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Geschichte als persönliche Auseinandersetzung – Die Künstlerin Paloma Varga Weisz setzt das Synagogen-Projekt fort
Die Künstlerin Paloma Varga Weisz wird mit ihrer Arbeit das renommierte Synagogenprojekt der Stadt Pulheim fortführen. Dabei greift sie unter dem Titel „Paloma Varga WEISZ“ auf eine eigene und für sie wesentliche Lebenserfahrung zurück: Im engen Raum der Synagoge in Stommeln baut sie das Atelier ihres Vaters nach, ein winziger Raum im Gründerzeithaus in Neustadt an der Weinstraße, oben im 2. Stock, dem Alltag entrückt. Hier schuf Feri Varga seine Bildwerke. Die Zuschauerin und der Zuschauer können den nun geschaffenen Raum jedoch nicht betreten, in dem Feri Varga anwesend zu sein scheint. Man bleibt draußen: Geschichte kann man wohl erfahren, aber nie mehr erleben oder sich den Nachwirkungen entziehen.
In der Synagoge als Symbol für jüdisches Leben, für Verdrängung und Überleben wird die Auseinandersetzung der Künstlerin in einem Raum mit vielen Geheimnissen greifbar: Das Atelier befand sich Tür an Tür mit dem Kinderzimmer seiner Tochter Paloma, der er ausführlich über sein Leben erzählte: Feri Varga lebte in Ungarn, später in Paris, von wo aus er 1940 nach Cagnes-sur-Mer flüchtete. Bereits damals hatte er seine jüdische Herkunft ausgeklammert und nannte sich nur noch Varga. 1961 folgt er seiner Frau Leonore nach Neustadt an der Weinstraße. Der Schritt in diese deutsche Provinzstadt bedeutet für ihn einen tiefen Bruch – und als gebürtiger Jude die Rückkehr in ein Land, mit dem er auf traumatische Weise verbunden war. Das Verschweigen seiner Herkunft hat große Auswirkungen auf das Leben und Wirken von Paloma Varga Weisz.
Die 1966 in Mannheim geborene Künstlerin studierte von 1987 bis 1990 Holzbildhauerei in Garmisch-Partenkirchen. Von 1990 bis 1998 schloss sich ein Studium an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf bei Tony Cragg und Gerhard Merz an. Ihre Arbeiten wurden in bedeutenden Einzelausstellungen präsentiert, beispielsweise in der Kestner Gesellschaft in Hannover, im Salzburger Kunstverein oder im Henry Moore Institute in Leeds. Auch an wichtigen Gruppenausstellungen, unter anderem in der Kunstsammlung Düsseldorf, im Museum of Modern Art London oder auf der Biennale in Venedig, war sie beteiligt.
Besondere Erinnerungskultur seit 1991
Die Arbeit der bedeutenden Künstlerin Paloma Varga Weisz reiht sich ein in die künstlerische Auseinandersetzung mit der Vergangenheit und eine besondere Erinnerungskultur, die das Synagogenprojekt seit 1991 auszeichnet. Zu den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Jannis Kounellis, Richard Serra, Mischa Kuball, Carl Andre, Rebecca Horn, Lawrence Weiner, Tony Cragg, Rosemarie Trockel, Max Neuhaus, Daniel Buren, Gregor Schneider und Franz Erhard Walther.
In diesem Jahr hat der Rat der Stadt Pulheim beschlossen, die Organisation des Synagogenprojekts auf eine breitere Basis zu stellen: Ein Kunstbeirat setzt seine Kontakte in die kulturelle Szene für das Projekt ein und berät. Dem Beirat gehören unter anderem der Konzeptkünstler und Professor für public art Mischa Kuball ebenso an wie Ursula Frohne, Professorin für Kunstgeschichte mit dem Schwerpunkt „Moderne“ an der Universität Münster, Christina Wimmer, Vorstandsmitglied der Stiftung „Der bewohnte Garten“, Karin Lingl, Geschäftsführerin der Stiftung Kunstfonds, sowie Luzia Kilias, Vorsitzende der „Initiative für zeitgenössische Kunst und Musik in Pulheim“ (IZKUMP).
