Grüße
      Charles

      • Claudia Müller:

        Die Gesamtschule gibt es seit etwas 40 Jahren und ist bundesweit vertreten. Was ist daran reformpolitisch ?
        Beste Grüße
        Claudia Müller

        • Charles Foster Cane:

          Hier geht es ja nicht allgemein um das Konzept der Gesamtschule, sondern um die Einführung einer Gesamtschule in Pulheim bzw. Brauweiler
          und diese Änderung ist meiner Meinung nach sehr wohl reformpolitisch.

          Es gibt übrigens einen sehr interessanten Artikel vom „Präsidenten des Deutschen Lehrerverbandes“ Josef Kraus zu dem Thema , ist echt lesenswert: „http://www.lehrerverband.de/ndgesamt.htm“

          Grüße
          Charles

          P.S.: Die Gesamtschule ist nur in 12 Bundesländern vertreten.

          • Claudia Müller:

            Zur Schullandschaft haben sich gestern CDU und SPD mit Ihrem Antrag auf Gemeinschaftsschule zu ihren Zielen bekannt. Im Bildungsausschuss wurde gestern, mitten im Bürgerentscheid, ein entsprechende Antrag der Parteien gestellt und verabschiedet. Wie man auch immer zum längeren gemeinsamen Lernen steht und welche Form man bevorzugt oder auch nicht ist somit völlig unerheblich. 3600 Bürger haben sich für ein Bürgerbegehren ausgesprochen und die Politik ignoriert dieses gänzlich. Ganz ohne Zeitnot hätte man diesen Antrag auch im nächsten Bildungsausschuss im März stellen können. Aus unserer Sicht ein Schlag ins Gesicht für den Bürgerwillen.

            Zu den Fakten: Es haben sich die Realschule Brauweiler und die Hauptschule Pulheim zur Offenheit gegenüber einem neuen Projekt schriftlich bekannt. Die SPD möchte die neue Schule 3-Zügig gestalten. ´Dies sind 69 Kinder, wenn man die etwas 35 – 40 Kinder der Hauptschule darin unterbringt, dann kann man sich ausrechnen, dass die geforderten Vorgaben der Ministerin hier nicht erfüllt werden können (z. B. gymnasiale Standarts). Folglich kann die Schule nicht so klein bleiben. Zum Weiterlesen http://www.msw.nrw.de Stichwort Gemeinschaftsschule.

            Nachtrag: Wir Eltern würden gerne die von uns geforderte Gesamtschule am Hauptschulstandort Pulheim sehen.

            Mit freundlichem Gruß
            Ihre Claudia Müller

            P. S. Wie steht eigentlich Herr Rüttgers dazu ?

  • Jürgen Latzke:

    Es gibt am 27. Februar 2011 die Bürgerbefragung zum Thema „Gesamtschule in Pulheim“. Es bleibt ungeachtet eines Pro oder Contra zu diesem Thema zu hoffen, dass möglichst viele Pulheimer, und damit sind Menschen aus allen Stadtteile gemeint, sich äußern. Es bleibt aber auch zu hoffen, dass die Stadt das Bildungskonzept „Lebenslanges Lernen“ einer breiteren Öffentlichkeit vorstellt (es war wiederholt Thema einer Ratssitzung, zuletzt am 21.12.2010). Wir bleiben am Ball und werden das Thema begleiten.
    Grüße Jürgen Latzke

  • Charles Foster Cane:

    Liebe Frau Müller, ich werde versuchen es einmal klarer auszudrücken:
    Die Gesamtschule ist bis jetzt in allen Bereichen gescheitert (und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in z.B. Amerika, Frankreich und Großbritannien)!
    Wer sich genauer mit dem Thema beschäftigt wird feststellen, dass die Gesamt-/Gemeinschaftsschule keinerlei Vorteile hat.
    Der Traum von einer „Schule für alle“ ist und bleibt nunmal genau das: Ein Traum!
    Das hat nichts damit zu tuen welche Form des Lernens man selber bevorzugt.

    Und wenn 3600 Bürger sich für ein Bürgerbegehren ausgesprochen haben, dann kann ich an diese Leute nur appellieren: Beschäftigen Sie sich intesiver mit dem Thema! Wenn Sie das tun werden Sie erkennen, dass es im Interesse Ihrer Kinder ist, KEINE Gemeinschaftsschule zu besuchen.

    Es muss sich natürlich etwas ändern, aber die Gemeinschaftsschule ist keine Lösung.

    Hier zwei sehr interessante Berichte zu dem Thema:
    „http://www.phv-bw.de/Veroeffentlichung/Publikationen/GBW_2008_07/22-Gesamtschule-in-Fr.html“
    „http://www.welt.de/print-welt/article201321/Philologenverband_sieht_Gesamtschule_gescheitert.html“

    Ich hoffe, Sie werden Ihre Meinung noch einmal überdenken.

