SPD: „Echte Bürgerbeteiligung unbedingt erforderlich!“
In der aktuellen Diskussion um die Errichtung von temporären Bauten zur Unterbringung von Geflüchteten begrüßt die Fraktionsvorsitzende Sylvia Fröhling die teilweise Kurskorrektur von Bürgermeister Keppeler. Dieser hat nun entgegen der ursprünglichen Planung die Verabschiedung der Planung nicht im Fachausschuss vorgesehen, sondern es wurde eine Sondersitzung des Rates am siebten Mai angesetzt. Fröhling: „In der letzten Ratssitzung hatte ich deutlich gemacht, dass bei solchen Vorhaben Bürgerinnen und Bürger frühzeitig informiert werden müssen. Noch viel wichtiger wäre aber, dass eine echte Bürgerbeteiligung stattfindet. Daher begrüßen wir, dass die Beschlussfassung nun erst nach dem Informationstermin am 29.04.24 im Köstersaal stattfinden wird.“
Fröhling bedauert die nun nötig gewordene Eile: „Die Entwicklung kommt nicht überraschend. Schon im letzten Jahr haben wir wiederholt darauf gedrängt, zusätzliche Wohnmöglichkeiten zu schaffen, damit Hallenbelegungen vermieden werden. Damals wurde das abgelehnt. Dazu kommt, dass etliche Projekte zur Schaffung von Wohnraum für Geflüchtete seit Jahren nicht vorankommen. Nun muss leider wieder mit teuren Interimslösungen agiert werden. Das kennen wir schon von Schulen und Kindergärten.“
Der Stadt falle nun auch die seit Jahrzehnten verfehlte Wohnungsbaupolitik auf die Füße. Fröhling: „Seit vielen Jahren fehlen in Pulheim massiv bezahlbare Mietwohnungen. Dies verhindert unter anderem auch, dass viele Menschen mit positivem Aufenthaltsstatus und teilweise in fester Arbeit stehend nicht aus den Unterkünften herauskommen und so Plätze dauerhaft blockieren.“
Mit den Planungen selbst hat sich die SPD-Fraktion bereits intensiv auseinandergesetzt. Verena Szebel, Sprecherin der SPD-Fraktion im Sozialausschuss: „Fraglos stellen die nun geplanten Wohnanlagen eine deutliche Verbesserung gegenüber den Sammelunterkünften wie dem alten Hallenbad oder den belegten Schulturnhallen dar. Gerade für Familien sind die neuen Räumlichkeiten viel besser geeignet. Auch die Einplanung von Sozial- und Funktionsräumen etwa für Beratungsgespräche ist wichtig. Ganz entscheidend wird aber auch die Gestaltung des Umfelds der Einrichtungen sein.“
Elmar Brix, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und Ratsmitglied aus Brauweiler betont: „Die Sorgen der Anwohnerschaft müssen ernst genommen werden. Viele dieser Aspekte, gerade auch Sicherheitsbedenken, könnten schon durch bessere Information seitens der Stadt ausgeräumt werden. Klar muss aber auch sein, dass es mit der Errichtung der Wohnungen nicht getan sein darf. Es braucht für Betreuung, soziale Integration, Kindergarten- und Schulplätze eine klare Konzeption. Und die muss dann auch umgesetzt werden.“
Tanz in den Mai in Sinthern
Tanz in den Mai bis tief in die Nacht – Die Maigesellschaft „Weißer Flieder“ lädt herzlich ein !
Die Maigesellschaft Weißer Flieder Sinthern von 1935 e.V. lädt herzlich zum traditionellen “Tanz in den Mai” am 30.04.2024 ab 18 Uhr auf dem Weißen Flieder Platz ein.
„Der Mai steht vor der Tür, und wir freuen uns darauf, mit vielen Menschen aus unserem Dorf und der Umgebung den Frühling zu begrüßen. Der “Tanz in den Mai” ist für uns mehr als nur ein Fest – er ist ein Symbol für die Verbundenheit und Tradition, die unsere Gemeinschaft prägen. Jung und Alt kommen zusammen, um diesen besonderen Tag zu feiern.“, so Alexander Thöne, Vorsitzender der Maigesellschaft Weißer Flieder.
