Archiv für die Kategorie „Brauweiler“
Postkarte aus Eckernförde – „Wer viel fragt, bekommt Antworten!“
„Wer viel fragt, bekommt Antworten“, dachte ich neulich noch, als ich an diesem Verkaufswagen an der Eckernförder Promenade entlang schlenderte.
Als ob ich daraus gelernt hätte?! Höflich wie ich bin, fragte ich eben Calloe, ob sie denn irgendwelche Pläne für das Wochenende hege.
„Gut, dass Sie fragen, Chef“, entgegnete sie mir. „Es wäre zu und zu schön, wenn Sie mich morgen vertreten täten. Sie wissen schon, Husum, Kai-Uwe macht schon wieder Ärger.“
„Ja, aber…“, sagte ich und dachte noch über die Formulierung „vertreten täten“ nach.
„Das ist total lieb von Ihnen, Chef! Ich mach das auch wieder gut.“ Schwupps, raus war die Calloe.
Und ich sitz jetzt hier ab morgen früh. Das passiert mir nie wieder. So´n Schiet.
Ich sag tschüßing, euer Hans Rasmussen.
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen. Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“. Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. (Foto: Eckernförde. Hendrik Neubauer).
Bürgermeistersprechstunde in Brauweiler
(PM) – Bürgermeister Frank Keppeler hat regelmäßige Sprechstunden in Pulheimer Stadtteilen eingerichtet. Der nächste Termin findet am Donnerstag, 12. März, 17.00 bis 18.30 Uhr, im alten Rathaus in Brauweiler im Raum der Nebenstelle der Einwohnermeldeabteilung im Erdgeschoss statt. Unmittelbar vor Ort haben die Einwohnerinnen und Einwohner die Möglichkeit, mit dem Bürgermeister über lokale Angelegenheiten zu sprechen. Anmeldungen sind nicht erforderlich.
Atelier Halle 30
Atelier Halle 30 stellt vom 24.01.2015 bis 13.04.2015 in der Weingalerie Pulheim aus.
VERNISSAGE: 08.03.2015, 17.00 Uhr bis 19.00 Uhr
»Atelier Halle 30 ist eine Künstlerinnengruppe. Wir sind fünf Malerinnen und arbeiten hier in einer kleinen Fabrikhalle. Wir wollten alle heraus aus unseren Privatateliers mit unserer Kunst. Wir wollten hinaus in eine Gemeinschaft, in der es knirscht und knistert. In einen Freiraum, in dem es vor Ideen nur so sprüht und in dem wir alles Mögliche an Inspiration bekommen. Das einzige Gesetz, das hier gilt, ist die Improvisation.
Jede von uns war sich wohl selbst nicht genug. Deswegen sind wir jetzt hier. Das müssen wir nun aushalten. Der einzige Weg hier zu überleben ist Kommunikation. Zunächst und immer erst untereinander. Wir schauen den anderen über die Schulter. Wir kontern Ideen, verwerfen Motive, probieren Techniken. Und bleiben uns selbst dann doch treu. Die Stärke unserer Gruppe ist die künstlerische Vielfalt. Gemeinsam gehen wir nach außen. Zeigen den Menschen unsere Kunst und laden sie zu uns ein. Immer wieder stehen unsere Ateliertüren offen.
Wir wissen jetzt. Kommunikation ist eine Kunst für sich, Kunst ist gleichwohl Kommunikation. Wir leben das. Und das tut unserer künstlerischen Arbeit mehr als gut. Und nicht zuletzt auch jeder einzelnen Künstlerin. Und dafür brauchen wir nicht einmal ein Manifest.«
Weingalerie. Rommerskirchener Straße 21, 50259 Pulheim www.weingaleriepulheim.de
Arbeitsanstalt Brauweiler – »Vorbildliche Geschichtsforschung«
In dem Beitrag „Vorbildliche Geschichtsforschung“ auf literaturkritik.de lobt Kurt Schilde die Arbeit von Hermann Daners und Josef Wißkirchen: Die Arbeitsanstalt Brauweiler bei Köln in nationalsozialistischer Zeit. Es werde Gefängnisgeschichte geschrieben. Die ausgezeichnete Studie könne als vorbildhaft für weitere Untersuchungen gelten. Sie beweise zugleich, dass es auch über achtzig Jahre nach dem Ende des Nationalsozialismus noch möglich ist, wichtige Erkenntnisse über diese Zeit als Licht zu bringen.