Die Intendanz und die künstlerische Leitung des Projektes liegen weiterhin bei der Kulturabteilung der Stadt Pulheim. Für das Leuchtturmprojekt sind im Haushalt 2026/2027 jährlich 50.000 Euro vorgesehen. Neben der Hauptarbeit wurde das Projekt um zwei weitere Formate ergänzt – einen Vortrag und eine Performance. Am 7. Mai 2026 ordnete Professorin Dr. Ursula Frohne das Projekt Synagoge Stommeln in den Kontext einer künstlerischen Praxis ein, die historische Orte nicht als statische Erinnerungsorte begreift, sondern als offene Räume, die immer wieder neu aktiviert werden müssen. Am Pfingstsonntag fand die Performance „Traces“ unter der Leitung der Düsseldorfer Choreografin und Performance-Künstlerin Daniela Georgieva statt. Sie betrachtet den Körper als offenen Raum, in dem individuelle und kollektive Erinnerungen aufeinandertreffen – als Träger von Erinnerungen, Erfahrungen und Geschichten.
Die Ausstellung von Paloma Varga Weisz wird am Dienstag, 8. September 2026, um 19 Uhr im Martinus-Haus in Stommeln, Venloer Straße 546, eröffnet. Um Anmeldung wird unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de gebeten.
Anschließend kann die Ausstellung bis Sonntag, 6. Dezember 2026, immer freitags von 15 Uhr bis 17 Uhr sowie samstags und sonntags von 13 Uhr bis 17 Uhr besichtigt werden. Vom 7. Dezember 2026 bis zum 12. März 2027 kann die Ausstellung auf Anfrage besucht werden. Eine Anmeldung ist möglich unter der E-Mail-Adresse kulturabteilung@pulheim.de.
Flüchtlingsunterkunft Bernhardstr in Brauweiler: 3,15 Millionen Euro ohne Vorberatung? BVP fordert Behandlung in den Fachausschüssen
Über die Freigabe von 3,15 Millionen Euro für die Erweiterung der Flüchtlingsunterkunft an der Bernhardstraße soll nach dem Willen der Verwaltung unmittelbar im Rat entschieden werden. Der Bürgerverein Pulheim (BVP) fordert stattdessen, die Entscheidung zunächst in den zuständigen Fachausschüssen zu beraten und hat hierzu einen entsprechenden Antrag eingebracht.
„Eine Entscheidung dieser Tragweite verdient eine sorgfältige Vorbereitung, eine vollständige Entscheidungsgrundlage und die Beratung in den zuständigen Fachausschüssen. Genau dafür setzen wir uns mit unserem Antrag ein“, erklärt die Fraktionsvorsitzende des BVP, Birgit Liste-Partsch.
Der Rat hatte im Mai 2024 nach intensiven Beratungen und Bürgerinformationsveranstaltungen beschlossen, die ursprünglich geplante vierte Wohnanlage zunächst nicht zu errichten. Eine spätere Erweiterung sollte nur nach einer erneuten politischen Entscheidung erfolgen, wenn die Zahl der zugewiesenen Flüchtlinge weiter steigt und keine geeigneten Alternativen zur Verfügung stehen.
„Die damalige Beschlusslage und die öffentliche Kommunikation haben bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Erwartung geweckt, dass eine Erweiterung nur unter den damals genannten Voraussetzungen erneut zur Entscheidung gestellt wird. Wenn heute von dieser Beschlusslage abgewichen werden soll, erwarten wir, dass die Gründe hierfür offen dargelegt und zunächst in den zuständigen Fachausschüssen beraten werden.“
Der Antrag des BVP sieht vor, dass der Rat seine Entscheidung erst nach einer Beratung in den zuständigen Fachausschüssen trifft. Damit bleibt der bewährte Beratungsablauf erhalten und die fachliche Abwägung erfolgt dort, wo sie hingehört. Für den BVP stehen dabei insbesondere zwei Fragen im Mittelpunkt:
Warum wird eine Entscheidung über 3,15 Millionen Euro und die Erweiterung einer der größten Flüchtlingsunterkünfte Pulheims weder in den zuständigen Fachausschüssen noch im Haupt- und Finanzausschuss beraten, obwohl dieser bereits eine Woche vor der Ratssitzung tagt?
Und warum wurde bereits im Mai 2025 ein Bauantrag für die vierte Wohnanlage gestellt und im Juli 2025 genehmigt, obwohl der Rat die Entscheidung über deren Errichtung ausdrücklich einer erneuten Beschlussfassung vorbehalten hatte?