Am 30. April 2024 um 17 Uhr sind alle Männer ab 16 Jahren eingeladen, sich gemeinsam mit der Maigesellschaft mit Traktor und Anhänger auf den Weg in den Wald zu machen. Dort wird der Maibaum gefällt und anschließend nach Sinthern gebracht.
Ab 18 Uhr beginnt unser Fest auf dem Weißen-Flieder-Platz. Der Maibaum wird abgeladen, und die Krone wird mit bunten Kreppbändern geschmückt. Alle Kinder sind herzlich eingeladen, die Maigesellschaft dabei tatkräftig zu unterstützen. Im Anschluss wird der Maibaum aufgerichtet. Kölsch, Wein, Hugo, Lillet und alkoholfreie Getränke sorgen für die nötige Erfrischung, während der Schwenkgrill leckere Speisen zaubert. Natürlich dürfen auch Crepes und Eis nicht fehlen. Die traditionelle Schießbude sorgt für zusätzlichen Spaß.
Sobald der DJ auflegt, wird in den Mai getanzt. „Der Eintritt ist natürlich frei, denn dieser Abend gehört nicht nur uns, sondern allen im Dorf.“
Vorstand beim Tambourcorps Dansweiler wieder komplett – Jugendclub TC-Plus im Fokus

v.l. Claudia Esser (Schriftführerin), Manuela Müller (Kassiererin), Hildegard Eberhardt (2.Vorsitzende), Patrick Ochlast (1.Vorsitzender), Chaterina Juknat (Jugendleitung)
Vorsitzender Patrick Ochlast äußerte sich stolz darüber, endlich wieder ein kompletten Geschäftsführenden Vorstand stellen zu können und eine Jugendleitung gewonnen zu haben, die nicht nur motiviert ist, sondern auch eine Berufliche Erfahrung im Bereich der Kinder – und Jugendarbeit mitbringt.
Im Rückblick auf das vergangene Jubiläumsjahr wurden viele positive Ereignisse den Anwesenden Mitglieder verlesen. Dazu zählten u.a. die erfolgreichen Veranstaltungen im eigenen Vereinsheim sowie das Gemeinschaftsprojekt mit dem Regiment Spielmannszug der Prinzengarde Rot-Weiß Hürth. Allerdings informierte der Vorsitzende auch über Herausforderungen, denen sich das Tambourcorps gegenübersieht. Aufgrund von beruflichen Umorientierungen und dem Ausscheiden einiger Spieler in den Ruhestand ist das aktive Tambourcorps nur noch eingeschränkt spielfähig.
„Es ist schade, dass wir aufgrund der aktuellen Umstände nur noch in seltenen Fällen vollständig auftreten können. Aus diesem Grund mussten wir unser Sommerprogramm auf das Mindeste reduzieren“, erklärte Patrick Ochlast.
Das Tambourcorps Dansweiler arbeitet daran, Lösungen für die personellen Herausforderungen zu finden und blickt optimistisch in die Zukunft, um wieder aktive Jugendarbeit und musikalische Darbietungen zu gewährleisten
Mehrheit im TVA gegen direkte Busanbindung von Sinthern nach Weiden West
Die Sitzung des Tiefbau- und Verkehrsausschusses (24.04.2024) hat uns vom Bürgerverein Pulheim (BVP) sprachlos zurückgelassen. Trotz unserer Bemühungen stimmten alle Fraktionen gegen unseren Antrag, die Stadt Pulheim solle sich im Rahmen der Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Rhein-Erft-Kreis für eine direkte Busverbindung zwischen dem Ortsteil Sinthern und Weiden West einsetzen.
Unser Wunsch, zumindest eine Prüfung dieser Option zu ermöglichen, wurde ignoriert. Dabei hatten wir gehofft, dass Maßnahmen gegen den Klimawandel und die Förderung nachhaltiger Mobilität für alle politischen Akteure von Bedeutung sind. Offensichtlich ist das nicht der Fall.
Die Bürgerinnen und Bürger aus Sinthern werden also weiterhin auf umständlichen Wegen mit dem Bus oder bequem mit dem Auto nach Weiden West fahren müssen. Eine verpasste Gelegenheit für mehr Klimaschutz und die Mobilitätswende.
