Archiv für die Kategorie „Verkehr“
Kanalarbeiten: Mühlenstraße wird gesperrt
Sofern es die Witterungsverhältnisse zulassen, wird die Mühlenstraße Straße in Höhe der Hausnummer 9 ab Montag, 15. Februar 2021, voll gesperrt. Aufgrund eines Rohrbruches müssen dort Teile der Kanalhauptleitung erneuert werden. Um die An- und Abfahrt der Anlieger zu gewährleisten, wird die Einbahnstraßenregelung aufgehoben. Die Einfahrt ist nur für Anlieger zulässig, es besteht keine Wendemöglichkeit. Eine Umleitung – beginnend im Kreuzungsbereich Mühlenstraße / Jahnstraße – wird über Jahnstraße, Nikolausstraße, Mathildenstraße und Bernhardstraße bis zur Einmündung in die Mühlenstraße eingerichtet. Die Sperrung wird voraussichtlich bis Freitag, 26. Februar 2021, andauern.
Winterdienst: Gut gerüstet für Eis und Schnee
Frostiges Winterwetter hat in den vergangenen Tagen Einzug gehalten. Der Winterdienst der Stadt Pulheim hat die eisige Bewährungsprobe in diesem Jahr bestanden und die über 60 Straßenkilometer im gesamten Stadtgebiet von Schnee und Eis befreit. Dieser wird von 15 Bauhofmitarbeitern geleistet, die sich auch außerhalb der Dienstzeit in Rufbereitschaft befinden. Hiervon sind vier Mitarbeiter auf den vier Streufahrzeugen dem maschinellen Winterdienst zugeteilt. Die übrigen elf übernehmen den manuellen Winterdienst auf den Bürgersteigen in den Innenstadtbereichen, an wichtigen Fußgängerüberwegen, an Bushaltestellen sowie auf den Bürgersteigen vor städtischen Liegenschaften.
Frühzeitig hat sich die Stadt Pulheim 180 Kubikmeter Streusalz bei den Lieferanten gesichert, die im städtischen Bauhof lagern und bei Bedarf zum Einsatz kommen. Wenn die Wettervorhersage die Entstehung von Glätte oder Schneefall ankündigt, werden durch einen Bereitschaftsmitarbeiter zu festgelegten Uhrzeiten Kontrollfahrten im Stadtgebiet durchgeführt. Diese beginnen morgens um 3.30 Uhr. Wenn Glätte festgestellt wird, werden über eine Telefonkette die übrigen Bereitschaftsmitarbeiter alarmiert und Streueinsätze gefahren. Hierdurch ist sichergestellt, dass alle Hauptdurchgangsstraßen bis morgens 7 Uhr geräumt und gestreut sind, um den Berufsverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen.
Räumung und Streuung in Stufen
Die Räumung und Streuung erfolgt in Stufen: In Stufe 1 sind die verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen wie zum Beispiel Hauptdurchgangsstraßen und Strecken mit gefährlichen Steigungen enthalten. Diese Straßen werden bei jedem Glättegrad gestreut. Stufe 2 umfasst die Nebenstraßen, die erst angefahren werden, wenn Glatteis vorherrscht. In Stufe 3 sind die die reinen Anliegerstraßen aufgeführt. Hier ist die Reinigung nach der Straßenreinigungssatzung auf die Anlieger übertragen; ein städtischer Winterdienst erfolgt hier nicht.
Die Kreisstraßen im Pulheimer Stadtgebiet werden außerhalb der Ortslagen vom Kreis bedient, die Bundes- und Landstraße vom Landesbetrieb Straßenbau NRW. Innerhalb der Ortslagen werden diese Straßen vom städtischen Bauhof versorgt.Trotz intensiver Vorbereitungen weist der städtische Winterdienst darauf hin, dass nicht alle Wetterereignisse beherrschbar sind. Verkehrsteilnehmer müssen bei Schnee und Eis grundsätzlich vorsichtig sein. Ein dem Straßenzustand angepasstes Verhalten vermindert das Risiko von Unfällen und auch sorgfältig geparkte Autos am Straßenrand erleichtern den Winterräumdienst.
