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Archiv für die Kategorie „Brauweiler“

Brief aus Eckernförde – Eine Insel… #160

RudB_Vignette_final_2Moin, moin,
Als ich Kind war, schien mir meine Welt eine heile Welt zu sein. Was sie nicht war. Wie groß meine Welt damals war, wusste ich nicht. Sie schien mir riesig zu sein. Was sie ebenfalls nicht war. Denn wenn auch nicht geographisch, so lebte ich doch soziologisch auf einer Insel. Das hatte Vor- und Nachteile. Als die Kinder ab 1960 „Eine Insel mit zwei Bergen …“ zu singen begannen, wuchs meine kleine Welt zunächst langsam, später im Studium wuchs sie rasant. Auf Hamburg folgten Amsterdam, London und Paris. Nach Kanada bereiste ich Indien – das war damals sehr angesagt – und auch die Oper von Sydney habe ich gesehen. Ich lernte und arbeitete, lernte Menschen anderer Herkunft und Kultur kennen. Mein Horizont weitete sich. Wie mir ging es vielen Gleichaltrigen.
Die Generation Y machte und macht wohl ähnliche Erfahrungen. Allerdings im Zeitraffer. Work and travel in Neuseeland steht oft schon mit achtzehn auf der Lebenserfahrungsliste. Und zu allen Zeiten wie auch zu allen Lebensphasen sehnen wir uns mal nach Weite und mal nach Nähe. Darüber dachte ich nach, weil die Planer in Kiel und Eckernförde mit dem Inselgedanken spielen. Der Kleine Kiel-Kanal würde die Altstadt zumindest gefühlt wieder zur Halbinsel machen und die Nooröffnung würde Borby und sogar Schwansen in so eine Art Insellage bugsieren. Es fehlte dann nur noch eine Verbindung zwischen Großer Breite und Windebyer Noor. Vielleicht brüten wir solche Ideen aus, weil wir uns auf einer Insel sicherer fühlen können. Auf ihr ist das Puppenkisten-Leben überschaubarer und – besser verteidigen lässt sie sich auch.
Nachdenklich
Ihre Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.

Rasmussen und die Brix. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“.
Bei emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich.

5. Ratssitzung am Dienstag 4. November um 18 Uhr

Am 4. November findet die 5. Ratssitzung statt. Am Montag ist die Tagesordnung bekannt gegeben worden. 30 Punkte gibt es im öffentlichen Teil und 5 Punkte im nicht öffentlichen Teil. Leider habe ich keinen Punkt zum Guidelplatz gefunden. Ich muss schon sagen, dass ich enttäuscht bin. Ich hatte wirklich geglaubt, dass ich in der Tagesordnung einen Punkt finden werde, der Aufschluss über die Zukunft des Guidelplatzes und somit über das Zentrum von Brauweiler geben wird. Eine Entscheidung, irgendwas…

Hier ist der Link zur Sitzung https://sdnetrim.kdvz-frechen.de/rim4350/tops/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MiyHawFWu8Vm6Ti2PeyGJ

Vielleicht findet ja doch noch einer einen Hinweis oder es kommt noch kurzfristig ein neuer Tagespunk(!) hinzu.

Königsberger Straße zwischen Wiesenweg und Insterburger Straße Friedhofsweg zwischen Pfalzgrafenstraße und Alfred Brehm Straße

Pressemitteilung der Stadt Pulheim in der letzten Sekunde:

Erneuerung der Fahrbahndecken

29. Oktober, bis Mittwoch, 05. November, im Bereich zwischen dem Wiesenweg und dem Stichweg Insterburger Straße erneuert. Die Arbeiten werden wie folgt durchgeführt:
Am Mittwoch, 29. Oktober, wird die Fahrbahndecke in einer Stärke von 4 Zentimetern heraus gefräst. Anschließend werden Schacht- und Sinkkastenoberteile sowie in kleineren Teilbereichen die Entwässerungsrinnen erneuert oder reguliert. Am Mittwoch, 05. November, wird die neue Asphaltdeckschicht eingebaut. An diesem Tag wird die Königsberger Straße zwischen dem Wiesenweg und dem Stichweg Insterburger Straße komplett gesperrt. Bedingt durch den Einbau der Asphaltdeckschicht können an diesem Tag Anlieger nur vor 7.00 Uhr oder nach 20.00 Uhr über diese Straße Ihre Grundstücke anfahren oder mit dem Fahrzeug verlassen. Ansonsten sind Beschädigungen an der neuen Asphaltschicht oder am Fahrzeug zu befürchten! Die Gehwege können durchgängig genutzt werden. Die Leerung der braunen Tonnen findet wie gewohnt statt.

