Stadt Pulheim trauert um Hans Umpfenbach

HansUmpfenbach(pm) Die Stadt Pulheim trauert um Hans Umpfenbach. Der Ehrenbürger ist am Freitag, 12. Februar, im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit Hans Umpfenbach hat die Stadt Pulheim einen ihrer überaus verdienten Bürger verloren. Mehr als drei Jahrzehnte hat er mit außerordentlichem Einsatz kommunalpolitische Arbeit geleistet.
Bürgermeister Frank Keppeler würdigt den Verstorbenen: „Wir haben eine große Persönlichkeit verloren. Die Kommunalpolitik war seine Leidenschaft. Pulheim voran zu bringen und Anwalt der Bürgerinnen und Bürger zu sein, war sein stetes Ziel. Er hat sich in ungewöhnlicher Weise engagiert, unverzichtbare Beiträge zur positiven Entwicklung der Stadt geleistet und die Interessen der Menschen vertreten.“
Die Stadt hat Hans Umpfenbach für seine Verdienste im August 2006 die Ehrenbürgerschaft verliehen. Er war nach Dr. Bernhard Worms (18. April 1986) und Ulrich Hollmann (20. Dezember 2000) erst die dritte Persönlichkeit, die nach der kommunalen Neugliederung zum Ehrenbürger ernannt worden ist. 
Hans Umpfenbach ist 1929 in Wetzlos in Hessen geboren worden. Von Beruf war er Elektroingenieur. 1962 ist er nach Pulheim gezogen. Der Ort wurde seine Heimat. Hier hat er die liberale Partei, die FDP, aufgebaut und sie über Jahrzehnte geführt und geprägt. Er war ein souveräner Fraktions- und Parteivorsitzender mit hoher Durchsetzungskraft. Vom 9. November 1969 bis zum 30. Juni 2005 ist er Mitglied des Rates – zunächst der Gemeinde, dann der Stadt Pulheim – gewesen. Nach beinahe 36 Jahren hat er sein Ratsmandat und den Parteivorsitz aus freiem Entschluss und altersbedingt aufgegeben. 
Im Herbst 1969 hatte Hans Umpfenbach erstmalig für den Rat der damaligen Gemeinde kandidiert. Er wurde gewählt und war der erste und zugleich einzige Vertreter der FDP in diesem wichtigen Gremium. Seine Aktivitäten innerhalb und außerhalb der Kommunalpolitik sorgten zusammen mit seiner ständigen Präsenz in der Öffentlichkeit für einen schnell wachsenden Bekanntheitsgrat sowie den Ruf „bürgernah“ und ein Mann „mit Kanten“ zu sein. Die Bewährungsprobe für ihn hieß Ortskernsanierung. Sie war ein langwieriger und mit einer nicht zu überbietenden Problemdichte verbundener Prozess. Sie hatte 1979 noch in der Altgemeinde begonnen, war durch die Neugliederung unterbrochen worden und dauerte anschließend mehr als 20 Jahre, bevor sie für beendet erklärt werden konnte. Von Oktober 1981 bis Dezember 1997 ist Hans Umpfenbach Vorsitzender des Sanierungsbeirates gewesen. Diese Funktion hat er genutzt, um viele Konflikte zu lösen oder zu entschärfen. Seine aktive Beteiligung an der Umsetzung der Sanierungspläne hat viele Wege geebnet und manchen Erfolg erst möglich gemacht. 
Seine Verdienste hat der Bundespräsident gewürdigt. Am 5. Dezember 1986 hat er ihm das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen. Am 6. September 1994 folgte im Rathaus Pulheim die Eintragung in das Goldene Buch der Stadt aus Anlass seiner 25-jährigen Tätigkeit im Rat.

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