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Mobilitätskonzept für Pulheim

Aufruf zur interaktiven Beteiligung im Internet

Ab heute, 1. Juli, sind alle Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Pulheim eingeladen, sich als Experten für ihre alltäglichen Wege und Aufenthaltsorte an einer interaktiven Beteiligung im Internet einzubringen. Mit Hilfe einer interaktiven Ideen-Karte ist es möglich, besonders attraktive Bereiche zu markieren oder andere Hinweise zu geben, Wünsche und Ideen zu nennen. Selbstverständlich ist es dabei unerlässlich auch Mängel, Problembereiche sowie mögliche unsichere Stellen mitzuteilen und diese in der Karte festzuhalten. Die Ergebnisse dieser Online-Beteiligung fließen als Bestandteil in die Stärken-Schwächen-Analyse ein. Sie helfen dabei, Maßnahmen zu entwickeln und aufzuzeigen, wie der zukünftige Verkehr innerhalb der Stadt Pulheim verbessert und stadtverträglich organisiert werden kann. Eine Teilnahme ist im Internet auf der Homepage http://www.buergerbeteiligung.de/mobilitaetpulheim bis zum 30. September möglich.

Der Klimawandel und die damit verbundenen Folgen beschäftigen die Menschen. Zur Abwendung der schlimmsten Auswirkungen ist eine deutliche Reduzierung der weltweiten Treibhausgasemissionen notwendig. Eine entscheidende Rolle nimmt hierbei der Verkehrsbereich ein. Die Stadt Pulheim hat sich dieser Herausforderung gestellt und im Jahr 2017 ein integriertes Klimaschutzkonzept verabschiedet.
Das Thema klimafreundliche Mobilität spielt im Rahmen des Klimaschutzkonzeptes eine wichtige Rolle. Derzeit fehlen der Stadt Pulheim jedoch konkrete Aussagen über die Verkehrszusammenhänge. Zur strukturierten und zielgerichteten Umsetzung erfolgt daher die Erstellung eines Teilkonzeptes Mobilität.

Die zukünftige Mobilität spielt für den Klimaschutz allgemein und für die Entwicklung der Stadt eine wichtige Rolle. Sie ist ein wichtiger Baustein zur Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung und für die Erhöhung der Attraktivität als Lebens- und Wirtschaftsstandort. Daher sind die Mobilität und Erreichbarkeiten mit möglichst geringem Verkehrsaufwand und mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungen zu sichern und zu verbessern. Das zu erstellende Klimaschutzteilkonzept muss sich mit allen Verkehrsmitteln, insbesondere aber mit Fuß- und Fahrradverkehr sowie öffentlichem Personennahverkehr (OPNV), Car-Sharing-Angeboten und dem motorisierten Individualverkehr auseinander setzen. Wesentliche Funktion des Konzepts ist es, die Verkehrsplanung unter dem Gesichtspunkt des Klimaschutzes weiterzuentwickeln und Maßnahmen zu initiieren, die die Bürgerinnen und Bürger zu einer klimafreundlichen Verkehrsmittelwahl motivieren, um so die Ziele in Pulheim zu verwirklichen.

Dabei ist von Bedeutung, dass die Ergebnisse von allen anerkannt und für die Weiterentwicklung verbindlich zugrunde gelegt werden. Um von Anfang an diesen Rückhalt auch in der Bevölkerung sowie den ansässigen Unternehmen und weiteren Institutionen und Akteuren zu sichern, wird bei der Entwicklung des Klimaschutzteilkonzeptes besonderer Wert auf die Einbindung aller Akteure im Rahmen eines breiten Kommunikations- und Beteiligungsprozesses gelegt. Nach den Sommerferien soll in Workshops und Arbeitsgruppen gemeinsam ein Weg zu einer nachhaltigen städtischen Mobilität gefunden werden.

Online-Beteiligung
PROJEKTBESCHREIBUNG

Herzlich Willkommen zum Beteiligungsverfahren für das Klimaschutzteilkonzept Mobilität der Stadt Pulheim.

