Archiv für die Kategorie „Abtei Brauweiler“
Offene Nikolauskirche und Adventskonzert | Nikolausmarkt – Abtei Brauweiler
Die Nikolauskirche in Brauweiler öffnet während des Nikolausmarktes ihre Tore und bietet ein abwechslungsreiches Programm.
Offene Nikolauskirche
Samstag, 5. Dezember 2015 ab 13.00 Uhr
An verschiedenen Orten der Kirche gibt es unterschiedliche Angebote für Klein und Groß. Manches hat einen konkreten Beginn, einiges wird dauerhaft angeboten und wieder anderes ist offen, so dass Sie jederzeit dazu stoßen oder wieder weggehen können.
KERZENMEDITATION
ADVENTLICHE MUSIK
NIKOLAUSFÜHRUNGEN
WEIHRAUCH UND STERNE
ZU FUSS NACH HEIMBACH
KLANG-RAUM IN DER KRYPTA
HISTORISCHE KIRCHENFÜHRUNG
21:15 UHR ABSCHLUSSANDACHT
Adventskonzert »Veni, veni, Emanuel«
Sonntag, 6. Dezember 2015, 17.00 Uhr
Chormusik und Gregorianik zum Advent
Instrumentalmusik für Orgel, Klavier und Saxofon
Abteikirche Brauweiler
Kammerchor Camerata Vocale Brauweiler
Leitung: Michael Utz
Eintritt frei
In seinem Adventskonzert wird der Kammerchor Camerata Vocale Brauweiler in diesem Jahr unter anderem Kompositionen von Johann Sebastian Bach, Zoltán Kodály und John Rutter zur Aufführung bringen.
Der 2006 von Kantor Michael Utz ins Leben gerufene Kammerchor Camerata Vocale Brauweiler gehört zu den Chören der Pfarrgemeinde St. Nikolaus. Neben dem rund 90 Personen starken Abteichor, der Chorgemeinschaft Cantabile, der gregorianischen Gesängen verpflichteten Choralschola und dem Kinder- und Jugendchor bildet die Camerata Vocale das fünfte Chorensemble der Pfarrgemeinde.
Der Kammerchor der Abteikirche besteht aus ca. 25 Mitgliedern und arbeitet projektbezogen. Er widmet sich der Aufführung anspruchsvoller geistlicher Chorliteratur und wirkt darüber hinaus auch bei größeren Konzerten mit, wie z. B. 2014 bei der Aufführung des Requiems von Wolfgang Amadeus Mozart zusammen mit dem Städtischen Chor Leverkusen.
Brauweiler Nikolausmarkt – Standpunkte | Kunstausstellung in der Abtei
Seit 2012 gehört Kunst zum regelmäßigen Programm des Weihnachtsmarktes in und um die Abtei Brauweiler herum. In diesem präsentieren sich 13 Künstler im Prälaturhof, Säulensaal/Winterrefektorium, Kreuzgang und Marienhof. Feierlich eröffnet wird die Ausstellung am 5. Dezember 2015 um 16.00 Uhr durch Bürgermeister Frank Keppeler und Prof. Dr. Frank Günter Zehnder (Direktor Internationale Kunstakademie Heimbach). Im Verlauf der zweitägigen Ausstellung gibt es Jam Sessions, Künstlergespräche und Führungen (Samstag und Sonntag 15:00–19:00 Uhr). Die Ausstellung widmet sich aktuellen Themen wie der Flüchtlingsproblematik.
Wir haben den Kurator Holger Hagedorn gebeten stichwortartig die Highlights zu skizzieren:
Lydia Nüüd, Estland mit einer 15 -teiligen Diagonalinstallation im Marienhof, dort auch Fredrik Erichsen mit seinen KUBUS um die Marienstatue,
Konstantinos Gavrias mit eindringlichen Portraits von in Deutschland lebenden Griechen im Kreuzgang
Er ist in der Klasse von Rita McBride an der Kunstakademie Düsseldorf, aber auch internationales Topmodell, demnächst in der VW Werbung präsent…
Dorissa Lem mit außergewöhnlichen Holzskulpturen im Kreuzgang
Rebecca Höltgen aus Neuss mit hierzu passenden fotographischen Architekturmodulationen
Dennis Oswald mit Sturmfotografien, diese waren schon in internationalen Magazinen veröffentlicht
Margret Schopen-Richter mit einer Installation aus Möbelelementen aus vom Tagebau vernichteten Häusern,
Der Neusser Künstler Jürgen Zaun zeigt a.A. Arbeiten zum Thema Lampedusa, oder ein mit schweren Steinen gefülltes Holzboot,
der Prälaturhof wird mit einer vierteiligen Installation von Holger Hagedorn, betitelt : GEMEINSCHAFTSWERK, zum Thema Flüchtlinge mit Booten und Puppen bespielt.