Die gleichen Bauarbeiten werden in der Straße Friedhofsweg von Mittwoch, 29. Oktober, bis Dienstag, 04. November, im Bereich zwischen der Pfalzgrafenstraße und der Alfred Brehm Straße durchgeführt. Hier wird für den Einbau der neuen Deckschicht die Straße am Dienstag, 04. November, im Baustellenbereich komplett gesperrt. Die Leerung der braunen Tonnen findet um 07.00 Uhr statt.

Die Baumaßnahmen lösen keine Beitragsforderungen aus. Anlieger werden an den Kosten nicht beteiligt. Für Rückfragen steht im Tiefbauamt der Stadtverwaltung Pulheim, Andreas Vollmer, Telefon 02238/ 808 291, zur Verfügung.

St. Martin reitet durch die Stadt

Von Montag (10.11.) bis Freitag (14.11.) reitet St. Martin durch Brauweiler und Dansweiler.

Montag, 10. November
Kath. Kindertagestätte „St. Nikolaus“
Brauweiler, An der alten Mühle
Beginn: 17.00 Uhr

Montag, 10. November
Städt. Kindertagestätte „Farbklecks“
Brauweiler, Erfurter Straße
Beginn: 17.20 Uhr

Dienstag, 11. November
Donatusschule/ Rhein. Schule für Körperbehinderte
Brauweiler, Donatusstraße
Beginn: 16.45 Uhr

Mittwoch, 12. November
Evang. Kindertagesstätte „Miteinander“
Brauweiler, Friedhofsweg
Beginn: 17.00 Uhr

Donnerstag, 13. November
GGS Richezaschule/ Feuerwehr
Brauweiler, Mathildenstraße
Beginn: 18.00 Uhr

Freitag, 14. November
Wolfhelmschule/ Städt. Kindertagesstätte „Fliegenpilz“
Dansweiler, Zehnthofstraße
Beginn: 17.15 Uhr

Brief aus Eckernförde – Häppi #159

RudB_Vignette_final_2Moin, moin,
Fiete hat eine Schwester. Elfriede. Alle sagen aber nur Friede, was jedoch hinsichtlich der wörtlichen Bedeutung des Namens völlig in die Irre führt. Friede ist auf Krawall gebürstet. Immer. So auch Mittwochnachmittag. Sie absolvierte einen ihrer regelmäßigen Kontrollbesuche in Fietes Altherrenwohnung, wischte über die Fotorahmen auf dem alten Klavier, öffnete die Spülmaschine eine Spalt breit, schüttelte den Kopf, zupfte an den Gardinen, ging hektisch auf ab und wartete vergeblich auf Fietes Rückkehr von der Toilette. Fiete flieht nämlich jedes Mal auf´s stille Örtchen, wenn Friede einfällt. Er nimmt sich dann seine Oldtimer-Zeitschrift und bleibt, solange es nötig ist. Wohlwissend, dass Friede nicht sehr geduldig ist. Nach zehn Minuten hält sie es erfahrungsgemäß nicht mehr aus, krächzt ihrem Bruder durch die geschlossene Toilettentür gute Ratschläge zu und verschwindet wie ein böser Traum. Mittwoch war es anders. Noch während ihres Kontrollgangs hatte ich auf dem Smartphone die Happy-Edition aus Eckernförde gefunden. Fröhlich tanzende Menschen zu Pharell Williams Welterfolg. Einen Moment wippte ich erfreut mit. Dann aber schritt Friede ein, nahm mir das Endgerät aus der Hand und setzte zu einer Schimpftirade über die inflationäre Verwendung der englischen Sprache auch im eigentlich volkstümlichen Umfeld an. In ihrem Lieblingscafé böte man neuerdings tatsächlich „Coffee to go“ an. Nun ginge sie dort nicht mehr hin und einige der anderen Landfrauen auch nicht mehr. Nicht, dass sie die englische Sprache nicht verstünde, aber hier nach Schleswig-Holstein gehöre sie ebenso wenig, wie diese unsäglichen Hawaiihemden. Die Lautstärke ihres Gezeters und vermutlich auch das Wissen um meine Anwesenheit trieben schließlich Fiete zu uns ins Wohnzimmer. Seine Schwester wirbelte herum, öffnete den Mund und erstarrte. Fiete trug ein verwaschenes T-Shirt mit dem Werbeaufdruck eines Druckerherstellers. Auf seiner Brust war nun unübersehbar „Brother“ zu lesen. Fiete sagte nichts, er bewegte sich nur leicht zu „Happy“, das mein Smartphone erneut abspielte und grinste. Friede sagte: „Das, Fiete, das nenne ich einen Affront.“ Damit drehte sie ihren Kopf ruckartig nach links, schob sich an Fiete vorbei, nicht ohne ihm einen kleinen Schubs zu geben, und verließ uns grußlos. Fiete grinste noch immer. „Ach, Margarete“, sagte er, „dass Friede französisch spricht, macht mich total happy.“
Have a good weekend!
With kind regards
Margarete Brix
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Weihnacht op Kölsch