Es bleibt zu hoffen, dass die Verantwortlichen ihre Prioritäten überdenken und sich für eine nachhaltige Verkehrsanbindung einsetzen. Denn nur so können wir die Herausforderungen des Klimawandels bewältigen und die Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger verbessern.
IG Sportplatz Brauweiler zeigt sich enttäuscht von Verwaltung und Politik
Brauweiler – Die IG Sportplatz Brauweiler hatte sich in einem offenen Brief an die Ratsfraktionen von CDU, FDP und WfP gewandt und um Antwort auf ihre Fragen vor der Sitzung des Liegenschaftsausschusses am 25.04.2024 gebeten. Nur zwei der sieben Ratsfraktionen, darunter der BVP haben darauf reagiert.
Die Interessengemeinschaft der Anwohner des Sportplatzes Brauweiler hatte wiederholt versucht mit den Ratsfraktionen ins Gespräch, über die Pläne der Verwaltung bis zu 50% der in städtischen Unterkünften bisher untergebrachten Geflüchteten künftig in zwei Standorten in Brauweiler unterzubringen, zu kommen. Weder ein Bürgerantrag nach §24 GO NRW vom 20.02.2024 noch Pressemitteilungen und zuletzt ein offener Brief vom 17.04.2024 waren insbesondere für die Fraktionen von CDU, FDP, WfP Anlass ein Zeichen zu senden, dass sie die Sorgen und Nöte der Bürgerinnen und Bürger ernst nehmen.
Für die Vertreter der IG Sportplatz ist dies umso unverständlicher, hatte der Rat doch im Rahmen der Haushaltsberatungen zum Haushalt 2024/2025 beschlossen 25.000 Euro bereitzustellen für ein Flüchtlingsaufnahmekonzept für die Stadt Pulheim. Die antragstellenden Fraktionen von CDU, FDP und WfP forderten in diesem Antrag (Anlage 10 zu DS 384/2023) die Verwaltung auf, dieses Konzept bis zum 31.03.2024 vorzulegen.
In Ihrem offenen Brief fragt die IG u.a. nach dem aktuellen Stand, sowie nach der Veröffentlichung des Konzeptes. Weiter wollen die IG-Vertreter von den Mehrheitsfraktionen wissen, wie diese reagiert haben, sollte die Verwaltung den Termin nicht eingehalten haben. Eine Antwort erfolgte bisher nicht.
Die Mitteilung der Verwaltung, am 29.04.2024 eine Informationsveranstaltung durchzuführen und für den 07.05.2024 eine Sondersitzung des Rates anzusetzen, in der die Planungen endgültig verabschiedet werden sollen, hat die IG zur Kenntnis genommen. „Wir begrüßen es, dass die Verwaltung eine Informationsveranstaltung durchführen will, was sicherlich auf unsere Initiative hin erst erfolgt ist“ so der IG Vertreter Stefan Dunker. “Unserer Forderung nach einer echten Bürgerbeteiligung und vor allem nach einer gerechten Verteilung im Stadtgebiet scheint die Verwaltung weiterhin nicht nachkommen zu wollen.“ so der IG Vertreter weiter. „Unserem Wunsch nach Transparenz im Hinblick auf die Prüfung alternativer Standorte durch Vorlage einer Entscheidungsmatrix will die Stadtverwaltung scheinbar nicht entsprechen. Da wir keine entsprechenden Signale der Verwaltung erkennen können, begrüßen wir den Ergänzungsantrag der Fraktion des Bürgervereins Pulheim (BVP) zur Sitzung des LHA, der dieses Anliegen von uns aufgegriffen hat.“
Kritisch äußert sich auch IG Vertreter Wolfgang Kromer-von Baerle zu den Planungen der Verwaltung: „Die Auswahlkriterien für potenzielle Standorte zur Unterbringung von Geflüchteten, die von unserer Stadtverwaltung festgelegt wurden, scheinen oberflächlich betrachtet durchdacht und praktikabel. Bei genauerer Betrachtung jedoch offenbaren sie eine problematische Vorgehensweise, die die wahren Bedürfnisse sowohl der Geflüchteten als auch der Anwohner ignoriert.“
Kleinkunsttag und Beachvolleyball Cup im DRK Kinder- und Jugendhaus Zahnrad
