Gewolltes Verkehrschaos in Brauweiler?

Entweder ist das Chaos gewollt oder die Verantwortlichen sind unfähig eine richtige Planung durchzuführen! Seitdem die 2. Baustellenampel eingeschaltet ist, die Ampel an der Kreuzung Brauweilerstr. / Bonnstr., geht in Brauweiler der Verkehr gar nicht mehr. Es staut sich in alle Richtungen und man kommt in Brauweiler nicht mehr voran. Die Autos, die von Widdersdorf kommen stehen bis weit hinter dem Randkanal auf dem Lise-Meitner-Ring. Von der Kreuzung Bernhardstr. / Mathildenstr. benötigt man um 15:00 Uhr sage und schreibe 20 Minuten bis zur Bonnstr.. Und warum? Weil die Grünphase der Ampel gerade mal 5 Autos durchlässt. Hätte man die Zeiten der festen Ampelanlage genommen, so wäre das Problem sicherlich nicht so heftig aufgetreten. Warum schauen sich die ach so tollen Planer nicht einfach mal das angerichtete Verkehrschaos an und korrigieren das Angerichtete?
Ich habe wirklich kein Verständnis mehr dafür. Die Verantwortlichen gehören entlassen!
Ein genervter Autofahrer Moritz Grosse

12 Kommentare to “Gewolltes Verkehrschaos in Brauweiler?”

  • Jürgen Latzke:

    Danke für die Vorlage. Wir haben einen Umweg über Königsdorf gewählt, in der Hoffnung, es wird ja nicht so schlimm sein. Von Weiden West bis zu unserem Wohnort Freimersdorf haben wir dreissig Minuten gebraucht. Normale Zeit bei Stau vom Bahnhof bis zur Kreuzung in Brauweiler sind acht Minuten. Dazu kommt noch eine abenteuerliche Beschilderung im Ort von Freimersdorf. Einbahnstraße? Würde man diesem Schwachsinn folgen, müsste man bis zur Ampelkreuzung fahren, auf Grün warten und dann links herum bis zu einer Einmündung in Freimersdorf eine Lücke suchen, die von noch mehr genervten Fahrern aus Brauweiler bereitgestellt wird.
    Das ganze kann nur Folge eines Trinkgelages sein, evtl. hat Keppeler ja eingeladen. Und dann haben sich die Verantwortlichen gedacht, jetzt ärgern wir die Brauweiler bzw. Freimersdorfer einmal kräftig, zumal die Zuneigung zu diesen beiden Ortsteilen ja eh im Promillebereich angesiedelt ist.
    Das war jetzt Zufall, mit dem Promillebereich meine ich
    Vielleicht wäre eine Lösung, eine Behelfsbrücke zu errichten, die unsere beiden Orte überbrückt. Dann könnte man z.b. in Sinthern auf die Brücke und in Weiden West herunter direkt in den Kreisverkehr fahren. Spass beiseite, einfacher wäre es, die ganze Mischpoke in Pulheim auszutauschen.

  • Christian Dresen:

    Jürgen Latzke, beim Bürgermeister gibt es kein Trinkgelage, das passt doch zu ihm nicht, dem Pressefotostrahlemann.
    Allerdings muss ich ihn und auch die Leute im Rathaus hier in Schutz nehmen. Die Sanierungsmaßnahmen auf der Bonnstraße hat der Genossenversorgungsbetrieb StraßenNRW geplant und beauftragt.

    Moritz Grosse, ich kann verstehen, dass Sie und die Leute zur Zeit wegen der Verkehrsführung genervt sind. Alle, Sie eingeschlossen, schimpfen wie schlecht der Zustand der Bonnstraße ist, aber wenn diese dann saniert wird schimpfen Sie genauso. Die normale Ampelschaltung hat eine genauso lange Grünphase wenn man aus Brauweiler rausfährt, wie die Behelfsampel. Ich fahre meide zur Zeit mit dem Auto die Ortsdurchfahrt Brauweiler und fahre wenn ich nach Widdersdorf muss über die Donatusstraße und so auch zurück, aber nur wenn ich unbedingt das Auto brauche. Fahre ansonsten mit dem Rad und erfreue mich an schimpfenden und fluchenden Autofahrern wenn ich an den Staus vorbei fahre.