Auch der Zeitplan spricht aus Sicht des BVP für eine Beratung in den zuständigen Fachausschüssen. Diese tagen unmittelbar nach der Sommerpause. Eine abschließende Entscheidung des Rates wäre bereits am 6. Oktober möglich und würde damit weiterhin innerhalb der von der Verwaltung genannten Frist liegen. Mit seinem Antrag bittet der BVP die Verwaltung außerdem, die wesentlichen offenen Fragen – insbesondere zur aktuellen Kapazitätsplanung, zum bereits im Mai 2025 gestellten Bauantrag sowie zur langfristigen Unterbringungsstrategie – vor einer Entscheidung zu beantworten.
„Eine menschenwürdige Unterbringung geflüchteter Menschen ist selbstverständlich. Ebenso selbstverständlich sollte es sein, Entscheidungen dieser Größenordnung transparent vorzubereiten und sorgfältig abzuwägen. Vertrauen entsteht dort, wo Entscheidungen nachvollziehbar sind und auf einer umfassenden fachlichen Beratung beruhen.“
Trinkwasseranlage für das Schulzentrum Brauweiler: BVP beantragt Annahme der Schenkung
Änderungsantrag sieht zugleich ein Konzept für einen zeitgemäßen Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser an allen Pulheimer Schulen vor.
Der Bürgerverein Pulheim (BVP) wird zur Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am 7. Juli 2026 einen Änderungsantrag zur Verwaltungsvorlage zur Tafelwasseranlage im Schulzentrum Brauweiler einbringen. Während die Verwaltung empfiehlt, die vollständig von Fördervereinen finanzierte Schenkung abzulehnen, setzt sich der BVP für die Annahme der Schenkung ein. Gleichzeitig soll die Verwaltung beauftragt werden, ein Konzept zu erarbeiten, wie perspektivisch allen Pulheimer Schulen ein zeitgemäßer und unkomplizierter Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser ermöglicht werden kann.
„Für uns geht es um weit mehr als eine einzelne Tafelwasseranlage“, erklärt die BVP-Fraktionsvorsitzende Birgit Liste-Partsch. „Wasser ist unser wichtigstes Lebensmittel. Ein unkomplizierter Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser fördert Gesundheit, Konzentration und eine gesunde Ernährung. Gleichzeitig muss sichergestellt sein, dass alle Schülerinnen und Schüler – unabhängig vom Geldbeutel ihrer Eltern – jederzeit Zugang zu Trinkwasser haben.“
Besonders beeindruckt zeigt sich der BVP vom Engagement der gesamten Schulgemeinschaft. „Dass Schülerinnen und Schüler, Schulleitungen, Schulpflegschaften und Fördervereine gemeinsam eine solche Initiative auf den Weg gebracht haben, verdient Anerkennung und Unterstützung. Dieses Engagement sollte nicht ausgebremst, sondern als Chance verstanden werden.“
Nach Auffassung des BVP sollte die Initiative aus Brauweiler der Auftakt sein, das Thema stadtweit weiterzudenken. „In vielen Kommunen gehören Trinkwasserspender an Schulen längst zum Alltag. Dies sollte auch für Pulheim das Ziel sein.“
Über den Änderungsantrag wird im öffentlichen Teil des Haupt- und Finanzausschusses am Dienstag, 7. Juli 2026, beraten.
Panini-Tauschbörse im Café F. in Pulheim
Tauschen, sammeln, Freude teilen!
Pünktlich zur FIFA World Cup 2026™ lädt das Café F. alle Sammelbegeisterten zur großen Panini-Tauschbörse ein. Am Sonntag, 28. Juni 2026, haben Kinder, Jugendliche, Familien und erwachsene Sammlerinnen und Sammler die Gelegenheit, doppelte Sticker gegen fehlende Motive zu tauschen und ihre Sammelalben zu vervollständigen.
Die Tauschbörse bietet die ideale Gelegenheit, mit anderen Fußballfans ins Gespräch zu kommen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsam die Begeisterung für das Sammeln zu teilen. Ganz gleich, ob nur wenige Sticker fehlen oder noch zahlreiche Lücken im Album gefüllt werden müssen – jede und jeder ist willkommen.