Postkarte aus Eckernförde – Irgendwo in Schwansen
mir wurde berichtet, dass immer wieder Rasmussen-und-die-Brix-Fans durch Schwansen irren, um das Gut Ivenstedt zu suchen. Immerhin der Fundort der Caroline von Iven. Wie wir wissen, wurde die Unternehmerin aus Antwerpen in ihrem Geburtshaus nahe der Schlei tot aufgefunden. Nur eins, die Fotografie anbei zeigt etwas ganz anderes. Und mich müssen Sie nicht fragen, wo das Herrenhaus der von Ivens liegt, ich habe manchmal eine ganz, ganz schlechte Orientierung. Meistens weiß ja auch Hinrichsen, wo es lang geht.
Ich sag tschüßing, euer Hans Rasmussen.
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.
Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
(Foto: Bei Winnemark an der Schlei. Hendrik Neubauer).
Brauweiler Ortsmitte: Das Versprechen der Bürgerbeteiligung steht immer noch aus
Der Verkehrsplaner Holger Paulsen meldet sich wieder zu Wort. Der Brauweiler hatte sich im November 2014 mit einem Offenen Brief an Bürgermeister Keppeler an die Pulheimer Öffentlichkeit gewandt. In seinem „Brief, der auch hier auf dem Blog veröffentlicht wurde, schrieb Paulsen: „Es geht nicht nur um die Errichtung von 3 Gebäuden und einer privaten Tiefgarage der Stiftung, sondern um das Gesamtkonzept unseres Ortskernes mit der Einbeziehung der Bürger, der Brauweiler Interessengemeinschaft der Unternehmer e.V. (BIG) und der Beschlussfassung einen Masterplan zu installieren, der von erfahrenen Projektentwicklern gesteuert werden muss.“ Letzte Woche gab es hier auf dem Brauweilerblog einen Post, der forderte, dass vor allen anderen Fragen die Parkplatzproblematik geklärt sein müsse – bevor der erste Spatenstich für die Bebauung getan wird. Diesen Beitrag weiterlesen »
Da lag er nun, der Strommast
In der Nacht zu Montag ist auf einem Feld zwischen Freimersdorf und der Brauweilerstraße ein Strommast im Sturm umgeknickt. So um 2:30 Uhr viel der Strom aus. Dies hatte leider zur Folge, dass in der Tierarztpraxis in Freimersdorf Computernetzwerk und Telefon ausgefallen sind und erst gegen 11 Uhr wieder repariert werden konnte.
Der Holzmast war am Fuß völlig verrottet. Man wird davon ausgehen können, dass auch künftig dort die Masten brechen werden, da sie alle gleich alt sind und sicherlich nicht gewartet werden.
Das war doch noch was – Schaumagazin Abtei Brauweiler
Am 8.12.2014 besuchte Monika Grütters, Kulturstaatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler.
Grütters besichtigte die unterschiedlichen Arbeits- und Lagerbereiche des Archivs und zeigte sich beeindruckt vom professionellen Umgang mit den Künstlernachlässen, die mittels moderner digitaler Technik erfasst und als Grundlage für Forschungen und Ausstellungen zugänglich gemacht werden. Beim Rundgang durch die Abtei lobte die Staatsministerin die Kooperation zwischen den vielfältigen Veranstaltungen des LVR Kulturzentrums Abtei Brauweiler mit dem Künstlerarchiv der Stiftung Kunstfonds und war überaus angetan vom Gesamtensemble der Abtei.
Damit die Inhalte des Künstlerarchivs auch dem breiten Publikum gezeigt werden können, befürwortete die Staatsministerin erneut den geplanten Erweiterungsbau des Künstlerarchivs zum Schaumagazin und bekräftigte die im Koalitionsvertrag fixierte Absicht des Bundes, sich am Ausbau des Künstlernachlassarchivs zum Schaumagazin Abtei Brauweiler finanziell zu beteiligen. Sie forderte alle Beteiligten auf, das vom Landschaftsverband Rheinland und dem Land NRW initiierte Bauvorhaben bald zu realisieren.