Vortrag: Die historische Altstadt von Bad Münstereifel – Kurort und Outlet-Center
Bad Münstereifel hat sich über die Jahrhunderte seine romantische Anmutung bewahrt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts öffnete es sich für Fremdenverkehr und Kurbetrieb. Dies bedeutete eine zusätzliche bescheidene Einkommensquelle. In den letzten Jahren zeichnete sich allerdings ab, dass viele Geschäfte wirtschaftlich nicht mehr tragfähig waren, die Leerstände nahmen zu. Die Entscheidung der Stadtverwaltung, dort das erste Outlet-Center inmitten einer historischen Altstadt einzurichten, war heftig umstritten. Eröffnet wurde es im August 2014. Ein Lichtbilder-Vortrag stellt die Auswirkungen auf die Stadt und die von Veränderungen betroffenen Denkmäler vor. Der Vortrag findet statt am 26. November um 18 Uhr im Äbtesaal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Denkmalpflege im Blick“ statt.
Donnerstag, 26. November,
18 Uhr,
Äbtesaal des LVR-Kulturzentrums Abtei Brauweiler,
Ehrenfriedstr. 19,
50259 Pulheim.
Dr. Monika Herzog, Wissenschaftliche Referentin im LVR-Amt für Denkmalpflege im Rheinland, referiert. Sie ist unter anderem zuständig für die Bau- und Kunstdenkmalpflege in Bad Münstereifel. Der Eintritt ist kostenlos.
2016 wird die Vortragsreihe „Denkmalpflege im Blick“ im Äbtesaal der Abtei Brauweiler fortgeführt: 21. Januar, 31. März, 19. Mai, 28. Juli, 29. September und 24. November (jeweils donnerstags um 18 Uhr).
Abtei Brauweiler – »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«
Dr. Kathrin Pilger, Historikerin und Archivarin spricht über »In „Einigkeit und Ausdauer“? Der Kölner Dombau und die preußischen Könige«. Die Vollendung des Kölner Doms im 19. Jahrhundert vollzog sich als gewaltiges Gemeinschaftsprojekt des Kölner Bürgertums, organisiert im Zentral-Dombauverein, und des preußischen Staates, vornehmlich verbunden mit der Person König Friedrich Wilhelms IV. Dass diese Beziehung keineswegs immer spannungsfrei, sondern vielmehr von großer Wechselhaftigkeit geprägt war, versteht sich angesichts der besonderen kulturpolitischen Konstellationen, die im Rheinland und in Preußen zunächst im Vormärz, dann vor allem im Kulturkampf herrschten, fast von selbst. — Dennoch war das Projekt erfolgreich: Der Dom wurde fertiggestellt, und wie so oft fragte später kaum jemand mehr nach dem Wie und Warum. Dr. Kathrin Pilger, Landesarchiv NRW in Duisburg, geht in ihrem Vortrag diesen Fragen nach.
Donnerstag, 5. November 2015, 18 Uhr,
im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler, Äbtesaal
Veranstalter:
LVR-Archivberatungs- und Fortbildungszentrum
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage des LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler.
Paten für Flüchtlinge in Pulheim gesucht – Patenschulung
Die Katholische Pfarreiengemeinschaft Brauweiler-Geyen-Sinthern sucht Paten für Flüchtlinge, die in Pulheim leben. Im Laufe des Jahres werden weitere 32 neue Nachbarn in ein neues Gebäude in der Donatusstr. einziehen. Für sie aber auch für bereits hier angekommene Menschen suchen die Gemeinde Paten, die sie in ihren je eigenen Fragen und Bedürfnissen unterstützen.
