Stommeln – Choreograph William Forsythe setzt Synagogenprojekt fort

2017 wird der international renommierte Choreograph William Forsythe das Synagogenprojekt Stommeln fortsetzen. Forsythe, 1949 in New York geboren, wurde 1973 von John Cranko an das Stuttgarter Ballett berufen und etablierte sich während seiner Zeit als Ballettdirektor des Frankfurter Balletts (1984–2004) als einer der weltweit bedeutendsten zeitgenössischen Choreografen und Erneuerer der Ballettpraxis.
2004 gründete Forsythe ein eigenes Ensemble, The Forsythe Company, das er bis
2015 leitete. In den vergangenen Jahrzehnten erarbeitete er bahnbrechende Ballettchoreografien, experimentelle Tanztheaterstücke, digitale Tanzpartituren – und seit Ende der 90er Jahre raumbezogene, performative Installationen, „choreographic objects“ genannt, die die Grenzen zwischen bildender Kunst und Choreografie überschreiten. Forsythe erhielt zahlreiche Auszeichnungen für sein Lebenswerk, u.a. 2010 den goldenen Löwen auf dem 8. Internationalen Festival für zeitgenössischen Tanz in Venedig. Seine Installationen wurden u.a. im Louvre in Paris gezeigt, in der Pinakothek der Moderne in München, in der Tate Modern in London, im MoMA in New York, auf der Biennale von Venedig (2005, 2009, 2012, 2014) und jüngst im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt am Main.
Die Installation für die Synagoge Stommeln ist für das Frühjahr 2017 vorgesehen.
Außerdem werden die Reihen der bewährten Kulturveranstaltungen fortgesetzt. Hierzu gehören die Projekte im öffentlichen Raum wie die „Stadtbild.Intervention“ ebenso wie die Reihe zeitgenössischer Musik, die „Raumklänge“ in der alten Kirche St. Martin in Stommeln, das Stadtfest, das Kinder- und Jugendtheaterfestival „Spielarten“, das Theaterabonnement und das Sommer-Open-Air-Festival.

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