Brauweiler: Verpuffung während der Autofahrt

Originalbild Polizei
Der Fahrer (56) eines mit LPG (Autogas) betriebenen Autos der Marke Chrysler musste am Dienstagmorgen (26. Januar) gegen 09:00 Uhr an der beampelten Kreuzung der Bonnstraße (L183) und der Von-Werth-Straße verkehrsbedingt warten. Eigenen Angaben zufolge hörte er einen lauten Knall, gefolgt von einer Verpuffung im Fahrzeuginnenraum. Dabei erlitt der 56-Jährige schwere Verletzungen. Er schaffte es dennoch, sich selbständig aus dem Fahrzeug zu befreien, welches in der Folge komplett ausbrannte (Bild). Während die eingesetzte Feuerwehr mit Spezialmittel löschte, sperrten mehrere Streifenwagenbesatzungen den Brandort und leiteten den Verkehr großräumig ab. Der schwerverletzte Fahrer kam in ein Krankenhaus, sein Fahrzeug ließen die Beamten abschleppen. Das Bergen des Fahrzeugs und das anschließende Reinigen der Fahrbahn zog sich bis um 13:00 Uhr hin.
Ersten Ermittlungen zufolge hat der 56-Jährige seinen Wagen vor dem Brand an einer Tankstelle betankt. (bm)
Baumfällarbeiten: Rosenhügel voll gesperrt
Aufgrund von Baumfällarbeiten des städtischen Bauhofs wird die Straße Rosenhügel in Brauweiler zwischen Haunummer 19 und 27 am Montag, 25. Januar 2021, voll gesperrt werden. Eine Durchfahrt der Einbahnstraße in Richtung Friedhofsweg/Kaiser-Otto-Straße wird nicht möglich sein. Die Sperrung wird voraussichtlich von 8 Uhr bis 16 Uhr andauern. Die Zufahrt in den Rosenhügel wird nur für die Anwohnerinnen und Anwohner bis Hausnummer 17 gewährleistet.
Neuer Fahrplan 2021 von der Fraktion Wir für Pulheim( WfP)
Für die Pulheimer Stadtteile Dansweiler und Brauweiler gibt es aktuelle Fahrpläne. Die neue Ratsfraktion „Wir für Pulheim“ (WfP) bietet diesen Service für die Fahrgäste des ÖPNV. Der 12-seitige kompakte Taschenfahrplan beinhaltet die neue Schnellbuslinie SB91, die Buslinien 949, 961, 962, 980, das Anrufsammeltaxi sowie die S-Bahnlinien S12 und S19.
Der Fahrplan ist in Dansweiler bei Ruland’s Zehnthof Zehnthofstraße 3, Stadtrat Walter Lugt Tel. 02234 / 986800 und nach dem Lockdown bei Peti’s-Moden Wolfhelmstraße 40 sowie in der Brauweiler Bücherstube Mathildenstraße 6 erhältlich. Eine flächendeckende Verteilung findet nicht statt.
Frank Sommer Fraktionsvorsitzender-WfP: „Wir stehen für einen am Bedarf orientierten Ausbau des öffentlichen Personennahverkehr. Mit dem Fahrplan unterstützt unsere Ratsfraktion die umweltfreundliche Mobilität mit Bussen und Bahnen.“
Bei der neuen Schnellbuslinie handelt es sich um Direktverbindung der Städte Dormagen, Pulheim, Frechen, Hürth und Brühl. Wichtige Haltestellen auf Pulheimer Stadtgebiet sind: Sinnersdorf Kirche, Pulheim Rathaus, Geyen Von-Frentz-Straße und Brauweiler Bonnstraße, der nächste Halt ist Weiden West.
Weiterer Schwertransport: Halteverbotszonen in der Medardusstraße und der Mühlenstraße
Auf der Medardusstraße und Mühlenstraße – inklusive der Kreuzungsbereiche Mühlenstraße und An der Ronne – müssen erneut Halteverbotszonen eingerichtet werden: Das Halteverbot gilt von Montag, 11. Januar, 12 Uhr, bis Dienstag, 12. Januar 2021, 23 Uhr. Dies ist ein weiteres Mal notwendig, damit ein Schwertransport zu einem Bauvorhaben in der Mühlenstraße gelangen kann.
Schwertransporte: Halteverbotszonen in der Medardusstraße und der Mühlenstraße
Auf der Medardusstraße und Mühlenstraße – inklusive der Kreuzungsbereiche Mühlenstraße und An der Ronne – müssen Halteverbotszonen eingerichtet werden: Das Halteverbot gilt von Montag, 7. Dezember, 12 Uhr, bis Dienstag, 8. Dezember 2020, 6 Uhr, sowie von Donnerstag, 10. Dezember, 22 Uhr, bis Freitag, 11. Dezember 2020, 9 Uhr. Dies ist notwendig, damit in diesen Zeiträumen ein Schwertransport Baumaschinen zu einem Bauvorhaben in der Mühlenstraße liefern kann.
