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Wohngebiete im Wandel: Bereits 800 Rückmeldungen

Bewohnerinnen und Bewohner werden schriftlich befragt

Die Stadt Pulheim lässt derzeit den Wandel in Wohngebieten analysieren, die in den 1950er bis in die 1980er Jahre geplant und gebaut worden sind. Diese älteren Wohngebiete haben schließlich für die Stadtentwicklung eine erhebliche Bedeutung: Dort lebt mit rund 60 Prozent die große Mehrheit der Pulheimer Haushalte. Rund 800 Haushalte haben sich bereits an der schriftlichen Befragung beteiligt.
Insgesamt haben 3.500 zufällig ausgewählte Haushalte in diesen Quartieren per Post die Befragungsunterlagen erhalten. Die Beantwortung kann auch online noch bis zum 6. Dezember 2019 erledigt werden. Die Befragung läuft nur schriftlich; weder die Stadt Pulheim noch das beauftragte Institut für Wohnen und Stadtentwicklung, ALP, werden an den Häusern persönlich vorsprechen. Auch die Anonymität der Antworten ist gewährleistet.
Bürgermeister Frank Keppeler dankt den Einwohnerinnen und Einwohnern, die bereits teilgenommen haben. „Eine möglichst hohe Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger bei der Untersuchung ist von zentraler Bedeutung, um fundierte Informationen zu gewinnen, die nur aus der Bürgerschaft selbst heraus kommen können“, fügt er hinzu.
Berücksichtigung demografischer Strukturen und Bedarfe in der Planung
Erste vorläufige Ergebnisse aus der Befragung unterstreichen die Vielfalt der Bewohnerschaft in den älteren Wohngebieten Pulheims mit ihren unterschiedlichen Bedürfnissen. So berichtet beispielsweise ein Ehepaar im Seniorenalter, dass sie sehr gerne in ihrem Einfamilienhaus leben, das sie vor mehr als 30 Jahren „aus zweiter Hand“ erworben haben. Hier haben sie ihr Kind aufgezogen. An einen Wechsel ihres Wohnsitzes über kurz oder lang denken sie nicht. Sie berichten in diesem Zusammenhang, dass ihr Haus seniorengerecht ausgestaltet sei. Eine junge Familie mit schulpflichtigen Kindern, die vor einiger Zeit ein Reihenhaus erworben hat, träumt von mehr Wohnfläche für die vier Familienmitglieder. Als geeigneten Alterswohnsitz schätzen die Eltern ihr Haus nur bedingt ein. Unter den befragten Haushalten befindet sich wiederum auch ein junges Paar, das erst vor kurzem zusammen einen eigenen Haushalt gegründet hat. Sie leben zur Miete in einem Reihenhaus. Langfristig ziehen sie für die Familiengründung allerdings einen Umzug in Betracht, auch um näher am Arbeitsplatz zu wohnen.

„Dies sind zunächst Einzelbeispiele. Ein Gesamtbild wird mit Abschluss der Befragung entstehen“, betont Friederike Riedel, Demografiebeauftragte der Stadt Pulheim. Schließlich sei es das Ziel der Untersuchung, den Wandel in älteren Wohngebieten möglichst präzise einschätzen und ableiten zu können, in welcher Richtung sich die Bedürfnisse der Bewohnerschaft mit Blick auf die städtische Infrastruktur verändern, erläutert die Demografiebeauftragte. Diese Erkenntnisse fließen wiederum in die Planung verschiedener Infrastrukturbereiche der Stadt Pulheim ein, unter anderem in die Wohnraumversorgung, Kitaplanung und Schulentwicklung. Übergeordnetes Ziel der Stadt ist es dabei, frühzeitig notwendige Anpassungsbedarfe zu identifizieren und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen.
Zentrale Fragen der Untersuchung an die Bewohnerinnen und Bewohner der älteren Wohnquartiere sind:
Wie wohnen Sie aktuell?
Hat sich Ihre Wohnsituation in den letzten Jahren verändert?
Wie bewerten Sie Ihr Wohnumfeld und nehmen Sie dort Veränderungen wahr?
Würden Sie Ihre Wohnsituation gerne verändern und wenn ja, wie würden Sie gerne wohnen?

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