Frühlingserwachen und erste kreativ-sportliche Events
Es wird Zeit, den Frühling anzulocken und motiviert sportlich und kreativ durchzustarten: Am 04. Mai 2024 lädt das DRK Kinder-, Jugend- und Kulturhaus Zahnrad ab 14 Uhr zum mit Spannung erwarteten Kleinkunsttag in Verbindung mit dem Beachvolleyball Cup ein. Seit vielen Jahren zählen diese Veranstaltungen zu den beliebtesten Events im Zahnrad. Hier ist für Jeden etwas dabei, ob Kinder, Jugendliche oder junggebliebene Erwachsene: Spiel und Spaß stehen an erster Stelle. In Zusammenarbeit mit der Donatusschule und vielen jugendlichen Helfern werden von 14:00 bis 17:00 Uhr während des Kleinkunsttages alle Kreativen zu einem bunten Nachmittag mit vielen Kunstaktionen eingeladen: Ob Specksteinamulett oder der Malspaß beim Malomat, das Gestalten von Armbändern oder Foliensticker. Und wer sportlich aktiv werden möchte, kann ab 15 Uhr am Beachvolleyball Cup teilnehmen. In Kooperation mit dem TUS Brauweiler gestaltet das Team vom Zahnrad ein sportliches Programm, an dem man alleine oder als Team teilnehmen kann. In den Pausen gibt es die Möglichkeit, kreativ zu arbeiten oder auch einfach nur durch Snacks und Getränke den Energiehaushalt aufzuladen.
Die Gruppen werden vor Ort aufgestellt, um eine faire Durchmischung vorzunehmen. Kontakt: zahnrad@drk-rhein-erft.de oder Tel: 02234.801882.
Das Team vom Zahnrad freut sich auf einen bunten, erlebnisreichen und kreativen Nachmittag.
Fußgängerbereich am Brauweiler Guidelplatz erweitert
Der Guidelplatz in Brauweiler hat sich längst zu einem beliebten Treffpunkt mit wunderbarem Blick auf die Abtei entwickelt. In den Plänen, die der Rat einstimmig im Jahr 2011 beschlossen hat, ist der Verbindungsweg zwischen der Kaiser-Otto-Straße und dem Guidelplatz, entlang der Tiefgaragenzufahrt, als „Fußgängerbereich“ auszuweisen. Die zugehörige verkehrsrechtliche Anordnung wurde im März 2024 gefertigt und ist inzwischen umgesetzt.
Dabei schließt die Zweckbestimmung „Fußgängerbereich“ auch Freiheit vor ruhendem Verkehr ein. Deshalb wurden die bisherigen Parkflächen am Rande des ehemaligen Schotterparkplatzes durch Straßenbegleitgrün ersetzt. Motorisierter Verkehr ist somit in diesem Bereich nur noch zur Anlieferung innerhalb festgelegter Tageszeiten und für Rettungsfahrzeuge zulässig.
Heute Abend um 20:15 Das Erste einschalten. Antenne Pulheim 97.2 bei Verstehen Sie Spaß
Antenne Pulheim bei Verstehen Sie Spaß !
Manuel verlädt seinen Podcastpartner Waldi im gemeinsamen Podcast „80€ Der Waldi Talk“ für Verstehen Sie Spaß!
Zu sehen ist die sehr emotionale Verlade am Samstag den 20.4.24 ab 20:15 in der ARD
Übrigens könnt ihr den kompletten Streich ab Montag im Podcast hören.
Den Link dazu gibt es unter Anderem in der Antenne Pulheim App.
Das Making Of zur Sendung gibt es am Sonntag um 14 Uhr hier bei Antenne Pulheim 97.2!
Keine Mobilitätswende jetzt – Von Sinthern auf dem Gepäckträger nach Weiden West
Die Mobilitätswende ist in aller Munde, und auch die Bürgerinnen und Bürger von Sinthern möchten schnell von A nach B kommen. Die Fraktion des BVP hat daher für die kommende Sitzung des TVA am 24.04.2024 um 18 Uhr den Antrag gestellt, dass sich die Verwaltung im Rahmen der Fortschreibung des Nahverkehrsplans für den Rhein-Erft-Kreis dafür einsetzen soll, dass Sinthern endlich eine direkte Busanbindung nach Weiden West erhält. Aktuell gestaltet sich die Fahrt dorthin nämlich schwierig. Ein Umstieg in Brauweiler ist unumgänglich, was zu unnötigen Wartezeiten und Unsicherheiten führt – insbesondere, wenn die Busse mal wieder nicht pünktlich sind.
