Arthur-Koepchen-Realschule schließt

Bürgermeister Frank Keppeler verabschiedete aktive und ehemalige Lehrerinnen und Lehrer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Arthur-Koepchen-Realschule.

Mehr als 40 Jahre hat die Arthur-Koepchen-Realschule die Bildungslandschaft der Stadt Pulheim mit geprägt. Jetzt haben die letzten Schülerinnen und Schüler ihre Abschlusszeugnisse erhalten – die Schule in Brauweiler schließt ihre Türen. In einer kleinen Feierstunde verabschiedeten sich das Kollegium, die ehemalige Direktorin und ehemaligen Direktoren, Lehrerinnen und Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler von „ihrer“ Realschule.
Bürgermeister Frank Keppeler erinnerte in seiner Rede an die turbulenten Anfänge in den siebziger Jahren: „Diese Zeit war geprägt von Provisorien und vor allem durch das Pendeln zwischen Pulheim und Brauweiler.“ 1976 gegründet war der Standort der zweiten Realschule zunächst ebenfalls Pulheim. Doch schon 1977 wurden die 5. und 6. Klassen in Brauweiler untergebracht, die Klassen sieben bis zehn verblieben noch in Pulheim. Ostern 1979 waren dann alle Bauten in Brauweiler fertiggestellt – die Arthur-Koepchen-Realschule hatte nun eine Heimat.
Seit 2013 steht fest, dass die Schule auslaufen wird, im gleichen Jahr hatte der Rat die Einrichtung einer Gesamtschule beschlossen. Bürgermeister Keppeler würdigte die Arbeit von Schulleiter Markus Jansen sowie des gesamten Kollegiums: „Ihnen ist es gelungen, bis zuletzt eine Atmosphäre zu schaffen, in der die Schülerinnen und Schüler gut lernen und arbeiten konnten.“ Schulleiter Jansen leitet bereits seit einiger Zeit auch die Kölner Henry-Ford-Realschule. Dorthin wechseln jetzt einige Kolleginnen und Kollegen. „Es freut mich, dass Mitglieder des Kollegiums sowie die Schulsekretärin an die Gesamtschule wechseln“, fügte der Bürgermeister hinzu.
Schulleiter Markus Jansen blickte auf erfolgreiche vier Jahrzehnte Schulgeschichte zurück: Sogar noch in diesem Schuljahr erreichten Schülerinnen und Schüler mit ihrem Beitrag den zweiten Platz beim Video-Wettbewerb „ScienceTube Rhein-Erft“. Er wies außerdem auf die hervorragende Zusammenarbeit mit den Nachbarschulen – dem Abtei-Gymnasium sowie der neuen Gesamtschule – hin. Man habe seit sechs Jahren gewusst, dass dieser Tag kommen werde. „Wir gehen ohne Wehmut, sondern sagen ‚Danke‘“, sagte Jansen, der zum Abschluss noch einmal sein Kollegium auf die Bühne bat. Dort verabschiedeten sie sich mit dem „Leed för Tschö ze saare“ von Kasalla.

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