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Currywoosch, Rievkooche und Caipi waren die Renner

PreiseAm vergangenen Wochenende fand in Dansweiler das 29. Lindenplatzfest statt. Nach zwei erfolgreichen Tagen gab es bei den Verantwortlichen der Dansweiler Ortsgemeinschaft e.V. nur strahlende Gesichter. „Wir hatten viel Glück mit dem Wetter“, so der Vorsitzende der Dansweiler Ortsgemeinschaft e.V. (DOG), Walter Lugt. Die Wetterprognosen ließen zunächst nichts Gutes ahnen. Doch am Ende hatten wir für das gesamte Fest ein trockenes Zeitfenster erwischt. Regen und Wind setzten erst am Abend nach der Veranstaltung wieder ein. Werner Schmette, Geschäftsführer der DOG: „Wir waren schon etwas angespannt, was den Besuch anging, aber auf die Dansweiler Bevölkerung ist Verlass“. Tagsüber lief das Fest in den gewohnten Bahnen. Spätestens mit dem ersten Auftritt von SambaCabana gegen 19.00 Uhr kamen hunderte Zuschauer. Mit ihren heißen Sambarhythmen präsentierte sich die Gruppe und schlagartig stieg die Stimmung auf dem Festplatz. Als dann die agilen Tänzerinnen – ein optischer Augenschmaus – dazu kamen, stiegen zusätzlich Puls und Blutdruck. Agogo, Timba, Repinique, Shaker, Surdo und Cuicas – allesamt exotische Instrumente, Kostüme in den Nationalfarben und die durch die Reihen wirbelnden Tänzerinnen brachten brasilianisches Flair nach Dansweiler. Spätestens nach dem zweiten stimmungsvollen Auftritt von SambaCabana war klar, der Veranstalter hatte nach der erfolgreichen Fußballweltmeisterschaft an diesem Abend auf die richtige Karte gesetzt. Ob dieses auch Einfluss auf den Caipirinhaumsatz hatte, er ist brasilianisches Nationalgetränk, war nicht zu klären. Fakt war aber, kurz nach Mitternacht kam trotz großzügiger Disposition von Cachaca, Limetten und braunem Rohrzucker die Meldung: „Caipi ausverkauft“. Mit der Donswielerhymne „Zu hus in Donswieler“ und dem richtigen Musikmix startete DJ Bernd in die Partynacht im Zelt. Den ganzen Abend herrschte eine spürbar friedliche und freundliche Atmosphäre auf dem gesamten Gelände. Zur Spitzenzeit waren über 600 Gäste im Zelt und auf dem Lindenplatz zu begrüßen.

Der Sonntag

Am zweiten Tag steht das Programm traditionell im Zeichen der Dansweiler Vereine. Die Donswieler TRÖÖTE, die Regimentskapelle der KG Muckefuck, startete mit einem Platzkonzert. Dabei waren Polka, Märsche, Walzer und Dixieland im musikalischen Angebot. Im Anschluss gab es eine beachtenswerte Demonstration der AROHA-Gruppe des Dansweiler Sportvereins. Den Programmabschluss bildete das Tambourcorps Edelweiß Dansweiler. Unter der Leitung seines Vorsitzenden, Michael Engels, präsentierte sich der Verein unter dem Titel „Märsche und mehr“ gekonnt den Gästen des Lindenplatzfestes.

Niedrige Preise – gute Qualität – tolles Ergebnis

Bewusst gewählte volkstümliche Preise gaben jedem Bewohner im Ort Gelegenheit an dem Fest teilzunehmen. Dabei wurde ausdrücklich auf die Qualität der verkauften Produkte geachtet. Wenn dann am Ende ein erträglicher Betrag für die Unterstützung zukünftiger kultureller Veranstaltungen der Dansweiler Ortsgemeinschaft im Ort übrig bleibt, wurde alles richtig gemacht.

Im vergangenen Jahr gab es am nostalgischen Eiswagen erstmalig einen „Donswieler Becher“ im Angebot. Bestehend aus leckerem Eis, Sahne, Soße und einem kleinen Schaumkuss. Neu in diesem Jahr war die „Donswieler Currywoosch“. Viele Hunderte von ihr gingen über die Theke. Die beliebten „Rievkooche“ standen ihr jedoch in nichts nach. Auch sie wurden in noch nie da gewesenen Mengen verkauft. Beides entwickelte sich an den Festtagen zum absoluten Renner. Am späten Nachmittag meldeten die Stände: „Ausverkauft“. Kassenführer Adolf Krämer: „Mit unserem gut kalkulierten Wareneinsatz haben wir in diesem Jahr eine Punktlandung hinbekommen“.

Für die Kids

Die Trödelkinder aber auch Erwachsene hatten dem Wetter nicht getraut. Deswegen war in diesem Jahr die Beteiligung am Trödelmarkt auf der Wolfshelmstraße geringer als in den Jahren zuvor. Wer wollte, konnte auf dem Kinderkarussell fahren oder an einer Kirmesbude Süßigkeiten oder Spielzeug erwerben. Auch Kinderschminken war gegen einen geringen Obolus im Angebot. Große Freude löste eine Durchsage am Sonntagnachmittag aus: „Ab sofort können sich Kinder kostenlos ein leckeres Eis abholen“.

Viele helfende Hände

Ob beim Auf-und Abbau, beim Herrichten des Lindenplatzes für den zweiten Tag oder für die Betreuung der Stände stehen neben der DOG praktisch alle örtlichen Vereine, Gesellschaften, Gruppen sowie Einzelpersonen ehrenamtlich zur Verfügung. Das Thema Demografie macht auch vor dem Lindenplatzfest nicht Halt. Zum ersten Mal war der Männergesangverein nicht dabei, dafür hatte der Löschzug Brauweiler eine erfolgreiche Premiere. Die Dienstzeiten an den Bierwagen teilten sich der Dansweiler Sportverein, die KG Muckefuck, die Messdiener, die Falsche Zwanzijer, die Donswieler Dschungelbröder, die KG Dansweiler Weltenbummler und der Dansweiler Tischtennisverein. Das Tambourcorps Edelweiß und die Feuerwehr waren am Grill, während der Dorfverschönerungsverein die Reibekuchen übernahm. Die Cocktailbar hatte die KG Löstije Donswieler inne. An der Bon-Kasse saßen die KG Dansweiler Lumpen und der Chor DaCapo war für die Cafeteria zuständig.

Der Vorstand der Dansweiler Ortsgemeinschaft e.V. bedankt bei allen für den tollen Besuch des Festes und freut sich darauf, mit Ihnen zusammen das Jubiläumslindenplatzfest im kommenden Jahr zu feiern.

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