Max-Ernst-Museum Brühl – Man Ray: Fotograf im Paris der Surrealisten

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Breton, Éluard oder Phillippe Soupault und nicht zuletzt Max Ernst Die Besucher der Ausstellung „Man Ray – Fotograf im Paris der Surrealisten“ treffen auf Porträts dieser Surrealisten. Eben jener Man Ray hat die Vertreter der Pariser Künstler-Boheme der 1920er Jahre alle fotografiert. Er wandelte sein Hotelzimmer in ein Porträtstudio um, denn auch ein Bohemien musste irgendwie seinen Lebensunterhalt bestreiten. Die Porträts bilden den Grundstock dieser Werkschau und spiegeln das Personal der Avantgarde wider, die sich in der Zwischenkriegszeit versammelte. Das weitere fotografische Schaffen Man Rays war jedoch Kampf mi dem Medium. Die Rayographien sind dabei heraus gekommen, die Solarisation und außergewöhnliche Aktfotografien. Man Ray verbrachte 19 Jahre in Paris. Diese Jahre gehören wohl zu den kreativsten und wichtigsten in der Fotografie überhaupt. Die Fotografie eroberte sich gerade im aufblühendem Massenmedienmarkt den Platz als Abbild und Beleg für die Geschehnisse in der Welt. Und gleichzeitig kämpften Künstler wie Man Ray gegen das an, was sie als Wahrheitsfimmel anflog. Sie hingegen malten mit Licht, erhoben triviale Gegenstände zu etwas Erhabenem. In den Händen von Man Ray wurde der  Fotoapparat von einem Handwerkszeug zu einer Traummaschine. „Man Ray – Fotograf im Paris der Surrealisten“, Max Ernst Museum, Comesstr. 42, Brühl, Di.–So. 11–18 Uhr, bis 8. 12.2013.  Im Rahmenprogramm der Ausstellung gibt es u. a. Vorträge von Herbert Molderings (29. 10., 20 Uhr) und Renate Gruber (28. 11., 20 Uhr), jeweils im Max Ernst Museum.

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