Verkehrsunfall in Brauweiler
Unfall in Brauweiler Ehrenfriedstr. / Bernhardstr. Ein PKW ist von der Straße abgekommen und auf der Höhe der Einmündung auf den Bürgersteig vor der Abtei Passage gefahren. Dabei ist der PKW an einem Pfeiler hängen geblieben. Eine Person ist verletzt worden.
Unfall auf der L213 bei Brauweiler
In der Nacht zum Montag (9.11.2020) kam es auf der Landstraße L213 im Bereich Brauweiler zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Schwerverletzten. Zwei der lebensgefährlich verletzten Personen wurden mit Hubschraubern in Krankenhäuser transportiert.
Die Feuerwehr Pulheim wurde um kurz nach 1 Uhr mit Ihren Löschzügen Brauweiler und Pulheim, der hauptamtlichen Wache sowie dem Rettungsdienst zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen. Auf der L213 zwischen Brauweiler und Glessen waren zwei Fahrzeuge, ein PKW und ein Lieferwagen, frontal zusammengestoßen. Hierbei wurden der Fahrer des Lieferwagens leicht, die vier männlichen Insassen des PKW schwer verletzt. Ein Patient mußte von den erst eintreffenden Mannschaften reanimiert werden. Drei weitere Personen waren so schwer im Fahrzeug eingeklemmt, dass diese nur mit hydraulischem Rettungsgerät durch die Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden konnten.
An der Einsatzstelle befanden sich fünf Rettungswagen mit vier Notärzten. Aufgrund der Schwere der Verletzungen wurden noch während der Rettung der Personen aus dem Unfallfahrzeug zwei Rettungshubschrauber angefordert. Aus Nörvenich wurde der SAR 41 und aus Münster der Christoph 76 entsandt, die dann zwei Verletzte in Krankenhäuser nach Aachen und Köln transportierten. Die zwei weiteren Schwerverletzten wurden durch Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
Die Feuerwehr war unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick mit knapp 40 Feuerwehrleuten und acht Fahrzeugen an der Einsatzstelle. Neben der Rettung der Verletzten wurde die Unfallstelle auch für die Landung der Rettungshubschrauber und die anschließende Unfallaufnahme durch die Polizei großflächig ausgeleuchtet. Die L213 war während der gesamten Zeit bis etwa 5 Uhr für den Verkehr gesperrt.
Brauweiler: PKW prallte gegen Hauswand
In Brauweiler wurden drei Personen zum Teil schwer verletzt, als ein PKW gegen eine Hauswand prallte. Alle drei Personen wurden durch den Rettungsdienst und die Feuerwehr versorgt und im Anschluss zur weiteren Versorgung ins Krankenhaus transportiert.
Am Samstagabend, gegen 17:20, wurde der Löschzug Brauweiler der Feuerwehr Pulheim mit den hauptamtlichen Kräften sowie dem Rettungsdienst durch die Kreisleitstelle zu einem Unfall im Ortskern von Brauweiler gerufen. Bei Eintreffen der ersten Kräfte wurde klar, dass hier ein rein elektrisch betriebener PKW frontal gegen eine Hauswand gefahren war. Von den Insassen war keine Person eingeklemmt, dennoch fanden die Kräfte einen schwer und zwei weitere verletzte Personen vor.
Die Patienten wurden vom Rettungsdienst versorgt – wobei diese hierbei in der ersten Phase von den Feuerwehrkräften unterstützt wurden – und dann in verschiedene Krankenhäuser transportiert.
Unter Einsatzleitung von Brandoberinspektor Thomas Bedburdick waren neben einem Notarztwagen, zwei Rettungswagen insgesamt gut 20 Feuerwehrkräfte mit fünf Fahrzeugen vor Ort. Um die Sicherung des verunfallten Elektrofahrzeuges möglichst optimal zu gestalten, konnte der Einsatzleiter dabei auch auf Rettungskarten zu diesem Fahrzeugtyp, die über ein mitgeführtes Tablett abrufbar waren, zurückgreifen. Der Einsatz benötigte eine gute Stunde. Während dieser Zeit war die Hauptdurchgangsstraße vor der Abtei teilweise durch die Polizei gesperrt.