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Demenz. Der Spielfilm „Eines Tages“ arbeitet das Thema auf. Am 28. September in der Abtei.

Das Gesicht der alten Frau ist verwittert. Aus dem Bett heraus hält Hede mit beiden Händen die Wangen ihres Sohnes Leon fest. In ihren Augen steht die Angst. „Bring mich nicht zur Polizei, Leon!“ Ihr Flüstern ist gebrochen: „Mein Kopf ist ein Loch…., aber bitte bring’ mich nicht weg.“ Eine Schlüsselszene des Spielfilms „Eines Tages…“, der in drei ineinander verwobenen Episoden von Menschen mit Demenz in unterschiedlichen Krankheitsstadien erzählt.
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Der Film

Das Gemeine ist, wenn sich die Demenz erst zeigt, können sich die Betroffenen nicht mehr selbst helfen. Das soziale Umfeld ist bei Demenzkranken gefordert. Und meist sind die Familienangehörigen, Freunde und Kollegen total überfordert. Gleichzeitig nimmt die Zahl der Erkrankungen dramatisch zu. Wie der Spielfilm zeigt, trifft es auch recht junge Menschen, die den Stadtplaner (Heinrich Schafmeister), bei ihm brechen die ersten Anzeichen mitten ins Leben, wo sie niemand erwarten würde. Irritation, Angst und Verdrängung entfernen den Betroffenen von seiner Familie und seinen Freunden. Die zweite Episode handelt von einer fortgeschrittenen Demenz, erzählt aus der Perspektive der erwachsenen Kinder (Irene Fischer, Herbert Schäfer), die erkennen müssen, dass ihre Mutter (Verena Zimmermann) nicht mehr allein für sich sorgen kann. Die dritte Episode erzählt aus der Perspektive einer pflegenden Ehefrau (Annekathrin Bürger). Ihr Mann (Horst Janson) ist schon länger von der Krankheit betroffen, das Ehepaar ist gut eingespielt. Die Frau weiß mit der Demenz umzugehen, liebt ihren Mann und würde ihn niemals in ein Heim „abschieben“. Doch tatsächlich verschlimmert sich die Lage und sie spürt zunehmend, dass sie ihr eigenes Leben vergessen hat und lernen muss, Verantwortung abzugeben.

Die drei Episoden verdeutlichen, dass Kranke wie Angehörige Hilfe benötigen. Man kann lernen die für alle schwere Situation mit Humor zu ertragen. „Wir müssen die Demenz italienischer sehen,“ sagt eine Tochter, die sich um ihren kranken Vater kümmert. Aber oftmals wird die Krankheit ja verdrängt, dabei ist es wichtig frühzeitig zu erkennen, dass  jemand an Demenz erkrankt ist?

Der Termin
Am Dienstag, 28. September 2010, präsentieren das Johanniter-Stift Brauweiler und die kulturinfo rheinland um 19 Uhr im Gierdensaal in der Abtei Brauweiler gemeinsam den Spielfilm „Eines Tages…“ zum Thema Demenz. Im Anschluss an die Filmvorführung (ca. 1,5 Stunden) gibt es für Interessierte die Möglichkeit zu Gesprächen und Fragen an Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Johanniter-Stiftes, der Alzheimer Selbsthilfe e.V. und des Cafe AtemPause Brauweiler. Betroffene und pflegende Angehörige können hier konkrete Hilfen für den Alltag bekommen und sich über die verschiedenen Angebote der Organisationen informieren. Interessierte werden um telefonische Anmeldung über die kulturinfo rheinland, Telefon 022 34/9921 555, gebeten. Der Eintritt ist frei.

Der Film ist Teil der DVD-Box „Demenz – Filmratgeber für Angehörige“, die neben dem Spielfilm eine weitere DVD mit 12 Themenfilmen sowie eine CD-ROM mit Materialien enthält. Spielfilmszenen zeigen typisches Verhalten und Konflikte und weisen Lösungswege. Die Mischung aus Fiktion und realen Erlebnisberichten ermöglicht vielschichtige Einblicke in den Alltag mit Demenz und gibt wertvolle Hinweise für die häusliche Betreuung. Medizinische und rechtliche Informationen sowie Checklisten und wichtige Adressen ergänzen die Themenpalette.

1 Kommentar to “Demenz. Der Spielfilm „Eines Tages“ arbeitet das Thema auf. Am 28. September in der Abtei.”

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