Pulheim Dansweiler: Einbruch in Kirche und Kindergarten

Pulheim Dansweiler (ots) – Diebe entwendeten Messingkreuze, Bargeld und ein Fahrrad. In der Zeit zwischen Mittwochabend (14.Juni) 18.00 Uhr und Donnerstagmittag (15.Juni) 12.00 Uhr, brachen Unbekannte in die Kirche in der Friedensstraße und in den angrenzenden Kindergarten des Mehrfamilienhauses am Lindenplatz ein. Die Täter hebelten ein Fenster der Kirche auf und stiegen durch dieses in das Innere. Sie durchsuchten Räume und Behältnisse. In der Sakristei brachen sie einen Tresor auf. Aus diesem entwendeten sie eine unbekannte Zahl von Messingkreuzen. Am Kindergarten hebelten die Unbekannten ebenfalls ein Fenster auf. Sie durchwühlten Schränke und entwendeten einen geringen Geldbetrag aus einer Geldkassette. Aus dem mit dem Kindergarten verbundenen Flur des Mehrfamilienhauses nahmen die Täter ein Herrenfahrrad, Marke Pegasus Solero, mit. Die Polizei bittet Zeugen sich beim Kriminalkommissariat 21 in Bergheim, Telefon 02233 52-0, zu melden. (cb)

Atelier Halle 30 in Brauweiler – »Seltsame Seiten« Lesung + Jazz im Atelier

Astrid Kruis, Annette Kock, Renate Petersen und Jutta Reinisch
vom Atelier Halle 30 laden ein zu »Seltsame Saiten«. Madeleine Milojcic und das Ten Strings Duo gastieren am Donnerstag, 29.06.2017 um 20 Uhr, in den Atelierräumen.
Kein Eintritt – Spende für die Künstler

Sachsstr.30 50259 Pulheim-Brauweiler
Donnerstag, 29.06.2017 20 Uhr
Anmeldung: info@atelier-halle-30.de oder madeleinemilojcic@gmail.com

Stadt ruft Spielplatzkommission ins Leben

Die Stadtverwaltung Pulheim ruft eine Spielplatzkommission ins Leben, in der Fachpersonen aus Kindertagesstätten, Schulen und mobile Jugendarbeit sowie engagierte Spielplatzpaten und Eltern bei der Gestaltung von Spielplätzen mitarbeiten können. Die Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern soll damit gefördert werden.
Ziel der gemeinsamen Arbeit soll sein, Prioritäten zu setzen, wann welche Spielfläche neugestaltet wird. Die Ausstattung der Flächen soll zukünftig ebenfalls stärker auf die Wünsche von Kindern ausgerichtet sein. Derzeit wird von vier Terminen im Jahr ausgegangen, an denen die Kommission zusammenkommt. Die erforderliche Organisation der Arbeit (Einladungen, Protokolle, Vorlagen für den Jugendhilfeausschuss) sowie die Aufbereitung von grundlegenden Informationen zum Thema übernimmt das Jugendamt.
Wer Interesse an der Mitarbeit in der Pulheimer Spielplatzkommission hat oder weitergehende Informationen wünscht, meldet sich bei Michael Meyer im Jugendamt, Rathauscenter, Telefon 02238/808490, E-Mail michael.meyer@pulheim.de.

Im gesamten Stadtgebiet gibt es aktuell 89 Spielplätze. Diese Spielplätze werden regelmäßig gewartet. Defekte Spielgeräte werden ausgetauscht oder repariert. Jedes Jahr werden zwei Spielplätze neu gestaltet. Die Entscheidung darüber, welche Plätze das sind, wird nicht willkürlich getroffen. Grundlage für die Planung ist die Erhebung von statistischen Werten. Zukünftig soll dieses Verfahren durch die Mitarbeit der Spielplatzkommission ergänzt werden.