Doch die Verwaltung hat ganz eigene Vorstellungen von der Mobilitätswende für Sinthern. So erklärt sie in der Sitzungsvorlage, dass die Haltestellen des Schnellbusses in Geyen und an der Bonnstraße mit dem Fahrrad erreichbar seien. Dort muss man dann allerdings auch vom Rad in den Bus umsteigen, und dass bei Wind und Wetter. Menschen mit persönlichen Einschränkungen werden hierbei völlig außer acht gelassen. Als zusätzliches Bonbon biete der On-Demand-Verkehr die Möglichkeit Weiden West zu erreichen – natürlich gegen Aufpreis und nicht zu allen Zeiten. Für die Verwaltung zumindest scheinen diese Optionen völlig ausreichend zu sein.
Mobilitätswende findet also in Sinthern weiterhin nicht statt. Die Vorschläge der Verwaltung wirken auf uns wie ein schlechter Scherz. Wer ebenfalls kreative Ideen hat, oder an einer ernsthaften Verbesserung für den Sintherner Ortsteil interessiert ist, kann gerne zur Sitzung kommen und sich zu dem Tagesordnungspunkt einbringen und mit diskutieren.
Zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte – Info-Veranstaltung am 29. April 2024
Aufgrund der anhaltend hohen Zuweisungen Geflüchteter sind Flächen An der Kopfbuche/Im Schellental in Stommeln, an der Hedwigstraße in Sinnersdorf sowie auf dem Tennenplatz am Laurentiusweg in Brauweiler vorgesehen, um dort möglicherweise zusätzliche Flüchtlingsunterkünfte zu errichten. Entsprechende finanzielle Mittel hatte der Rat in seiner jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit beschlossen. Nun wird die Verwaltung am Donnerstag, 25. April 2024, im Ausschuss für Liegenschaften und Hochbau die konkreten Maßnahmen vorstellen.
Wie von der Verwaltung mehrfach zugesagt, folgt anschließend eine Informationsveranstaltung. Diese findet am Montag, 29. April 2024, um 19 Uhr im Dr.-Hans-Köster-Saal statt. Dort werden ebenfalls die Projekte für alle drei Stadtteile präsentiert, und die Verwaltung steht für Fragen zur Verfügung. Auch können dort Teilnehmerinnen und Teilnehmer Bedenken äußern und Vorschläge machen. Im Anschluss wird der Rat in einer Sondersitzung am Dienstag, 7. Mai 2024, um 18 Uhr abschließend über die Planungen entscheiden.
Auf dieses Vorgehen hat sich der Ältestenrat, in dem die Vorsitzenden der Ratsfraktionen vertreten sind, auf Vorschlag von Bürgermeister Frank Keppeler in seiner heutigen Sitzung verständigt. Auch informierte Bürgermeister Keppeler darüber, dass die Zahl der Zuweisungen konstant hoch bleibt. Sollte dieser Trend anhalten, müsse in der neuen Dreifachturnhalle in Brauweiler möglicherweise bereits im Sommer eine Notunterkunft eingerichtet werden, da die derzeit verfügbaren Plätze in den 28 Unterkünften vermutlich nicht mehr ausreichen. Die betroffenen Vereine und Schulen werden rechtzeitig vor dieser Maßnahme noch einmal ausführlich benachrichtigt.
Derzeit leben 1.514 Geflüchtete in Pulheim, davon 984 in den 28 städtischen Unterkünften. Bereits kurz nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine hatte die Verwaltung das alte Hallenbad als Notunterkunft herrichten lassen. Im vergangenen Jahr mussten dann in zwei Turnhallen im Zentralort und in Stommeln ebenfalls Notunterkünfte eingerichtet werden. Ziel der Verwaltung ist es, die Turnhallen möglichst bald wieder dem Schul- und Vereinssport zur Verfügung zu stellen. Aufgrund dessen ist die zügige Planung und Umsetzung neuer Unterkünfte notwendig.