Das Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds betreut die künstlerischen Lebenswerke national bedeutender bildender Künstler der jüngeren Zeit. Es ist ein Depot, das Kunstwerke aufnimmt, inventarisiert, sie erforscht und öffentlich hält. Die Kunstwerke des Archivs sind Thema kunst- und restaurierungswissenschaftlicher Forschungen und sind als Leihgaben in nationalen und internationalen Ausstellungshäusern zu sehen. Das Archiv erfreut sich als Pilotprojekt für Künstlernach- und -vorlässe hoher öffentlicher und fachlicher Aufmerksamkeit.
Karl Münsch von der KG Brauweiler Karnevalsfreunde ist tot
Am Karnevalssonntag ist Karl Münsch im Alter von 76 Jahren sanft entschlafen.
Die Brauweiler Karnevalisten trauern. Wir haben mit Karl Münsch, so Andreas Weyergans, Pressesprecher der Gesellschaft, ein hoch geschätztes und verdientes Mitglied verloren.
Er wurde 1995 Mitglied bei den Brauweiler Karnevalsfreunden ( BKF). Von 1996 bis 2014 übte er das Amt des Präsidenten aus. Sein Amt übergab er im Mai vorigen Jahres in jüngere Hände. Er wollte damit ein Zeichen setzen und eine Verjüngung der Gesellschaftsstruktur einleiten. Sein Streben lag darin, die Jugend, zu fordern und zu fördern.
Münsch hat die Geschicke der Gesellschaft maßgeblich in seiner Amtszeit geprägt und Spuren im Brauweiler Brauchtumsleben hinterlassen. 1993 war er Prinz und 1997 Jungfrau im Brauweiler Dreigestirn.
Durch seine Überzeugungskraft und seine menschenfreundliche Art, gelang es ihm immer wieder, die Köpfe und Herzen der Brauweiler Karnevalisten für sich einzunehmen und das Brauchtum zu neuer Blüte zu führen. Sein Humor und seine ihm ganz persönliche Art Probleme anzupacken und zu lösen wurde bewundert und geschätzt.
Er verstand es sogar „karnevalistische Rentner“ für das Brauchtum zu gewinnen: Denn nicht nur einmal hörte man die Worte:
„Eijentlich wollt ich jo nix mih maache – ävver för Dich……!“
Die Brauweiler Karnevalsfreunde ehrten und ernannten Münsch zum Ehrenpräsidenten und Ehrenmitglied.
Krankheitsbedingt konnte Münsch im November die Ernennungsurkunde nicht in Empfang nehmen. Der Vorstand überreichte sie deshalb, anlässlich des Neujahrsempfanges im Januar, im Kaisersaal der Abtei Brauweiler.
Gleichzeitig wurde ihm dort auch eine Ehrung durch den Karnevalsverband Rhein-Erft zuteil. Es wurde ihm das Silbernen Verdienstkreuz verliehen.
„Mit Dank und Anerkennung nehmen wir Abschied von Karl Münsch. Mit ihm hat Brauweiler ein Gesicht bzw. ein Urgestein des Karnevals verloren“ so Pressesprecher Andreas Weyergans.
Postkarte aus Eckernförde – Fisch
es grieselt schon wieder draußen. Ob wir wohl wieder richtig Schnee bekommen? Ob ich gestern Abend wohl ein Carlsberg Elephant zu viel hatte? Jedenfalls gelüstet es mich nach Räucherfisch. Da wir gerade beim Thema Essen sind. Letzte Woche hat Hendrik Neubauer das Kochduell der Eckernförder Zeitung gegen Harald Kloss im Gasthof Victoria in Winnemark gewonnen. Neubauer, der Ex-Brauweiler-Blogger und einer der Autoren der Schlei-Diva, hat den Präsidenten der Schlei-Geister (HSV-Fanclub) niedergerungen. Ich habe bisher nicht herausbekommen, wer gestern Abend das Kochduell in der Siegfriedwerft gewonnen hat. Ich habe zwar versucht noch einen Platz in der Jury zu ergattern, aber die Veranstaltung war schon lange ausverkauft.
Morgen werden wir es wissen. Nach der Lektüre der Eckernförder Zeitung. Das war es auch schon für heute. Ich wünsche allerseits ein schönes Wochenende, Hans Rasmussen.
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.
Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.
(Foto: Eckernförder Fischmarkt. Hendrik Neubauer).



