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Brief aus Eckernförde – Gehirnstürme # 100

RudB_Vignette_final_2heute Morgen habe ich nur die Überschrift des Briefes aus Eckernförde gelesen und schon ging es los: Gehirnsturm. Seit gestern Morgen schießen mir immer mal wieder Gedanken durch den Kopf, was soll mit Brauweiler in Zukunft passieren. Da helfen auch die besänftigenden Worte des Bürgermeisters nichts, dass sich die Verwaltung und er selbst sich für die Zukunft des Abteiortees einsetzen werden. Stillstand käme nicht nicht Frage. Liebe Leute, an den Taten sollt ihr sie messen. Ich frage euch, was haben wir seit dem 1. Juli 2010. Stillstand. Leider hat der Bürgermeister gestern nicht wirklich verraten, was sich ab jetzt, wir schreiben den 1. August 2013, ändern soll. Wir wissen nur, dass die Stadt Pulheim in die Berufung in Sachen Guidelplatz-Urteil geht. Das dauert, Leute. Und jetzt sind wir an dem Punkt, an wir unsere Fragen und Gedanken mal fliegen lassen sollten. Was kann aus diesem Platz werden? Künstlerviertel, hört sich gut an? Hat die Gold-Kraemer-Stiftung mal die Bürgerschaft gefragt, was wir uns darunter vorstellen? Sehen wir das eher gesetzt oder hip? Gibt es dort auch eine Werkstätte, in der sich Bürgerinnen und Bürger mal künstlerisch erproben dürfen? Wird es einmal im Jahr als Pendant zur Hochkultur auch Subkultur auf dem Platz geben? Wen müssen wir da fragen? Das Ordnungsamt oder vielleicht gar die Stiftung? Oder die Künstler, die dann rundum residieren? Die brauchen dann vielleicht ihren Schlaf? Oder wird denen übel vom Grillwurstgeruch? Laute Musik jedweder Stilrichtung ist auch immer sehr umstritten? Oder mal ganz etwas anderes: Können wir nicht ein paar Spezialantiquariate in Brauweiler ansiedeln? Gegenüber im Archiv- und Fortbildungszentrum werden Tag für Tag Dokumente und alte Bücher gerettet. Das passt doch. Dieses Thema ist bereits in Brauweiler zuhause. Warum haben wir noch kein Bücherfest, das rund um die Abtei einmal im Jahr in Brauweiler stattfindet? Gehirnsturm. Und dann denke ich an den Schatten in den Innenhöfen der Abtei. Da sollten sich jetzt mal ein paar Bürgerinnen und Bürger hinhocken und die Gedanken fliegen lassen, so wie Margarete Brix und die Knilche das getan haben. So lese ich es gerade. Denn die haben ein ganz anderes und möglicherweise noch viel größeres Problem, dort oben mitten in Schleswig-Holstein. Aber lesen Sie selbst. (Illustration: Meike Teichmann).

 

Moin, moin,

jetzt in der Saison würden täglich über 60.000 Fahrzeuge den NOK via Rader Hochbrücke queren. Ein Konjunktiv, denn der Beton bröselt und LKW über 7,5 Tonnen müssen ausweichen. Zudem wird der Verkehr je Richtung einspurig geführt. Bis zu 25 Kilometer Stau gab es schon. Die umliegenden Städte, oder besser, deren Einwohner, bekommen den Umleitungsdruck zu spüren. Es ist laut, es stinkt. Die Spediteure kochen, weil sie lange Umwege in Kauf nehmen müssen. Vor 40 Jahren, beim Bau der Brücke, wurde gespart. Manche haben geschlafen, oder vielleicht sogar profitiert. Heute haben wir den Schlamassel und der jeweilige politische Gegner schiebt das Chaos dem Kollegen am Nebentisch in die Schuhe. Das soll Deutschland 2013 sein? Ja, leider! Die Stimmung ist schlecht, richtig schlecht. Auch bei mir war das so. Aber Mittwoch las ich in der Eckernförder Zeitung den Leserbrief eines kreativen Mitbürgers. Er schlägt vor, den Kanal einfach zuzuschütten. Keine Problem mit der Brücke, kein Problem mit den Schleusentoren. Ja, was denn? Man wird doch mal laut denken dürfen. Büschen Gehirnstorming.

Habe gleich die Knilche in den Hafen bestellt und kaum, dass die Sonne unterging, hatten wir einen Plan geschmiedet. Schleswig-Holstein baut den Rader Hochpark. Eine Touristenattraktion, wie sie Nordeuropa noch nicht gesehen hat. Allein die Übernachtungsmöglichkeiten.  Reetgedeckte Wikingerhäuser mit einer Aussicht, die einem den Atem verschlägt. Direkt unter der Brücke hängende Gärten. Abseilen mit selbstgeflochtenen Hanfseilen für die Mutigen, eine Rutsche bis in den Rendsburger Hafen für die Kinder, Energieversorgung autark durch Windräder, Drachenbauseminare, Höhenangsttherapiezentrum und eine Schwimmbühne für Open Air Konzerte. Zur Premiere: Der fliegende Holländer.

Mit den Einnahmen bauen wir dann als Brückenersatz einen Glastunnel. Ein Lichtobjekt, das insbesondere nachts eine Strahlkraft entwickelt, die Besucher aus der ganzen Welt anziehen wird. Und wenn wir gleich anfangen, wenn wir uns einfach mal von irrwitzigen Projekten, wie dem Berliner Flughafen, dem Stuttgarter Bahnhof oder den Folgeprojekten der Bundesdrohne verabschieden, dann könnte der Rader Hochpark das Dorf der Athleten anlässlich der Olympischen Sommerspiele 2020 werden.

Ihre und Eure Margarete Brix

P.S. An diesem Wochenende reichlich Pulverdampf: Piratenspektakel in Ecktown.

Rasmussen und die Brix: das neue Duo am Krimi-Himmel. In: Tod am Strand.
Soeben bei emons erschienen und erhältlich überall im gutsortierten Krimi-Buchhandel.

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