Wenn Sie Interesse haben, melden Sie sich doch bitte bei der Lotsenpunktkoordinatorin Agnes Laurs: Lostenpunkt@abteigemeinden-Pulheim.de
Eine Schulung für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe findet in Zusammenarbeit mit dem Katholischen Bildungswerk im Rhein-Erft-Kreis statt:
Modul 1: Was bedeutet es für mich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe tätig zu sein
Samstag, 31. Oktober von 10:00 bis 15:00 Uhr
Modul 2: Fremd sein in einem fremden Land – wie entwickle ich interkulturelle Kompetenz
Samstag, 7. November 10:00 bis 15:00 Uhr
Modul 3: Blick auf die rechtliche Situation von Flüchtlingen
Dienstag, 17. November von 18:00 bis 21:00 Uhr
Ort ist jeweils der Benediktussaal über der Vorhalle der Abteikirche
Anmeldung an Agnes Laurs: Lotsenpunkt@abteigemeinden-Pulheim.de
Literatur in der Abtei Brauweiler – Martin Mosebach
Martin Mosebach liest am 24. Oktober 2015 in der Abtei Brauweiler. Ein Schriftsteller, der stilistische Pracht mit urwüchsiger Erzählfreude verbindet und dabei ein humoristisches Geschichtsbewusstsein beweist, das sich weit über die europäischen Kulturgrenzen hinaus erstreckt; ein genialer Formspieler auf allen Feldern der Literatur und nicht zuletzt ein Zeitkritiker von unbestechlicher Selbstständigkeit. So die Begründung anlässlich der Verleihung des Georg-Büchner-Preises an Martin Mosebach im Jahr 2007.
Martin Mosebauch. 1951 in Frankfurt am Main geboren, lebt und arbeitet der Schriftsteller in seiner Geburtsstadt. Neben Romanen und Essays ist er Verfasser zahlreicher Aufsätze u. a. über Kunst, Literatur und Architektur für Zeitungen, Zeitschriften und den Rundfunk. Hinzu kommen Hörspiele, Dramen, Libretti (Salzburger Festspiele, Oper Frankfurt, Pariser Oper und das Freiburger Barockorchester) sowie Filmdrehbücher (u. a. Buster’s Bedroom und Roussel, beide mit Rebecca Horn). Bei Hanser erschienen zuletzt Was davor geschah (Roman 2010), Als das Reisen noch geholfen hat. Von Büchern und Orten (Roman 2011) und Das Blutbuchenfest (Roman 2014).
Samstag, 24. Oktober 2015, 20.00 Uhr
Kaisersaal
Eintritt: 10 Euro/erm. 8 Euro/Mitgl. 5 Euro
Tickets im Vorverkauf, Restkarten an der Abendkasse
So sieht es Schepers – „Ist das Kunst oder kann das schon weg?“
Die Sonne scheint auf den Mont Klamott mitten in Brauweiler. So sieht es Schepers. »Von den Abrißarbeiten an der Kaiser-Otto-Straße Ecke Ehrenfriedstraße habe ich schon ein paar Fotos gemacht und in meinem Blog veröffentlicht. Auch vom Mont Klamott. — Vorhin ließ die Morgensonne den Mont Klamott wieder “erstrahlen”. Da kann man ja ruhig noch mal draufhalten. Habe ich dann auch getan. Nun bin ich kein Künstler, sondern Hobbyfotograf und Rechtsanwalt.
Zum Mont Klamott fällt mir jetzt wirklich nichts mehr ein.
Künstlerisch, meine ich.
Also, von mir aus kann der jetzt weg. :-)«
Fotos: © Christoph Schepers
So sieht es Schepers – »Schicht für Schicht«
Schepers schaut in die Grube und sieht archäologische Sicherungsmaßnahmen: »Es geht voran… Mit den provisorischen Parkplätzen, meine ich. Jetzt wird mit dem Bagger Schicht für Schicht der Boden abgetragen. Mal sehen, was sich finden wird.
Jedenfalls geht es weiter 🙂
So ein bisschen zumindest…«


