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BMW International Open: „Das wird eine gute Woche“

 24. Juni 2014, Gut Lärchenhof, BMW International Open, Marcel Siem, BMW Foot Golf Challenge © BMW AG (06/2014).


24. Juni 2014, Gut Lärchenhof, BMW International Open, Marcel Siem, BMW Foot Golf Challenge © BMW AG (06/2014).

Hinter Lokalmatador Marcel Siem liegen bewegte Wochen. Nach Platz sieben bei der BMW PGA Championship in Wentworth, Rang zwölf bei der US Open und zuletzt dem geteilten 14. Platz bei der Irish Open zeigt seine Formkurve vor Beginn der BMW International Open im Gut Lärchenhof steil nach oben. Auch privat läuft es mit der Geburt seiner zweiten Tochter am Montag bestens.

Im Interview spricht Siem über die BMW International Open, seine Familie und die Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien.

Herr Siem, was macht das besondere Flair der BMW International Open aus?

Marcel Siem:
„Es ist einfach die ganze BMW International Open – angefangen mit der Organisation von Marco Kaussler und seinem Team. Ganz gleich, auf welchem Platz und in welcher Stadt, die Organisation ist immer ‚spot on‘. Das hat man auch gestern beim Opening Show Event gesehen. Für einen Dienstag waren dort sehr viele Zuschauer. Der Golfplatz hier ist anspruchsvoller und schwerer als in München Eichenried. Dort gibt es meist ein Birdie-Festival, bei dem der beste Putter gewinnt. Mir macht der Kurs mehr Spaß, weil man ein bisschen mehr ‚Risk and Reward‘ auf dem Golfplatz hat. Hier muss man schon aufpassen. Für die Spieler an sich ist es aber immer ein sehr schönes Turnier. Da ist es egal, ob wir in Eichenried sind oder hier im Lärchenhof. Für die Jungs ist es hier vielleicht noch ein bisschen interessanter, weil sie die Düsseldorfer Stadt ein wenig kennenlernen können. Es ist also rundum eine schöne Sache hier.“

Gestern waren Sie schon beim großen Opening Show Event der BMW International Open mit dabei, heute gingen Sie beim ProAm-Turnier früh mit drei AK 14 Spielern auf die Runde. Wie war die Runde?

Siem: „Es ist immer sehr schön, mit den Kids zu spielen. Sie haben die Kugel auch richtig gut getroffen. Das Set-up ist für die Jungs natürlich schon ein bisschen härter gewesen als im Amateurgolf. Die Grüns sind sehr hart, die Roughs sehr hoch. Aber wir hatten auf jeden Fall eine Menge Spaß.“

Wie hat sich der Platz hier im GC Gut Lärchenhof heute für Sie gespielt?

Siem: „Die Konturen sind deutlicher, weil das Rough etwas höher ist. Die hohen Roughs sind extrem, aus denen sollte man sich heraushalten. Mit dem Raureif ist es bei einer frühen Startzweit wirklich brutal. Mittags geht es dann etwas einfacher, und man kann aus den Roughs ein Eisen herausschlagen. Die Grüns sind sehr, sehr hart. So hart habe ich sie hier noch nie gesehen. Das ist gut, und das Scoring wird nicht ganz so niedrig sein. Die Grüns sind heller, das gefällt mir eigentlich nicht so gut. Ich bevorzuge dunkle Grüns, darauf erkenne ich die Konturen besser. Damit habe ich mich etwas schwer getan. Ich hoffe, sie werden morgen schön gewalzt, damit wir pfeilschnelle, dunkle Grüns haben.“

Sportlich waren Sie stark unterwegs – und privat war die Geburt Ihrer zweiten Tochter das große Ereignis. Wie verarbeiten Sie das alles?