    Meine Güte, wenn das einzige Problem der Leute ist, dass sie jetzt einmal vier Wochen geänderte Verkehrsführung mit Stau haben, dann muss ich sagen, geht es ihnen doch verdammt gut.
    Gibt eben Leute, die immer etwas anderes und jemand anderes brauchen, worüber sie sich aufregen können und lieber anderen die Schuld geben, als am eigenen Verhalten etwas zu ändern.
    Moritz Grosse, wenn Sie hier Entlassungen fordern, machen sie doch sinnvolle Änderungs- und Verbesserungsvorschläge und tragen diese den Genossen beim Landesbetrieb StraßenNRW vor. Vielleicht bietet man Ihnen dann einen ruhigen entspannten und gut dotierten Job an.
    Man darf gespannt sein, ob der Admin diesen Beitrag veröffentlicht 😉

    • Es gab keinen Handlungsbedarf die Bonnstrasse zu sanieren. Erst recht im Hinblick darauf, dass die Bonnstrasse ja bald 4 spurig ausgebaut werden soll. Die Bedenken wurden von dem Brauweilerblog im Vorfeld StrassenNRW (Euskirchen) mitgeteilt. Man hatte es aber nicht einmal für nötig gehalten zu antworten.

      • Thea Jüterbock:

        Ich habe heute den Pressesprecher der Straßen NRW angerufen. Er sagte, manche Schäden könne man als Laie nicht sehen. Wenn kleine Risse auf dem Straßenbelag auftreten, so dass da Feuchtigkeit eindringen könne, werde es früher oder später zu deutlichen Schäden kommen, und es sei weniger Aufwand, die Straße rechtzeitig zu sanieren.
        Auf den 4-spurigen Ausbau habe man nicht gewartet, weil es bis dahin zu lange dauere.
        Was die gleichzeitige Sperrung der Rathauskreuzung betrifft, soll ich heute nachmittag nochmal anrufen. Das werde ich auch tun.

        • Thea Jüterbock:

          Ich konnte nichts darüber herausfinden, wer für das Verkehrschaos zuständig ist. Anscheinend ist für die Gesamtplanung niemand zuständig, sondern nur jeder jeweils für sich. Höchstens die jeweils ausgeschilderten Umleitungen müssten aufeinander abgestimmt sein. Und für die Bonnstraße seien nur Landesstraßen als Umleitung angegeben. Wenn die Leute trotzdem einfach über Kreisstraßen fahren, sei das halt Pech o.ä.

          Übrigens scheinen Straßen NRW ihre Baumaßnahmen nur sehr kurzfristig bekanntzugeben, eine bis vier Wochen vorher. Der Umbau Rathauskreuzung wurde spätestens Mitte März bekanntgegeben (stand jedenfalls am 12.3. im Stadtanzeiger), die Sanierung Bonnstraße anscheinend am 8.4.

          Mein Eindruck ist jedenfalls, dass man in diesem Falle nicht – wie von mir gehofft – der Stadtverwaltung Pulheim die Schuld an dem zeitlichen Zusammentreffen der beiden Straßensperrungen (Geyener Str./Bonnstr.) geben kann.

    • brunello di montalcino:

      ich finde den kommentar von christian dresen schlichtweg unfassbar. man ergötzt sich quasi am leiden der anderen und macht sich über sie lustig. verbunden mit der verniedlichung einer völlig mißratenen planung, egal von wem sie zu verantworten ist, treibt es den blutdruck in ungeahnte höhen. möge ihm der luftdruck aus den reifen seines fahrrads entweichen, während es vom himmel schüttet… im übrigen habe ich nie über den zustand der bonnstraße geschimpft. außer jetzt. ich weiß ja, was der deutsche schildbürger inkl. wiehernden amtsschimmel dann irgendwann draus strickt. groben unfug, bestenfalls.

  • Hermann Schmitz:

    Lieber Herr Latzke, lieber Herr Dresen,
    sehr geehrter Herr „adimin“,

    der Pressefotostrahlemann ist genauso wenig verantwortlich wie die Verwaltung. Die Notwendigkeit der Baumaßnahme sollten wir alle den Fachleuten überlassen. Der Handlungsbedarf war laut Gutachten gegeben. Ich frage mich auch, woher immer wieder die Behauptungen kommen, die Bonnstraße würde bald 4-spurig ausgebaut. Wenn die Kreis-Mehrheits-Koalition (CDU, FDP, Grüne) den SPD-Vorschlag zur Bonnstraßenumgehung ablehnt, bedeutet das lediglich, dass man auf die beauftragte Expertenmeinung wartet und nicht die Bonnstraße bald 4-spurig ausbauen möchte. Denn der Vorschlag der SPD hat einen entscheiden Nachteil: Welcher Auto-, LKW-Fahrer verlässt die Autobahn an der Anschlussstelle Frechen Nord (A4) um sich auf der B 59 vor Bocklemünd (A1) wieder in den Stau zu stellen???? (Oder umgekehrt).
    Jeder möchte ein Optimum an Qualität und Bequemlichkeit. Aber Niemand möchte Maßnahmen, die das (eventuelle) Optimum bringen, ganz getreu dem Motto: Wasch mich, aber mach’ mich nicht nass.
    Viele Grüße,
    Ihr / Euer
    Hermann Schmitz,
    der aus Brauweiler

    • Christian Dresen:

      Sehr geehrter Herr Schmitz,
      erstaunlich wie schnell Sie Ihre eigene Presse vergessen. Sie waren es doch, der in einer Pressemitteilung gemeinsam mit Ihrem Ratskollegen Micharz im Juni 2017 verbreiteten, dass Sie gemeinsam mit Unternehmens- und IHK-Vertretern für einen vierspurigen Ausbau der Bonnstrasse seien und parallel dazu eine Umfahrung des neuen Gewerbegebiets Brauweiler fordern. Im übrigen bekommt man von der, wie Sie sie nennen, Kreis-Mehrheits-Koalition eine andere, differenzierter Antwort.
      Im übrigen würde ich gerne von Ihnen erfahren, wo es das von Ihnen angesprochene Gutachten gibt, wonach die Handlungsbedarf gegeben ist.

  • Jürgen Latzke:

    Es ist mir scheissegal, wer das Trinkgelage veranstaltet hat. Es muss stattgefunden haben. Selbst mit dem Fahrrad ist es ein Abenteuer, sich rund um die Bonnstraße zu bewegen.
    Außerdem führt die Maßnahme dazu, dass sich eine Menge von Autofahrern dazu genötigt fühlt, die Feldwege als Ausweichstrecke zu nutzen, was dann wiederum für Familien mit Kindern in einem Staubwolkenabenteuer endet.
    Man ist es leid, immer alles hinzunehmen und zu entschuldigen.

  • Hartmut Buntrock:

    Das kommt auf Brauweiler zu mit den Kreisverkehren Bernhardstraße Pfalzgrafenstraße und Ehrenfriedstraße das seitenversetzte Parken auf der Bernhardstraße und die 20km/h Regelungen am Goldkrämer Guidelplatz.
    MfG. Hartmut Buntrock

  • Faktenlieferant:

    Teilweise ist die Bonnstraße schon nicht mehr ganz intakt. Beispielsweise genau in dem Bereich, wo nicht mehr saniert wird: in Fahrtrtg. Pulheim hinter der T-Kreuzung, wo es links nach Brauweiler/Sinthern/Glessen geht und die Baustelle endet.
    Dort bröckelt der Straßenbelag an den Stellen, wo verschiedene Asphaltierungsbereiche aneinanderstoßen.
    Warum der Sanierungsbereich nicht um diese wohl knapp 200m nach Norden ausgedehnt wurde, weis ich nicht.

  • Carsten Kurz:

    Zwar ist mir durchaus klar, dass bei Baumaßnahmen Überlegungen zur Einsatzeffizienz von Arbeitern und Maschinen zu manchmal schwer nachvollziehbaren Planungsentscheidungen führen. Allerdings scheint es mir nicht erst seit der Bonnstrasse so zu sein, dass der Straßenbau NRW die Belange des Verkehrs und der Anwohner überhaupt nicht dabei berücksichtigt. Warum wird hier zusätzlich zur Fahrbahnsanierung der eigentlichen Bonnstrasse noch gleichzeitig quer dazu in den Kreuzungsbereichen und auf dem Radweg ein Fass aufgemacht? Es mag ja sein, dass eine alternative, etwas rücksichtsvollere Planung etwas höhere Kosten verursacht hätte, aber die Vorstellung, dass die verlorene Zeit, die erhöhten Emissionen , etc. ’nichts kosten‘, weil sie ja ’nur‘ zu Lasten der Bürger gehen ist ziemlich rücksichtslos. Das allgemeine Verkehrschaos in und um Köln spricht Bände. Ich warte nur drauf, dass auch die Rodenkirchener Brücke demnächst wegen ‚unerwarteter struktureller Schäden‘ dicht gemacht wird…

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