12. Voosen Abteilauf – Sperrung der Ehrenfriedstraße

Am Sonntag, 25. Juni, führt der TuS Schwarz-Weiß-Brauweiler von 8 bis 16 Uhr den 12. Voosen Abteilauf durch. Die Ehrenfriedstraße ist an diesem Tag von 6 Uhr bis 17 Uhr auf dem Teilstück von der Broelsgasse bis zur Abtei für den Durchgangsverkehr gesperrt. Start und Ziel befinden sich unmittelbar vor dem Prälaturgebäude. Die Laufstrecke führt Richtung Sinthern, rechts in die von-Werth-Straße, rechts über den LR-Parkplatz, Querung von-Werth-Straße, Albert-Einstein-Straße, rechts in die August-Bebel-Straße, geradeaus zur Abt-Aemilius-Straße, in die Nikolaus-Lauxen-Straße, rechts in den Parkweg über die von-Werth-Straße, Querung Karl-Zörgiebel-Straße, weiter rechts in die Neubauallee zum Übergang Auf der Insel/ Abteipark und links zur Mathildenstraße und rechts auf dem Gehweg zum Start und Ziel. Auf den genannten Straßen muss während der Veranstaltung mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. 
Der Veranstalter ist in Zusammenarbeit mit der örtlichen Polizei bemüht, die Behinderungen in einem zumutbaren Rahmen zu halten. Die Sicherung der Laufstrecke erfolgt durch Streckenposten. Zur Vermeidung von Gefährdungen der Teilnehmer ist es wichtig, dass die eingerichteten temporären Sperrungen beachtet werden und die Posten nicht in der Ausübung ihrer Tätigkeit gehindert werden.

Bürgerentscheid Pulheim – die heiße Phase beginnt

Bürgerinitiative kämpft für den Erhalt der Friedhöfe

„Wir sind sehr positiv gestimmt“, sagt Jürgen Berger, einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens zum Erhalt der Friedhofsflächen in Pulheim. „Die Plakate hängen und viele Bürger bekunden ihre Unterstützung. Oft werden wir von Leuten angesprochen, die wir gar nicht kennen. Die Resonanz reicht von Zuspruch bis hin zu interessierten Fragen, was denn nun tatsächlich mit den Flächen passieren soll, wenn diese entwidmet sind. Und das ist genau der Punkt, der vielen Bürgern sauer aufstößt“, so Berger weiter „Keiner kann sagen, was in einigen Jahrzehnten mit den entwidmeten Flächen passieret! Viele Angehörige haben Angst, dass die letzte Ruhestäte ihrer Angehörigen verloren geht oder gar Bauland wird. – Teile der Verwaltung haben sich bereits mit einer möglichen Bebauung befasst – . Würde der Ratsbeschluss umgesetzt, würde die Entwidmung nach Angaben der Verwaltung weit mehr als 2000 Grabstellen betreffen. Und viele haben auch Angst, dass das erst der Anfang ist, denn ursprünglich sollten ganze Friedhöfe geschlossen werden. Die Menschen sind zum Teil verzweifelt. Da ist zum Beispiel die Mutter, die ihr Kind durch eine Krebserkrankung verloren hat, oder der junge Mann, der seine Lebenspartnerin beisetzen musste. Aber auch für viele andere Menschen ist der Gedanke, dass man so respektlos mit unseren Verstorbenen umgehen will, unbegreiflich.“ Zudem sprechen nach Aussagen der Initiatoren auch viele Sachargumente gegen die Entwidmung der Friedhofsflächen. Das Gutachten basiert zum Teil auf überalterten Daten. So geht es z.B. von sinkenden Bevölkerungszahlen aus. Fakt ist aber, dass laut amtlichen Prognosen die Bevölkerungszahl in Pulheim künftig deutlich steigen wird. Schlussendlich kämen in dem Zeitraum des Auslaufens der Flächen sogar höhere Kosten auf die Stadt zu, da die freien Grabflächen mitgepflegt werden müssen. Und ob die erhofften Einsparungen in 50-70 Jahren wirklich eintreffen, kann selbst der Gutachter nicht mit Sicherheit sagen. Eine sinnvolle betriebswirtschaftliche Betrachtung hat erst gar nicht stattgefunden. „Wir bitten alle Pulheimerinnen und Pulheimer: Nutzen Sie Ihr Wahlrecht und gehen Sie zur Wahl! Aus Respekt, Anstand und Pietät unseren Verstobenen und deren Angehörigen gegenüber! Das sind wir unseren Verstorbenen schuldig“. „Wenn Sie nicht wollen, dass Teilschließungen der Friedhöfe Wirklichkeit werden, sollten Sie mit „Ja“ stimmen“, so Berger weiter.

So sieht es Schepers – »Richtige Baustelle«

Schepers meldet sich zurück.