Siem: „Ich weiß es auch nicht genau und schwimme mit der Sache einfach nur mit. In Wentworth hat es angefangen, sportlich in die richtige Richtung zu laufen. Ich habe eigentlich in diesem Jahr gut gespielt, das aber selten auch auf die Scorekarte bekommen. Jetzt wird es langsam besser. Glücklicherweise war ich bei der US Open dabei. Dort vorne mitzuspielen, hat meinem Selbstvertrauen gut getan. Was Martin Kaymer dort gespielt hat, war für unser aller Selbstvertrauen natürlich nicht ganz so gut. Er hat die Wiese komplett auseinander genommen. Das war sensationell. In Irland habe ich dann sehr gut gespielt. Zwei Fehler haben ein besseres Ergebnis verhindert. Ich gehe positiv in die Woche hier und freue mich darauf. Wieder Vater zu werden, war natürlich ein großartiges Ereignis. Ein ganz großes Lob an meine Frau, sie macht einen fantastischen Job. Ohne eine starke Frau an meiner Seite würde so etwas natürlich gar nicht gehen. Sie stärkt mir wirklich den Rücken und hat gesagt: ‚Konzentrier‘ dich voll auf die Woche, das Kind ist gesund, komm‘ mich einmal am Tag besuchen und bring‘ Blumen mit.‘ Ich darf auch die nächsten zwei Wochen spielen. Alles ist gut.“

Trotzdem war Ihre Frau zuletzt böse, weil Sie Ihren Ehering verloren hatten…

Siem: „Ja, der Ring ist jetzt zuhause in der Schmuckschatulle. Meine Frau hat mir gesagt, dass sie mir eine Tätowierung am Finger verpasst, wenn ich ihn noch einmal verliere. Um meinen Hals trage ich einen Talisman meiner Tochter an einer Kette. Aber den Ring kann ich dort nicht auch noch befestigen, das würde beim Schlag zu sehr klimpern.“

Wie gehen Sie in Ihr Heimspiel hier in Deutschland?

Siem: „Als ich am Sonntagabend aus Irland weggeflogen bin, habe ich gesagt: ‚Nächste Woche gewinne ich.‘ Nach der 65 war ich richtig gut drauf. Jetzt muss ich sagen, dass ich schon etwas müde bin. In den letzten drei Tagen habe ich relativ wenig geschlafen. Ich habe den Wunsch und auch das Gefühl, dass ich in dieser Woche gewinnen kann und auch möchte. Aber die große Ansage wie noch am Sonntag mache ich jetzt nicht mehr. Ich habe viele Autogramme gegeben und Schulterklopfer bekommen. Das ist sehr schön, aber auch anstrengend. Ich hoffe, dass ich das mit ein bisschen Training ablegen, dann am Nachmittag drei Stunden schlafen und abends früh ins Bett gehen kann. Und dann will ich morgen wieder Vollgas geben. Ich denke, das wird eine gute Woche.“

Bleibt bei all dem Stress noch Zeit, die Fußball-WM zu verfolgen?

Siem: „Na klar. Ich denke, dass die deutsche Mannschaft jetzt gegen die USA gewinnen und sich immer weiter steigern wird. Es ist besser, dass man in solch eine Weltmeisterschaft hineinwächst. Man kann nicht einfach alle anderen Teams weghauen. Ich habe bisher fast alle Spiele gesehen. Zum Glück habe ich morgen eine frühe Startzeit. So kann ich am Abend das Spiel live sehen. Darauf freue ich mich – und hoffe natürlich, dass die Deutschen gewinnen. Ich denke, dass Spiel gegen die USA geht 3:1 für Deutschland aus.“

Wird mit den anderen Spielern über die WM gesprochen und zum Beispiel mit den Engländern oder Spaniern ein bisschen geflachst?

Siem: „Die Jungs sind nicht mehr wirklich lustig unterwegs. Die englischen Caddies wollen überhaupt nicht mehr über Fußball reden. Die Italiener sind ja seit gestern auch ausgeschieden. Es ist auch eine komische WM in diesem Jahr. Die südamerikanischen und afrikanischen Teams sind unglaublich stark. In der Hitze sind sie den europäischen Teams glaube ich einfach überlegen.“

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