„Tauschen verbindet“ lautet das Motto der Veranstaltung. Neben dem gemeinsamen Sammelspaß steht vor allem die Begegnung im Mittelpunkt. Die Besucherinnen und Besucher können ihre doppelten Sticker mitbringen, Erfahrungen austauschen und gemeinsam auf die Suche nach den letzten fehlenden Bildern gehen.
Veranstaltungsdaten
Panini-Tauschbörse
Sonntag, 28. Juni 2026
11:00 bis 13:30 Uhr
Ort:
Café F.
Venloer Straße 135
50259 Pulheim
Die Teilnahme ist kostenlos.
Alle Sammlerinnen und Sammler – ob groß oder klein – sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen und mitzutauschen.
Sprechstunde mit Bürgermeister Keppeler am 15. Juni 2026
Am Montag, 15. Juni 2026, haben interessierte Bürgerinnen und Bürger wieder die Gelegenheit, ihre persönlichen Anliegen mit Bürgermeister Frank Keppeler zu besprechen. Die Sprechstunde findet im Rathaus, Alte Kölner Straße 26, von 17 Uhr bis 19 Uhr statt. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist eine vorherige Anmeldung unter der E-Mail-Adresse buergermeister@pulheim.de erforderlich. Wenn alle Termine vergeben sind, wird eine Warteliste für die nächste Bürgermeister-Sprechstunden angelegt.
„Nachhaltiges“ Pubquiz mit der Stadt Pulheim
Warum fallen Wolken nicht vom Himmel? Und welches Treibhausgas wird vor allem für den globalen Temperaturanstieg verantwortlich gemacht? Das beliebte Pubquiz des Landschaftsverband Rheinland (LVR) dreht sich am Freitag, 2. Oktober 2026, um 19 Uhr insbesondere um Fragen zu Wetterphänomenen und Klima. Diese besondere Ausgabe mit der Stadt Pulheim richtet sich an alle, die ihr Fachwissen testen oder in lockerer Atmosphäre Spannendes und Unterhaltsames zu den Themen Umwelt und Klima erfahren möchten.
Das Pubquiz findet im LVR-Kulturzentrum Abtei Brauweiler in der Kellerklause, Ehrenfriedstraße 19, statt. Tickets für das Special am 2. Oktober 2026 sind ab sofort online über den LVR erhältlich unter https://abteibrauweiler.reservix.de.
99. Schützenfest der St. Cornelius Schützenbruderschaft Geyen 1927 e.V. vom 14. bis 17. Mai 2026
Geyen steuert auf ein Jubiläum zu – doch bevor im kommenden Jahr die große 100 gefeiert wird, lädt die St. Cornelius Schützenbruderschaft Geyen 1927 e.V. in diesem Frühjahr zur 99. Auflage ihres traditionellen Schützenfestes ein. Von Christi Himmelfahrt, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai 2026, heißt die Bruderschaft die Bevölkerung herzlich im und rund um das Schützenhaus willkommen.
Wie schon im vergangenen Jahr werden die neuen Majestäten bereits am Donnerstag ermittelt, ihre feierliche Krönung findet jedoch erst am 26. September 2026 in festlichen Rahmen statt.
Für Familien und Besucher aller Generationen bietet das Schützenfest erneut ein abwechslungsreiches Programm. Die jüngsten Gäste dürfen sich auf den beliebten Zauberer Minimax freuen, der mit seiner Show und Ballonkunst seit Jahren zu den Höhepunkten zählt. Zusätzlich sorgt eine Hüpfburg für gute Laune bei den jüngsten Besuchern.
Auch für die Erwachsenen ist bestens gesorgt: Es stehen wieder beliebten „Biervögel“ auf dem Programm. Vollständig vom Träger geschossen, garantieren sie dem glücklichen Schützen ein Fass Bier.
Brauweiler Young Classics – Neuer Nachwuchs-Musikwettbewerb geht in die finale Runde
2026 feiert „Brauweiler Young Classics“ Premiere: Der neue Musikwettbewerb richtet sich an junge Talente und bietet eine Plattform für herausragende Darbietungen in verschiedenen Musikformen. Der Freundeskreis Abtei Brauweiler (FAB) ermöglicht es den Teilnehmenden, ihr Können vor einer fachkundigen Jury zu präsentieren, wertvolles Feedback zu erhalten und Sichtbarkeit in der regionalen Musikkultur zu gewinnen.