»So langsam sieht es am Guidelplatz nach richtiger Baustelle aus: Läuft bei uns.«

Postkare aus Eckernförde – »Rumstehen«

Moin Leute,

ich weiß nicht, ob ihr euch auch an diese Stelle in »Tod am Strand« erinnert:

»Jetzt war es schon wieder passiert. Margarete hatte sie in die Pflicht genommen und alle drei wussten, dass sie nun wieder tagelang in Archivalien stöbern, komische Anrufe machen und im Regen an Hausecken rumstehen mussten. Und am Ende lud Margarete ihren Hans zum Essen ein. Eine Schweinerei war das. Aber was sollten sie machen?«

Jedenfalls kamen mir die Knilche in den Sinn, als ich neulich die Möwen am Strand von Ecktown sah.

Ich wünsche euch ein schönes Wochenende

euer Hans Rasmussen

P.S. Rasmussen und die Brix ermitteln in und um Eckernförde herum. In: „Tod am Strand“ und „Die Schlei-Diva“ und „Strand ohne Wiederkehr“. Bei #emons erschienen und überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel erhältlich. Vorrätig in der Bücherstube Brauweiler. Unserem Blogpartner.

Foto: #LaMer © Hendrik Neubauer

Besuch aus der französischen Partnerstadt Guidel

Die Delegation aus Guidel zeigte sich von den Renaturierungsmaßnahmen am Pulheimer Bach sehr angetan. Für die Übersetzung der Fachbegriffe sorgte Übersetzerin Marie-Laure Schwind (2.v.re.).

In zwei Jahren, im Jahr 2019, wird das 50-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Pulheim und der französischen Gemeinde Guidel gefeiert. Bei einem Besuch einer kleinen Delegation aus der Bretagne in Pulheim einigte man sich im Rahmen eines Arbeitsgespräches darauf, mit den Festvorbereitungen bald anzufangen.
Vier Tage lang haben sich der stellvertretende Bürgermeister und Delegationsleiter Jean Jacques Marteil, die Ratsmitglieder Marie France Guillemot und Maurice Le Teuff sowie die Beigeordnete Marylise Foidart im Rheinland aufgehalten. Beeindruckt zeigten sich die Franzosen von der Aquarena in Stommeln. Bei einer Führung hatten sie Gelegenheit, neben dem Schwimm- und Saunabereich auch einen Blick in den „Bauch“ des Bades (Technikräume) werfen zu können. Weiterer Höhepunkt war die Begehung der renaturierten Bereiche am Pulheimer Bach. Bachverbandvorsteher Horst Engel erläuterte den Gästen die bereits durchgeführten Maßnahmen und stellte dar, welche Projekte weiterhin anstehen. Bei dem Arbeitsgespräch über die bevorstehende 50-Jahr-Feier einigte man sich zusätzlich darauf, im Sportbereich den Austausch neu zu beleben. Fußballmannschaften und Tischtennisteams in Pulheim und Guidel sollen zum Beispiel gefragt werden, ob sie Interesse an einem Treffen mit Vereinen aus der jeweils anderen Kommune haben.

Hospiz Pulheim feiert 20-jähriges Bestehen

Aktive des Pulheimer Hospizvereins aus zwei Jahrzehnten: Gründungsvorsitzender Hansjakob Wolff (2. von links) und sein damaliger Geschäftsführer Theo Humperdinck (links) mit den aktuellen Vorstandsmitgliedern Elisabeth Rehmann (3. von links), Werner Weiland (4. von links), Karl Heinz Bossier (2. von rechts), Dr. Wolfgang Lerch (rechts) und Koordinatorin Petra Schenzler (3. von rechts)


Sein 20-jähriges Bestehen feiert der Pulheimer Hospizverein in diesem Jahr. Hervorgegangen aus der privaten Initiative einiger Pulheimer Bürgerinnen und Bürger, zählt der Verein heute über 200 Mitglieder, 40 ehrenamtliche Begleiterinnen und Begleiter und zwei hauptamtliche Koordinatorinnen. Unverändert ist allerdings das Kernziel des Vereins: Zuwendung zu Menschen in schwierigsten Lebenssituationen. Engagierte und gut ausgebildete Ehrenamtliche begleiten Menschen in ihrer letzten Lebensphase ebenso wie Trauernde, die nach dem Verlust eines nahestehenden Menschen ihr Leben neu ausrichten müssen.