Beteiligung mal anders
Klimaschutz ist in der Stadt Pulheim zu einem selbstverständlichen Bestandteil kommunalen Handelns geworden. Erklärtes Ziel ist es daher, die Mobilität in der Stadt umwelt- und klimafreundlich mit möglichst geringem Verkehrsaufwand und mit geringen Verkehrsbeeinträchtigungen zu sichern und zu verbessern. Die Stadt Pulheim möchte mit einem neuen Mobilitätskonzept eine handlungsorientierte Grundlage für die künftige Verkehrs- und Stadtentwicklung von Pulheim bis zum Jahr 2035 gestalten.
In diesen Planungsprozess möchten wir die Bürgerinnen und Bürger, alle relevanten Gruppen und Akteure umfassend einbeziehen, mit ihnen intensiv diskutieren und Inhalte gestalten.

Einfach mal ausprobieren
Wir laden Sie als Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Pulheim und als Experten für ihre alltäglichen Wege und Aufenthaltsorte zur interaktiven Beteiligung ein.
Klicken Sie in die interaktive Ideen-Karte und markieren Sie besonders attraktive Bereiche. Oder Sie geben Sie uns Hinweise, nennen Wünsche und Ideen. Teilen Sie uns aber auch Mängel, Problembereiche sowie mögliche unsichere Stellen mit und halten dies alles in unserer Karte fest.
Dabei können Sie sich beispielsweise an den folgenden Fragen orientieren:
• Wo halten Sie sich gern auf?
• Wo lässt sich gut /schlecht zu Fuß oder mit dem Fahrrad vorrankommen?
• Gibt es Orte und Bereiche die besonders gut/schlecht zu erreichen sind?
• Welche Orte und Bereich sind gut oder weniger gut mit dem Bus/Bahn zu erreichen?
• Wo gibt es Gefahrenstellen oder Hindernisse?
• Wo gibt es Hindernisse für Rollatoren oder Kinderwagen?
Ihre Angaben fließen als ein bedeutender Bestandteil in die Stärken-Schwächen-Analyse ein. Sie dienen dazu, Maßnahmen entwickeln und aufzeigen zu können, wie wir den zukünftigen Verkehr innerhalb der Stadt Pulheim verbessern und stadtverträglich organisieren können.

1 Kommentar to “Mobilitätskonzept für Pulheim”

  • Hans-Josef Nieder:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    immer mehr ältere Bürger unserer Stadt möchten an den an sie gerichteten Sportangenbote des PSC in den Sportstätten an der Straße „Zur offenen Tür“ teilmehmen. Viele von ihnen sind in ihrer Mobilität eingeschränkt, und können kaum oder nicht die abgelegen Sportstätten erreichen. Bewegung und Sport unterstützen gerade auch ältere Menschen zu ihrem Wohlbefinden und auch dabei, die ihre häufig gegebenen, altersbedingten Einschränkungen besser bewältigen zu können.
    Ich schlage daher vor, ähnlich wie die Fa. Segmüller es für ihre Kunden praktiziert, ein Shutle-Bus-Angebot zu den Sportstätten des PSC für ältere bewegungs- und sportinteressierte Mitbürger einzurichten. Diese Busfahrten sollten von der Stadtmitte über den Norbereich Pulheims – Nordring, Sinnersdorfer Str., Albrecht-Dürer-Str. etc.- bis vor die Sportstätten „Zur offenen Türe“ und zurück geführt werden. Die Intervalle sollten vormittags bis nachmittags 1/2-stündig eingerichtet sein. Ein solches Busangebot wäre darüber hinaus ein Angebot für alle Pulheimer Bürger, die an der Strecke wohnen und gleichzeitig könnte damit ein Beitrag zum Klimaschutz geschaffen werden, indem hierdurch der Individualverkehr reduziert werden könnnte.
    Ich bin gerne bereit, mit Ihnen über die Realisierung meines Vorschlages zu diskutieren und an einer Umsetzung mitzuarbeiten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Josef Nieder

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