Mit leisen, besinnlichen, manchmal auch humorvollen und nachdenklichen Tönen wird das Publikum, von „De Edeltanne“ und „de hillije Familisch Rifert“, wieder mit auf eine winterlich – weihnachtliche Reise durch Köln genommen. Das Programm dauert ca. 2 Stunden.

Vor, während und nach der Veranstaltung wird für das leibliche Wohl bestens gesorgt werden.
Die Karten kosten 15 Euro / Stück und können im Getränkecenter Pesch im Industriegebiet Brauweiler (Donatusstraße 109) abgeholt bzw. bei der IG Vereine Geschäftsführerin Jessica Pesch – unter karten@ig-brauweiler.de – bestellt werden. Das Kartenkontingent ist leider nur sehr begrenzt.

„Weihnacht op Kölsch“ findet statt am 20.12.2014 (Einlass ab 17:30 Uhr) im Schützenhaus Brauweiler (Bernhardstraße).

Brief aus Eckernförde – Kleines Malheur #158

RudB_Vignette_final_2Moin, moin, 
es ist nicht das kleine Missgeschick, das im Vordergrund desselben steht. Es sind die zeitnah zu ergreifenden Maßnahmen, die die Bedeutung des Malheurs bestimmen. Suppe schwappt über den Tellerrand; rasch ein Küchentuch zur Hand genommen und das Thema ist vergessen, noch bevor der erste Löffel zum Mund geführt wird. Flickzeug in der Satteltasche verhindert das ärgerliche Ende eines Fahrradausfluges. Und wer nach einem unbedachten Wort der Liebsten gegenüber zur Entschuldigung findet, der wird den Abend wie erhofft mit Chips, Film und der Liebsten auf dem Sofa verbringen können. Das und noch viel mehr schoss mir durch den Kopf, als ich mich Dienstagnachmittag im Kieler Café Fiedler auf eines meiner lindgrünen Hütchen setzte. Heiß schossen mir Wut und Sorge gleichermaßen durch den Kopf. Wie konnte ich nur so unachtsam sein? Würde es Rettung für´s Hütchen geben? Nahezu gleichzeitig fiel mir ein, dass ich ja nur wenige Hundert Meter von Hut Willer entfernt saß. Dort unterhalb des Kieler Schlosses würde mein Hütchen nicht nur Erste Hilfe, sondern vollständige Genesung erfahren. Das dachte ich, als ich das zerknautschte Hütchen anschaute und mit einem inneren, schließlich einigermaßen milden „Nun ja …“ auf meinen Schoß legte, um den sehr guten Kaffee zu genießen.
Ein Wochenende guter Gedanken wünscht
Ihre und Eure Margarete Brix 
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Vernissage im Johanniter-Stift Brauweiler

Eine ganz besondere Vernissage findet am 26.10.2014 um 15.00 Uhr im Restaurant des Johanniter-Stifts Brauweiler statt.

Unter dem Motto „Spurensucher“ stellt die Anfang September verstorbene Künstlerin Veronika Prescher ihre farbenfrohen Bilder aus. Frau Prescher begeisterte sich schon sehr früh für die Farbenwelt in ihrer Umgebung sowie die künstlerische Gestaltung und ließ sich in jungen Jahren stets durch Malwettbewerbe zu weiteren Inspirationen hinreißen. Bei der Ausstellung “Spurensucher“ versucht sie den Betrachter auch auf die kleinen und unscheinbaren Dinge des Alltags aufmerksam zu machen.
Frau Prescher organisierte die kommende Vernissage während ihrer schweren Erkrankung. Es war ihr ausdrücklicher Wunsch, die Ausstellung trotz ihres Ablebens stattfinden zu lassen.