Nahezu 600 Sterbenskranke und ihre Angehörigen haben die Aktiven des Hospizvereins in den letzten 20 Jahren unterstützt. Sie haben dabei die besonderen Chancen der ambulanten Hospizarbeit genutzt: Ergänzend zur Versorgung durch Ärzte und Pflegefachkräfte widmen sich die Ehrenamtlichen – frei von zeitlichen Zwängen und vorgegebenen Abläufen – eingehend den Gesprächswünschen der Sterbenskranken oder betreiben andere gemeinsame Aktivitäten im Sinne einer „Sorge für die Seele“. Zugleich unterstützen sie die Angehörigen.

In den letzten Jahren ist die Unterstützung durch den Pulheimer Hospizverein immer stärker in Anspruch genommen worden: Begleiteten 2013 noch 26 Aktive insgesamt 44 Menschen in ihrer letzten Lebensphase, so hatte der Verein 2016 bereits 40 Ehrenamtliche, die 55 sterbenskranke Menschen betreuten. Auch die Trauerbegleitung nimmt einen immer höheren Stellenwert ein: So besuchten im Jahre 2016 44 Pulheimer Bürgerinnen und Bürger Hospizangebote wie Trauercafé, Trauerfrühstück oder Trauergesprächsreihe.

In Zukunft dürfte der Bedarf an Begleitungen durch den Pulheimer Hospizverein weiter steigen. „Nach einer Studie wird die Stadt Pulheim Mitte der 2020er Jahre kreisweit die höchste Zahl an über 80-jährigen haben. Diese Entwicklung bedeutet für unseren Verein eine große Herausforderung, denn wir wollen auch in Zukunft alle Menschen unterstützen, die eine hospizliche Begleitung wünschen“, betont Vorsitzender Dr. Wolfgang Lerch.
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Leserbrief von Theodor Bayard: Die Sorgen der CDU mit dem Friedhofskonzept

Wir erinnern uns:
Die Mehrheitsfraktionen von CDU und Grünen haben das Friedhofskonzept am 15.11.2016 beschlossen, das eine Teilschließung der Friedhöfe in Pulheim und seinen Ortsteilen nach sich zieht, wenn es bei diesem Beschluss bleibt. In dem Gutachten, auf das man sich bezieht, wurden die 9 Friedhöfe in Pulheim farblich jeweils in ROTE, GELBE und GRÜNE Flächen unterteilt.

Rot gekennzeichneten Flächen werden sofort herausgenommen und einer anderen Nutzung zugeführt (Nutzung bis dato: überwiegend Wirtschaftshöfe, Kieslager etc.).
Gelbe Flächen sollen geschlossen und nach Ablauf aller Grabnutzungsrechte entwidmet und einer „anderen Nutzung“ zugeführt werden. Welche Nutzung das denn sein sollte, darüber schweigt sich der Rat bisher aus. Hierzu gibt es keinen Beschluss.

Bei den grünen Flächen ändert sich nichts Grundlegendes.

Nun fühlt sich die CDU bemüßigt einen 6-seitigen Folder herauszubringen, der „Informationen zum Friedhofskonzept und zum Bürgerentscheid in Pulheim“ geben soll.
Leider ist es so, dass, wenn nicht falsche Behauptungen aufgestellt werden, der andere Teil der Wahrheit gerne „vergessen“ wird.

Wenn die CDU zu diesen Themen informieren will, ist dies ihr gutes Recht. Der Bürgerentscheid richtet sich allerdings nicht gegen das Friedhofskonzept als Ganzes (obwohl der Eindruck gerne suggeriert würde), sondern nur gegen das mutwillige Auslaufen der gelben Flächen!

Bei den „roten Flächen“ behauptet die CDU: „Rote Flächen bedeuten dieser Bereich wurde bisher nicht für Grabstätten genutzt und wird auch zukünftig nicht benötigt“.

Dies ist m.W. eine falsche Behauptung, denn: Auf dem Sinnersdorfer „Alten Friedhof“ fanden in den roten Flächen mal Bestattungen als Reihengräber statt!
In Brauweiler lag in der ursprünglich als rot vorgesehenen Fläche auch das im Friedhofskonzept verzeichnete „Grab Mertens“, dass offenbar irgendwann vor Mai 2016 und zumindest vom „Hörensagen“ nach im Einvernehmen mit den Nutzungsberechtigten entfernt wurde.

Weiter schreibt die CDU: „Was geschieht danach mit den gelben Flächen“? „Erst wenn alle Nutzungsrechte in einem Bereich erloschen sind, wird dieser Teil des Friedhofes entwidmet und als Grünfläche oder als Parkanlage weiter genutzt. Die Totenruhe bleibt gewahrt. Das gilt für zukünftige Entwidmungen gleichermaßen, wie auch bei allen anderen städtischen Friedhöfen, auf denen bereits heute keine Beisetzungen mehr erfolgen. Als Beispiel sei an dieser Stelle der Barbarapark in Pulheim am Stommeler Tor genannt“.