    Grüße
    Charles

    P.S. Auf Ihre Frage, wie Herr Rüttgers dazu steht finden Sie hier eine Antwort: „http://www.lehrerverband.de/cduruet.htm“

    • Ursula Küler:

      Sehr geehrter Herr Cane,
      sie werfen Gesamtschule und Gemeinschaftsschule quer durcheinender. Das sind aber ganz unterschiedliche Konzepte. Darf ich ihnen raten sich über den Unterschied mal zu Informieren.
      CDU + SPD wollen die Pulheimer Schulzenteren in Gemeinschaftsschulen umändern.
      Wir Eltern wollen eine Gesamtschule als Ergänzung zum vorhandenen System.

      Ich gehöre zu den Unterschreiberinnen des Bürgerbegehrens und halte mich als Mutter eines 10.Klassler- und eines 6. Klässler-Gesamtschulkindes für gut Informiert.

      Meine Meinung zu Ihren Studien:
      Ironie an: Der Philologenverband ist der Gymnasiallehrer-Verband, klar haben diese Sorgen, wenn alle Schulen einheilich werden ist ja ein unteschiedliches Lehrergehalt nicht mehr zu rechtfertigen. Ironie aus.

      Gymnasien bekommen das meiste Geld, die teuersten Lehrer, die besten Schüler, klar können da nicht Gesamtschulen gleichwertig mithalten aber immerhin hatten 70% ihrer Abiturienten keine Gymnasialempfehlung.

      Bezirksregierung Köln-> Prüfer geben Gesamtschule beste Noten
      Quelle: http://www.come-on.de/nachrichten/maerkischer-kreis/kierspe/pruefer-geben-gesamtschule-beste-noten-812680.html

      Grüße
      U.Kühler

      • Claudia Müller:

        Da kann ich Ihnen nur danken für die Richtigstellung. Gesamtschule soll als ZUSATZANGEBOT für die Pulheimer Kinder angeboten werden können. Mein Kind hatte eine Empfehlung für das Gymnasium und ganz bewußt haben wir uns nicht dafür entschieden, denn nicht jedes Kind
        hält den Druck im G8 aus. Auch für diese Kinder ist eine Gesamtschule richtig und wichtig oder sollen sie deshalb auf einen höheren Abschluss verzichten ? Es geht hier nicht um Schubladendenken, hier geht es eine Vergrößerung der Vielfallt.

        Claudia Müller

      • Charles Foster Cane:

        Ich bin mir der Unterschiede der beiden Konzepte durchaus bewusst. Das ich beides so durcheinander geschmissen habe tut mir leid, ich kann mir nicht erklären, wie es dazu kommen konnte.
        Allerdings ist das Konzept der Gemeinschaftsschule aus dem der Gesamtschule hervorgegangen, so unterschiedlich können die Konzepte also wohl nicht sein.

        Das Problem beider Konzepte ist einfach, das davon ausgegangen wird, das alle Schüler gleich schlau respektive gleich dumm sind. Die ist (zum Glück) nicht der Fall.
        Vielleicht sollte man einfach mal versuchen die Unterschiede zu akzeptieren und z.B. den Hauptschülern mehr Perspektiven bieten. Dies wird nicht der Fall sein, wenn man einfach alles in einen Topf wirft und kräftig umrührt.
        Wie auch immer…diese Diskussion wird, so wie ich das sehe, zu keinem Ergebnis führen.

        Eine ähnliche Diskussion fand übrigens bereits bei einem Artikel der Zeit statt (http://www.zeit.de/2007/29/gesamtschule).

        Grüße
        Charles

        P.S.: Meine Meinung zu Ihrer Meinung zu meinen „Studien“: Wissen Sie,
        was Ironie ist?

  • Karaduman:

    Fakt ist das die Gesamtschule in Stommeln dieses Jahr über 300 Anmeldungen hatte und diese nur 80 aufnehmen konnten. Über 220 Kinder und deren Eltern haben eine Absage erhalten. Das kann doch nicht im Interresse der Eltern und deren Kinder sein !!!!!

    Wenn es nicht zur Gründung einer Gesamtschule kommt, kommt die Gemeinschaftsschule an eins der beiden Schulzentren in Zusammenführung der Hauptschule und der Realschule.
    Und so wie es den Anschein hat, wird dies in Brauweiler sein.

    Wenn sie nicht für die Gesamtschule sind (mit Standort an der Hauptschule), bedeutet dies das sie für die Gemeinschaftsschule in Brauweiler sind.

    MÖCHTEN SIE DAS ?????

    M.f.G.
    Karaduman

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