Der Johanniter-Stift Brauweiler freut sich sehr, ihr einen ihrer letzten Wünsche erfüllen zu dürfen und die Wände von Oktober bis Januar mit ihren Werken zu schmücken.

Der Johanniter-Stift Brauweiler lädt Alle herzlich zu dieser Vernissage ein.

Trickdiebin bestahl 84-Jährige

(ots) – Die Hilfsbereitschaft der Geschädigten nutzte die Täterin ohne Skrupel aus.

Die 84-Jährige befand sich am Mittwochmorgen (08. Oktober) um 11:30 Uhr am Bankautomaten an der Kaiser-Otto-Straße. Nach dem Abheben eines Bargeldbetrages wurde sie durch eine Unbekannte zu einer Spende aufgefordert. Hilfsbereit übergab die 84-Jährige einen kleinen Eurobetrag. Dabei wurde ihre Geldbörse von einem Unterschriftenzettel der Unbekannten verdeckt. Zu Hause angekommen bemerkte die Geschädigte, dass sich ein größerer Geldbetrag nicht mehr in der Börse befindet und informierte daraufhin die Polizei.

Die Täterin war nach Angaben der Geschädigten rumänischer Abstammung und sprach gebrochenes Deutsch. Sie war 30 Jahre alt und circa 165 Zentimeter groß. Sie trug schulterlange Haare, sportliche Bekleidung und hatte insgesamt ein gepflegtes Äußeres.

Hinweise zur Täterin bitte an das Kriminalkommissariat 12 in Hürth unter Telefon 02233 52-0.

Die Polizei warnt vor Trickbetrügern und rät, sich nicht durch eine meist frei erfundene Geschichte täuschen zu lassen. Bleiben Sie skeptisch und halten Sie Abstand zum Gegenüber! (bm)

Brief aus Eckernförde – Welch ein Glück #157

RudB_Vignette_final_2Moin, moin,
„zuerst kam die Freiheit, dann die Einheit.“ Mit diesen Worten erinnerte der Bundespräsident gestern an die Montagsdemo vor 25 Jahren in Leipzig. Ein glücklicher Augenblick der deutschen Geschichte. Am Morgen hatte ich in der Zeitung noch ganz allgemein über das Glück gelesen, das Glück der Deutschen, das der Norddeutschen, das, so mutmaßte mancher, auch genetisch begründet sein könnte, sind doch die Dänen die glücklichsten Europäer. Verwandtschaftsbeziehungen über die Grenze hinweg sind bei uns ja tatsächlich nicht selten. Glück gehabt. Auf dem Weg zum Friseur traf ich dann Fiete auf dessen Weg zu seinem alten R4 Kastenwagen. Er strahlte vor Glück und ich wusste gleich warum. Er hatte bei einem anderen R4-Liebhaber günstig einen Auspuff mit geregeltem KAT abgestaubt. Am Wochenende wird er wohl wieder als kleiner Kapitän der Landstraße den Duft der Freiheit genießen. Mit Freiheit hat auch das Gefühl der Wohnmobilisten zu tun. Einen lernte ich gestern am neuen Wohnmobilstellplatz Nähe Lornsenplatz kennen. Der wohl beinahe 70-jährige Urlauber aus Sachsen-Anhalt begutachtete die neue Anlage und sagte: „So ein Glück, das passt perfekt. Zu Ostern kommen wir mit unserer Enkelin. So ein Glück.“ Das Glück zeigt sich wohl jedem anders. Wichtig ist, immer aufmerksam zu sein um es auch zu erkennen.
Ein glückliches Wochenende wünscht
Ihre und Eure Margarete Brix
P.S. Der 3. GUMM-PRIX steigt zu den Sprottentagen (10. – 12. Juli 2015). Sicher wird es für Sport- und Kostümwertung wieder tolle Preise geben. Ich empfehle: Jetzt schon mal in den Kalender eintragen.

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Zahnrad Brauweiler

Hier gibt es das Kursprogramm 2026 1. Halbjahr als Download.

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