Dies sind nicht haltbare Behauptungen! Die Aussage: … „wird dieser Teil des Friedhofes entwidmet und als Grünfläche oder als Parkanlage weiter genutzt“, wurde vom Bürgermeister am 23.04.2017 in der Form beantwortet, „dass für diese Flächen noch keine Planungen erfolgt seien!“

Dafür gab es aber einen konkreten Bebauungsplan der Verwaltung für den alten Friedhof Pulheim, Blumenstraße. Auch wenn das als Versehen und Tat eines einzelnen Sachbearbeiter ohne Auftrag hingestellt wurde, bleiben ein übler Nachgeschmack und erhebliche Restzweifel.
Das bei der Verabschiedung des Friedhofkonzepts wirtschaftliche Überlegungen, die nicht publik werden sollen, eine Rolle spielen, liegt auf der Hand. Hat doch der Gutachter bereits festgestellt, dass unter den gegebenen Prämissen, eine Kostenersparnis, wenn überhaupt, erst in einigen Jahrzehnten zu erreichen ist.
Werden ehemalige Flächen Bauland?, beantwortet die CDU so: „Nein die CDU wird keiner anderen Nutzung als Grünflächen oder Parkanlagen auf entwidmeten Bestattungsflächen zustimmen!“
Hierbei vergisst sie, dass dies möglicherweise nicht mehr in ihrer Hand liegt. Wenn dies eine ernstzunehmende Forderung wäre, hätte man dies ins Friedhofskonzept aufnehmen können, oder sich dem Bürgerbegehren anschließen müssen. So kann ich nur täuschen und tricksen erkennen, wie z.B. beim Tausch der gelben mit der grünen Fläche nach Gutsherrenart beim alten Sinnersdorfer Friedhof.
Die Begründung des Fraktionsvorsitzenden kann man sich auf der Zunge vergehen lassen: „Ich habe mit einigen wichtigen Leuten in Sinnersdorf gesprochen (sind die anderen Bürger nicht wichtig?). Wir sind der Ansicht, dass die Flächen getauscht werden sollen“. Dies, obwohl der Gutachter vorher mühevoll begründet hatte, warum die gelben Flächen genau an der Stelle sein sollten.

So sehr ich mich freue, dass es in Brauweiler gelungen ist, alle gelben Flächen in grüne umzuwandeln, würde ich doch gerne von der Mehrheitsfraktion wissen, wie das möglich wurde (vielleicht könnte man das ja auf die anderen Friedhöfe auch anwenden, dann könnte man auf den Bürgerentscheid verzichten!).

Das der Beschluss zum Friedhofskonzept von der Mehrheitsfraktion so stur und ohne Rücksicht auf Argumente der Bevölkerung zu nehmen, durchzusetzen versucht wird, lässt mich an der Integrität dieser Ratsmitglieder erheblich zweifeln.
Wer gegen die Verkleinerung der Friedhöfe ist, muss daher mit „Ja“ stimmen!

Gründe die gegen eine Verkleinerung / Teilschließung der Friedhöfe sprechen:
Es gab und gibt keinen zeitlichen Grund oder Zwang das Friedhofskonzept in dieser Form umzusetzen, es sei denn man hat eine wirtschaftliche Nutzung im Hinterkopf die man der Öffentlichkeit noch nicht mitteilen möchte.
Keine Kostenersparnis in den nächsten Jahrzehnten.
Neue Arten von Grabstätten, die mehr Platz benötigen.
Pulheim hat stetig wachsende Einwohnerzahlen (falsche Feststellung im Gutachten: „sinkende Bevölkerungszahlen“).
Die CDU prognostiziert selbst, dass die Einwohnerzahl in der Region in den nächsten 20 Jahren um 250.000 Einwohner wächst. Auch diese Bürgerinnen und Bürger sterben irgendwann.
Die aktuell geringere Belegungsdichte ist möglicherweise nur eine Folge von geburtenschwachen Jahrgängen.
Der behauptete Trend zur flächensparenden Urnenbeisetzung ist für Pulheim nicht nachvollziehbar,
Laut amtlicher Haushaltpläne gab es in den letzten Jahren durchgehend ca. 60% Sargbestattungen.

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