Nachdem nun zahlreiche Bewerbungen von ambitionierten Talenten im Alter zwischen 15 und 25 Jahren eingegangen sind, tagte am 25.03.26 die Jury bestehend aus Henning Krautmacher (bekannt als ehemaliger Frontmann der HÖHNER), Michael Utz (Künstlerischer Leiter FAB) und Elsinora Arnold (Geigerin, Mentorin und Coach) in der Abtei Brauweiler, um für das Final-Konzert am 18. April eine Vorauswahl zu treffen. (siehe Foto)
Die ausgewählten 8 Teilnehmer (Klavier, Violoncello, Violine, Harfe und Gesang – Solo und im Duo) werden ein spannendes Programm aus verschiedensten Genres der klassischen und zeitgenössischen Musik im barocken Kaisersaal der Abtei Brauweiler darbieten.
Die Jury wird Bewertungen, konstruktives Feedback und gezielte Impulse für die weitere künstlerische Entwicklung geben.
Die Gewinner erhalten eine Preisgeld von 500 € pro Person und haben die Möglichkeit, im Rahmen des Festivals CLASSIC NIGHTS 2027 in der Abtei Brauweiler aufzutreten. Es wird auch einen Publikumspreis geben.
Wann und Wo? Samstag, 18. April 2026, 18:00 Uhr, Kaisersaal, Abtei Brauweiler
Kartenvorverkauf
Eintritt: 5 Euro, zzgl. Systemgebühren
bei Reservix (www.reservix.de), allen angeschlossenen Vorverkaufsstellen (Telefon: 0761/888499-99) und im Abtei-Shop.
Karten an der Abendkasse jeweils 1 Stunde vor Beginn der Veranstaltung.
Abtei-Shop, Ehrenfriedstr. 19, 50259 Pulheim, Tel: 02234 98 54-212
Öffnungszeiten: Di –So 11-17 Uhr
Teurer Tanken im Rhein-Erft-Kreis: CDU-Sozialflügel mahnt soziale Balance an
Die wirtschaftlichen Folgen des Iran-Konflikts sind an den Zapfsäulen im Rhein-Erft-Kreis spürbar. Die steigenden Kraftstoffpreise belasten insbesondere Arbeitnehmer, Pendler und Familien.
Die CDA Rhein-Erft begrüßt daher die Arbeit der Task Force „Wirtschaftliche Auswirkungen des Iran-Krieges“ der Berliner Koalition. Die geplanten Maßnahmen – mehr Transparenz auf dem Kraftstoffmarkt, eine stärkere kartellrechtliche Kontrolle sowie Eingriffe zur Begrenzung kurzfristiger Preissprünge – seien wichtige Schritte gegen mögliches Marktversagen.
Gleichzeitig betont der CDU-Sozialflügel, dass eine rein marktwirtschaftliche Betrachtung der Preisentwicklung nicht ausreiche. Der politische Geschäftsführer der CDA Rhein-Erft, Werner Theisen, erklärt: „Zur Sozialen Marktwirtschaft gehört nicht nur der Markt, sondern auch ein aktiver sozialer Ausgleich durch den Staat.“
Gerade Arbeitnehmer, Pendler und Familien seien von steigenden Energiepreisen besonders betroffen und benötigten gezielte Entlastungen. Die CDA fordert daher, die energiepolitische Debatte konsequent im Sinne der Sozialen Marktwirtschaft zu führen. Marktmechanismen sorgten für Effizienz, sozialer Ausgleich für Gerechtigkeit – beides müsse zusammen gedacht werden.
Offene Sprechstunde der Ev. Beratungsstelle Frechen
evka-Das ökumenische Familienzentrum bietet im März gemeinsam mit der Ev. Beratungsstelle für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Frechen, eine offene Sprechstunde in der Kath. Kita St. Martinus, Brauweilerstr. 16 in Sinthern an. Das Beratungsangebot findet am Dienstag, dem 10. März 2026 in der Zeit von 09.00 – 11.00 Uhr statt und richtet sich an alle Eltern- und Personensorgeberechtigte, die Fragen zur Erziehung und Entwicklung ihrer Kinder, zu Konflikten in Folge von Trennung oder Scheidung haben oder sich in anderen Krisensituationen befinden. Das Gespräch von Dauer einer Stunde ist kostenfrei und findet in vertraulicher Umgebung statt. Anmeldung unter kita-st.martinus@abteigemeinden.de.